Thirteen Days

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Spannend, aber geklaut

4  10.04.2001

Pro:
Spannendes Thema und gut umgesetzt

Kontra:
Kopierversuch  -  nervt ein wenig

Empfehlenswert: Ja 

Wunderkinnd

Über sich: -

Mitglied seit:30.05.2000

Erfahrungsberichte:208

Vertrauende:11

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Der neue Costner-Kennedy Film ist nun seit einigen Wochen in den Kinos und als großer Fan des Filmes JFK von Oliver Stone konnte ich ihn mir natürlich nicht entgehen lassen. Das Thema finde ich sehr interessant.

Zur Kennedy-Ära stationiert die Sowjetunion atomare Mittelstreckenraketen auf Kuba. Diese bilden eine direkte Bedrohung zur Zeit des kalten Krieges gegen die USA. Mit einer gerade mal 5-minütigen Vorwarnzeit könnten die Russen diese atomare Waffen gegen die Amerikaner einsetzen und so einen Erstschlag ausführen. Natürlich kann eine solche Bedrohung und eine Aufhebung des Gleichgewichts nicht hingenommen werden. Kennedy entschließt sich, Kuba mit einer Seeblockade zu umgeben, um weitere Waffenlieferungen zu unterbinden und einen drohenden Krieg zu verhindern. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, denn voraussichtlich benötigen die Russen insgesamt 13 Tage, um die Raketen in Stellung zu bringen ...

Wer sich in Geschichte einigermaßen auskennt, kann die Handlung vorhersagen. Für all diejenigen, die sich für den amerikanisch-sowjetischen Konflikt interessieren und in Geschichte nicht so gut aufgepasst haben, gehört dieser Film zum Pflichtprogramm. Ziemlich spannend wird dieser geschichtliche Zeitabschnitt aufgearbeitet.

Jedoch gerade im Hinblick auf den Vorgänger JFK von Stone sind hier einige Parallelen erkennbar. Es wurde offensichtlich versucht, den Erfolg zu wiederholen. Während in JFK die immer wieder auftauchenden schwarz-weiß Szenen einen direkten Sinn ergeben, mit zur Handlung gehören und zu der für Oliver Stone typischen Schnitt-Technik gehören, wirken sie in diesem Film unsinnig und vollkommen fehlplatziert. Wieder einmal spielt Costner in einem Film über John F. Kennedy und auch hier werden, wenn man genau hinsieht, neue Verschwörungstheorien zu seinem Tod sichtbar und realistisch.

Alles in allem ist dieser Film jedoch trotzdem sehenswert und ein spannendes Dokument mit Lerncharakter.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
AliAsAliAs

AliAsAliAs

10.04.2001 13:18

Ich war auch gestern drin und hab es überhaupt nicht kapiert was für einen Sinn die komischen Schwarz Weiß Szenen die am Anfang immer wieder mal auftauschen haben... gruß Patrick

red_dagger

red_dagger

10.04.2001 13:16

Kennedy ist -egal in welchem Zusammenhang- immer noch ein Synonym für ein weiteres amerikanisches Trauma. Dementsprechend erwarte ich nicht so sehr viel von diesem Film. Mit Deiner Meinung hast Du nur meine Befürchtungen bestätigt. Gruss red_dagger

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  1. Knaller2001
  2. Gentec
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