Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Schnell, präzise, erweiterbar |
| Kontra: |
Akkulaufzeit ca . 2 Stunden |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Update 10-2009
Habe den Bericht ein "wenig frisiert" und geringfügig gestrafft.
Natürlich sind hier auch ein paar aktuelle Hinweise und Erfahrungen eingeflossen.
Vorab - das TOMTOM "trommelt" noch immer - und trotz des im Mercedes B180 bereits eingebautem Navi - ich habe das TOMTOM statt dessen in Betrieb. Das sagt wohl alles...
Wo? Was? Wofür? Wie? Warum?
Vor nunmehr gut 2 1/2 Jahren war ich eher zufällig bei ATU und erstand das TOMTOM zum damaligen Schnäppchenpreis von 199,00 EUR.
Heut bekommt man es deutlich preiswerter irgendwo für 120.- bis 150.- EUR.
Warum gekauft? Na, das muss heut wohl kaum noch beantwortet werden.
Damals war es primär berufliche Notwendigkeit. EIne Navi führt eben schneller und unkomplizierter zum Ziel, meistens jedenfalls.
Was kann so ein Navi?"
Fragen wir mal andersherum - was muss es können? Zumindest wenn es die Wünsche der Feldmaus zufrieden stellen kann…..
Klare Antwort: Ein Navi muss mich bei einfacher schneller Bedienung sicher und zuverlässig von Ort A zu Ort B leiten. Vorzugsweise sollte das in Europa möglich sein, auf jeden Fall aber über die Grenzen Deutschlands hinausgehen.
Die Karten sollten aktuell sein und möglichst viele Details enthalten.
Es sollte möglich sein, eine Route mit mehreren Zielen in Folge zu erstellen undes wäre hilfreich, wenn Touristeninformationen, Polizeidienststellen und auch Bahnhöfe und Flugplätze angezeigt werden.
Auf jeden Fall aber sollte das Gerät die Streckenführung gut und übersichtlich darstellen und eine gut verständliche Sprachausgabe besitzen.
Mehr muss eigentlich nicht sein. Für alles andere habe ich Cam, Handy, MP3-Player usw.
Was wäre denn möglich?
Je nachdem, was man ausgeben will, kann man Navigationsgräte auch mit MP3 Player, Freisprecheinrichtung, Verkehrsfunkleitung und Stauumfahrung,, Fernbedienung, Sprachsteuerung bis hin zu fast allen verfügbaren Karten der Welt etc. kaufen.
Hier muss jeder selbst wissen was er will.
Nun gibt es bei Navis eine recht breite Angebotspalette an Karten.
Die einen zeigen Dir allein in Deutschland den Weg, die anderen helfen dir auch noch in Öziland und bei Coolman's. Ja und dann geht es weiter mit ganz Westeuropa von Sizilien bis zum Nordkap und von Gibraltar bis Görlitz….
Es gibt aber auch noch Karten für Südamerika, die USA, für Honkong und andere Länder und Regionen
Man kann sich ergänzendes Kartenmaterial jederzeit aus dem Netz laden und auf einer SD-Karte speichern.
So kosteten die Karten für Osteuropa (Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei) rund 60 EUR. Man benötigt eine SD Karte auf welche die Daten geladen werden. Rein mit der SD-Karte in den vorhandenen Steckplatz und auf Wunsch stehen diese Daten dann zur Verfügung. Gut ist, dass die Originalkarte im Speicher des NAvi liegen bleiben kann.
Je nach Größe der Karte ist man mit 1 GB eigentlich immer ganz gut bedient. Es sollte eine schnelle Karte sein. Die kostet etwa 3...4 Euronen mehr, aber es lohnt.
Man kann auf der SD-Karte mehrere Landkarten speichern. Ich habe da Osteuropa und Deutschland-Österreich-Schweiz abgelegt.
Die "kleine" D/A/CH- Version ist preiswerter und wie oft braucht man schon den übrigen Teil von Westeuropa?
Zudem kann man durch ein preiswertes Abo regeln, ganzjährig die jeweils aktuellste Version zu haben. Bei den vielen Straßenbauarbeiten nicht falsch.
Die Karte läd man schnell aus dem WWW, vorausgesetzt man hat einen DSL Zugang. Wie man ansonsten zur Aktualisierung kommt kann ich nicht sagen. Ich nutze das Internet.
Über das Menü des TOMTOM kann man schnell zwischen den jeweiligen Karten umschalten.
Bedauerlich ist, dass eine automatische Umschaltung oder ein "kartenrandübergreifendes" Navigieren nicht möglich ist. Da ich oft in Polen oder der Tschechei bin, muss ich an der Grenze das TOMTOM neu starten und auf die andere Karte umschalten.
Kein Problem, aber trotzdem etwas störend.
Das TOMTOM one Europe
Ja, das ist in meinen Augen ein kleines, sehr praktisches und sehr gut händelbares Wunderwerk der Technik!
Mit Maßen von 95 mm x 83 mm x 28 mm (BxHxT) ist es geradezu niedlich.
Der sichtbare Teil des Display misst 70 mm x 53 mm.
Klingt wenig, ist aber selbst für eine kurzsichtige Brillenmaus wie mich ausreichend.
Die Farben des TFT - Displays sind kräftig, die Kontraste geradezu vorbildlich.
Die Sprachausgabe ist sehr deutlich, logisch und klar verständlich.
Ein Touchscreen sorgt für eine einfache Navigation auf und in dem Navigationssystem.
Die Menüführung ist übersichtlich und es dauert nicht all zu lange und man hat sich weitgehend durch alle Tiefen des Systems geklickt.
Ausstattung
Das Kartenmaterial ist beim Kauf bereits auf der internen Festplatte installiert. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen gibt es keine mitgelieferte SD-Karte.
Das sorgte zuerst für Verwirrung, denn in der Beschreibung des Zubehörs auf der Homepage ist die noch mit ausgewiesen. Auf Rückfrage bei ATU zeigte mir der Verkäufer aber den Hinweis in dessen Unterlagen im PC, dass es keine SD-Karte gibt!
Das installierte Kartenmaterial bei meiner Version umfasst Europa - konkret Westeuropa. Und das sollte man geographisch gesehen genau so nehmen, wie es da steht. Südosteuropa, also auch Griechenland, Slowenien, Kroatien usw. fehlen ebenfalls
Der Akku kann mittels eines 12 V Ladekabels über die Fahrzeugsteckdose aufgeladen werden. Auch kann die Aufladung am USB-Port des PC vorgenommen werden. Ein USB-Kabel gehört ebenfalls zur Ausstattung.
Sicherheitshalber sind alle Originaldaten noch mal auf einer beiliegenden CD-ROM gespeichert, so dass nach einem Absturz des Systems alles ganz schnell neu installiert werden könnte.
Nun zu den wichtigsten Details
Es ist höchst kompliziert auf alle Einzelheiten einzugehen, und so bleibe ich bei den für mich am wichtigsten Funktionen und Eigenschaften.Der erste Start
~~~~~~~~~~~~~
… ist sensationell einfach.
Man Packt das kleine Wunderteil aus, hält die kleine Taste oben rechts 5 Sekunden gedrückt und es ertönen ein paar Tom-Tom-Buschtrommelklänge im Lautsprecher. Kurz darauf erscheinen im Display einige Fragen nach dem Heimatstandort und schon kann die Navigation beginnen.
Unglaublich fand ich, das im Raum, allerdings in Fensternähe bereits ein Sattelitensignal empfangen wurde!
Man ist innerhalb von 2 oder 3 Minuten nach Auspacken des neu gekauften Gerätes schon zu 100% startbereit…. Wirklich unglaublich!
Die Bedienung von TomTom
+++++++++++++++++++++++
Alle Eingaben erfolgen per Touchscreen.
Kurz erklärt, wer mit diesem englischen Begriff nicht wirklich etwas anzufangen weiß:
Es gibt keine Tastatur, sondern man berührt lediglich die entsprechende Stelle auf dem Display und steuert somit alles direkt an.
Ich finde das genial, denn so gibt es keine klemmenden oder verdreckten Tasten,
Fettfinger sind da nicht so toll. Aber mit PC-Feuchttüchern kann man das Display gut ringen.
Am besten ist es, wenn man einen kleinen Stab als Tastinstrument verwendet. Da kommt mn auch mit etwas kräftigeren Fingern gut zurecht. Es tut auch der Druckknopf des Kugelschreibers. Es sollte nichts kratziges sein, sonst leidet irgendwann das Display.
Begrüßt wird man auf dem Display mit dem Ausschnitt der Karte rings um den aktuellen Standort. Besteht noch kein Sattelitenkontakt, dann wird das jeweils letzte Bild angezeigt, mit dem das TomTom ausgeschaltet wurde. Die Farben sind dann blaustichig kontrastarm.
Sobald aber die ersten 3 Satteliten eingefangen wurden, wird das Bild faribkräftig und Kontrastreich. Ein Stufenbalken rechts unten im Display zeigt an, wie gut der Empfang ist.
Selbst jetzt, hier im Zimmer vor dem PC pendelt die Anzeige zwischen 4 und 5 Balken.
Nach längerer Ruhe dauert es einen Augenblick, bis der Empfang klar ist, aber das sind kaum mehr als 30 Sekunden!
Die GPS-Antenne meines bisherigen Navi brauchte da nach längerer Ruhe schon mal bis zu 10 Minuten, bei ganz schlechtem Wetter auch mal 20 Minuten um einen stabilen Empfang zu bringen. Unter Bäumen oder in Städten war der Empfang auch mal kurzzeitig.
Aber nicht hier - selbst bei einem Wolkenbuch mit Hagel blieb der Sattelitenkontakt bestehen. Nur bei einem ganz dicken Gewitter schwächelte das Gerät, aber da habe ich es freiwillig ausgemacht…..
Das Display und die Menüs
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Display ist im Wesentlichen 2-geteilt.
Die obern 40 mm stehen der Karte zur Verfügung, die unteren 12 mm geben die wichtigsten Informationen wieder.
Einstellen kann man bei der Kartenansicht ein 3-D Bild oder die von Stadtplänen her gewohnte Ansicht. Ich finde die 3-D-Ansicht erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber man kann sich dran gewöhnen. Simuliert wird da die Fahrt wie beim Blick durch die Frontscheibe. Das heißt, die gerade befahrene Straße beginnt am unteren Rand recht breit und verjüngt sich dann in der Ferne.
Mir sagt aber die 2-dimensioale Ansicht mehr zu, weil für mich die Umgewöhnung am geringsten ausfällt.
Die Leuchtkraft des Displays ist sehr gut. Selbst bei strahlendem Sonnenschein ist alles ausreichend gut erkennbar. Natürlich ist die Grenze erreicht, wenn die Sonne drauf scheint!
Wer im Dunkeln unterwegs ist wird dankbar die Funktion "Nachtfarben" verwenden.
Die Helligkeit ist dramatisch reduziert. Sonst blendet das Display tatsächlich und stört bei der Fahrt.
Es gibt allein bei den Einstellungen 35 Möglichkeiten auf insgesamt 7 Seiten. Lautstärke, Helligkeit, Ausgabemodus usw. sind die einfachsten der Möglichkeiten. Selbst die Anzahl der aktuell sichtbaren Satteliten kann abgerufen werden. Ist zwar für den Nutzer nicht wirklich wichtig, aber interessant ist es schon!
Das erste Ziel:
~~~~~~~~~~~~~
Ja, nun will man also starten.
Man tippt einfach mitten auf das Display und man befindet sich im ersten Teil des Hauptmenüs.
Links oben steht "Navigieren zu…" - Tipp darauf und man hat die Wahl zwischen Heimatort, Favorit, Adresse, Letztes Ziel und Ort von Interesse (OVI)
Heimatort
***********
Das ist recht eindeutig. Klickt man das an, wird einem die Heimatadresse sofort angezeigt und man kann die Navigation beginnen.
Tolle Sache - als nächste wird man gefragt, ob man zu einer bestimmten Zeit dort ankommen will. So kann man prüfen, ob man noch unterwegs Zeit zum Shoppen hat, ne Freundin besucht oder ebn ganz einfach mal als Verkehrsbremse die Straße benzinsparend lang gammelt.
Angezeigt wird immer aktuell in Grün, wie viel Zeit drüber bleibt.
Ebenfalls zeigt die rechte Hälfte des untern Feldes die noch zu überbrückende Entfernung, die kalkulierte Fahrzeit und die daraus resultierende Ankunftszeit. Ja und wie gesagt, die "Reserve" bleibt grün darüber angezeigt.
Natürlich kann man auf de fixe Ankunftszeit verzichten und anstele der Reserve ist die Anzeige de Sattelitenstärke wieder da.
Links sieht man ein großes Symbol, nach welcher Richtung die Fahrt geht und wie weit ss bis zum nächsten gravierenden Richtungswechsel ist. Ganz unten am Rand steht dann, n welche Straße man abbiegen muss.
Alles groß und gut lesar.
Favoriten
*********
Jeder hat so seine Lieblingsziele. Sei es das tolle Cafe in der Nachbarstadt, oder die Adresse vom Hausfreund, egal, man kann dieses Ziele eingeben und spart sich die ansonsten etwas aufwändigeren Eingabeprozess einer vollständigen Adresse.
Adresse
**********
Hier kommt man zu einem Untermenü.
Wer nicht genau weiß wo er hin will, kann auf "Stadtzentrum" klicken. So wird man in das vermeintliche Zentrum der Stadt navigiert. Finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich sinnvoll.
Gibt man nur die Postleitzahl ein, so landet man sofort im Untermenü, dass einem die Wahl zwischen GB und NL lässt. Andere PLZ will das Navi nicht haben! OK, in Deutschland würde das nicht viel Sinn machen, da manche PLZ-Bereiche Gebiete von Großstadtgröße haben und nicht immer nur jeweils eine einmalige Vergabe eines Straßennamens pro Region erfolgt st.
Die Alternative "Kreuzung" leitet einen ganz gut, wenn man sich durch einen Dschungel von wild verteilten Hausnummern kämpfen müsste. Die Kreuzung zu einer andern Straße kann ein guter Anhalt sein.
Wer die Adresse genau kennt, kommt über das Feld "Straße und Hausnummer" genau dort hin, w er es will.
Als erstes wird die Stadt/Ort abgefragt. Man gibt die Einzelbuchstaben ein und es werden immer 2 Orte angezeigt, sobald das Navi der Meinung ist, einen passenden Ort gefunden zu haben. Dazu wird übrigens das gesamte europäische Verzeichnis durchgeforstet.
Gut, Europa bezieht sich bei diesem Gerät derzeit noch auf Westeuropa. Konkret sind das die Länder Andorra, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Norwegen, Portugal, San Marino, Spanien, Schweden, Schweiz und Vatikanstadt.
Das sind immer hin 21 Länder....
Gibt es mehrere Orte mit gleichem Namen, muss man sich ggf. durch Scrollen der Liste eine Entscheidung treffen.
Hat man den Ort eingegeben, schaltet das Menü zu "Straße". Ebenfalls die Buchstaben eintippen - meist erscheint die zutreffende Auswahl recht zügig. Zuletzt wird die Hausnummer abgefragt. Hier wird geprüft, ob die tatsächlich (im System) vorhanden ist. Fehler werden angezeigt. Gibt es keine Hausnummer, wird als Alternative "überall" oder "Kreuzung" angeboten.
Das System funktioniert sehr gut. Mich bringt es zu Hause exakt bis vor die Tür. Aber besonders in kleineren Orten klappt es oft nicht ganz so exakt.
Gegenüber meinem alten Navi ein regelrechter Quantensprung!
Abschluss der Prozedur ist der Tipp auf das Feld "fertig" und es kommt die Frage zur festen Ankunftszeit (siehe oben).
Es folgt je nach Entfernung die Routenberechnung innerhalb weniger Sekunden.
Die Gesamtroute wird im Display angezeigt.
Wer damit nicht zufrieden ist, kann wieder zurück klicken und eine Alternative berechnen lassen, oder auf Wunsch auch Zwischenstationen einfügen. So kann man das Navi eventuell zu einer Route zwingen, von der man weiß, dass die zwar untergeordnet, aber vielleicht verkehrsärmer und somit schneller ist.
Jedenfalls wird im Display nun auf grünem Grund angezeigt, wie viel Zeit man braucht, wie weit es ist und welche Route voreingestellt ist. Man kann nämlich prinzipiell zwischen schnellster und kürzester Route wählen. Das macht wirklich Sinn, denn auf großer Strecke, kann es zuweilen effektiver sein, ein paar Kilometer mehr zu fahren, dafür aber schneller vorwärts zu kommen. Bestes Beispiel: Statt mit 30 km/h eine dicht befahrene enge Landstraße zu zuckeln geht es auf der vielleicht längeren Umfahrung auf der Autobahn viel schneller. Das muss man in der Endkonsequenz selbst einschätzen und hier macht es auch die eigene Erfahrung. In fremdem gebiet macht sich die Wahl der schnellsten Route erfahrungsgemäß am besten.
Vorschau gefällig?
+++++++++++++++
Wer nun weiß, wo es langgeht und er nicht mehr wissen will, der klickt jetzt auf "fertig". Noch mal ein Augenblick gerechnet und man hat den gegenwärtigen Standort auf dem Display. Es kann also losgehen.
Wer aber mehr wissen will, der kann sich zuvor die Details anzeigen lassen.
Der trockene Typ kann sich die Route in Textform zeigen lassen, so, wie man das aus dem Routenplaner im WEB kennt.
Wer will kann sich de Route auch abschnittsweise in Bildern anzeigen lassen. Man bekommt so eine Übersicht, ob man auf Sehenswürdigkeiten achten könnte.
Wer es genau wissen will, guckt sich die Route auf der Karte an. Hier kann man einzelne Abschnitte prüfen, Alternativen testen, die Karte heranzoomen, also all das machen, was für eine ganz detaillierte Planung wichtig sein kann. Aus diesem Punkt heraus kann man zudem auch bestimmte Ziele suchen und in die Route einbinden.
Für den akribischen "Feinplaner" ein abendfüllendes Programm, wenn er es denn will.
Steht die Route, dann kann man die sogar virtuell mit bis zu 500 Prozent der an sich geplanten Geschwindigkeit virtuell abfahren. Ob es nun wirklich Sinn macht bleibt sicher umstritten, aber es macht Spaß und steigert die Vorfreude!
Hat man nun genug probiert, geknobelt, gespielt und getestet, dann stzt man den Vorgang mit "Fertig" in Betrieb und die Fahrt kann beginnen.
Das aber war die maximalste aller Möglichkeiten, mit der ich nur aufzeigen wollte, was alles möglich ist.
Ansonsten dauert die Eingabe des Reiseziels keine Minute, bis alles startklar ist.
TomTom PLUS Update 3/2008 - 08/2009 - 10/2009
Die getroffene Auswahl des Systems ist also eher die Smartvariante. Es gibt zwar erstaunlich viele Details zu Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten etc. aber Dinge die vielleicht sehr kostspielig sein können fehlen zum Glück.Aber es gibt ja TomTom PLUS. Das ist nicht die Version vom PLUS-Markt, sondern eine Auswahl nützlicher, aber kostenpflichtiger Extras.
Stationäre Blitzer - und Blitzer überhaupt
********************************************
Wer jährlich 39,95 EUR berappt, kann für 1 Jahr aktuell alle bekannten stationären Blitzer in sein System einspielen lassen. Klar, aktuelle mobile Radarfallen bleiben nach wie vor unentdeckt. Aber immerhin, manch Route strotzt ja geradezu vor diesen hässlichen Starkästen!
Ich habe mich nach einem unerwünschten Passbild nun doch selbst durchgerungen und habe die 39,95 berappt.
Mittel "My TOMTOM" wird das Navigationssystem an den PC (USB) angestöpselt und innerhalb recht kurzer Zeit hat man alle bekannten stationären Blitzer in den Routen integriert. Man empfiehlt wöchentlich ein Update zu machen, um stets aktuell zu sein.
Wer nun noch einem stationären Blitzer aufsitzt muss schlafen!
Etwa 400 m vor dem Blitzer gibt es ein akustisches Signal (In den Einstellungen von TOM TOM auswählbar) und auf dem Navi erscheint blinkend ein Symbol mit der Höchstgeschwindigkeit. Kurz vor dem Blitzer gibt es das Signal nochmal. Wirklich gut.
Inzwischen lassen sich über das Verkehrsinfosystem auch mobile Blitzer melden. Entweder habe ich bisher Glück gehabt oder auf der Strecke waren tatsächlich keine mobilen Radarfallen - ich habe jedenfalls bislang noch keine Meldung auf meinem TOM TOM, obwohl eine regelmäßiger automatischer Aktualisierung erfolgt.
Naja und mit 2 Blitzen die einen nicht treffen, ist das Geld locker wieder raus….
Verkehrsinformationen
*************************
Im Zusammenspiel mit einem mindestens GRPS-fähigen Handy das zudem noch Bluetooth Verbindungen halten kann, besteht die Option für eine Jahresgebühr von 49,95 EUR in Echtzeit die aktuellsten Verkehrsinformationen auf sein Navi holen. Allerdings kommen zu diesem Jahresabo noch die Kosten für die GPRS Verbindung mit seinem Handy dazu.
Nach etwa 5 monatiger regelmäßiger Nutzung bin ich von diesem Verkehrsmeldungssystem eher nicht überzeugt. Monate lange Sperrungen wirklich wichtiger Straßen in größeren Städten werden nicht angezeigt. Bisher hatte ich lediglich Hinweise auf Autobahnbaustellen auf dem Display. Ich gehe davon aus, dass ich die Verkehrsmeldungen nicht erneut abonieren werde!
Voraussetzung für die Verkehrsmeldungsnutzung ist ein GPRS + bluetoothfähiges Handy und die Anmeldung für den GPRS-Dienst bei seinem Provider. Man muss bei seinem Handy die Option GPRS (bei mir unter Datenverbindungen) einstellen.
Bei mir funktionierte das so, dass mir die Hotline bei der Freischaltung eine SMS zuschickte, deren Bestätigung die Einstellungen auf dem Handy sofort automatisch abschloss. Das ist idiotensicher!
Nun muss beim Handy noch Bluetooth aktiviert werden. Am TOMTOM wird unter Einstellung die Option "Handys vewalten" gesucht und aktiviert. Mit dem handy sucht man nach Bluetooth-Geräten in der Umgebung. Auf dem Handy wird das TOMTOM angezeigt, auf dem Navi das Handy. Zur Paarung bedarf es eines Codes, den das TOMTOM anzeigt und den man abschließend im Handy eintippt. Damit sind beide Geräte im Datenverbund. Beim Einschalten des TOM TOM sucht es automatisch die Verbindung zum Handy. Sobald ein Ziel eingegeben ist, ruft das TOM TOM die aktuellen Informationen ab. Ein grüner Punkt in der oberen rechten Ecke zeigt an, das man online ist.
Um nun auch noch den GPRS Zugang zu bekommen, muss man im TOMTOM die gleichen Zugangsdaten speichern, wie man sich mit dem PC bei "My TOMTOM" im Internet anmeldet. Damit ist gesichert, das das Abo auch bezahlt ist.
Was kostet GPRS mit dem Handy?
++++++++++++++++++++++++++++
Das lässt sich nicht allgemein beantworten, weil das von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ist. Es gibt inzwischen bei fast jedem Mobil-Provider preiswerte GPRS-Zugänge. Auf jeden Fall macht bei vielen Fahrten eine Flatrate beim Anbieter einen Sinn, denn man ist ja praktisch permanent online, auch wenn der Datentransfair nicht so groß ist!
Ich nutze die SIM Karte meines o2-Sticks im Handy.
Mit der dazu gehörenden Flat bezahle ich pro Monat 20 EUR. Und da ich das mobile Internet sowieso brauche, sind das keine Zusatzkosten.
Aktualisierung des Kartenmaterials
+++++++++++++++++++++++++++
Dazu hatte ich etwas weiter oben schon etwas geschrieben.
Interessant ist, dass man mit der neuesten Software des TOMTOM selbst für die Kartenaktualisierung sorgen kann.
Bei entsprechender Einstellung des Navis zeigt sich ein kleines Feld auf dem Display, das man antippt, wenn man Kartenfehler feststellt. Diese "Stelle" merkt sich das Gerät. Beim nächsten Abgleich der Daten im Internet kann man die Fehler kurz beschreiben und an die Zentrale mitteilen. Wenn es mehrere Meldungen gibt, wird der Fehler relativ schnell ausgemerzt. Also eine interaktive Angelegenheit.
Aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen mit dem bisher verwendeten Navigationssystem sollte eine Neuanschaffung von Karten alle 1 bis 2 Jahre ausreichend sein. So schnell werden keine neuen Straßen gebaut. Schließlich hat man in der Vergangenheit Straßenkarten ja auch 4…5 Jahre lang verwendet - ich jedenfalls.
Kleine zusammengefasste Bewertung
+++++++++++++++++++++++++++++
Ja ich weis - viele lesen nicht alles….. Für die Scroller hier mal die Kurzform:
TomTom Europa new edition ist ein kleines handliches und einfach zu bedienendes Gerät, dass sich hervorragend an der Windschutzscheibe eines PKW platzieren lässt. Innerhalb von Westeuropa kommt man in aller Regel sehr sicher von A nach B.
Die Akkustandzeit von etwa 2 Stunden schränkt den Einsatz für Radfahrer oder Fußgänger doch ganz erheblich ein. Hier würde ein USB-Zusatzbatterieteil Sinn machen, aber das kostet und nimmt Platz weg, den man als Radler und erst recht als Fußgänger nicht hat.
Als Autofahrer kann man das Gerät dauerhaft am Bordnetz anschließen. Inwieweit das dem Akku schadet kann ich nicht beurteilen!
Ein enormer Vorteil ist, dass dieses Gerät eigentlich kaum größer als eine Brieftasche ist.
Es kann also problemlos in jeder Handtasche der Damen oder in der Jackentasche der Herren verstaut werden.
So ist es kein Problem, das Navi beim Verlassen des PKW mitzunehmen.
Man muss ja Langfinger nicht mit aller Macht einladen….
Fazit
+++++
Ich bin begeistert und spreche auch 10/2009 eine klare Kaufempfehlung aus, weil ich inzwischen mehrere andere Systeme erleben konnte. Keines hat mich in irgend einer Weise mehr beeindruckt!
Ich meine, dass es auch die Version Deutschland/Österreich/Schweiz getan hätte, aber Westeuropa ist auch OK.
Die Präzision ist im Vergleich mit älteren Navigationssystemen ausgezeichnet.
Beeindruckend ist die Geschwindigkeit mit der das Gerät arbeitsfähig ist.
So nun wünsche ich allen immer gut an Ihr Ziel zu kommen.
Viel Spaß beim lesen und Werten
Eure gut orientierte Feldmaus
| weitere Erfahrungsberichte |
Europa ich komme ...
Bewertung für TomTom ONE Europe von
gecko7
Pro: schnell und einfach zu bedienen
Kontra: fehlende Tasche
Wer kommt heutzutage noch ohne Navi aus? Wohl kaum jemand. Und auch ich habe mich lange gesträubt, aber in Hamburg (wo ich seit gut einem Jahr lebe) kommt man doch einfacher zu seinen gewünschten Zielen. Also ließ ich mir kurzerhand eins zum Geburtstag sc ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
08.04.2009
(14.04.2009)
|
Wahrer Freund - himmlischer Begleiter via Satellit
Bewertung für TomTom ONE Europe von
Folliot
Pro: Schnell, zuverlässig, Kartenmaterial brandaktuell!
Kontra: gegenwärtig im Handel fast ausschließlich zum Listenpreis (399 EUR) erhältlich...
**** VORABINFORMATIONEN: ****
Wer von A nach B will muss heute dafür keine Stadtpläne oder Straßenkarten mehr wälzen. Wer von uns erinnert sich nicht schmunzelnd an die Zeiten in denen wir uns mit dem ach so handlichen Falkstadtplänen herumgeärgert haben ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
31.12.2006
(09.01.2007)
|
Mein neuer Beifahrer
Bewertung für TomTom ONE Europe von
Marnie30
Pro: schnelles GPS-Signal, viele Routen-Optionen, reibungslose Grenzübergänge
Kontra: soweit nichts
...Die beste Erfindung seit der elektrischen Zahnbürste: Das portable Navigationssystem von TomTom. Lange habe ich mit mir gehadert, lange gezögert, schließlich kostet es keinen Pappenstil - egal für welches Produkt man sich bei TomTom entscheidet.
Auss ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
10.10.2006
|
TOM TOM One Europe - Ein kleiner Alleskönner
Bewertung für TomTom ONE Europe von
dave1988
Pro: klein, handlich, leicht, guter Bildschirm, gut bedienbar
Kontra: umständliche Stauerkennung
Das Navigationsgerät von TOM TOM ist mir bis jetzt immer ein sehr guter Begleiter gewesen. Nun aber einige Worte zu den Einzelheiten des Geräts:
Die Navi wird mit einer 1GB SD-Karte ausgeliefert, auf der das Straßennetz von Europa gespeichert ist. Die ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
|
hilfreich
25.08.2008
|
Alles was man braucht
Bewertung für TomTom ONE Europe von
kangarooh
Pro: schnell, einfach, TMC, ständige Aktualisierung möglich, umfangreich
Kontra: etwas lange Wartezeit bis Route installiert ist bei Neueingabe.
Wir haben das TomTom ONE Europe für rund 180 Euro gekauft. Vorraussetzung war, dass ich mich innerhalb von Europa mit dem Navi bewegen kann und ein Preis bis ca. 200 Euro. Nach vielen Überlegungen haben wir uns für das TomTom entschieden, da es den besten ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
|
hilfreich
01.07.2009
|