...Band „Tod auf der Themse“.
Für diejenigen, die die Reihe noch nicht kennen ein paar Worte zur allgemeinen Einführung und zur Handlung dieses speziellen Romans:
Alle Romane der Serie spielen im London des 14.Jahrhunderts und haben immer die gleichen zwei zentrale Hauptfiguren: ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Emty über Tod auf der Themse / Paul Harding 30.08.2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
sehr spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
wieder spannend, unterhaltsam und auch etwas informativ
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Irgendwie komme ich von den historischen London-Krimis einfach nicht los. Nachdem ich zuletzt einen aktuellen Thriller gelesen haben, wanderte meine Hand fast automatisch beim Aussuchen des nächsten Buches in die Reihe, in der ich vorsorglich immer 2-3 nicht gelesene Bücher aus der historischen Krimireihe um den Richter Cranston und seinen Schreiber, den Ordensbruder Athelstan, von Paul Harding stehen. Vielleicht sollte ich mir Gedanken machen, den das sieht ja fast nach den ersten Sucht-Anzeichen aus :-)
Da ich mich bei dieser Reihe immer schön chronologisch vorarbeite, griff ich zum 5.Band „Tod auf der Themse“.
Für diejenigen, die die Reihe noch nicht kennen ein paar Worte zur allgemeinen Einführung und zur Handlung dieses speziellen Romans:
Alle Romane der Serie spielen im London des 14.Jahrhunderts und haben immer die gleichen zwei zentrale Hauptfiguren: Sir John Cranston, Untersuchungsrichter der Stadt London, dick, gefräßig, ständig versoffen, angeberisch und geschwätzig, aber trotzdem immer hellwach und schlau, wenn es um die Lösung seiner Fälle geht, außerdem das Herz am richtigen Fleck. Und als Gegenpart der ruhige, nachdenkliche, den damals aufkommenden Wissenschaften zugetane Ordensbruder Athelstan, der den Richter ursprünglich zwangsweise als Schreiber zugeteilt wurden und parallel dazu eine Kirchengemeinde in London betreut. Gerade diese unterschiedlichen Charaktere und deren Zusammenarbeit und daraus sich im verlaufe der Bücher entwickelte Freundschaft macht meiner Ansicht nach einen der Punkte aus, warum es mich immer wieder zu dieser Serie zieht.
Im vorliegenden Roman müssen sich unsere zwei Helden um mehrere mysteriöse Ereignisse im Zusammenhang mit einem im Hafen liegenden Kriegsschiff beschäftigen. Der unbeliebte Kapitän stirbt an einer seltsamen Krankheit und kurze Zeit später verschwinden 3 Seeleute, die als Wache auf den Schiff waren, ohne das irgendjemand etwas davon mitbekommt. Und schließlich wird auch noch der Geschäftspartner des Kapitäns ermordet und der mutmaßliche Mörder flieht in das Kirchenasyl in das Gotteshaus, dass Athelstan betreut. Das dabei natürlich mehr dahinter steckt, dass aufzulösen ist, sollte wohl klar sein, oder? Da der Haupthandlungsstrang schon aus mehreren Verbrechen besteht, gibt es dieses mal im Gegensatz zu den Vorgängerwerken nur noch eine kleine Nebengeschichte um Einbrüche. Aber natürlich wird auch wieder über die Streitigkeiten in Athelstans Gemeinde, dieses mal bei der Aufführung eines Mysterienspiels berichtet.
Meine Meinung:
Fast alles, was ich in meinen Meinungen zu den 4.Vorgängerwerken, könnte ich hier wortwörtlich aufführen. Aber da es ja Leute gibt, die meine Meinungen regelmäßig lesen (Danke!) und ich außerdem nichts davon halte, mich immer wieder zu wiederholen, werde ich mich hierbei kurzfassen: Die ganze Reihe ist meiner Ansicht nach so faszinierend, weil es der gelernte Historiker Paul Doherty, der unter dem Pseudonym Paul Harding schreibt (aber ab dem 8.Band der Reihe plötzlich seinen eigenen Namen benutzt), hervorragend versteht eine spannende und unterhaltende Krimigeschichte fast nebenbei mit vielen, genau recherchierten historischen Informationen zu durchsetzten. Ob Ortsangaben, Lebensweise der „normalen“ Bevölkerung oder politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit; alles wird schlüssig dargestellt und es wirkt nie, als ob jemand quasi gewisse Vorgaben herunterbetet um die Geschichte schlüssig darzustellen, sondern es wird einfach im Verlauf eingearbeitet. Durch meine Faszination für diese Reihe und mein schon lange anhaltendes Faible für London, dass ich auch immer wieder auslebe, habe ich mich etwas mit den geschichtlichen und geographischen Fakten der Reihe (Ortsnamen, Regierungen etc) beschäftigt und musste feststellen, dass soweit ich das als Laie beurteilen kann, alles hundertprozentig stimmig ist.
In jedem Buch gibt es quasi eine Art Schwerpunkt Thema: Dieses mal ist es verständlicherweise die Seefahrt, oder noch genauer die Bedingungen der Kriegsmarine in einer Zeit, in der es immer wieder Übergriffe französischer Schiffe auf englische Gebiete und umgekehrt und Piratenaktionen auf beiden Seiten gab. Die „höhere“ Politik, die ja gerade im Vorgänger eine große Rolle gespielt hat, wird hier fast völlig außen vor gelassen. Sie ist nur der Rahmen für die Ereignisse des Falls. Stattdessen erfährt man viel über den Alltag der Seeleute, die kleine Intrigen und Nebengeschäfte und man bekommt außerdem eine Schlacht geschildert.
Zuletzt noch der Hinweis auf die Verbindungen zu den Vorgängerwerken. In meinem letzten Bericht über den Thriller „..denn zum Küssen sind sie da“ hatte ich eine zu enge Anbindung an den Vorgänger kritisch und störend angemerkt. Auch bei der Cranston-Athelstan-Reihe wird natürlich durch das ständige Auftauchen der immer gleichen Nebenfiguren wie der Frau und den Söhne des Richters, der Witwe, die von Athelstan angehimmelt wird oder seiner Pfarrgemeinde vieles verständlicher und auch lustige, wenn man die Vorgeschichte kennt. Aber da dabei die Haupthandlung nicht berührt wird, bin ich weiterhin der Meinung, dass man einzelnen Bände der Serie auch außerhalb der vorgegebene Reihenfolge lesen kann, ohne Probleme zu haben. Ich gebe zu, dass diese Sicht eventuell davon beeinflusst ist, das ich diese Reihe im Gegensatz zum Patterson-Roman, den ich einfach „mitten raus“ gegriffen hatte, wirklich nacheinander lese und somit gar nicht abschätzen kann, wie es ist, wenn man manche Anektdote der Vorgänger nicht kennt.
Damit will ich zum Ende kommen: Wer unbedingt mehr über z.B. ein Vergleich zu ähnlichen Werken oder , der darf gerne meine anderen Berichte lesen; ich fände es Blödsinn all dies jedes Mal zu wiederholen :-)
Insgesamt betrachtet wieder ein sehr spannendes, ungemein unterhaltendes und ganz nebenbei einige historische Infos vermittelnde buch, dessen Qualität und Spannung man schon daran abschätzen kann, dass ich trotz der Tatsache, dass ich ja auch zur Arbeit muss, die 270 Seiten in etwas mehr als einem Tag gelesen habe.
Pro: Darstellung der Charaktere, Spannung, Darstellung des mittelalterlichen Londons... Kontra: nichts
~TOD AUF DER THEMSE~ Paul Harding
1. Vorwort
2. Zur Geschichte
3. Sonstiges
4. Meiner Meinung nach...
1. Vorwort
*°*°*°*°*°*°*
Mal wieder ein Buch von Paul Harding... mal wieder aus der Reihe Krimis aus dem London des 14. Jahrhunderts. Ich ka ...
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Pro: Historisch genau Kontra: Manchmal etwas drastisch
Das England des Jahres 1379 ist von starken innenpolitischen Spannungen geprägt. Der König ist ein Kind, die Regentschaft wird von seinem Onkel, dem unbeliebten John von Gaunt, ausgeübt. Die Bauern stehen kurz vor einem Aufstand und die Staatskasse ist du ...
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Pro: Aethelstan und Cranston ... und ein zweiter Cranston ;) Kontra: zu weltliche Lösung
...vor, in der er zu lesen hat.
Nun noch die trockenen Daten
Paul Harding
Parlament der Toten / The House of Crows
Knaur Verlag
ISBN 3-426-63092-3
Preis hmm hier steht 14,90 DM :) ich habs auf ebay für 3? bekommen, Amazon führt es leider nicht mehr.
So, ich hoffe ich hab euch neugierig gemacht, denn hier folgen ein paar Lesetips für diejenigen die noch weitere Berichte über die Abenteuer Cranstons und Athelstans lesen möchten:
http://www.ciao.de/TodaufderThemseHardingPaulTest2550287
http://www.ciao.de/SakristeidesTodesHardingPaulTest2476258
http://www.ciao.de/TodlichesRatselHardingPaulTest2296234
Schönen Abend noch
die Kuh...
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Pro: Historisches und Poetisches aus London Kontra: nichts
...Ich lese gern und viel - vor allem auch historische Romane. Ganz besonders mag ich solche, die im alten England spielen, da mir dieses Land durch verschiedene Reisen sehr ans Herz gewachsen ist.
Der Roman "Sakristei des Todes" (Originaltitel : Murder must Holy, Erstausgabe erschienen 1993), über den ich heute schreibe, ist Teil einer bisher neun Titel umfassenden Reihe und soll laut Verlag im April als Neuauflage erscheinen. So wird er aktuell in den Buchhandlungen präsent sein.
= Romane dieser Reihe =
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des roten Schlächters
Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
= Allgemeines zum Taschenbuch =
Autor...........................Paul Harding
Übersetzer................Rainer Schmidt
Dt. Erstausgabe.......1994...
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Pro: die beiden Hauptpersonen, die sehr lebhaften Beschreibungen, ... Kontra: ein etwas schwächerer Teil und vielen sehr, sehr guten
...die weiteren Bücher:
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des roten Schlächters
Die Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
Der Zorn Gottes
Der Autor
Paul Harding ist das Pseudonym, unter dem Paul Charles Doherty schreibt. Dieser wurde am 21. September 1946 in Middlesbrough als viertes von neun Kindern geboren.
Die Schulzeit absolvierte er in einem katholischen Internat. Anschließend jobbte er mit geringem Erfolg als Müllmann, Straßenkehrer, Busfahrer, Kellner und sogar als Knecht Ruprecht. Danach wollte er eigentlich Priester werden, verwarf dies aber nach drei Jahren und studierte dann Geschichte in Liverpool und Oxford, wo er auch seine Frau Carla, eine Amerikanerin, kennenlernte.
Nach dem Studium unterrichtete er in Berkeshire, Nottinghamshire und West...
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