Erfahrungsbericht über

Toshiba 40LV655P

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Toshiba 40LV655P

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Fernseher mit "3 mal G": Groß, Gut und Günstig

4  04.10.2009 (09.02.2010)

Pro:
Groß, gutes Bild, guter Ton, hochwertige Verarbeitung, gehobene Ausstattung

Kontra:
Kein DVB - T Tuner, pflegeintensiver Pseudo - Klavierlack

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Klang

Bedienung

Ausstattung

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thunderbird.elite

Über sich: So langsam hab ich auch Ciao Café für mich entdeckt und hab euch dort mit zwei Anleitungen zur "...

Mitglied seit:12.06.2005

Erfahrungsberichte:75

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 51 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Lange habe ich mich gegen die Flachmänner gewehrt, aber nun ist es auch bei mir so weit. Und es war garnicht so schlimm, wie befürchtet.

Der Toshiba-Fernseher mit der mal wieder sehr leicht zu merkenden und enorm eingängigen Typenbezeichnung 40LV655P wurde jüngst beim Media Markt für 499 Euro verkauft. Ein sehr guter Preis angesichts der Tatsache, dass der nächst günstigere Full-HD Fernseher nur 32" Diagonale gehabt hätte, zum Preis von rund 450 Euro plus Versand (es wäre ein 32" Samsung gewesen, der allerdings in den üblichen Elektrofachmärkten deutlich mehr kostet als im Versand). Da nimmt man ein paar Zoll Diagonale mehr gerne mit. Da das Gerät auch so ein Preishammer ist (im Versand ab etwa 560 Euro) will ich gleich mal vorstellen, was das vermeintliche Schnäppchen so kann.

---Erster Eindruck, Optik und Verarbeitung---
Man sollte schon überlegen, wie viel Bilddiagonale man haben will. Okay, wenn man viel 4:3 guckt, will man sich im Vergleich zur 70cm 4:3 Röhre nicht verkleinern - und der 4:3-Ausschnitt eines 32"-LCDs ist kleiner als die Gesamtgröße einer 4:3-Röhre mit 70cm. Was allerdings 40" und somit eine Diagonale von 102cm bedeuten, das wird einem wohl erst beim Auspacken klar: "Verdammt, was hast du denn da gekauft? Im Geschäft sah der kleiner aus" war mein erster Gedanke. Aber man gewöhnt sich dran und will schnell nichts kleineres mehr haben.
Die Verarbeitung des Gerätes ist hervorragend. Kleine Spaltmaße, sauber entgratete Kanten und ein gut verarbeitetes Gehäuse bei dem nichts knarzt, auch nicht, wenn man es entgegen aller Anleitungen alleine aus dem Karton hebt (den man mit einer entsprechend großen Armspannweite übrigens sogar alleine tragen kann).
Das Gehäuse im schwarzen Klavierlack-Imitat wirkt edel, ist aber pflegeintensiv. Gleich beim Auspacken hat es sich statisch aufgeladen und einzelne Styropor-Krümel der Verpackung angezogen. Kaum hingestellt, sammelte sich auch schon der gesamte Rest des Umgebungs-Staubes auf dem Gerät, schlimmer als bei jeder Bildröhre. Dabei ist dieser Hochglanz-Lack auch noch sehr kratzempfindlich. Das von Toshiba serienmäßig mitgelieferte Mikrofaser-Tuch ist also nicht nur für das LCD-Panel, sondern auch für das Gehäuse empfehlenswert.
Nicht ganz so glänzend wie das Gehäuse, ist das Panel. Es ist zwar nicht "klassisch-matt" wie man es seit vielen Jahren von Computermonitoren kennt, aber auch nicht so brutal verspiegelt, wie die Glossy- und X-Black Panels, spöttisch auch "Schminkspiegel" genannt. Ein guter Kompromiss aus Entspiegelung eines matten Panels und Farbwiedergabe, Natürlichkeit und Röhren-Glasfeeling eines Glossy-Panels.
Das Design ist sehr edel, ein recht schmaler Rahmen ziert das Gerät, die Front ist komplett "clean" (nur das Power-LED sitzt in der Front, ist in diese aber nahtlos hinter der Gehäusefront eingebaut, alle Bedienelemente finden sich rechts, wie auch die zusätzlichen AV-Eingänge). Lautsprecher wurden rückwärtig montiert. Der ovale Standfuß, der etwas Schwung in die ansonsten sehr eckige und schlichte Optik bringt, muss erst mal selbst montiert werden, bevor er in das Gerät eingesetzt werden kann, wirkt dann aber sehr robust.
Der VESA-Wallmount hat die Lochmaße 400x200, die Wandhalterung hat mit etwa 17 Kilo ohne Standfuß aber nicht so viel zu tragen. Passende Halterungen (nicht im Lieferumfang) sind schon für 30-40 Euro zu haben.
Erwähnenswert ist der echte Netzschalter, links leicht rückwärtig im Gehäuse zu finden. Wer das Gerät im Standby ganz ausschaltet, sollte sich nicht über die Power-LED wundern, diese erlischt dank großzügig dimensionierer Pufferkondensatoren im Netzteil erst nach etwa einer Minute nach Ausschalten.
Pixelfehler hat mein Gerät keine, eine meiner größten Sorgen bei der üppigen Full-HD Auflösung von immerhin 1920x1080 Bildpunkten.

---Bildqualität---
Das Bild kann getrost als gut anerkannt werden. Im Internet lasen sich zwar einige Schauergeschichten, aber das kann ich in keinster Weise bestätigen. Möglicherweise ist der analoge Kabeltuner nicht ganz das Gelbe vom Ei, aber das kann ich mangels Kabelempfang nicht ausprobieren und bestätigen. Der Analogtuner erkennt meinen Videorekorder jedenfalls einwandfrei und liefert auch an diesem (selbst per Antenne und nicht per Scart angeschlossen) ein einwandfreies Bild. Warum ich den Videorekorder per Antennenkabel angeschlossen habe, dazu später.
Der dynamische Kontrast ist mit 50.000:1 angegeben, basiert aber auf Global Dimming (die Hintergrundbeleuchtung wird in dunklen Szenen reduziert). Da mich die dadurch entstehenden Helligkeitssprünge nerven, habe ich diesen Modus abgeschaltet. Übrig bleiben noch etwa 1000:1 (typische Werte eines VA-LCD Panels wie es hier verbaut ist), was zwar kein 100% reines Schwarz, aber immer noch sehr gute Schwarzwerte bedeutet. Besser als bei vielen anderen Fernsehern.
178° Blickwinkel (mehr geht nicht) tun ihr Übriges, die Reaktionszeit von 8ms ist ebenfalls mehr als ausreichend.
Scaler und Deinterlacer leisten sehr gute Arbeit. Keine Skalierungsartefakte, kaum negative Effekte durch das Deinterlacing. Die lange Zeit bei LCD-Fernsehern so gefürchteten Interlacing-Kämme findet man nicht mehr. Abzug gibt es nur für die leichte Korona um die Buchstaben in von rechts nach links laufenden Schriftbändern wie z.B. bei n-tv/N24. Die Bildrauschunterdrückung kann evtl. für etwas sterile und wachs-artige Darstellung z.B. von Gesichtern oder Haut allgemein sorgen ("Soap-Effekt"), ist aber komplett abschaltbar. Die Rauschunterdrückug lässt sich separat geregelt auf Bildrauschen und auf MPEG-Artefakte ansetzen, ich persönlich bevorzuge es aber, beides aus zu lassen. Bei starkem Rauschen und starker Rauschunterdrückung kann es zu leichter Schlierenbildung kommen, da die Rauschunterdrückung temporal (über mehrere Bilder) statt spatial (würde die Bildschärfe negativ beeinflussen) arbeitet, aber das ist eher selten der Fall.
Selbst Fußballspiele stellen für den Fernseher keine Herausforderung da, der Ball ist immer sauber zu erkennen und macht nicht mal annähernd Anstalten, mit dem Hintergrund zu verschwimmen. Schnellste Bewegungen werden schlierenfrei dargestellt.
Zoom-Modi hat der Toshiba auch verschiedene zu bieten. Das Bild kann nativ (16:9 oder 4:3) dargestellt werden, man kann aber 4:3-Bilder auch mit einem speziellen Zoom-Modus, bei dem die Mitte (wo sich in Filmen meist Personen aufhalten) weitestgehend original belassen, die linken und rechten Randbereiche aber stark aufgezoomt werden, darstellen. Dieser Modus heißt hier "Super-Live". Zudem bietet der Fernseher einen Cinema-Modus, der Cinemascope-Filme so aufzoomt, dass die schwarzen Ränder oben und unten verschwinden, dafür aber links und rechts etwas Bild verloren geht (man kennt es noch von 4:3-Fernsehern die 16:9 "Pan&Scan" darstellen, also auf voller Höhe aber links und rechts etwas abgeschnitten). Dieser Cinema-Modus ist zudem auch dazu geeignet, schwarze Trauerränder um 16:9-Letterbox Filme weg zu zoomen, die normalerweise dann links und rechts 4:3-Balken und oben und unten 16:9-Balken haben. Dieser Modus steht auch per HDMI zur Verfügung, weshalb man mit diesem Gerät auch 16:9 Letterbox Filme ohne Ränder von einem DVD-Player mit HDMI zu gucken. Leider klappt das auch heute noch nicht mit jedem Fernseher, da oftmals bei HDMI der entsprechende Zoom-Modus fehlt.
Dank farb-echtem VA-Panel ist die Darstellung für einen klassischen LCD mit CCFL-Backlight sehr natürlich, kann aber nicht mit einem LCD mit LED-Backlight oder gar einem Plasma mithalten. Trotzdem: Wenn man die unzähligen Bildparameter endlich mal richtig eingestellt hat (man zweifelt aufgrund der Parameter-Vielfalt teilweise, dass man es je schaffen wird, das Bild so einzustellen, dass es natürlich wirkt, aber irgendwann klappt es), wird man mit einer sehr natürlichen Darstellung belohnt.
Die Ausleuchtung des Panels ist gemessen an seiner Größe sehr gleichmäßig. Lichthöfe sind nicht zu finden. Trotzdem hält sich sogar die Hitzeentwicklung, bei LCDs dieser Größenordnung aufgrund des exorbitanten Beleuchtungs-Aufwands leider ein großes Problem, in Grenzen, man stellt sich also keine Elektro-Heizung mit Bildwiedergabe ins Wohnzimmer.
Tipp für die Einstellung: Die Schärfe auf -50 zurückdrehen. Das ist nicht etwa "unschärfer als das Original", sondern die Originalschärfe. Bei 0 wird schon stark nachgeschärft, was gerade bei dem hochwertigen YUV-Eingang zu starken "Ringing"-Artefakten führen kann. Auch wenn man einen PC über HDMI anschließt, können bei gewissen Farbkombinationen (schwarzer oder weißer Text auf grauem Untergrund - bei vollen Schwarz-Weiß-Kontrasten fällt es nicht auf) Ringing-Artefakte um die Buchstaben entstehen. Bei -50 ist alles, wie es soll.

---Tonqualität---
Hier zeichnet sich eine positive Überraschung ab. Da in Flachbildschirmen ja wenig Platz ist, guter Ton aber vor allem Gehäusevolumen und große Lautsprecher-Chassis benötigt, werden LCD und Plasma Fernseher in Sachen Ton ja gerne pauschal als schlechte scheppernde Brüllwürfel abgetan. Zwar kann der Toshiba auch nicht mit wirklich guten Röhrenfernsehern (z.B. die alten Grundig die noch in Deutschland gebaut wurden, nicht nur meisterlich im Bild sondern auch oft im Ton) oder gar Hifi-Anlagen mithalten, aber ich muss sagen, ich hab auch schon schlechter klingende Röhrenfernseher gehört. Viele seiner Flachbild-Kollegen, aber auch viele Mini-Stereoanlagen spielt der Toshiba klangtechnisch locker an die Wand.
Der Bass-Boost ist dabei nicht aufdringlich, aber trotzdem von Nöten. Ansonsten klingt das Gerät auch ohne Spielereien an der Bass/Höheneinstellung gut, wenn man den einfachen Bass-Boost aktiviert hat.

---Anleitung und Bedienung---
Die Anleitung ist sehr knapp gefasst und die Menüs gehen teilweise ganz schön in die Tiefe. Man braucht also schon etwas technisches Verständnis, um das Gerät richtig ans Laufen zu kriegen.
Wenn er einmal läuft, ist der Fernseher sehr gut zu bedienen. Nur die Beschriftungen könnten eindeutiger sein. So hätte ich mir ein OSD gewünscht das auch mal klar macht, welche Eingänge man auswählt (wer kann denn schon ahnen, dass Extern 3 der YUV-Eingang ist?) statt sie nur durchzunummerieren, und dass sich ausgerechnet hinter der Taste "Quick" ein Zugriff auf Bildparameter wie eben den Zoom-Modus verbirgt, ist auch nur schwer zu erahnen.
Der Videotext hingegen macht wieder Spaß, mit gestochen scharfer Schrift (echter "Videotext HD" statt wie bei vielen Fernsehern aufgezoomter Videotext der in PAL-Auflösung generiert wurde) und schnellem Seitenaufbau dank Seitenspeicher (manchmal muss er noch suchen, ist er einmal durch alle Seiten durch, kommen die aufgerufenen Seiten sofort).
Man kommt gut mit dem Gerät zurecht, aber an einigen Stellen muss Toshiba nachbessern. Für mich als technik-begeisterten Jungspund ist es okay, als "Rentner-kompatibel" würde ich den Fernseher aber nicht bezeichnen.

---Umschaltzeiten---
Die Umschaltung zwischen einzelnen Quellen dauert etwas länger als ich es für nötig erachten würde, etwa 2-3 Sekunden. Da es hier kein analoges Fernsehen mehr gibt (terrestrisch abgeschaltet, kein Kabelanbieter im Ort) kann ich den Tuner nicht beurteilen. Einen DVB-T Tuner hat der Fernseher nicht, daher erfolgt hier keine Bewertung.
Der HDMI-Handshake (Aushandlung der Verschlüsselung etc) ist aber angenehm schnell.

---Ausstattung---
Die Ausstattung hat viel Licht und wenig Schatten. Satte drei HDMI-Eingänge, davon einer seitlich (z.B. zum schnellen Anschluss eines HD-Camcorders oder einer Spielekonsole), zwei Scart-Eingänge, ein YUV-Anschluss, ein analoger PC-Anschluss (der allerdings keine volle HD-Auflösung beherrscht - für Full-HD am PC muss man HDMI nutzen, was sich per mechanischem Adapter auch an DVI-Grafikakrten anschließen lässt), einen seitlichen AV-Eingang mit S-Video und Composite und zu allen Analog-Eingängen (YUV, PC, ...) noch passende Audio-Eingänge.
Analog per Tuner oder AV-Eingang werden PAL B/G, Secam B/G (Secam Ost), SECAM L/L' (französisches Secam West), NTSC (USA/Japan), NTSC 4.43 (Brasilien, Notlösung für NTSC-Wiedergabe für einige deutsche Videorekorder) und PAL60 (gängigste Notlösung für NTSC on PAL TV bei den meisten deutschen Videorekordern und DVD-Playern) unterstützt, der YUV-Eingang ist selbstredens Progressive Scan fähig, und per HDMI werden 480i/p (NTSC Interlace/Progressive), 576i/p (PAL Interlace/Progressive) und die HD-Auflösungen 720p, 1080i und 1080p, letzteres auch nativ als sogenannter 24p-Modus (24 Vollbilder pro Sekunde wie im Kino und wie auch auf HD-DVD und BluRay gespeichert) unterstützt.
Wie schon beim ersten Eindruck erwähnt, hat das Gerät auch einen echten Netzschalter, kann also über Nacht oder bei längerer Abwesenheit auch ganz abgeschaltet werden.
Ein USB-Anschluss kann USB-Sticks in allen FAT-Dateisystemen (NTFS-Dateisystem wird nicht unterstützt) aufnehmen und von dort aus JPEG-Fotos als Dia-Show wiedergeben. Filmwiedergabe wird nicht unterstützt.
Ein Lichtsensor sorgt für ideale Bildhelligkeit unabhängig von den Lichtverhältnissen im Raum. Man muss also nicht immer die Bildhelligkeit selbst nachrregeln, wenn man mal im Dunkeln gucken will oder einem die Sonne auf den Bildschirm brät.
Und nun zum einzigen Nachteil dieses Gerätes: Das Fehlen des DVB-T Tuners. Das empfinde ich aber nicht so sehr als Nachteil, da DVB-T ja leider recht stark komprimiert und somit recht matschig ist. Will man diesen Pixelmatsch wirklich auf 40" Bilddiagonale sehen? Ich nicht. Und die Vielzahl der Scart- und HDMI-Anschlüsse lassen einem ja immer noch freigestellt, eine DVB-T (terrestrisch), DVB-C (Kabel) oder DVB-S (Satellit) Set-Top-Box extern anzuschließen. Angesichts der Tatsache, dass DVB-T schon bald von DVB-T2 beerbt werden soll, viele Kabelanbieter die Privatsender grundverschlüsseln und es für das gerne verwendete NDS Videoguard keine CAM-Module gibt (somit kann man auf einem Fernseher mit DVB-C Tuner und CI trotzdem keine Privatsender gucken) und auch die Sat-Welt sehr schnelllebig ist (DVB-S2, jüngst HD+ mit CI+), sehe ich eh keine Zukunft für interne Tuner und kann das Fehlen von internen Tunern somit verschmerzen. Hauptsache, der Analog-Tuner ist noch da, den ich noch für meinen Videorekorder brauche (siehe unten) oder auch mal zum Anschließen einer alten Spielekonsole die nur RF-Out hat nutze.

---Kurioser Feher---
Nun noch ein paar Worte dazu: Warum den Videorekorder per Analog-Tuner angeschlossen? Leider ganz einfach. Es handelt sich um einen JVC-Rekorder der letzten Generation (HR-S6851 mit S-VHS ET (S-VHS auf VHS) und EP-Modus mit 3-facher Spielzeit). Also ein sehr gutes Gerät. Leider hat JVC beim OSD Mist gebaut. Auch mein DV-Converter (Canopus ADVC-110) kann das OSD nicht korrekt darstellen. Man sieht zwar etwas, aber z.B. greifen die Zeilen der Halbbilder nicht mehr richtig ineinander und das Bild wirkt stufig. Der Toshiba-Fernseher kann das OSD an keinem der AV-Eingänge darstellen und schaltet das Bild schwarz bzw. blau (je nachdem ob "Blauer Bildschirm" aktiviert ist oder nicht). Um in das OSD (Änderung des Bildmodus, Timerprogrammierung, ...) zu kommen, muss ich über die Antennenleitung an den Videorekorder dran, über die das OSD funktioniert. Die Video-Wiedergabe hingegen funktioniert einwandfrei, und mit dem Zusammenspiel eines hochwertigen Videorekorders wie dem JVC und der scheinbar doch sehr guten Bildaufbereitung des Fernsehers sieht sogar VHS in Großbild noch erträglich gut aus.
Das OSD-Problem ist, da ich auch schon anderweitig Probleme damit hatte, wohl eher JVC zuzuschreiben als Toshiba.

---Fazit und Preis-Leistung---
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät. Die Bildqualität ist sicher kein High-End, kann aber auch mit deutlich teurerer Konkurrenz mithalten. Verbesserungspotential ist nur noch bei Kleinigkeiten wie den N24-Schriftbändern (für mich zweitrangig - hier können gute 100Hz-Geräte auftrumpfen, Geräte mit schlecht umgesetzter 100Hz-Technik sind aber oftmals in dieser Disziplin sogar schlechter als der Toshiba) oder der Hintergrundbeleuchtung (LED-Technik für breitere Farbspektren und mit Local Dimming zur besseren Steigerung des dynamischen Kontrasts) möglich. Aber Geräte, die so etwas haben, kosten mit der gleichen Größe auch gleich mal locker-flockig das Doppelte.
Der auch außerhalb des Media Markt Sonderangebotes recht günstige Einstiegspreis und die gute Leistung und Ausstattung macht das Gerät zum Geheimtipp für alle, die einen großen Fernseher mit Full-HD suchen und das Fehlen eines DVB-T Tuners verkraften können. Uneingeschränkte Empfehlung daher.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
telemo

telemo

01.03.2010 00:24

Tja, das war doch mal eine echte Kaufempfehlung. Ich hab deinen Bericht jetzt 2 Mal komplett durchgelesen und werde dieses Gerät wohl nächste Woche kaufen. Ich habe zwar Kabelfernsehen und hoffe das ich von dem Bild genauso wie du überzeugt bin. Im Internet finden sich ja ebenfalls nur positive Bewertungen, aber deine war halt die Beste. Vielen Dank für diesen tollen Bericht.

Chaoscrash

Chaoscrash

04.10.2009 15:09

...Der Preis geht mit der Quallität durchaus einher...und`n Schminkspiegel is`s ja nicht :))CC

WM_2006

WM_2006

04.10.2009 12:59

mit einem LCD-Gerät warte ich lieber noch ein bißchen und solange mein Röhrengerät noch keine Macken hat, bleibe ich dabei. Vielleicht ändert sich dies ja in den nächsten Jahren, wenn vermehrt HDTV-Sendungen ausgestrahlt werden

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