Die Welt mit einem Fuß im Grab
22.04.2001
Pro:
die Vergangenheit wir spannend aufgearbeitet; sehr lehrreich; mitreißend; usw .
Kontra:
keine
Empfehlenswert:
Ja
 Southgirl
Über sich:
Mitglied seit:13.02.2000
Erfahrungsberichte:90
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 66 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo Ciao-User! Der Film 'Thirteen Days' handelt von der Kubakrise vom 16. bis zum 28. Oktober 1962, die beinahe einen dritten Weltkrieg ausgelöst hätte. Wie der Name der Filmes bereits besagt, dauerte der kritischste Punkt dieser Kriese 13 Tage lang. Diese Zeit bildet eindeutig die gefährlichste Phase des kalten Krieges in der Nachkriegszeit.
Erzählt wird der Film aus der Sicht der Amerikaner. Diese haben auf Kuba circa 40 Atomraketen der UdSSR entdeckt, was eine große Gefahr für die gesamte USA darstellte, da Kuba sie mit diesen Raketen problemlos auslöschen könnte. Dieses Problem wird zu einer harten Bewehrungs- und Zerreisprobe für die Regierung des John F. Kennedy. Wärend die einen dafür sind, Kuba einfach anzugreifen versuchen Kenny O'Donnell, Kennedy und sein Bruder verzweifelt die Angelegenheit friedlich zu regeln. Der erste Schritt hierzu gelingt ihnen, als sie nachweisen können, dass sie im Recht sind und damit auf jeden Fall nicht als Auslöser des Krieges angesehen würden, wenn es zu einem käme. Gott sei Dank bringt allerdings Kennedy's Regierung die Russen zu einer friedlichen Einigung. Diese wollen nun ihre Raketen wieder abziehen, unter Aufsicht der UNO. Im Gegenzug dazu erklärt sich Kennedy bereit, die eigenen Raketen aus der Türkei in circa sechs Monaten abzuziehen. Ein Atomkrieg konnte verhindert werden.
Das es sich bei dieser Handlung nicht um eine ausgeprägte Fantasie handelt, dürfte jedem mit einem geringen geschichtlichen Grundwissen klar sein. Dieses ist auch erforderlich, wenn man diesem auf Tatsachen basierenden Film verstehen will. Parallelen zu anderen Kriegsfilmen gibt es meiner Meinung nach keine. Dieser Film zeigt keine Leichen und harten Schlachten, sondern den politischen Hintergrund. Dies macht er äußerst Spannend, jedoch mit sehr viel Dialog. Zwischendurch kurz abzuschalten, sollte man sich nicht erlauben. 'Thirteen Days' zeigt deutlich, dass auch Politiker nicht geringere Fehler machen, als 'Normalsterbliche'. Diese Fehler können hier jedoch schreckliche Folgen verursachen.
Alles in allem kann ich diesen Film wirklich nur weiterempfehlen. Bildend ist er auf jeden Fall und auch wenn jedem das Ende bekannt sein dürfte, fehlt es 'Thirteen Days' ganz bestimmt nicht an Spannung. Wer sich von diesem Film jedoch einen 'normalen' Kriegsfilm erhofft, sollte ihn nicht sehen... Ich hoffe, meine Meinung konnte euch weiterhelfen und euch animieren, diesen Film anzusehen! Gruß, Southgirl
(c) by Southgirl, 17. April 2001
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13.07.2001 07:41
Ein sehr guter Bericht. Ich kenne den Film leider noch nicht, möchte ihn aber unbedingt sehen, weil mich das Thema "Kubakriese" sehr interessiert. Ich denke, daß es sich hierbei um einen Punkt in der Geschichte handelt, den man auch kennen sollte. Liebe Grüße, Bianca
04.07.2001 00:43
schön, dass man auch mal einen Filmbericht findet, der nicht sooooooooooo ewig lang ist! steht alles drin! lg von sonnenblumen
25.06.2001 13:44
Meiner Meinung nach ein exzellenter Film, da es ihm an, sonst in amerikanischen Filmen vertretenen, Pathos fehlt.