Erfahrungsbericht über

The Time Machine (DVD)

Gesamtbewertung (15): Gesamtbewertung The Time Machine (DVD)

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Was wäre wenn???

4  24.09.2002

Pro:
Nette Trickeffekte

Kontra:
Die Verpackung

Empfehlenswert: Ja 

Holgiwood

Über sich:

Mitglied seit:21.11.2001

Erfahrungsberichte:30

Vertrauende:13

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 125 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Was wäre wenn??? Das ist eine entscheidende Frage bei der DVD The Time Machine, nicht nur im Film selbst. Tja... was wäre wenn man diese DVD nicht hätte? Wäre das Leben dann besser oder schlechter? Nun, vermutlich weder das eine noch das andere. Aber darauf erhebt diese Scheibe ja eigentlich auch keinen Anspruch. In erster Linie geht es hier um Unterhaltung. Und für den gemütlichen Popcornkinoabend daheim ist diese DVD eigentlich eine gute Wahl.

Nun aber zuerst mal zum Film selbst. Denn für viele Leute ist ja der eigentliche Film Hauptgrund sich eine DVD zuzulegen. Bei diesem hier handelt es sich also um The Time Machine, eine Art Remake des Klassikers Die Zeitmaschine. Gemeinsam haben beide das sie nach einer Geschichte von H. G. Wells verfilmt wurden. Wer den älteren Film bereits gesehen hat kennt somit eigentlich schon die Grundgeschichte: ein Wissenschaftler reist mit einer von ihm gebauten Zeitmaschine 800000 Jahre in die Zukunft. Das ist sozusagen das Grundgerüst beider Filme. Wenn man nun die neuere Verfilmung betrachtet kann man sich noch soviel Mühe geben, man zieht automatisch seine Vergleiche zu dem älteren Werk mit Rod Taylor. Aber die Neuverfilmung ist nicht unbedingt schlechter... sie ist halt nur etwas anders.

Im Falle von The Time Machine beginnte alles mit einer tragischen Liebesgeschichte. Unser Hauptakteur Alexander Hartdegen (Guy Pearce (Memento, Priscilla)) trifft sich mit seiner Freundin Emma die kurz darauf erschossen wird. Nach diesem traumatischen Erlebnis sondert er sich erst mal für knappe 4 Jahre vom Weltgeschehen ab um eine Zeitmaschine zu bauen. Er möchte Emma retten, doch leider gelingt ihm das nicht. Also macht er sich von seinem nostalgischen neunzehnten Jahrhundert aus auf den Weg in die Zukunft. Er stoppt im Jahr 2030 in einem teilweise recht futuristischen New York. Dort besichtigt er auch ein Museum das geradezu Aufregend Multimedial ist. Überall stehen Glaswände herum in der eine Art virtueller Museumsführer (köstlich: Orlando Jones (Evolution, Mad TV)) Auskunft gibt und auch schon mal etwas aus einem Musical zum besten gibt. Irgendwie ist Alexander noch nicht so ganz zufrieden und reist noch etwas weiter in die Zukunft, ins Jahr 2037. Plötzlich ist alles düster und die Menschheit hat es geschafft den Mond zum platzen zu bringen.

Dieser Anblick ist für den Wissenschaftler sehr erschreckend weshalb er sich sofort wieder auf seinen Zeitreisesessel schwingt. Dank der Erschütterungen schlägt er sich den Kopf und fällt in Ohnmacht.... für gute 800000 Jahre!!! Diese Szene ist für den Zuschauer recht eindrucksvoll gedreht worden. Die Landschaft verändert sich, Flüsse versanden, Bäume wachsen in Sekunden. Als er nach besagter Zeit erwacht hält er die Maschine sofort an nur um wieder Ohnmächtig zu werden. Als er erwacht lernt er den Jungen Kelan und die hübsche Mara (Samantha Mumba) kennen, welche beide zum Volk der Eloi gehören. Er wundert sich noch wieso es keine älteren Menschen gibt worauf er kurz danach auch die Antwort erhält: Morlocks!

Innerhalb 800000 Jahren Evolution entwickelten sich aus den Menschen zwei Spezies. Zum einen die Eloi, welche an der Erdoberfläche leben. Zum anderen die Morlocks, welche unter der Erde hausen und sich (wie im Klassiker) ausschliesslich von Eloi ernähren. Der gute Alexander ist natürlich geschockt von dieser Eloi-Diät, zumal die Morlocks auch Mara geschnappt haben. Also macht er sich auf den Weg um sie zu retten. Dabei wird er natürlich erwischt und landet vor einen Über-Morlock (schön fies: Jeremy Irons (Das Geisterhaus, Der Mann mit der eisernen Maske)). Dieser erzählt ihm die Geschichte der Morlocks, aber eine genaue Antwort auf Alexanders Frage (Was wäre wenn...) liefert er ihm auch nicht..... zumindest keine Zufriedenstellende.

Nach dieser Begegnung startet auch schon der Showdown! Wie zu erwarten geht es den Morlocks an den Kragen da ja das gute siegen muß! Allerdings kann Alexander nicht wie im älteren Film zurückreisen um Bücher zu holen da er seine Zeitmaschine vernichtet hat. Aber da er ja am Schluß Händchenhaltend mit Mara zu sehen ist kann man ja trotzdem von Happy End sprechen. Regie führte übrigens ein Ururenkel Von H. G. Wells: Simon Wells und das ganze ist von Dreamworks und Warner Bros. Spieldauer: 92 Minuten


Aber auf der DVD ist ja noch etwas mehr als nur der Film.
Es gibt zwei wählbare Audiokommentare (wobei ich so etwas weniger benötige, da es mich eher stören würde), eine nicht verwendete Szene (hierbei handelt es sich um eine längere Eröffnungssequenz, welche allerdings englisch ist), eine animierter Sequenz „die Jagd“ (hierbei handelt es sich um dicht hintereinander liegende Zeichnungen im Storyboardstil, welche durch den schnellen Ablauf wie eine Art Film wirken), eine vierteilige Doku über Teile der Entstehung des Films, eine Galerie mit Designbildern und 3 Trailer. Drei mögliche Sprachen sind anwählbar (englisch, deutsch und spanisch, jeweils Dolby Digital 5.1) und mehrere Untertitel stehen auch zur Verfügung. Das ganze natürlich im Ländercode 2 und freigegeben ab 12 Jahren.


Soviel dazu. Den Film selbst fand ich eigentlich ganz gut. Es ist zwar nicht so das einen The Time Machine unbedingt vom Hocker haut, aber gute Unterhaltung bietet er allemal. Aber irgendwie kommt er einem sehr kurz vor, was nicht nur an der Länge von 92 Minuten liegt. Die Aufnahmen der Veränderungen der Umgebung während der Zeitreisen sind meiner Meinung nach besonders gelungen. Aber um so ein Kultfilm zu werden wie der Klassiker einer ist dazu fehlt doch irgendwie ein wenig der Biss. Die Tricktechnik mag ja soweit sehr gut sein, aber manch ein Schauspieler wirkt nicht ganz so motiviert wie man es erwarten würde. Natürlich ist das eine Ansichtssache. Die Qualität der DVD ist sehr gut, die Extras auch recht gelungen. Aber wann werden die von Warner mal endlich normale DVD-Hüllen verwenden? Diese Papp-Klappschachteln sind doch echt ein Witz! Preislich sollte die DVD im Laden so zwischen 17 und 20 Euro liegen. Mehr sollte man dafür nicht ausgeben. Aber bevor man ihn kauft sollte man ihn sich vielleicht eher erst mal aus der Videothek ausleihen. Danach kann man sich ja immer noch entscheiden ob man ihn kaufen möchte.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
dschini

dschini

26.07.2003 20:16

Hi! Ich finde das Original besser. Gruß, Dschini

starfax

starfax

04.07.2003 18:57

Nja, ne, schlecht war der nicht, aber teilweise und vor allem der Obermorlok war einfach lächerlich..lg, starfax

Biggi32

Biggi32

14.10.2002 20:57

Den hatte ich letztens in der Hand, legte ihn aber wieder zurück, sollte ich doch noch anschauen. Gruß Biggi

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