Thirteen Days of fear!!!!
08.12.2003
Pro:
Story, Umsetzung, Extras und Schauspieler
Kontra:
- - - -
Empfehlenswert:
Ja
 Godfather007
Über sich:
Mitglied seit:27.03.2003
Erfahrungsberichte:114
Vertrauende:22
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Liebe Leserinnen und Leser, da ich heute frei habe und nichts besseres zu tun habe, möchte ich ihnen heute den Film „ Thirteen Days“ vorstellen. Meine letzten Berichte waren immer welche über lustige Filme, aber diesmal geht es um einen sehr ernsten Film. Einige werden ihn kennen, denn er lief vor einigen Wochen im Fernsehen. Wie gewohnt komme ich erst auf den Inhalt und danach auf die DVD zu sprechen.
Es ist Oktober. Um genau zusein, schreiben wir das 1962. Es scheint einruhiger Tag zu werden, keine besonderen Vorkommnisse, bis ein Aufklärungsflugzeug der amerikanischen Regierung mit erschreckenden Bilder zu seinem Stützpunkt zurückkehrt. Die U2 hat die Karibik- Insel Kuba photographiert und die CIA stellt bei der Entwicklung der Fotos etwas fürchterliches fest. Die Sowjetunion hat begonnen nukleare Erstschlagraketen auf Kuba zu stationieren. Diese Informationen werden sofort Präsident John F. Kennedy mitgeteilt und dieser beruft sofort einen Krisenstab ein. Die Militärs raten sofort zu einem Luftangriff auf Kuba. Präsident Kennedy und sein Berater Kenny O'Donnell wollen die Krise auf diplomatischem Weg lösen. Es werden weitere Aufklärungsflüge angeordnet und diese ergeben, dass sich über 40 Mittelstreckenraketen auf Kuba befinden. Der Krisenstab trifft sich erneut und die Militärs fordern einen harten militärischen Schlag gegen Kuba und die Raketen. Am besten wäre in ihren Augen eine Invasion von Kuba. John F. Kennedy und O’Donnel gefällt das überhaupt nicht. Die USA haben ihr Wissen über die Raketen zuerst geheimgehalten, aber nun stellen sie die Sowjetunion vor der UNO bloß, indem sie stichhaltige Beweise für das Vorhandensein dieser Raketen vorlegen. Die Sowjets geben das Vorhandensein der Raketen zu, aber sagen sie seien nur für die Verteidigung da. Die US- Regierung um John F. Kennedy, Robert Kennedy und Kenny O’ Donnel vermuten das ein Pusch in Moskau stattgefunden hat und das nun die Hardliner das sagen hätten. Nach einem erneuten Treffen und einer Rede zur Nation von Kennedy steht fest, das wenn die Sowjetunion die Raketen innerhalb der nächsten 48 Stunden nicht abbaut es den 3. Weltkrieg gibt und die USA mit der Invasion von Kuba beginnen werden. Die Streitkräfte sind schon in höchster Alarmbereitschaft und die Seeblockade hat auch nicht sehr viel gebracht. Kann Kennedy es schaffen? Schaut ihn euch an und ihr wisst es!!!! Viel Spaß!!!! Zu den Schauspielern:
1. John F. Kennedy: Die Rolle des Präsidenten wurde von Bruce Greenwood übernommen. Er macht seine Sache sehr gut. Eine tolle Vorstellung von ihm in diesem Meisterwerk von Roger Donaldson. Er besticht durch sein Können und wie er die Situation in der sich die Welt befindet herüber bringt. Einfach großartig!!!!
2. Atty. Gen Robert F. Kennedy: Die Rolle des Bruders von John F. Kennedy hat Steven Culp übernommen. Genau wie Bruce Greenwood hat auch er seine Sache ausgezeichnet gemacht. Eine tolle Vorstellung von ihm, wie er mit dem russischen Außenminister verhandelte.
3. Kenny O'Donnell, Special Assistant to the President: Diese wichtige Rolle im Film wurde von keinem geringerem als Kevin Costner übernommen. Er spielt eine mitentscheidende Rolle in diesem Film für den Ausgang. Eine tolle Leistung. Endlich hat er wieder gezeigt, dass er ein großartiger Schauspieler ist.
Zur DVD: Sprachen: Deutsch und Englisch
Untertitel: Deutsch Bildformat:1.85:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: ca. 140 Minuten FSK: ab 12 Jahren
Ton- und Bildformat: Der Ton ist sehr gut. Es gibt keine Verzerrungen und die Sprache ist gut zu verstehen. Eine Dolby Surround Anlage wird nicht unbedingt benötigt, denn es gibt keine großen Actionsequenzen im Film. Das Bild ist sauber und klar. Es ist etwas dunkler gehalten worden, passt aber ausgezeichnet zur Umgebung.
Zu den Features: 1. Trailer 2. Starinfos 3. Making of 4. Deleted Scenes 5. Audiokommentar 6. Dokumentation über die Entstehung der Kuba-Krise 7. Video-Biographien 8. Visual Effects in Multi Angle
Nun wieder einige Zeilen zu meiner eigenen Meinung: Der Film „ Thirteen Days“ ist ein Meisterwerk der Filmgeschichte in meinen Augen. Es gibt keinen besseren Film der die Probleme der Kuba- Krise besser beschreibt und dabei noch zu lehrreich ist. In diesem Film erfährt der Zuschauer auf eine atemberaubende Weise wie nah die Welt eigentlich vor dem 3. Weltkrieg stand. Es war damals haarscharf! Ein falsches Wort hätte zum Ausbruch führen können. Die Welt hatte Glück, das die Militärs nicht das Sagen hatten, sonst wäre die Sache ganz anders ausgegangen und die USA hätten Kuba schon in der ersten Woche besetzt und das hätte sich die Sowjetunion garantiert nicht gefallen lassen. Wäre es zum Ausbruch des Krieges gekommen, wäre es kein normaler Krieg mit Panzern und Feldschlachten geworden, sondern ein nuklear Krieg und das wäre ganz böse ausgegangen. Roger Donaldson hat hier einen Film der Spitzenklasse auf die Beine gestellt, der durch seine Genialität besticht. Die Story ist ausgezeichnet umgesetzt worden und die Rollen der Kennedy- Brüder und die des Beraters bestens besetzt worden. Eine tolle Leistung. Dieser Film beginnt schon spannend und bleibt bis zum Schluss spannend, obwohl jeder weiß, wie er ausgehen wird. Das ist eben bei diesem Thema nicht anders möglich. Es ist ein Film der durch die Leistungen der Schauspieler überzeugt und nicht mit patriotischem Geplänkel daher kommt. Das ist der erste amerikanische Film der den Krieg als schlechteste Lösung darstellt, wie es auch ist. Es gibt andere Filme die über Kriege berichten, aber da sieht man immer die USA als die Retter und die Soldaten kämpfen immer für ihr Land, gehen in den Tod um nur ihrem Land zu dienen. Hier aber nicht. In diesem Film wird der diplomatische Weg vorgezogen, wie es auch richtig ist. Für diesen Film wurde Roger Donaldson auch scharf kritisiert, bestimmt weil es den USA nicht passt, das sie sich vor einem Krieg fürchten. Es ist schade das dieser Film nicht mit einem Oscar oder einer anderen Auszeichnung versehen wurde, das hätte er verdient. Nun komme ich einmal auf die Extras zu sprechen. Es gibt auf dieser DVD genügend davon. Ich kann euch wie immer das Making Of, die Starsinfo, die Dokumentation und die Video Biographie empfehlen. Diese Extras sind gelungen und einfach toll. Der Trailer ist auch nicht schlecht. Ich kann euch den Film nur ans Herz legen und wünsche euch beim Anschauen viel Spaß!!!! Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und wünsche euch noch einen schönen Tag!!!! Wie immer freue ich mich über Kommentare zum Film und zum Bericht!!!!
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10.12.2003 13:12
Finde den Film auch klasse, ja, der Lerneffekt ist auch super. Aber ob das alles wirklich so richtig ist? Ich glaube dass die grobe Story schon ok ist, aber viele Einzelheiten doch irgendwie hinzugefügt worden. Grüße, Steffi
08.12.2003 13:38
Hallo, mein Pate! Ein wirklich guter und informativer Bericht...! Liebe Grüße, Lars :o)
08.12.2003 13:26
Lieber realitätsnah und keinen Oskar als irgendeinen Propagandafilm drehen! LG Sebi