Hierbei handelt es sich um die Verfilmung eines Dramas von Arthur Miller. Im Mittelpunkt steht der erfolglose Handlungsreisende Willy Loman ( Anspielung auf "low man" ), seine beiden Söhne Biff und Happy und seine fast hündische Treu an den Tag legende Frau Linda. Die Rollen wurden dabei ausgesprochen ... Bericht lesen
EnglischUntertitel: DeutschSeit fast vier Jahrzehnten arbeitet Willy Loman ziemlich erfolglos als Handlungsreisender. Als ihm plötzlich gekündigt wird, versucht er weiterhin, seinen unerschütterlichen Glauben an den amerikanischen Traum und die damit verbundene Scheinwelt gegenüber seiner Fa-milie aufrecht zu erhalten. Sein Sohn Biff führt ihm die Realität vor Augen und löst damit eine folgenschwere Reaktion bei seinem Vater aus.
EnglischUntertitel: DeutschSeit fast 40 Jahren arbeitet Willy Loman als Handlungsreisender, ohne es zu Geld oder Anerkennung gebracht zu haben. Als ihm auch noch gekündigt wird, versucht er, den Schein vom erfolgreichen Verkäufer gegenüber seiner Familie zu wahren. Verbissen hält er am Glauben an den amerikanischen Traum fest. Als sein älterer Sohn Biff ihm den Selbstbetrug vor Augen führt, fasst Loman einen folgenschweren Entschluss ...
von seiner Firma unvermittelt gekündigt wird. Er versucht jedoch, weiterhin die Fassade des tüchtigen Familienvaters aufrecht zu erhalten. Als sein Sohn Biff jedoch von seiner Mutter erfährt, dass sein Vater seinen Job verloren und bereits mehrfache Selbstmordversuche unternommen hat, wird Willy schonungslos mit seinen Lebenslügen konfrontiert. Biff zwingt ihn dazu, den Tatsachen - erstmals in seinem Leben - ins Auge zu sehen. Da fasst Loman einen letzten Entschluss, um seiner schwer verschuldeten Familie nicht weiter zur Last zu fallen. KRITIK: Volker Schlöndorff, Spezialist für Literaturadaptionen, verfilmte das weltberühmte Theaterstück von Arthur Miller mit Starbesetzung: Mit seinem Porträt eines Opfers des American Way of Life, dessen amerikanischer Traum zerplatzt, lieferte Dustin Hoffmann eine ausgezeichnete Glanzleistung, wobei sich Schlöndorffs zurückhaltende Inszenierung bisweilen zu sehr auf die Kraft der Geschichte verließ. In der Rolle von Hoffmans Sohn brilliert der junge John Malkovich, der für Schlöndorff später den "Unhold" geben sollte (Spielfilm, USA, 1985).
Schlöndorff u. Florian HopfTod eines Handlungsreisenden, uraufgeführt am 10.2.1949 in New York, erlebt eine Renaissance. Die erfolgreiche Inszenierung des Stücks 1984 am Broadway mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle diente Volker Schlöndorff als Grundlage für seine Verfilmung. Das Scheitern des Handelsvertreters Willy Loman an einem inhumanen Wirtschaftssystem sowie an seiner persönlichen Lebenslüge steht heute für das Scheitern einer Gesellschaftsordnung. Die Orientierungslosigkeit einer ganzen Kultur, die ihres Glaubens an einen ewigen Fortschritt beraubt ist und der es verwehrt bleibt, an Traditionen und Lebensmodelle früherer Zeiten anzuknüpfen, spiegelt sich im Schicksal Willy Lomans und seiner Familie. Die Absurdität des Selbstmordes von Loman, der den Schein eines Glücks zu retten versucht, und ein einziges Mal zu sich selbst findet, indem er sich auslöscht, ist zu verstehen als Appell an den einzelnen und die Gesellschaft, sinnvolle Wertordnungen und humane Lebensform
Renaissance. Die erfolgreiche Inszenierung des Stücks 1984 am Broadway mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle diente Volker Schlöndorff als Grundlage für seine Verfilmung. Das Scheitern des Handelsvertreters Willy Loman an einem inhumanen Wirtschaftssystem sowie an seiner persönlichen Lebenslüge steht heute für das Scheitern einer Gesellschaftsordnung. Die Orientierungslosigkeit einer ganzen Kultur, die ihres Glaubens an einen ewigen Fortschritt beraubt ist und der es verwehrt bleibt, an Traditionen und Lebensmodelle früherer Zeiten anzuknüpfen, spiegelt sich im Schicksal Willy Lomans und seiner Familie. Die Absurdität des Selbstmordes von Loman, der den Schein eines Glücks zu retten versucht, und ein einziges Mal zu sich selbst findet, indem er sich auslöscht, ist zu verstehen als Appell an den einzelnen und die Gesellschaft, sinnvolle Wertordnungen und humane Lebensformen zu entwickeln.
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Erfahrungsbericht von Dylac über Tod eines Handlungsreisenden 16.03.2000
Produktbewertung des Autors:
Humor
Spannung
ziemlich spannend
Anspruch
sehr anspruchsvoll
Action:
null
Romantik:
null
Pro:
gut gelungene Umsetzung, gute Besetzung
Kontra:
nichts wesentliches
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hierbei handelt es sich um die Verfilmung eines Dramas von Arthur Miller. Im Mittelpunkt steht der erfolglose Handlungsreisende Willy Loman ( Anspielung auf "low man" ), seine beiden Söhne Biff und Happy und seine fast hündische Treu an den Tag legende Frau Linda. Die Rollen wurden dabei ausgesprochen gut besetzt, insbesondere Dustin Hofmann überzeugt als Willy Loman. Dieser ist ein Versager innerhalb der Erfolgsgesellschaft, weil er davon überzeugt ist, man könne über Beziehungen weitaus mehr erreichen als über Leistung. Damit ist er aber schon längst gescheitert, insbesondere weil seine Tätigkeit als Handlungsreisender leistungsbezogen ist. Er belügt aber seine Familie und sich selbst, indem er sich sein Versagen nicht eingesteht. Im Gegenteil - er gibt gegenüber seinen Söhnen an, das er ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann sei, um sich deren Stolz gewiss zu sein. Insbesondere sein Sohn Biff scheint ein Hoffnungsträger für ihn zu sein - er soll es weiter bringen als sein Vater. Die beiden haben aber völlig verschiedene Lebensvorstellungen, und ihr Verhältnis ist stark abgekühlt. Dies erklärt sich aus mehreren "Flashbacks" die Willy hat - Halluzinationen, die nochmal die Vergangenheit vor seinen Augen ablaufen lassen und ihn langsam verrückt machen. In einer Vision erinnert er sich daran, wie ihn Biff mit seiner Geliebten erwischt hat, und seitdem seinen Vater nicht mehr als Bezugsperson anerkennt. Trotzdem beharrt Willy weiterhin darauf, das seine Söhne es nach oben schaffen. Als ihr Versuch, ein Geschäft zu gründen, scheitert, dreht Willy gänzlich durch. Willy, inzwischen wegen zu geringer Effektivität gefeuert, geht gänzlich in seine Halluzinationen auf und begeht schliesslich Selbstmord, um seiner Familie die Auszahlung der Lebensversicherung zu gute kommen zu lassen. Eindrucksvoll schildert der Film ein von Unverständnis und Lügen geprägtes Vater-Sohn-Verhältnis und die schlimmen Auswirkungen der Leistungsgesellschaft auf deren Verlierer. Eine sehr gut gelungene Umsetzung der Buchvorlage !
Dustin Hoffmann brilliert in diesem Film, der von Volker Schlöndorff sehr gut in Szene gesetzt ist, und eine durchweg spannende und mitreißende Story erzählt, ohne sich allzu vieler Klischees zu bedienen. Die dramatischen Dialoge, die die Spannung der Han ...
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Pro: Dustin Hoffmann spiwelt seine Rolle perfekt, sehr gut inszenierte Literaturverfilmung Kontra: nichts für Action- oder Komödienfans
...Basierend auf der englischen Lekture Death Of A Salesman von Arthur Miller wurde die deutsche Literaturverfilmung Tod eines Handlungsreisenden mit so bekannten Namen wie Dustin Hoffman, Kate Reid, John Malkovich und Stephen Lang besetzt. Im Zentrum des Fi ...
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..., der es mit rücksichtslosem Pioniergeist zu Reichtum gebracht hat, und wie sein Sohn Biff, dem der Weg zum Erfolg offenstand.
In technischer Hinsicht macht sich Miller virtuos verschiedene dramaturgische Mittel, die seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurden, für seine Zwecke zu eigen.
Eine an Ibsen erinnernde Analyse zurückliegender Ereignisse verbindet er mit der realistischen Darstellung eines Clifford Odets, aber auch mit den Mitteln des epischen Theaters (Brecht, Wilder).
Der Tode eines Handlungsreisenden, das zunächst den programmatischen Arbeitstitel "Inside His Head" trug, verwendet zur Dramatisierung von Willy Lomans widersprüchlicher Gedankenwelt in Ansätzen auch Techniken des "Stream of Consciousness", indem es durch Simultanspiel, Leitmotivtechnik und assoziative Übergänge zwischen den Szenen und Szenenfragmenten...
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Pro: spannende Geschichte, Umgangssprache, Übersetzung einiger Vokabeln in der englischsprachigen Fassung, bewegend Kontra: teilweise verwirrend
...Nach den ganzen Kosmetikberichten in den letzten Wochen möchte ich mich heute mal einem Stück Weltliteratur widmen, welches ich gerade in der Schule behandelt habe. Dass ich das Drama „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller für den Englisch-Leistungskurs gelesen habe und dementsprechend nur die englische Original-Fassung „Death of a Salesman“ kenne, sollte hier wohl nichts zur Sache tun; zumal ich das Stück auch im Theater auf Deutsch sah.
Für mich ist dieses Buch eines der wenigen – von denen, die ich für die Schule lesen muss – die mich interessieren, welche ich gerne gelesen habe und welches ich sogar ziemlich spannend fand.
Aber alles der Reihe nach...
Das Buch:
*~*~*~*~*
Wie gesagt habe ich nur die englische Fassung, welche mich in der Version vom Reclam-Verlag 4,10 Euro kostet...
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Pro: der amerikanische Traum einmal anders Kontra: nur Dialoge, nicht jedermanns Sache
...der amerikanische Traum, der Traum vom großen Geld, vom Tellerwäscher, der schließlich Millionär wird. Doch dem Autor ist nicht daran gelegen eine Erfolgsstory darzustellen, sondern das zerüttete Lebens eines gescheiterten Mannes, der nie aufhört an seinen Traum zu glauben, der sich weigert die Realität zu erkennen. "Der Tod eines Handlungsreisenden" ist die Kehrseite der Hochglanzmedaille Amerika und wer die Art zu Lesen und den Anfang einmal überwunden hat, der wird das buch schätzen. Dennoch ist insgesamt die Handlung eher trocken und so gar nicht spannend, für ein Drama jedoch außerordentlich interessant und nicht nur zum erledigen der Hausaufgaben gut....
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