Thule Freeway 968

Thule Freeway 968

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Thule Freeway 968 - Heckträger ------------------------------ Sommer = Urlaubszeit. Da mein nächster Urlaub ansteht und ich mit dem Auto unterwegs sein werde. Bin ich gerade dabei, mich über Fahrradträger zu informieren. Da ich mit dem Dachträger von Thule sehr unzufrieden bin (siehe Bericht), ... Bericht lesen





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Eine guter Alternative auch ohne TÜV?
Erfahrungsbericht von ArnoJakobs über Thule Freeway 968
10.07.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: kein schweres Heben, wenig Fahrgeräusche, geringerer Mehrverbrauch
Kontra: eingeschränkte Rücksicht, geringer Diebstahlschutz, keine TÜV - Zulassung

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Thule Freeway 968 - Heckträger
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Sommer = Urlaubszeit. Da mein nächster Urlaub ansteht und ich mit dem Auto unterwegs sein werde. Bin ich gerade dabei, mich über Fahrradträger zu informieren. Da ich mit dem Dachträger von Thule sehr unzufrieden bin (siehe Bericht), habe ich mich bei Freunden über andere Möglichkeiten informiert. Ein Bekannter hat mir für eine Wochenendtour seinen Heckträger Thule Freeway 968 ausgeliehen.

Diese Fahrradträger erfordert keine Anhängerkupplung. Er wird mit sechs Spanngurten an der Heckklappe des Fahrzeugs befestigt. Zur Befestigung kann man den Fahrradträger auf der Stoßstange abstellen. Danach hängt man am besten zuerst zwei Spanngurte in der oberen Kante der Heckklappe ein. Diese zieht man leicht auf Spannung an. Aber nicht zu fest, da man erst alle sechs Gurte befestigen muss und danach alle Gurte nachjustiert. Danach bietet es sich an, die beiden unteren Gurte an der unteren Kante der Heckklappe, die mit der Stoßstange schließt, zu befestigen. Diese wieder leicht anziehen. Zum Schluss werden die beiden seitlichen Gurte befestigt, etwa in Höhe des unteren Rands der Heckscheibe. Zum Schluss muss man noch einmal alle Gurte nachziehen, bis der Träger festsitzt.

Mit diesem System kann man drei Fahrräder jeden Typs transportieren. Der große Vorteil dieser Systeme ist u.a., dass man die Räder nicht so hoch aufs Dach heben muss. Die Räder werden einfach mit der Querstange auf zwei Bügel, die mit speziellen Halterrungen versehen sind, gelegt und mit zwei Gurten aus strapazierfähigem Gummi befestigt. Die Kofferraumklappe lässt sich auch bei montiertem Fahrradträger öffnen. Das ganze macht einen durchaus stabilen Eindruck. Transportiert man mehr als ein Rad, so würde ich die Räder mit einem zusätzlichen Gurt fest verzurren.

Vorteil:
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Leichte jedoch etwas zeitaufwendige Montage, keine große Anstrengung notwendig, um die Räder aufs Dach zu heben, der Heckträger lässt sich bei Nichtgebrauch zusammenklappen und nimmt somit wenig Stauraum ein, das System verursacht wesentlich weniger Fahrgeräusche als der Transport auf dem Dach, ich habe den Eindruck, dass der Benzinverbrauch ebenfalls niedriger als bei einem Dachtransport ist.

Nachteil:
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Die Sicht durch die Heckscheibe ist eingeschränkt, das System ist nicht abschließbar (man kann zwar die Räder an den Träger anketten, jedoch kann der Träger vom Auto gelöst werden), anders als Dachgrundträger, die mit verschiednen Aufsätzen verwendbar sind (z.B. Skier, Surfbrett usw.), können mit diesem System nur Fahrräder transportiert werden.

Achtung:
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Jetzt kommt jedoch der große Haken an diesem System. Als ich das Teil meinem Kumpel zurückgegeben habe, ist mir ein kleiner Aufkleber aufgefallen: Darauf stand, das dieses System in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht vom TÜV zugelassen ist. Ob das Konsequenzen z.B. bei einem Unfall hinsichtlich Versicherungsschutz usw. hat, muss ich noch dringend abklären. Mein Freund hat dieses Teil letztes Jahr im Urlaub in Italien gekauft, nachdem sein Träger demoliert wurde und somit für die Rückfahrt unbrauchbar war. Er hat übrigens ungefähr 50 Euro dafür bezahlt.

Fazit
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Dieses System gefällt mir wesentlich besser als der bisherige Transport auf dem Dach. Das wird natürlich u.a. davon beeinflusst, dass ich mit meinem Grundträger von Thule sehr unzufrieden bin. Der entscheidende Punkt, ob ich ihn mir für die Urlaubsfahrt ausleihe, ist jedoch, welche Konsequenzen die Nichtzulassung vom TÜV mit sich bringt. Als letzte Alternative werde ich das Dachträgersystem von Mont Blanc testen, das sich mein Vater gekauft hat. Danach werde ich entscheiden, womit es in den Urlaub geht.
   

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