Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
man erfährt Interessantes über seine Freunde, hoher Spaßfaktor |
| Kontra: |
Suchtfaktor : - ) |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Da ich selber zu den Spielsüchtigen zähle, geht es in meinem heutigen Bericht mal wieder um ein Spiel. Diesmal um das Brett- und Psychospiel "Therapy".
Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsspielen, da es einem viel über seine Freunde aber auch darüber, was diese von einem denken verrät.
Materialien
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Das Spiel besteht aus
- einem Spielplan
- 6 Spielfiguren in Form von Therapiecouchs
- Wissenskarten
- Therapiekarten
- einem Heftchen mit Fintenklecksen + Fragekarten zu den Klecksen
- Knöpfchen, die als Punkte zählen
- Papier + Stifte
- Würfel
Preis
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ca. 25 - 35 Euro
Spielverlauf
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Nachdem jeder der 3 - 6 Mitspieler eine Couch, ein Blatt und einen Stift erhalten hat, kann die Therapie starten.
Nun beginnt ein Spieler zu würfeln. Bei
diesem Spiel werden die Figuren gegen den Uhrzeigersinn fortbewegt.
ZIEL DES SPIELS
Das Ziel des Spiels ist es seine Couch mit insgesamt 6 Knöpfchen zu füllen von jeder Farbe eins.
SPIELFELDER
Der Spieler kann auf folgenden unterschiedlichen Feldern landen:
- Einem Wissensfeld der 6 Wissensbereiche Alter, Reife, Jugend, Kindheit, Säuglingszeit oder das andere Ich. Bei den Fragen geht es größtenteils um das Wissen über die Psyche des Menschen. Dieses wird z.B. durch Vergleichsfragen überprüft. Fragen könnte z.B. sein, ob eine Person im Alter im Osten oder im Westen Deutschlands glücklicher ist, oder ob ein Baby in Deutschland, den USA oder Japan früher anfängt zu lächeln.
Auf solch einem Feld besteht die Möglichkeit, ein Knöpfchen zu gewinnen wenn man die Frage richtig beantwortet. Hat man bereits ein Knöpfchen dieser Farbe, darf noch einmal gewürfelt werden.
- Einem Wissen/Chance Feld. Hier darf man sich entscheiden, ob man eine Frage gestellt kriegen will oder nicht. Aber vorsicht: Beantwortet man sie falsch muss man ins Psychosezentrum, und von dort aus zu einer Therapie.
- Einem Phantasiefeld. Hier bekommt man einen bestimmte Tintenklecks gezeigt. Aber es geht nicht darum, was man selber auf diesem Feld erkennt, man muss aus mehreren Möglichkeiten wählen, was die meisten befragten Menschen darin gesehen haben. Auch hier landet man bei einer falschen Antwort im Psychosezentrum.
- Einem Therapiefeld. Dies sind die interessantesten Felder des ganzen Spiels, denn hier kann man so einiges über seine Mitspieler erfahren.
DIE THERAPIE
Es gibt 2 Möglichkeiten der Therapie, die Gruppen- und die Einzeltherapie. Jeder Mitspieler hat seine eigene Therapiepraxis mit der gleichen Farbe wie seine Couch. Kommt ein Mitspieler in meine Therapiepraxis, darf ich ihn in der Einzeltherapie therapieren. Kommt er auf eine Therapiepraxis, die keinem gehört, oder seine eigene ist, kommt es zur Gruppentherapie.
In der Einzeltherapie darf der Therapeut dem Patienten eine Therapiefrage vorlesen. Bspe:
Nun sage mir...
- wer in dieser Runde hat einen schwarzen Fleck in seiner Vergangenheit?
- wer in dieser Runde würde am liebsten Präsident werden?
- wer in dieser Runde ist am schüchternsten?
- auf einer Skala von 1 - 10 wie ehrgeizig bist du?
- auf einer Skala von 1 - 10 wie gerne wärst du jetzt besoffen?
- auf einer Skala von 1 - 10 wie ehrlich bist du.
Nun schreibt der Patient auf sein Blatt die Antwort, und der Therapeut muss auf sein Blatt schreiben, was er denkt, was der Patient geschrieben hat. Also z.B. muss der Therapeut nicht schreiben, wie ehrgeizig er den Patienten einschätzt, sondern wie ehrgeizig der Patient sich wohl selber einschätzt.
In der Gruppentherapie dürfen alle Mitspieler Therapeut sein, und sich beraten.
Wenn Patient und Therapeut auf ihren Zetteln das gleiche stehen haben, ist der Patient aus der Therapie entlassen und der Therapeut darf sich ein Knöpfchen aussuchen.
Meine Meinung
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Wie schon gesagt, zählt dieses Spiel zu meinen Lieblingsspielen. Und ich habe es auch schon eine ganze Nacht durchgespielt.
Es macht einfach Spaß zu erfahren, wie seine Freunde über dich und sich selbst denken. Wenn man es mit jemandem spielt, den man nur ein bisschen kennt, hilft es dabei ihn kennzulernen und zu durchleuchten.
Auch die Wissensfragen bieten teilweise überraschende Antworten.
Das einzige Problem ist, wenn man alle Therapiefragen bereits durchhat, aber dann kann man eine Frage, die ein Mitspieler schon hatte, einem anderen Mitspieler stellen.
Ich muss jedoch gestehen, dass wir teilweise sehr peinliche Fragen einfach übersprungen haben, da es nicht besonders schön ist, wenn man das Spiel mit seinen besten drei Freunden spielt, und die Frage "Wer in dieser Runde ist dir am Liebsten?" beantworten muss. Aber das kann jeder selber entscheiden
Ich kann dieses Spiel nur weiter empfehlen, vor allem an neugierige Leute.
Viel Spaß,
Kerstin
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22.05.2002
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