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Dies ist das erste was mir im Nachhinein zu dem Film THIRTEEN DAYS einfällt.
THIRTEEN DAYS ist ein Politthriller von Regisseur Roger Donaldson, der unter anderem auch für die Filme „Dante´s Peak“ und „Species“ verantwortlich ist. In den Hauptrollen findet man Bruce Greenwood als John F. Kennedy und Kevin Costner in der Rolle des persönlichen Beraters J.F.K.s .
Das passiert... ~~~~~~~~~~~~ 1962 erfahren die Amerikaner, die derzeit von John F. Kennedy regiert wurden, dass die Sowjetunion auf Kuba mit dem Bau von Mittelstreckenraketen begonnen hat. Es folgen Beratungen unter dem Ausschluß der Öffentlichkeit mit einem zusammengerufenen Krisenstab. Schnell entstehen zwei Seiten. Berater Kenny O´Donell und der Bruder John F. Kennedys Robert F. Kennedy treten für eine eher deeskalierende Lösung ein. Es gibt jedoch unter den führenden Militärs einige Hardliner, die auf einen Angriff der Kubaner schwören. Kennedy versucht ebenfalls eine Eskalation der Lage zu verhindern und will den Einsatz von Waffen möglichst verhindern. Vor Kuba kommt es auf dem Wasser schließlich zu einer Konfrontation mit einigen Schiffen der Sowjets, die im Konflikt eine Wende einleitet.
Die wahre Geschichte? ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wie wir alle wissen kam es nicht zu einem Ausbruch eines Dritten Weltkrieges, obwohl es manchmal kurz davor war. Im Film THIRTEEN DAYS ist die Welt klar in zwei Fronten aufgeteilt. Die guten Amerikaner (was kann man anderes bei einem Hollywood Film auch erwarten?) und die bösen Russen. Doch auch bei den Amerikanern gibt es die gute friedvolle Seite mit Robert und John F. Kennedy sowie dem Berater Kenny O´Donnell (Kevin Costner) aus dessen Sicht die Szenerie dargestellt wird. Auf der bösen Seite stehen die angriffslustigen Militärs, die nach einem Krieg dürsten. Diese Sichtweise ist natürlich sehr einseitig, da man nicht weiß, ob es wirklich zu einem Krieg gekommen wäre, hätte sich die Angriffsstrategie durchgesetzt. Auch die Russen wurden als ein Volk von kalten kriegslüsternen Soldaten angesehen, was sie mit Sicherheit auch nicht waren. Doch ob der Film dann noch spannend gewesen wäre, hätte man nicht klare Fronten geschaffen, sei dahingestellt.
John F. Kennedy ~~~~~~~~~~~~~~ THIRTEEN DAYS ist eine Huldigung an den wohl meist verehrten Präsidenten der USA, John Fitzgerald Kennedy. Der Film ist zwar aus der Sicht von seinem Berater Kenny O´Donnell erzählt, aber dennoch ist der Film auf den bereits verstorbenen Präsidenten zugeschnitten. THIRTEEN DAYS soll wohl den Amerikanern noch einmal verdeutlichen, dass die Verhinderung eines weiteren schrecklichen Krieges nur ihrem Präsidenten zu verdanken ist, der bis zur letzten Sekunde die richtige Entscheidung getroffen hat. Ob diese Art von Verehrung auch bei Nichtamerikanern Anklang findet, hat sich der Regisseur wohl nicht gefragt.
Fazit ~~~~~ Der Film ist eigentlich recht spannend aufbereitet. Wer jedoch nun Actionszenen vom Ausmaß „Pearl Harbor“ erwartet, wird hier enttäuscht. Größtenteils wird hier über mögliche Strategien und Konfliktsituationen diskutiert. Militärische Manöver und harte Kampfszenen sind spärlich gesät. Wer sich jedoch nicht von der Überlänge des Films und langen nervenaufreibenden Debatten einschüchtern läßt, könnte sich den Film vielleicht noch in dem einen oder anderen Programmkino ansehen. Da der Film bereits im Februar angelaufen ist, wird man ihn in den großen Kinos kaum noch finden.
Hi elmoro - gute Kritik aus Deiner Sicht und gut geschrieben! Der Film ist sehehnswert, wenn man nicht nur "dummdudeldödel" im Kino erwartet! Gruß Spezi
Also ich fand den Film nicht so klasse, nicht wegen der fehlenden Actionszenen sondern einfach weil vieles verfälscht ist, dir russische Seite wird z.B. überhaupt nicht angesprochen. Hab' das alles in der Schule durchgemacht und hätte was besseres erwartet. Lieber Gruß, maxibiza
19.06.2001 14:37
Gut geschriebener Bericht! Viele Grüße vom Bienitz
11.06.2001 10:15
Hi elmoro - gute Kritik aus Deiner Sicht und gut geschrieben! Der Film ist sehehnswert, wenn man nicht nur "dummdudeldödel" im Kino erwartet! Gruß Spezi
09.06.2001 16:54
Also ich fand den Film nicht so klasse, nicht wegen der fehlenden Actionszenen sondern einfach weil vieles verfälscht ist, dir russische Seite wird z.B. überhaupt nicht angesprochen. Hab' das alles in der Schule durchgemacht und hätte was besseres erwartet. Lieber Gruß, maxibiza