The Bayleaf Intramuros, Manila

Bilder der Ciao Community

The Bayleaf Intramuros, Manila

> Detaillierte Produktbeschreibung

80% positiv

1 Erfahrungsberichte der Community

Es gibt leider keine Angebote

Erfahrungsbericht über "The Bayleaf Intramuros, Manila"

veröffentlicht 17.07.2017 | karlheinz46at
Mitglied seit : 09.09.2011
Erfahrungsberichte : 2165
Vertrauende : 142
Über sich :
Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 70 und lebe in Wien.
Sehr gut
Pro sehr modern
Kontra laute Nachbarn
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Das Hotel innerhalb der Stadtmauern von Manila.."

The Bayleaf Intramuros, Manila

The Bayleaf Intramuros, Manila

Hallo aus Wien!

Für das Ende unsere Ozeanienkreuzfahrt habe ich ein Hotelzimmer in Manila gebucht. Das war in der Hauptstadt der Philippinen gar nicht so einfach. Es musste ein Hotel in Intramuros sein, damit wir etwas zu sehen bekommen. Da stieß ich bei expedia.de auf das 4 Sterne Hotel The Bayleaf für 59 Euro die Nacht mit Frühstück.

Das konnten wir aber nicht mehr essen, da unser Flug um 0:30 losging. Das machte aber nix, da das Hotel eh so billig war. Da darf man aber nicht glauben, dass es sich um eine alte Bude handelte. Nein, das war dann ein ganz neues, modernes Hotel und das hat bei booking.com immerhin 4 Sterne und die hat sich das Hotel schon verdient. Bei expedia hatte ich aber einen besseren Preis gefunden.


Anreise
++++++
Vom Hafen weg war das Ganze gar nicht mal so leicht. Öffentlich Verkehrsmittel, daran sollte man in dem Moloch Manila gar nicht denken, sondern da blieb dann mal wieder nur mal das Taxi. Taxis mag ich dann aber nicht so, da die immer probieren, einen hereinzulegen. Da war es ebenso nicht anders und mit den abgemachten 10 Dollar sollten dann beim Aussteigen 15 Dollar und das noch per Person werden. Die haben wir dann aber klarerweise verweigert und gleich mit der Polizei gedroht. Dann kam dann schon der Kofferträger des Hotels. Der wollte dann nicht einmal ein Trinkgeld und eigentlich hätten wir gerne die Koffer selber getragen..ätsch!


Aussehen
++++++
Das Hotel machte draußen schon einen sehr guten Eindruck und da war viel aus Glas und die Vorfahrt hatte ein nettes Überdach. Sogar drei Restaurants hätte es da gegeben, aber wir wollten die Altstadt sehen und hatten dann ebenso leider keine Zeit für die schöne Dachterrasse mit Panoramablick.


Ankunft
++++++
Um 9:00 kamen wir am Hotel an. Da wurden wir sehr freundlich empfangen. Das Hotel hatte 6 Stockwerke und sah von außen so rosa aus. Die Hoteleinfahrt war überdacht. Durch die automatische Tür kamen wir in die hochmoderne Lobby. Das Logo des Hotel war dann noch davor: ein schwarzer Untergrund mit einem grünen Blatt. Die Lage war dann noch einmalig schön. Das Hotel hat seine Lage direkt an der historischen Stadtmauer.

Die Lobby sah sehr gut aus. Oh, Boden mit dunklem Parkett, eine dunkle, fast schwarze Ledersitzecke und vier Halbschalendrehsessel. Dann stand daneben noch ein schwarzer Flügel. An diesem gab es am Abend ein Privatkonzert, das sogar von einer Japanerin gefilmt wurde. Eine Wendeltreppe ging in den Ballroom hinauf. Dafür hatte ich dann leider ebenso wenig Zeit.

Huch, eine Wand war von hinten beleuchtet und das leuchtete lauter Blätter hervor. Das ist ja der Name des Hotel. Davor stand ein elliptischer Tisch mit einer weißen Vase. Darin waren hoch geschossene Blumen. Die haben mir gleich sehr gut gefallen. Wir konnten uns da vorher noch ein wengerl umsehen, da noch drei Gäste vor uns an der Rezeption warteten.


Check-in
++++++
Der Empfang war sehr freundlich. Die Dame bemühte sich, für uns schnell ein Zimmer frei zu machen. Ich musste noch ein Formular ausfüllen und eine Kreditkarte wurde verlangt. Das hatte ich schon einw wengerl Bammel, da ich auf den Philippinen nicht so gerne mit der Kreditkarte hantiere. Wir sagten dann gleich, dass wir spät abends noch auschecken müssten, damit wir den Spätflug nach Europa via Dubai bekämen.

Das war da in dem Hotel kein Problem und es wurde dafür nix extra verrechnet. Dann verstaute der Bellman unser Gepäck. Da wir kein Frühstück haben konnte, bot die Dame uns Sandwiche für den späten Abend an. Die brauchten wir nicht. Das war sehr freundlich, aber wir wollten da keine Umstände machen. Sie haben fast darauf bestanden, aber wir wollten das dann doch nicht annehmen.

Nach der Stadtbesichtigung gingen wir zum McDonalds im Bayleaf. Der war sehr modern und supersauber. Alles war auf englisch angeschrieben. Zwei Double Cheeseburgermeals mit Pommes und Cola machten mal 4 Euro aus. Der war dann nur ein paar Schritte vom Hotel weg und im sicheren Bereich. Die Leute von Hotel rieten uns, uns möglichst nur auf der Stadtmauer zu bewegen, da Intramuros nicht gerade friedlich und ungefährlich wäre. Wir machten das dann die meiste Zeit so.
Nach dem Bummel war unser Zimmer fertig.


Zimmerbezug
++++++++++++
An der Rezeption mussten wir dann nicht lange warten und schon hatten wir dann die Zimmerkarte, da ja schon vorher alles an Daten erhoben wurde. Dann holten wir noch unser Gepäck ab. Mit dem Lift, der sehr neu war, ging es in den sechsten Stock. Ohne Karte bewegt sich aber nix. Oha, das sah alles nach easy Jet aus. Viel viel Orange und die Türen ganz weiß und hauchdünn.

Das Staubsaugen und die vielen Fehlalarme hielten uns vom Einschlafen ab. Im Zimmer 6064 war dann die Wand im Vorraum orange. Da war die Klimaregulierung (abschaltbar) und einen Knopf fürs Zimmermachen und fürs Nichtstören. Der Kasten war nicht so groß, ganz weiß und sauber und mit einem Zahlensafe samt Taschenlampe. Sehr gut, wenn etwas im Dunkeln passiert.

Zimmer
+++++
Das Zimmer mit Sicht auf die Stadtmauer war insgesamt sehr neu und sauber. Der Boden war wieder so ein dunkler Bretterboden, aber irgendwie hatte den Charme und das Zimmer war mit 21 m² schon voll OK von der Größe gesehen.


Bett
++++
Das Doppelbett stach ganz schön heraus. Eine große Matratze, sehr hoch, sehr sauber, weiße Bettwäsche, vier weiche weiße Pölster, ein langer mit zwei orangen Enden, eine orange Banderole. Das war sehr sauber bezogen und ich sah da keinen Makel. Da können sich einige Hotels von uns eine Scheibe abschneiden. Das Bett war für mich das wichtigste Ding im Zimmer, da wir ja noch vor dem langen Heimflug eine Weile schlafen wollten und dafür habe ich mal die Banderole unten entfernt und nur einen Polster für jeden belassen. Die Pölster waren eh so groß und wuchtig.

Naja, wenigstens beim Hineinkuscheln in den Polster gab er nach und ich konnte da gut pennen. Da war es sogar untertags sehr leise und es kam kein Lärm von außen rein. Dann kamen aber die Nachbarn so um 18:00 und es war vorbei mit der Ruhe und dann spielten die Kinder am Gang und dann merkte ich, wie dünn die Wände doch waren. Später kamen dann noch ein paar Fehlalarme dazu, wie ich vorher schon sagte, aber das kannten wir schob.

Da habe ich dann mal den schwarzen TV aufgedreht und BBC Asia geguckt, das mich dann ein wengerl von den lauten Nachbarn ablenkte.


Schreibtisch
+++++++++
Dann war dann noch ein schwarzer Schreibtisch mit Telefon, Mappe, in der nix drinnen war, zwei amerikanische Stecker, eine weiße Lampe, klotzig, aber hell. Naja und dann noch so ein oranger Sessel, Kunstleder, ganz nett. Der Sessel war schon sehr komisch von der Form gesehen. Hatte man da gar Lehne und Sitzfläche vertauscht?

Ja, das sah dann schon so aus, da man viel lange Fläche zum Sitzen hatte, aber nur eine kurze Lehne für den Rücken. Das war dann eher zum Reinschluddern und das machte ich dann und warf dann noch was in den runden Papierkorb unter dem massiven Tisch. Naja, an der Wand war mal ein Doppelstecker, aber eher nur UK/USA Format und ohne Adapter lief da gar nix, aber den hatten wir mit. Wir haben den aber schon unten an der Rezeption angeboten bekommen.


TV
+++
An der anderen Wand war ein weißer Kasten mit leerer Minibar. Auf dem standen dann noch zwei kostenfreie 0,33 Liter Wasserflaschen, zwei weiße Tassen, ein weißer Wasserkocher und Kaffee und Tee. Dann kam ein zweireihiges langes Regal. Die Wand sah arg reliefiert aus. Da hing ein schwarzer Flatscreen an der Wand. Der hatte 99 Programme, aber kein deutsches. Dafür gab es Eurosport und wir guckten Abfahrt der Männer LIVE. Noch cool waren dann der Game Channel und viele US-Sender.


Bad
+++
Das Bad war dann noch sehr geräumig und vom Designer. Die Wand war so in hellgrauen Fliesen, die Rückwand hinter dem Waschtisch bestand aus einem einzigen Wandspiegel. Das Waschbecken in weißer Farbe war auf den Waschtisch aufgesetzt. Es war sehr kantig und hatte einen breiten Rand.

An der Wand gab es einen Fön. Der Stecker war noch für 220 V Rasierer geeignet. Eine komische kurze Glaswand, starr und sperrig war dann bei der Dusche. Das war ein großer Raum mit großer Regendusche. Alternativ konnte ich die Handdusche nehmen.
Das Wasser kam nicht gleich, da ich nicht wusste, dass ich den Temperaturregler dafür kippen muss. Da hingen noch die Handtücher an der Wand. Das waren zwei an der Zahl. Ein wengerl umständlich vom Waschbecken dorthin zu greifen. Das mag ich weniger, wenn ich mich nicht ordentlich waschen kann. Dafür hatte da mal wieder das Design über die Bedienungsfreundlichkeit gesiegt. Dafür war das wenigstens kein dunkles Loch.


Ausschecken
++++++++++
Gegen 22:00 Uhr haben wir dann das Hotel verlassen und wir haben dann ein Metertaxi rufen lassen. Das war sehr viel billiger, als das andere zum Hotel und der Fahrer tat uns dann fast schon leid, dass wir ihm dann den doppelten Fahrpreis bezahlten.

Resümee

Das Zimmer war sehr hell und schön. Das einzige, was störte war, die Wände aus Papier. Ich hörte des Gejohle der Nachbarn, die Bewegungen am Gang, die laute Musik und das Quengeln der Kinder. Mehr als eine Nacht bei diesen Wänden ist nicht das Wahre, aber es kommt dann immer auf die Nachbarn an. Die Lage und die Moderne des Hotels in dann aber in Intramuros kaum noch zu toppen.

Da war alles so schön sauber und mit viel Energie gemacht und das Personal war so freundlich und entgegenkommend wie kaum woanders. Der Preis von knapp von über 50 Euro war dann sogar für die Philippinen eigentlich lächerlich!

Bis bald

Heinz

Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 290 mal gelesen und wie folgt bewertet:
88% :
> Wie bewertet man einen Erfahrungsbericht?
besonders hilfreich

Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • hubbie veröffentlicht 25.08.2017
    wir waren extramuros in Airportnähe untergebracht
  • Ciaochsi veröffentlicht 23.08.2017
    bh nun da
  • quacky4321 veröffentlicht 10.08.2017
    bh
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

beliebteste ähnlich Produkte

Produktdaten : The Bayleaf Intramuros, Manila

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Kontinent: Asien

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 01/03/2013