Einführung
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Schon vor Jahren habe ich auf digitalen Satempfang umgestellt und mit allen Vor- und Nachteilen dieser Art des Fernsehens gelebt.
Das größte Problem beim Satfernsehen ist sicherlich, dass man immer nur ein Programm eingestellt lassen kann, dass heisst, wenn man nicht eine Sendung aufnehmen und eine andere anschauen kann, wenn man nicht zwei Receiver hat.
Der Topfield 4000 umgeht dieses Problem auf recht geschickte und einfache Art und Weise: es sind einfach zwei Receiver in einem Gerät eingebaut. Endlich kommt auch Satfernsehen dem Kabelfernsehen vom Komfort her nahe. Von der Qualität her ist digitaler Satempfang sowieso unschlagbar.
Der Kauf
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Nun, solche Funktionen haben natürlich ihren Preis, und ein kurzer Besuch von Media-Markt und Red Zac hat ergeben, dass dafür um die 650 Euro zu berappen sind.
Also gleich mal mit Ebay verglichen und siehe da, hier gabs die Dinger schon für 519 Euro. Inzwischen bezahlt man sogar nur noch gut 390 Euro dafür. Immer noch eine Stange Geld, aber man bekommt wirklich viel dafür.
Die Installation:
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Die Installation geht denkbar einfach: Satkabel an den Receiver anstecken, Sender automatisch suchen lassen, fertig. Sogar die Uhrzeit wird automatisch eingestellt. Wer allerdings die Kanäle nach seinen Vorstellungen sortieren möchte, sollte sich dafür Zeit nehmen: Es dauert doch eine Weile, bis man die über 500 Fernseh- und Radiosender mit der Fernbedienung in die richtige Reihenfolge gebracht hat. Mit Hilfe eines Computers und eines Nullmodelmkabels kann man aber aus dem Internet sogenannte Settings herunterladen und auf den Receiver übertragen - mit guten Favoritenlisten inklusive.
Die Ferdbedienung
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Die Fernbedienung ist am Anfang ein wenig unübersichtlich und ein paar Bezeichnungen geben ohne Bedienungsanleitung doch das eine oder andere Rätsel auf. Nach kurzer Zeit findet man aber schnell das Gewünschte. Viele Sondertasten vermeiden, dass man sich immer wieder durch Menüs durchkämpfen muss.
Trotzdem bleibt sie für "Wenigbenutzer" ein Rätsel mit sieben Siegeln.
Besonders hervorheben möchte ich da die Favoriten-Tasten, mit der man sofort zu einer Liste seiner Lieblinssender kommt und die „Wechseltaste“, mit der man zwischen zwei Sendern immer wieder hin- und herschalten kann.
Die Menüs
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Die On-Screen-Menüs sind in sehr vielen Sprachen anzeigbar und auch ohne Bedienungsanleitung sofort klar und verständlich. Man wird ständig und überall über alles informiert, z. B. wenn man einen Sender wechselt, sieht man am unteren Rand des Bildes den Namen des Senders, den Namen der aktuellen Sendung, wie lange sie schon läuft und noch dauert und auf Wunsch kann man umschalten, was als nächstes läuft.
Der Mehrwert
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Womit ich schon kurz angeschnitten habe, worin einer der vielen Vorteile von Digitalempfang besteht: Man kann zu allen Sendungen immer zusätzliche Informationen abrufen, sei es Inhaltsangeben, Dauer usw. Man bekommt aber auch gleich eine Fernsehzeitung mit, denn über sogenannten „Guide“ kann man sich anzeigen lassen, was als nächstes bei den verschiedenen Sendern läuft. Über einen einfachen Knopfdruck kann man Sendungen vormerken oder einfach zum Aufnehmen markieren. Also keine kryptischen Eingaben von Anfangs- und Endzeiten mehr, wenn man den Tatort sehen will, sondern man markiert einfach Tatort und der wird dann auch aufgenommen.
Aufnehmen
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Und wohin wird das ganze dann aufgenommen: Elegant und einfach auf die eingebaute Festplatte, die je nach Modell von 24 bis 144 Stunden aufnehmen. Später kann man in einer Liste auswählen, was man anschauen will. Und das alles im Klartext. Kein Spulen mehr, kein Suchen - wo hab ich das denn aufgenommen. Und in bester Qualität, die auch, wenn man einen Film 100 Mal anschaut nicht schlechter wird.
Aber es gibt noch andere Vorteile: der Receiver „merkt“ sich die aktuelle Sendung, muss man mal kurz weg (Telefon, Topf), spult man einfach zurück - auch ohne, dass man aufgenommen hat.
Zusatzfunktionen
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Drei einfache Spiele, ein Kalender und eine offene Schnittstelle, die es zulässt weitere Programme zu installieren runden die umfangreichen Funktionen des Topfield 4000 ab.
Der Support
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Zu guter will ich noch die ständigen Verbesserungen der Firma Topfield an der Software des Topfield 4000, die man einfach über Satelitt erhält und eine große Usergemeinschaft im Internet, die sich bei Problemen gegenseitig hilft erwähnen.
Ein Kauf, den ich nicht bereut habe.
Nachtrag
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Nun besitze ich den Topfield seit gut 2 Jahren und ich möchte ihn nicht mehr hergeben. Mein Videorekorder wird eigentlich nur noch benutzt, wenn meine Nichte mit ihren Kinderkassetten kommt, zum Aufnehmen ist mir inzwischen jeder Videorekorder zu umständlich und vor allem qualitativ zu schlecht.
Es gab bis jetzt noch keinen einzigen Ausfall zu vermelden, ein Umstand, den ich durch viele Erfahrungen sehr zu schätzen weiß.
Es gab inzwischen schon wieder viele Softwareverbesserungen der Firma Topfield, sodass die Umschaltzeiten noch schneller wurden und die Übersicht der programmierten Sendungen noch besser ist.
Seit über einen Jahr ist nun schon ein Nachfolger angekündigt, aber der Termin verschiebt sich immer wieder.
Nach wie vor muss mein Fazit heißen: Sehr empfehlenswert - wie kann man nur ohne leben... :)
15.09.2003 18:13
Die Benutzbarkeit des Recorderteils wurde mir etwas zu wenig besprochen. Wie sieht es z.B. mit der Aufnahme von Serien aus? Muß man da jede Folge neu zur Aufnahme einprogrammieren oder ist eine wiederholende Aufnahme möglich? Muß man am Ende der Festplattenkapazität die alten Aufnahmen händisch löschen oder werden ungeschützte alte Aufnehmen automatisch überschrieben?
27.06.2003 10:54
Jaja, das ist schon ein cooles Gerät...
23.06.2003 15:09
Würde ich TV schauen, wäre das sicherlich etwas für mich. ;-) Wirklich sehr schöner und gut nachvollziehbarer Bericht!