Tierkliniken und Tierärzte - Tipps & Tricks

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Tierklinik am Hasenberg - Stuttgart - Hölle

1  12.04.2009

Pro:
Nichts

Kontra:
alles, keine Erfahrung, kein Wissen, unfreundlich, keine Hilfe, keine Ahnung mit Tieren, Abzocke

Empfehlenswert: Nein 

Maus-61

Über sich:

Mitglied seit:12.04.2009

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 14 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Hallo,

es liegt mir schon lange auf dem Herzen. Um genau zu sein seit Jahren, aber nun möchte ich es öffentlich machen, damit auch andere darüber Bescheid wissen.

Zu aller erst, ich empfehle es keinem, wirklich keinem Tierbesitzer zur Klinik am Hasenberg zu gehen. Ich war schon oft dort und weiß wovon ich rede.

Ich sage mit Absicht keine Namen & Hunderassen, damit kein Ärger aufkommt.

Ein mittelgroßer Hund, ein paar Monate alt, auf einem Auge blind. Die Ärztin in der Notaufnahme (wir dachten, es wäre zu viel Augendruck und sind schnell hin) hat ihn angeschaut, paar Sachen versucht, und meinte dann, ja kommen sie am Montag wenn der Doktor da ist wieder. Also waren wir wieder über hundert € leichter. Das Ergebnis: Gar keins - die Ärztin wusste nichts.

Dann am Montag zum Doktor, der macht dieselben Untersuchungen wie vor 2 Tagen (wie die Ärztin sie gemacht hat - also doppelt für die selben Untersuchung gezahlt, nur weil die eine Ärztin keine Ahnung hat) - naja gut wieder um die 200€ leichter. Wieder kein Ergebnis - nur eine Vermutung.

Dann zur 3. Untersuchung, da seine Backe angeschwollen war. Ein Milchzahn war stecken geblieben - und sie wollten sofort operieren - auch hier wieder um die 80/90€ gezahlt - die Op hätte im günstigsten Fall 800€ gekostet und sie wollten auch noch einen gesunden Zahn wegoperieren. Natürlich wieder mal keine Ahnung - wie immer. Wir sind zu weiteren 3 Tierärzten, alle haben uns dasselbe gesagt, dass wenn der Zahn nicht kommt, eine Mini - Op gemacht werden muss und keine rießen OP mit was weiß ich nicht allem.

Übrigends wurde er mit Cortison behandelt im Auge - wo man genau weiß, dass es auch sehr viele Nebenwirkungen hat und unser Hund war ein Welpe.

Nunja - nun sind Monate vergangen und er lebt immer noch, musste nicht operiert werden, hat immer noch sein Auge und gesunde Zähne. Wir sind also fast 1000€ leichter durch die Klinik geworden, keine Hilfe, kein Ergebnis, keine Besserung - nichts - einfach Geldverschwendung. Sie konnten uns nie helfen.

Dann kommen wir zu unserem anderen Hund, der war tot - er wurde von uns wiederbelebt - wir natürlich zur Klinik, dort wurde er 5 Minuten angeschaut, und mit einer Rechnung von 90€ nach Hause geschickt. Keine Medikamente, keine eingehende Untersuchung, wieder kein Ergebnis was es sein konnte, auch nach mehrmaligem Fragen was es ist wieso er so war, nur Vermutungen. Es wurde nicht richtig abgehört, die Untersuchung (wir haben auf die Uhr geschaut) hat genau 5 Minuten gedauert - und auf der Rechnung x- Sachen aufgeführt, der Hund wurde nicht richtig durchgecheckt - das war nicht mal annähernd eine normale Untersuchung. Von Beratung kann keine Rede sein.

Nun zur Freundlichkeit:
Trotz allem sind manche Mitarbeiter wirklich sehr nett und freundlich, aber vom Wissen her über Tiere leider auch nicht besser als die unfreundlichen. Die Unfreundlichkeit wird wohl bei einigen Groß geschrieben, vor allem bei den Helfern z.B. bei der Anmeldung. "Was suchen sie noch hier?" "ein Tierheimhund? Ein Armutszeugnis.." "ne das geht so nicht!!!!" "Rechnung? Wer hat das gesagt?" ganz böser Ton - total unfreundlich.

Sogar als mein Hund im Sterben kurz vorher lag und ich weinend angekommen bin, haben die sich nicht mehr vor Lachen bekommen und haben bei der Anmeldung gegrinst und als ich in den Raum bin angefangen zu lachen. War nicht zu überhören.

Angst vor Hunden
Einige Mitarbeiter haben panische Angst vor Hunden, eine Tierärztin besonders, sie hat mich 5x gefragt ob mein Chihuahua beißt und eine halbe Minute von 5 Minuten Unterschung darüber diskutiert. Auch bei größeren Hunden haben sie Angst, hier wurde mir auch x-mal gefragt beißt er beißt er?
Sowelche Tierärzte haben eindeutig den Beruf verfehlt. Ich besitze mehrere Hunde - und vor allen Hunden haben sie Angst. Auch bei einem Yorkshire von einer Freundin wurde ein Maulkorb angelegt.

Das beste ist: Einer meiner Hunde hatte ein Anfall und dem wollen sie ein Maulkorb anlegen, vor paar Minunten hat der keine Luft mehr bekommen und die wollen so ein Nylonmaulkorb anlegen im Sommer - so viel zum Thema: Tierärzte. Ein normaler Mensch ohne Hundewissen, würde sofort sagen, der Hund hat zu wenig Sauerstoff gerade eben bekommen, man kann keinen Nylonmaulkorb aufziehen, der bekommt jetzt schon schlecht Luft.

Deswegen an Alle - wenn ihr die Möglichkeit habt zu einem anderen TA oder Klinik zu gehen, tut das. Wenn natürlich ein Notfall ist, müsst ihr in diese KLinik weil sie 24 Stunden offen hat - besser als das Tier sterben zu lassen.

Aber sonst: Meidet diese Klinik. Sie ist völlig unkompetent, verfügt über kein Wissen, Unfreundlich, verlangen sehr viel Geld für nichts (wäre wenigstens etwas gescheites dahinter).

Alles was ich geschrieben habe, ist die Wahrheit. Ich habe nichts dazu erfunden und nur das geschrieben, was ich erlebt habe.

Ps. Übrigends wenn man kein Geld dabei hat, wird auch nicht viel gemacht. Wenn man nicht sofort zahlt, gibt es die "Möglichkeit" den Hund dazulassen, nach Hause zu fahren und Geld zu holen. Ohne Geld keine Untersuchungen - keine Hilfe, auch mit Geld keine wirkliche Hilfe.
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Clauds

Clauds

18.05.2009 00:14

ich finde es reichlich schockierend, was ich über diese Klinik bisher gehört habe. Deine Erzählungen passen genau ins Schema... Alles Gute weiterhin für Deine Hunde! LG, Claudi

Maus-61

Maus-61

14.04.2009 12:22

Micaela030, deine Aussage zeigt mir nur, das du keine Ahnung hast. Ein Hund der 10 Minuten davor am Ersticken war - und fast gestorben ist, dem legt man keinen Maulkorb an, vor allem keinen Nylonmaulkorb. Und bei einem Chihuahua sogar wenn sie zubeißen würde, würde da nicht groß was passieren. Aber fakt ist, einem Hund, der fast erstickt ist, vor paar Minuten, legt man kein Nylonmaulkorb an. Und schade das Notfälle immer dann passieren, wenn kein anderer Tierarzt auf hat. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, wäre ich woanders hingegangen.

Micaela030

Micaela030

13.04.2009 23:35

Erstens verstehe ich nicht, warum du immer wieder dort hingehst, wenn dort doch alles so schlecht ist. Zweitens zeigt mir deine Aussage wegen der Frage, ob der Hund beißen könnte und das ein Maulkorb angelegt wurde, dass du eigentlich keine Ahnung von Hunden hast bzw. vergessen hast, dass jeder Hund ein Tier mit Instinkten ist und bleibt und somit nie zu 100% berechenbar ist. Selbst der lammfrommste Hund kann plötzlich beißen, wenn er in fremder Umgebung von fremden Leuten angefasst wird und vielleicht auch noch Schmerzen hat. Es ist also sogar in deinem eigenen Interesse, wenn der Hund während der Untersuchung einen Maulkorb trägt, denn wenn er aus einer Reflexreaktion her zufasst, unterscheidet er nicht ob es deine Hand oder die des Tierarztes ist. Er greift nach dem, was er gerade schnappen kann. Mal abgesehen davon, dass es dann durchaus auch dein Gesicht sein könnte, könnte es für dich auch verdammt teuer werden, wenn der Tierarzt verletzt wird, denn sowas trägt wegen Fahrlässigkeit auch keine Hundehalterhaftpflicht. Und jetzt bitte nicht die Aussage, dass deine Hunde noch nie gebissen haben und es nie tun würden, denn die ist Blödsinn. Beim Tierarzt mit Schmerzen ist jeder Hund in einer Ausnahmesituation und kann völlig anders reagieren, als man das seit Jahren von ihm kennt. Es ist und bleibt ein Tier mit Raubtierwurzeln. Das sollte man als verantwortungsvoller Hundehalter niemals vergessen

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