The Grudge (2004)

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The Grudge (2004)

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schlecht, schlechter, the grudge

2  04.03.2005

Pro:
hmm  .  .  .  das Kino lacht

Kontra:
story, schockeffekte, ende

Empfehlenswert: Nein 

Gracie_99

Über sich:

Mitglied seit:21.12.2003

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 104 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wie gestern schon angekündigt, möchte ich heute einen Bericht über den Film The Grudge schreiben. Ich hatte mich schon richtig auf den Film gefreut, weil mich einige Berichte hier bei Ciao sehr neugierig darauf gemacht haben. Ich konnte meinen Freund dann auch gleich überreden mit mir direkt am Donnerstag ins Kino zu gehen, alleine gehe ich nämlich nicht in Gruselfilme.
Der Film war nur leider eine totale Enttäuschung, ich hab noch nie erlebt, dass sich ein ganzes Kino während des Films über den Film selber kaputt lacht. Zumindest nicht, wenn es sich um einen Horrorstreifen handelt.


*** The Grudge ***

Die Story kommt aus Japan und dieser Film ist bloss ein Remake. In Japan ist diese Geschichte wohl sehr bekannt, wahrscheinlich glauben die noch selber dran ;)
Soweit ich weiss, gibt es davon tatsächlich mehrere Teile... wer weiss, vielleicht werden wir die Remakes davon ja auch noch zu Gesicht bekommen.


*** Die Story ***

Ich muss schon sagen, dass die Story erst recht interessant anfängt. Zumindest was die Einführung angeht, also die Handlungen, die geschehen, bevor man überhaupt erst zum Horrorteil dieses Films kommt.
Vielleicht sollte ich nur kurz sagen, dass ich mich sonst wirklich sehr für solche Filme begeistere und ich auch eigentlich nicht so schnell einen Film schlecht finde, im Gegensatz zu den Menschen, mit denen ich immer ins Kino gehe. Mir gefällt also wirklich fast jeder Film. Ich wollte damit nur sagen, dass ich eigentlich sehr sehr selten eine schlechte Wertung für einen Film gebe.

Tja die Story, also hauptsächlich geht es um die junge Karen Davis, gespielt vom Buffy Star Sarah Michelle Gellar. Sie ist mit ihrem Freund Doug nach Japan gekommen, weil er dort schon immer studieren wollte.
Neben dem Studium arbeitet Karen bei einer Pflegestation für ältere und kranke Menschen. Sie braucht dieses Praktikum für ihren Abschluss.
An jenem Tag ist Yoko, die auch bei der Pflegestation arbeitet, krank, bzw erscheint einfach nicht zur Arbeit. Deshalb soll Karen den Fall einer älteren Frau übernehmen, die den ganzen Tag eigentlich nur schläft und nicht redet.
Karen fährt zum Haus und hat gleich ein seltsames Gefühl, als sie dann noch einem komischen Geräusch auf dem Dachboden nach-geht, entdeckt sie einen kleinen Jungen, eingesperrt in einem Wandschrank.
Geschockt nach dieser Entdeckung ruft sie sofort ihren Chef an und bitten ihn herzukommen. Doch als dieser ankommt, ist die alte Frau tot und Karen nicht mehr bei bewußtsein.


*** Was ist daran so schlecht?! ***

Hört sich soweit ja wirklich super spannend an. Ist es aber leider nicht. Bei „The Ring“ oder ähnlichen Filmen, geht es während des Filmes ja wenigstens noch darum, einem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Aber hier in diesem Film gibt es mehr oder weniger gar kein Geheimnis. Es wird direkt am Anfang verraten, dass in diesem Haus mal jemand umgebracht wurde und das aus reinem Hass. In Japan sagt man, dass wenn an einem Ort jemand aus purem Hass umge-bracht wird, dann heftet sich der Tod an diesen Ort und tötet alles was mit diesem Ort in Berührung kommt.

Ja, wunderbar. ... Das war quasi schon der Film. Man versucht nicht, dass Böse zu bezwingen, sondern findet sich einfach damit ab.

Der Film wird zwischendurch noch durch ein paar Rückblicke unterbrochen, die aber alle eigentlich schon von vorne herrein klar waren. Man erfährt in diesen Rückblicken also nichts neues, ausser das man manchmal noch total verwirrt wird.

Schockeffekte

Die Handlung zwischendurch ist schlichtweg einfach lächerlich. Ich bin wirklich sehr sehr schreckhaft, aber darüber mussten man echt nur lachen. Ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass ein kompletter Kinosaal anfängt zu lachen, genau an den Stellen, wo man sich eigentlich erschrecken sollte.

Selbst wenn eine Leiche über den Flur humpelt, sich umdreht und man sieht, dass sie keinen Kiefer mehr hat, wirkt das einfach nur total lächerlich. Alle haben angefangen zu lachen. Ich kann nicht genau erklären warum, aber es war einfach nur super schlecht gemacht. ... Wenn noch nicht mal ich mich erschrecke ;) ...

Das eigentliche Monster, die getötete Leiche wirkt auch nicht gerade furchteinflößend, egal wen sie zu erschrecken versucht, sie wuselt immer nur so komisch mit ihren Haaren herum, dass man darüber echt mehr lachen muss, als sich zu erschrecken.

Gut, zwischendurch konnte man sich schon erschrecken, aber es war wirklich nichts besonders. Außerdem möchte ich behaupten, dass das mehr an den Soundeffekten lag.


*** Das Ende *** (Wer den Film noch sehen will, sollte nicht weiterlesen)

Also über das Ende muss ich unbedingt auch noch schreiben, weil ich das echt total schlecht fand.
Nachdem Karen dann also endlich auch mal bemerkt hat, dass auf dem Haus ein Fluch liegt und ihr Freund Doug schon halbtot auf dem Boden dieses Hauses liegt, entschließt sie sich, dass Haus mit Hilfe von Benzin und Feuer in die Luft gehen zu lassen.
Klappt aber nicht. Die beiden landen im Krankenhaus und die Polizei rettet das Haus. Doug, Karens Freund ist tot. Karen hat überlebt. Als sie in den Leichenraum geht um ihn zu identifizieren, schaut sie unter das Tuch und die Leiche mit den langen Haaren steht vor ihr... schwarze Leinwand... Film zuende.

Klasse, wirklich! Frag ich mich doch, was das soll. Man wird in kein bisschen darüber aufgeklärt, was jetzt eigentlich los ist, wie das weiter gehen soll usw. Das Böse ist also nicht besiegt worden und der Horror geht weiter. Ich würde sagen, dass lässt doch auf einen zweiten Teil hoffen ... den ich mir allerdings nicht ansehen werde.

*** Die Schauspieler ***

Also zu der Darstellung muss ich teilweise sagen, dass es wirklich gelungen ist. Ich fand es extrem überzeugend, wie die Opfer, die eigentlich in dem Haus wohnten die Angst gespielt haben. Man konnte in einer Szene richtig mitfühlen. Auch wenn die anderen Schauspiele ziemlich unbekannt waren, die Leistung fand ich echt nicht schlecht.

Sarah Michelle Gellar, war eigentlich wie immer. Also ich mag sie halt, hab früher auch immer Buffy geschaut, aber das ist ein leicht anderes Niveau. Außerdem konnte man sich irgendwie nicht dran gewöhnen, dass „Buffy“ die lieben Leichen und Dämonen nicht einfach umhaut *g* ... das war ungewohnt, aber irgendwie mal nicht schlecht.

Die anderen Darsteller waren hauptsächlich Japaner, die ich nicht kannte. Aber ich schreib nochmal kurz, wer denn alles so mitge-wirkt hat.

Sarah Michelle Gellar, Jason Behr, William Mapother, Clea DuVall, Kadee Strickland, Grace Zabriskie, Bill Pullman, Rosa Blasi, Ted Raimi, Ryo Ishibashi, Yoko Maki, Yuya Ozeki, Takako Fuji.

Regie geführt hat Takashi Shimizu.

Drehbuch: Stephen Susco
Kamera: Hideo Yamamoto
Produzenten: Sam Raimi, Robert Tapert, Takashige Ichise
Ausführende- / Koproduzenten: Joe Drake, Nathan Kahane, Carsten H. W. Lorenz, Roy Lee, Doug Davison, Michael Kirk, Aubrey Henderson, Shintaro Shimosawa
Casting: Michael Kirk, Aubrey Henderson, Shintaro Shimosawa
Musik: Christopher Young
Schnitt: Jeff Betancourt

Diese Infos habe ich von www.grudge.film.de
Freigegeben ist der Film übrings ab 16.


*** Mein Fazit ***

Also das hätte ich mir echt sparen können. Ich steh wirklich auf solche Filme, nur das war leider ein kompletter Reinfall. Man muss sich das mal vorstellen, das komplette Publikum hat ständig angefangen zu lachen bei den Schockeffekten, so schlecht waren die gemacht.
Was ich aber wirklich richtig schlecht fand, war die Story, die war sowas von flach. Klar, Storys von solchen Filmen sind nie die bes-ten. Das sie nicht auf wahren Begebenheiten beruhen, ist schon klar. Aber ein bisschen einfallsreicher hätte man schon sein können. Auch diese Geschichte hätte man sicherlich etwas ausschmückender gestalten können.
Die Schauspielerischen Fähigkeiten und der Sound waren eigentlich ziemlich gut, deshalb gibt’s dann auch 2 Sterne.
Ansonsten kann ich jedem nur abraten, dafür ins Kino zu gehen. Schauts euch später auf DVD an, es kann nämlich auch ganz schön stören, wenn im Kino immer jeder lacht ;)


Danke fürs Lesen und Bewerten!

Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende!

Gracie*

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Pacey1980

Pacey1980

07.05.2005 14:40

Ich hab den auch gesehen! hab lange nicht mehr so ein schlechten Gruselfilm gesehen! Aber der Bericht ist gut geschrieben!! lg

Nurse20

Nurse20

30.04.2005 18:25

Hab den hier und wollt mir den eigentlich nachher angucken, aber das lass ich jetzt wohlbesser!Echt super Bericht!LG Sandra

HinTho

HinTho

24.03.2005 17:40

Das lachen ist aber mit Sicherheit eine Trotzreaktion des heutzutage doch recht anspruchslosen Publikums. Wenn lauter Teenies mit ihren Kumpeln (alle so um die 14r-16) in den Film gehen, dann wird eben gelacht, weil man sich schämt Angst zu haben. Wir waren in der Sonntagmorgen-Vorstellung (mit uns noch 6 andere Personen, einfach geil, man denkt, man hätte das kino gemietet) - und gelacht hat da keiner. ich fand die Szenen schon gruselig, ich liebe es wenn nur angedeutet wird und kurzer Thrill erzeugt wird. Na, dann wird THE RING 2 für dich wohl auch nix, ist auch ein Remake (wie auch THE RING)....schade eigentlich. Schöner Bericht. LG THOMAS

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  1. Nurse20

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  1. DasBercki
  2. Pacey1980
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  1. saturncom

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