Über sich:Hallo an alle aus Fernost! Wohne seit 2001 in Singapur und versuche, auch mal meinen Senf dazu zu ge...
Mitglied seit:18.06.2000
Erfahrungsberichte:121
Vertrauende:14
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 7 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Der Klassiker unter den Fliegerfilmen und gleichzeitig der Beginn der Karriere von Tom Cruise als Weltklasse-Darsteller. Top Gun ist die Eliteschule der United States Navy im südkalifornischen Miramar. Hier werden die besten Piloten der Marine noch besser gemacht. Auch „Maverick“ und „Goose“, so lauten Ihre Rufnamen, werden forthin versetzt, um am härtesten Flugtraining teilzunehmen. Natürlich gibt es da noch den „Bösen“ in Gestalt von „Iceman“, gespielt von Val Kilmer („The Doors - The Movie“, „The Saint“), der ebenfalls auf den Hauptgewinn aus ist: die begehrte Trophäe, Top Gun als Sieger seiner Gruppe abgeschlossen zu haben. Diese Konstellation sorgt für extremen Zündstoff in der Gruppe der jungen Piloten und bringt die Spannung in den Film. Für den notwendigen Schuss Romantik sorgt Kelly McGillis, die in diesem Film die Astrophysik-Dozentin Charlotte und gleichzeitige Geliebte von Maverick darstellt.
Ich möchte nicht zuviel der Handlung verraten, also komme ich zu meinem Fazit: Top Gun ist DER Fliegerfilm schlechthin und prägte die Fliegerromantik an sich und die Faszination einer ganzen Generation. Unvergessen ist der Soundtrack (Berlin - „Take my breath away“) und an die vielen Fliegerszenen, die mit enormer Unterstützung der US Navy gedreht wurden, kam bislang kein Film heran. Das ging soweit, dass selbst die mittlerweile sehr populäre Fliegerserie „J.A.G.“ viele Szenen der ersten Staffel einfach bei Top Gun einkaufte. Der Film trieft vor Klischees, aber gerade diese Klischees sind es, die den Film so sehenswert machen. Heikle Flugmanöver, kalifornische Sonnenuntergänge, romantische Liebesszenen und eine einzigartige Besetzung mit Tom Cruise, Val Kilmer, Kelly McGillis und in einer ihrer ersten (kleinen) Rollen Meg Ryan zeichnen diesen Film aus und geben ihm das Prädikat: „besonders wertvoll“!