Bella´s tunk Stest?
13.04.2003
Pro:
. . . füllt Sendezeit
Kontra:
. . . füllt Sendezeit
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Originalität:
Story:
Darsteller:
mehr
 henfield
Über sich:
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Erfahrungsberichte:199
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Werbung muß dafür sorgen, daß beim Verbraucher wenigstens Etwas haften bleibt. Dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn es sich bei dem beworbenen Produkt um Haftstreifen daselbst handelt, von denen unser Innenminister jedoch völlig andere Vorstellungen hatte und daher auf die zugesagte Großbestellung bei Beiersdorf letztendlich verzichtete. Wie jetzt eine solche Überproduktion loswerden? Böning & Haube aus Hamburg haben sich dessen angenommen. …Motto: „Man kann niemanden überholen, wenn man in dessen Fußstapfen tritt.“ Als erstes haben Sie ihre Kampfaussage für diesen Werbespot einmal völlig außer acht gelassen- …(Neues) Motto: „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern?“ Thema der Handlung ist ergo ein Sohn, der seinem Vater in die Stapfen tritt, weil der einst mal gefragt hatte: „Ich frage mich allerdings, ob Du auch das Zeug dazu hast.“ Die Stimme scheint aus dem Jenseits zu kommen und bildet den Anfang einer Story, die sich allein in den Köpfen der Betrachter innen realisiert:Der Ort des Geschehens kommt uns aus dem ollen James Bond Film „Moonraker“ so ungefähr bekannt vor. Eine Halle mit einer Zentrifuge, wie sie für Belastungstests von Raumfahrern oder Jetpiloten verwendet wird, um nachzugucken, wie viel mehrfache Erdbeschleunigung sie abkönnen, bevor der Cheesburger wieder zum Vorschein kommt. Allerdings war der hier tätige Bühnenbildner weitaus schlechter bezahlt. Der Raum besitzt eine einflügelige (Eingang -im vertikalen Zustand) und eine zweiflügelige Tür (Ausgang -im horizontalen Zustand). Dramaturgisch interessantes Detail: Nirgends ist ein Feuerlöscher zu erkennen und den hämischen Chinesen hinter der Glasscheibe hat man auch weggelassen. Noch während Vadda´s Stimme mit o.E. Ausspruch verhallt, klebt der Junior- bereits im inneren der Zentrifuge sitzend- dessen gerahmtes Lichtbild (s.a. Camera Obscura) vor sich aufs Gehäuse. Es folgen einige Drehungen mit dem Rotationskörper- im Bild kurz eine sich klammernde Hand, -verzerrte Gesichtszüge- und schon folgt das Stoppen; abreißen des väterlichen Abbildes durch den Filius; Aussteigen - in Verbindung mit dem unheilschwangeren Satz: „Noch fragen, Vadda?“ Abspann: Tesa, keine halben Sachen! (tesa-Emblem taucht auf; -verlässt die Bühne- Abschlussbild Blackscreen)Welche Botschaft steckt in diesem Film? Erzählt wird innerhalb eines Zeitrahmens von 21 Sekunden vor dem Hintergrund der Zentrifuge die durch 20 Schnitte in 21 bewegte(!) Bilder zerlegte Tragik des Stapfens, -die, gemäß der Schlusssequenz-, irgendetwas mit Tesa zu tun haben muss?! Man richtet sich primär an die nicht zu verachtende Zielgruppe der Raumfahrerzunft, wo man sich ohnehin zwangsläufig an die Dünnhäutigkeit der Dienstfahrzeuge erinnert. Auf der Raumstation MIR war Leukoplast der wohl meist transportierte Nachschub. Auf den ersten Blick scheint der metallene Protagonist allein als Ausstattungsstück für die Erklärung des Berufes des Vaters zu dienen, denn aus der Portraitaufnahme allein geht es nicht hervor. Auf dem Fußboden bemerken wir zwei der Olympischen Ringe, -Symbol der fünf Kontin Enten und der Farben aller Länder. Es finden sich aber nur Gelb und Rot auf grauem Untergrund- dazu nicht verschlungen sondern radial angeordnet- Geheimnisvolle Zeichen… Gnadenlos schleudert man uns im Weiteren die auffällige Außenlackierung der Zentrifugenkapsel entgegen: Gobigelb…*!* Unwillkürlich sehen wir jetzt Alle vor unserem geistigen Auge die endlose Wüste Gobi- und in den Kopf schießen (in alphabetischer Reihenfolge): China, Fossilien, Hamster, Kameltrekking, Mongolei, OB´s, Stapfen, Tee, Wasamangel …es brodelt schon in unseren Köpfen aber damit nicht genug… - auf der Außenseite der Kapsel befindet sich ein Strichcode, wie wir ihn von Jesscia Albas Hals her kennen… Die Zentrifuge wird damit zum Schmelztiegel unserer Gedanken…alles klebt irgendwie aneinander, - welch grandiose Metapher!Erfahrung: Immer wenn ich die Dinger im Laden seh, dreht sich mir im Kopf alles. Blackscreen, -ich klatsch hin und kann mich später nich mehr dran erinnern, watt ich eigentlich vorhatte…vielleicht halt ich die Belastung einfach nich aus…-aber -ein Volk, datt nich erkennt welche Politiker weshalb auf ihren Sesseln kleben bleiben, hat den Spott durchaus verdient... ©henfield 13.04.2003
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15.07.2006 11:34
Bissig, schade, dass ich den Spot nicht kenne. Komisch auch, dass es hier ebenfalls Frauen aus Russland gibt...
13.05.2003 16:56
Das ist ja Grau-en-Haft! Ich hoffe, dieser Spot hat eine Altersbegrenzung ;) - Gruß Ginevra
12.05.2003 01:17
Wow ich hab echt fast tot gelacht! Supergeiler Bericht! =)