Ein politischerMord, der die ganze Welt bewegte!Am 23. November 2006 starb Alexander Litwinenko an den Folgen einer Polonium-210-Verstrahlung. Zwei Tage zuvor gab er eine Erklärung... mehr
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russischen Geheimdienstes, mit akuten Vergiftungserscheinungen in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert. Dort freilich konnte man ihm nicht mehr helfen. Er starb noch im selben Monat. Kurz vor seinem Tod konnte man das hochradioaktive Polonium 210 in seinem Körper nachweisen -- in einer Dosis, von der bereits ein Bruchteil ausgereicht hätte, ihn zu töten. Polonium gilt als einer der giftigsten Stoffe überhaupt. Ein einziges Gramm würde reichen, eine halbe Million Menschen umzubringen. Weltweit werden pro Jahr gerade einmal 85 Gramm davon produziert -- 97 Prozent davon in russischen Labors, für die die höchste Sicherheitsstufe gilt. Litwinenko selbst machte die russische Regierung für den Giftanschlag auf ihn verantwortlich und bezichtigte sie weiterer politischer Morde. Eine Anschuldigung, der sich auch Alex Goldfarb, ein langjähriger Freund, und Marina Litwinenko, die Witwe des Ermordeten, in ihrem Buch mit erschütternd guten Gründen anschließen. Die russische Regierung freilich, die keinen Hehl daraus macht, dass Litwinenko nach ihrem Dafürhalten tatsächlich "ein Feind Russlands" gewesen sei, bezichtigt ihrerseits Boris Beresowski, für den der Ex-Agent nach Angaben des Verdächtigen russischen Geschäftsmanns Andrej Lugovoi belastendes Material gegen Putin hatte zusammenstellen sollen, nicht nur des Mordes an Litwinenko, sondern auch an der regimekritischen Journalistin Anna Politkowskaja -- begangen in dem Kalkül, die Attentate der Regierung Putin in die Schuhe schieben zu können, um sie vor der (Welt-)Öffentlichkeit nachhaltig zu diskreditieren. Tod eines Dissidenten liest sich wie ein Thriller. Doch leider handelt es sich eben nicht um eine fiktive Geschichte. Das macht die Lektüre nicht weniger spannend. Im Gegenteil. Doch der Schauder, den sie bereitet, ist alles andere als angenehm. Nachdem man das Buch zugeschlagen hat, bleibt man noch lange von einem Unbehagen gefangen, das sich auszureden nicht gerade leicht fällt. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
russischen Geheimdienstes, mit akuten Vergiftungserscheinungen in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert. Dort freilich konnte man ihm nicht mehr helfen. Er starb noch im selben Monat. Kurz vor seinem Tod konnte man das hochradioaktive Polonium 210 in seinem Körper nachweisen -- in einer Dosis, von der bereits ein Bruchteil ausgereicht hätte, ihn zu töten. Polonium gilt als einer der giftigsten Stoffe überhaupt. Ein einziges Gramm würde reichen, eine halbe Million Menschen umzubringen. Weltweit werden pro Jahr gerade einmal 85 Gramm davon produziert -- 97 Prozent davon in russischen Labors, für die die höchste Sicherheitsstufe gilt. Litwinenko selbst machte die russische Regierung für den Giftanschlag auf ihn verantwortlich und bezichtigte sie weiterer politischer Morde. Eine Anschuldigung, der sich auch Alex Goldfarb, ein langjähriger Freund, und Marina Litwinenko, die Witwe des Ermordeten, in ihrem Buch mit erschütternd guten Gründen anschließen. Die russische Regierung freilich, die keinen Hehl daraus macht, dass Litwinenko nach ihrem Dafürhalten tatsächlich "ein Feind Russlands" gewesen sei, bezichtigt ihrerseits Boris Beresowski, für den der Ex-Agent nach Angaben des Verdächtigen russischen Geschäftsmanns Andrej Lugovoi belastendes Material gegen Putin hatte zusammenstellen sollen, nicht nur des Mordes an Litwinenko, sondern auch an der regimekritischen Journalistin Anna Politkowskaja -- begangen in dem Kalkül, die Attentate der Regierung Putin in die Schuhe schieben zu können, um sie vor der (Welt-)Öffentlichkeit nachhaltig zu diskreditieren. Tod eines Dissidenten liest sich wie ein Thriller. Doch leider handelt es sich eben nicht um eine fiktive Geschichte. Das macht die Lektüre nicht weniger spannend. Im Gegenteil. Doch der Schauder, den sie bereitet, ist alles andere als angenehm. Nachdem man das Buch zugeschlagen hat, bleibt man noch lange von einem Unbehagen gefangen, das sich auszureden nicht gerade leicht fällt. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
russischen Geheimdienstes, mit akuten Vergiftungserscheinungen in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert. Dort freilich konnte man ihm nicht mehr helfen. Er starb noch im selben Monat. Kurz vor seinem Tod konnte man das hochradioaktive Polonium 210 in seinem Körper nachweisen -- in einer Dosis, von der bereits ein Bruchteil ausgereicht hätte, ihn zu töten. Polonium gilt als einer der giftigsten Stoffe überhaupt. Ein einziges Gramm würde reichen, eine halbe Million Menschen umzubringen. Weltweit werden pro Jahr gerade einmal 85 Gramm davon produziert -- 97 Prozent davon in russischen Labors, für die die höchste Sicherheitsstufe gilt. Litwinenko selbst machte die russische Regierung für den Giftanschlag auf ihn verantwortlich und bezichtigte sie weiterer politischer Morde. Eine Anschuldigung, der sich auch Alex Goldfarb, ein langjähriger Freund, und Marina Litwinenko, die Witwe des Ermordeten, in ihrem Buch mit erschütternd guten Gründen anschließen. Die russische Regierung freilich, die keinen Hehl daraus macht, dass Litwinenko nach ihrem Dafürhalten tatsächlich "ein Feind Russlands" gewesen sei, bezichtigt ihrerseits Boris Beresowski, für den der Ex-Agent nach Angaben des Verdächtigen russischen Geschäftsmanns Andrej Lugovoi belastendes Material gegen Putin hatte zusammenstellen sollen, nicht nur des Mordes an Litwinenko, sondern auch an der regimekritischen Journalistin Anna Politkowskaja -- begangen in dem Kalkül, die Attentate der Regierung Putin in die Schuhe schieben zu können, um sie vor der (Welt-)Öffentlichkeit nachhaltig zu diskreditieren. Tod eines Dissidenten liest sich wie ein Thriller. Doch leider handelt es sich eben nicht um eine fiktive Geschichte. Das macht die Lektüre nicht weniger spannend. Im Gegenteil. Doch der Schauder, den sie bereitet, ist alles andere als angenehm. Nachdem man das Buch zugeschlagen hat, bleibt man noch lange von einem Unbehagen gefangen, das sich auszureden nicht gerade leicht fällt. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
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Tod eines Dissidenten - Warum Alexander Litwinenko sterben musste / Marina Litwinenko, Alex Goldfarb
Haupteigenschaften
Produktform: Einband - flexibel (Paperback)
Erscheinungsdatum: 2008
Seitenzahl / arabisch: 432
ISBN: 3453620275
EAN: 9783453620278
Titel: Tod eines Dissidenten
Untertitel : Warum Alexander Litwinenko sterben musste
Sprache: Deutsch
Kategorie: Sachbücher / Politik, Gesellschaft, Wirtschaft / Biographien, Autobiographien
Medium: Taschenbuch
Biographische Notiz: Alex Goldfarb, geboren 1947, regimekritischer Naturwissenschaftler, verließ Russland in den siebziger Jahren. Er arbeitete an der Columbia University, beendete seine wissenschaftliche Laufbahn jedoch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 und leitete
Verlag: Heyne
Höhe: 187 mm
Breite: 118 mm
Lieferstatus: lieferbar
Illustration / Typ: nicht spezifiziert
Illustrationen / Beschreibung: 8 S. farb. Abb.
Illustration / Typ: Illustration(en), farbig
Anzahl der Illustrationen: 16
Autor: Alex Goldfarb; Marina Litwinenko
Ciao
auf Ciao gelistet seit : 26/05/2011
Produktbeschreibung des Herstellers
Ein politischerMord, der die ganze Welt bewegte!Am 23. November 2006 starb Alexander Litwinenko an den Folgen einer Polonium-210-Verstrahlung. Zwei Tage zuvor gab er eine Erklärung ab, in der er Kreml-Funktionäre und Putin für seinen Tod verantwortlich machte. Die Witwe Litwinenko und sein Freund Alex Goldfarb beschreiben den Lebensweg eines mutigen Menschen und berichten über die Hintergründe des infamen politischen Mordes.
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