Erfahrungsbericht über

Toshiba RD-XS32

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Prämierter Erfahrungsbericht

Profigerät im unteren Preissegment

4  19.11.2004 (22.12.2004)

Pro:
Verarbeitung, Anschlüsse, Qualität, Editierfunktionen, Festplatte

Kontra:
siehe Text, VPS - Aufnahme

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Stephan678

Über sich: Und schon ist die Nordkapp-Tour auch leider schon wieder vorbei. :( Sonne, Regen, Schnee und Wind...

Mitglied seit:31.10.2004

Erfahrungsberichte:28

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 51 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

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Vorgeschichte
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Ich habe schon immer an einer Anschaffung eines DVD-Rekorders gedacht, aber meistens doch zurückgeschreckt, wg. dem hohen Anschaffungspreis und dem Nutzen für mich. Genauso wollte ich irgendwie schon immer bestimmtes, schon vorhandenes, Material auf DVD brennen.

Nach anfänglichen Überlegungen mir eine Lösung für den PC (Pinnacle Dazzle 150) anzuschaffen, ging ich dann aber über mir einen DVD-Rekorder bis € 300,- kaufen zu wollen, der mich dann doch bis zu dem Doppelten kosten würde. Die Problematik war dann aber, das mir keiner der DVD-Rekorder, der unter € 300,- zu haben war, zugesagt hat und sei es nur weil es kein Markengerät war, worauf ich doch letztendlich Wert legte oder ein bestimmtes Feature bzw. einen bestimmten Medientyp nicht unterstützte.

Also hätte ich fast schon das Thema abgehakt. Eine PC-Lösung wollte ich inzwischen nicht mehr und bis € 300,- fand ich keinen passenden Rekorder. Zudem bin ich bei den Recherchen auf den Vorteil einer integrierten Festplatte gekommen, also DVD-Rekorder mit eingebauter Festplatte. Und DVD-Rekorder mit Festplatte kosten weit mehr als € 300,-.

Wie auch immer, irgendwie ging mir das Thema DVD-Rekorder nicht mehr aus dem Kopf und zufällig bin ich dann auf ein Angebot im lokalen Saturn gestoßen; ein DVD-Rekorder von Philips (DVDR520H) mit 80 GB-HDD für € 500,-. Ich wollte ihn schon mitnehmen, entschloss mich aber mich erst mal schlau zumachen, wie der DVD-Rekorder ist, da der Preis doch relativ hoch ist und weit über den von mir anfänglich angesetzten € 300,- lag. Man muss natürlich sagen, das dies schon ein sehr günstiger Preis für einen DVD-Rekorder mit Festplatte ist und afaik bestenfalls ein Billig-DVD-Rekorder unter dieser Preismarke verkauft wird. Persönlich bevorzuge ich aber Markenware, auch wenn das nicht immer was heißen muss.

Da der DVD-Rekorder von Philips aber allem Anschein nach neu war, fand ich nur techn. Details auf der Produktseite von Philips, aber auch keinen Händler, ausser den vor Ort, der den anbot.

Wie auch immer, bei Recherchen im Internet kam ich dann irgendwann auf den Toshiba RD-XS 32, welcher ebenfalls empfohlen wurde, als Jemand nach einem DVD-Rekorder unter € 300,- suchte. Obwohl dieses Modell nicht neu war, fand ich irgendwie keinen Test, warum auch immer. Allerdings musste dieses Gerät doch schon mal ein High-End-DVD-Rekorder gewesen sein, da er bei Amazon von UVP € 1.399,- auf € 499,- (Saturn € 649,-) heruntergesetzt verkauft wurde (vermutlich Auslaufmodel).

Die techn. Details auf der Toshiba-Homepage überzeugten mich dann, waren afaik identisch oder besser mit dem Philips und unterstützte im Gegensatz zum Philips DVD-R/W, welches Format ich persönlich bevorzuge.

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Techn. Daten (Zusammenfassung)
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Aufnahme:
DVD-RAM, DVD-R, DVD-RW, HDD (80 GB)

Wiedergabe:
DVD-Video, MP3, WMA, VCD 2.0, SVCD, JPEG, Audio-CD

Komp. Medien:
DVD-RAM, CD-R/-RW, DVD-R/-RW

Audioformate (Wiedergabe):
Dolby Digital / AC3, DTS

Videospezifikationen:
Videoauflösung: 540L, Video-DAC: 54 MHz / 12 Bit
PAL-Progressive Scan (über YUV-Ausgang)

Audiospezifikationen:
Audio-DAC: 192 KHz / 24 Bit
Dynamikbereich: > 108 dB
Dynamikbereich: > 108 dB
Signal-/Rauschverhältnis: > 112 dB
Klirrfaktor: < 0,002 %
Digitale Rauschunterdrückung/DNR (3 Modi)
SAT-Steuerung (über ext. IR-Sender im Lieferumfang)
Tuner: PAL, SECAM B/G, D/K, I, NICAM/A2 (IGR)

Bedienkomfort (Auszug):
Showview Deluxe / VPS
Timer: 60 Tg. / 32 Programme
Aufnahmezeiten: 1-8 Std. auf DVD-Medien / 103 Std. auf HDD (max)
Timeshift
OSD
ECO-Mode (< 1 Watt)
u.v.m.

Anschlüsse: Eingänge (Vorderseite):
DV-In (IE1394, S-Video, Composite-Video, Analog Audio L/R

Anschlüsse Eingänge/Ausgänge (Rückseite):
2x Scart (In/Out)
S-Video (Out)
Analog Audio (L/R) (Out)
Component Video – YUV (Out)
Digital Audio (koax./opt.) (Out)
Antenne (In/Out)

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Der Tag x
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Das günstigste Angebot für den Toshiba RD-XS 32 fand ich wie gesagt bei Amazon für € 499,-. Auch wenn die Lieferzeit bei 1-2 Wochen lag, nahm ich dies gerne in Kauf, da es ja nicht eilig war, den DVD-Rekorder sofort haben zu müssen.

Letztendlich, nach knapp zwei Wochen, war es dann soweit und der Paketdienst brachte mir einen extrem großen Karton, wo dann der Toshiba RD-XS 32 drin verstaut war (Amazon verschickt die Wahren in einem Umkarton, sehr schön).

Beim auspacken fand ich folgenden Lieferumfang:

Toshiba RD-XS 32 in silber
Fernbedienung ink. 2 AAA-Batterien
1 DVD-RAM (Catridged)
1 YUV-Kabel
1 Stromkabel
1 Antennenkabel
1 IR-Sender

Das Installations- und Benutzerhandbuch liegt in insgesamt 5 Sprachen vor: u. a. deutsch, englisch, französisch und zwei weiteren.

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Verarbeitung
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Die Verarbeitung ist top und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse ist in silber und Geräusche sind auch kaum hörbar. Lediglich in einem stillen Raum härt man bei der Aufnahme oder Festplattenaktivität leichte Geräusche der sich bewegenden mechanischen Teile der Festplatte.

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Aufbau / Installation
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Der Aufbau ist recht einfach. Einfach das Antennenkabel mit dem DVD-Rekorder verbinden und anschließend den Rekorder mit dem TV. Aber Achtung, der Fernseher findet den DVD-Rekorder nicht, dazu muss der Rekorder bspw. per SCART-Kabel mit dem Fernseher zusätzlich verbunden werden. Als weiteres bleibt es einem frei, den DVD-Rekorder per koaxiales oder optisches Digitalkabel oder per Stereo-Kabel mit der Audioanlage zu verbinden.

Anschließend einfach den DVD-Rekorder mit Strom versorgen. Dann beginnt er direkt mit der Kanalsuche und der autom. Datums- und Uhrzeiteinstellung. Wichtig dabei ist, den DVD-Rekorder nicht einzuschalten, weil sonst die autom. Suche abgebrochen wird. Die autom. Suche dauert aber ein paar Minuten, man kann also eine Tasse Kaffee trinken gehen.

Sobald dieser Akt abgehakt ist, stellt man die Grundeinstellungen ein, wo man u. U. auch mal im Handbuch nachschlagen muss, was hinter welcher Option steckt.

Als letztes werden die Sender sortiert, benannt und mit Showview-Leitzahlen versehen. Dies nimmt einige Zeit in Anspruch, vor allem, wo man sich doch mit der Fernbedienung erst mal anfreunden muss (--> Bedienung).

Erwähnenswert ist noch, dass das Einschalten eine gewisse Zeit braucht. Wenn ein Medium eingelegt ist, je nach Art, dauert die Einschaltzeit länger, da das Medium erst eingelesen werden muss. Das einlesen des Mediums dauert für mein Empfinden recht lange.

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Bedienung
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Am DVD-Rekorder selber sind nur paar Knöpfe, halt für die simplen Funktionen wie Play, Stop, Öffnen der Schublade, Auswahl des Mediums (HDD, DVD), dem Timeslip und Ein-/Ausschalter.

Die eigentliche Bedienung des DVD-Rekorders erfolgt aber über die Fernbedienung mit der man, wenn man sich an die doch recht gut mit Knöpfen bestückte Fernbedienung gewöhnt hat, recht einfach arbeiten kann. Allerdings, so für meinen Geschmack, sind manche Taste doch recht unglücklich platziert. Für einen Teil der Bedienung, muss man eine Klappe öffnen, unter der Knöpfe liegen, die ich persönlich doch recht oft brauche.

Ansonsten wird der DVD-Rekorder komplett über ein OSD (On-Screen-Display) bedient. Welche Funktionen gerade möglich sind, wird im unteren Bildabschnitt gezeigt, allerdings muss man am Anfang doch raten, welche Taste gemeint ist, da es nicht ganz offensichtlich ist (zumindest war das mein Eindruck und Problem am Anfang).

Wie auch immer, sobald man sich an die Fernbedienung und den DVD-Rekorder gewöhnt hat, stellt die Bedienung des DVD-Rekorders kein Problem da. Vor allem, da vieles/alles wichtige was gerade machbar ist, über eine Schnellaufruftaste zur Verfügung steht.

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Funktionen
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Der DVD-Rekorder unterstützt als Aufnahmemedien eine 80 GB HDD (bis zu über 100 Std. Aufnahmezeit) und als Diskmedien DVD-RAM (eine „Mini-Festplatte“), DVD-RW (wiederbeschreibbare Medien) und DVD-R (einmal beschreibbare Medien) mit je 4,7 GB.

DVD-RAM- und DVD-RW-Medien müssen aber im DVD-Rekorder formatiert werden, da eine spezielle Struktur angelegt werdern muss. Ein DVD-RW Rohling im PC formatiert wird nicht erkannt. DVD-R-Rohlinge brauchen nicht formatiert werden.

Der DVD-Rekorder unterstützt Timeslip, eine Technik, die es einem ermöglicht eine bereits angefangene Sendung von Anfang an zu gucken, während die Aufnahme im Hintergrund weiter läuft.

Eine weitere Funktion ist die, das man eine Sendung anfängt zu gucken und plötzlich gestört wird, z. B. weil das Telefon klingel., Einfach die Taste drücken, so dass die Sendung an der Stelle anfängt aufzuzeichen. Dabei bleibt das Bild dann stehen und sobald man zurück kommt, wird einfach weiter geguckt.

Bereits aufgenommen Filme per TV, Video oder DV-In lassen sich in Kapitel aufteilen (z. B. um Werbeblöcke auszugrenzen) und z. B. anschließend per Playliste neu auf Festplatte oder auf ein DVD-Medium zu kopieren. Beim kopieren ist das DVD-Medium quasi der "Flaschenhals" , da nur so schnell kopiert werden kann, wie schnell das Medium beschrieben werden kann. DVD-RW 4x-Medien werden derzeit nicht unterstützt. Es ist auch ungewiss, ob seitens Toshiba ein Firmware-Update diesbezüglich rauskommt.

Wenn man daran überlegt, die Sendungen später auf DVD zu brennen, bzw. direkt, sollte man den so genannten „DVD Kompatibilitätsmodus“ aktivieren, weil sonst die DVD nur mit dem DVD-Rekorder gelesen werden kann.

Wenn man den „DVD Kompatibilitätsmodus“ nicht aktiviert hat und/oder die Aufnahme auf Festplatte mit einer höheren Bitrate erfolgt ist als auf ein DVD-Medium passt, muss man die Sendung (per Playliste wenn nur Teilstücke kopoiert werden sollen), per „Kopieren mit Bitratenänderung“ mit eingeschaltetem „DVD-Kompatibiltätsmodus“ auf DVD brennen. Dies erfolgt aber 1:1, sprich ein 90 Minutenfilm braucht auch 90 Minuten zum kopieren.

Bevor eine Disk von einem anderen DVD-Player oder DVD-ROM-Lfw. gelesen werden kann, muss die DVD-R/W finalisiert werden. Beim Finalisieren gibt man der Zusammenstellung einen Namen und wählt ein Menü aus. Wobei sich die Auswahl des Menüs nur auf die Farbwahl begrenzt.

Aufgenommen Sendungen können weiter neu beschriftet werden, Zwecks besserer Identifikation. Weiter können Kapitel erstellt werden, die man dann dann, wie oben schon angedeutet, neu zusammen schneiden kann. Dies ist relativ einfach, aber natürlich nicht mit dem Schnitt am PC zu vergleichen ist .

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Eigenarten der erstellten DVDs
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Die erstellen DVDs haben eine, bzw. mehrere Eigenarten. Die für viele wichtigste Eigenart dürfte die Tatsache sein, das nicht alle DVD-Player die erstellten DVDs abspielen können. Dies scheint aber ein Hersteller unabhängiges Problem noch zu sein.

Da ich einiges weiterverarbeiten möchteie,ist mir speziell aufgefallen, das zwar der gesamte Inhalt, so wie ich es gewünscht habe, auf DVD aufgenommen wurde, beim rippen auf den PC aber < 30 Sek. vom Ende fehlen. Wieso dies so ist, weiß ich nicht, man muss halt dann das Problem so umgehen, mehr für die Weiterverarbeitung am Ende zu kopieren und den Rest dann später schneiden. Ob dieses Phänomen auch bei DVD-R auftritt, habe ich noch nicht getestet, stellt aber auch keine wirkliche Lösung da. Bei DVD-RWs kann das am speziellen Initialisierungsverfahren liegen.

Der Toshiba-Service bat um Verständnis, dass sie dazu keine Aussage treffen können. Es müsste ein PC-Problem sein, da die DVD ja einwandfrei abgespielt wird. Da da gerne vergessen wird, das auch nicht jeder DVD-Player die erstellten DVDs abspielen kann, wird da wohl nichts mit zu tun haben.

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Aufnahme
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Die einfachste Art und Weise was aufzunehmen ist heutzutage ja per Showview möglich. Dies geht natürlich auch mit dem Toshiba RD-XS 32. Als Aufnahmemedium wählt der DVD-Rekorder standardmäßig das Medium, welches derzeit vom User gewählt ist (Festplatte oder DVD). Also drauf achten, dass das richtige Medium eingestellt ist.

Wenn DVD eingestellt ist, und die Datenmenge 4,7 GB übersteigt, warnt der DVD-Rekorder einen. Dann hat man die Wahl, entweder das Medium zu wechseln oder halt die Aufnahmebitrate zu ändern.

Natürlich kann man auch alles Manuell eingeben (Sender, Start, Ende, Medium).

Bei meinem VHS-Rekorder gab es eine Option, das Aufnahmeende standardmäßig 10 Minuten nach hinten zu verschieben um gewisser Toleranzen auszugleichen. Diese Funktion vermisse ich leider beim DVD-Rekorder.

Daher sollte man dies manuell nachholen und sicherheitshalber auch noch einen kleinen Spielraum am Anfang einzuräumen.

Weiter kann man auch per VPS aufnehmen. Dies muss man dann speziell für die Sendung einstellen und gilt nicht generell. Allerdings ist mir aufgefallen, dass dies nicht so ganz funktioniert. Zwar beginnt die Aufnahme dann, wenn die Sendung anfängt und schaltet sich bei Werbung ab (leider nicht ganz genau, weiß jetzt aber nicht, ob dies am Rekorder liegt oder das Signal zu spät kam). Das größte Manko ist dann aber, am Ende des Werbeblocks nimmt der DVD-Rekorder nicht weiter auf. Der Toshiba RD-XS 32 interpretiert das Stoppzeichen wohl als Filmende.

Lt. Toshiba-Service ist dieses Problem bekannt,, aber ob und wann ein Update kommen wird, steht offen. Da der Toshiba ja nicht taufrisch ist, gehe ich mal davon aus, das dies nicht mehr der Fall sein wird.

Die Qualität der Aufzeichnung hängt natürlich einmal vom Ausgangsmaterial ab und natürlich in erster Linie von der Bitrate, in der Aufgenommen wird. Beim Toshiba stellt die Bitrate von 9.200 das Maximum und 2.200 das Minimum da. IMHO reicht für die meisten Fälle eine Bitrate von 3.000 aus, aber wenn man eh nur auf Festplatte aufnehmen will und die Sendungen dort nicht archiviert, sollte man ruhig die optimale Bitrage wählen. Ansonsten die Bitrate die für die Aufnahme auf dem DVD-Medium von Nöten ist, damit der Film drauf passt.

Insgesamt lassen sich 32 Programme programmieren über einen Zeitraum von 60 Tagen. Sendungen, die täglich, wöchentlich oder z. B. nur Werktags kommen, lassen sich selbstverständlich auch programmieren.

Als Abschluss sei noch erwähnt, das als Aufnahmequelle der Fernseher, der Videorekorder und die Videokamera dienen können. Anschluss findet sich immer. Entweder über S-Video, Composite, Scart und DV-In (Firewire).

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Abspielen
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Das abspielen der aufgenommenen Sendung ist recht simpel. Einfach das Inhaltsverzeichnis aufrufen, Sendung markieren und Play/Enter drücken.

Die üblichen Funktionen wie Play, Stopp, Pause stehen genauso wie schnelles und langsames vor-/rückwärts zur Verfügung. Das schnelle Vor-/Rücklaufen kann in fünf Geschwindigkeiten erfolgen, genauso wie das langsame „spulen“ in mehreren Stufen erfolgen kann.

Während man bei VHS-Rekordern beim spulen Verzerrungen/Störstreifen sieht, erfolgt das beim DVD-Rekorder Bilderweise.

Neben den aufgenommen Sendungen auf Festplatte lassen sich natürlich auch normale DVDs abspielen. Die Qualität ist gut. Da ich aber einen separaten DVD-Player dafür habe, habe ich diese Funktion nicht ergiebig getestet.

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Support
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Vom Support der Firma Toshiba bin ich ein wenig zweigeteilt. Auf die Frage, ob auch 4x DVD-RW-Medien unterstützt werden bekam ich innerhalb zwei Tagen zwar leider eine wenig erfreuliche Nachricht, das dies derzeit nicht möglich ist und ob ein Firmware-Update diesbezüglich erfolgt. Auf der anderen Seite, über die Problematik, warum ich nur paar Sender fand (kleiner Bedienfehler am Anfang) und warum man den DVD-Rekorder nicht über das Antennenkabel findet bisher leider keine Antwort.

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Fazit
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Der Toshiba RD-XS 32 hat wie man meinen doch hoffentlich informativen Bericht entnehmen kann paar (kleine) Einschränkungen, wie der anfänglich etwas gewöhnungsbedürftigen Bedienung/Fernbedienung, der Eigenart beim rippen der erstellten DVDs und der etwas langen Einschaltzeit bei eingelegtem Medium, ist aber voll empfehlenswert und das Geld Wert.

Mir persönlich gefallen die Aussagen vom Toshiba-Service zwar nicht, aber mit dem genannten Trick beim DVD-Rippen lässt sich das Problem ja lösen. Das VPS-Problem ist da zwar schon weniger erfreulich, aber auch kein K.O.-Kriterium.

Die Verarbeitung, die Qualität der Aufnahmen, die Anschlussfreudigkeit und die Editierfunktionen sind tadellos und die € 500,- die der Toshiba RD-XS 32 gekostet hat, allemal Wert. Ich bin froh, keinen DVD-Rekorder ohne Festplatte gekauft zu haben, zumal man dann doch arg beschränkt ist. Die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Also kann ich Jedem/Jeder empfehlen, diesen DVD-Rekorder zu kaufen, die damit liebäugeln, sich einen DVD-Rekorder zu kaufen. Dabei sollte man nicht wie ich anfänglich gewollt habe, am falschen Ende sparen. Mit nur einem DVD-Medium für die Aufnahme ist man doch arg beschränkt und nimmt sich aller Möglichkeiten.

Da mir so paar Aussagen vom Toshiba-Service nicht wirkich gefallen ("Problem ist bekannt, aber ob ein Update kommt ist fraglich.") gebe ich zwar dem Bericht eine klare Kaufempfehlung, ziehe aber von den anfänglichen 5 Sternen eine ab, da ich der Meinung bin, für einen DVD-Rekorder, der ehemals € 1.300,- gekostet, mehr Service zuzumuten ist, zumal Toshiba afaik keine wirkliche Alternative derzeit hat.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
alphafrau

alphafrau

18.08.2005 20:49

Diamonds are a girls best friend!

OH

OH

08.02.2005 01:57

Dieser Bericht beleuchtet übersichtlich und ausführlich alle Aspekte mich interessierenden Aspekte, einschließlich der wertvollen Erfahrungen, ohne zu sehr ausschweifend zu werden. Klasse.

smartboy15

smartboy15

26.12.2004 22:13

Top Bericht! Alles drin, perfekt! bh

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