Liebe Leserinnen und Leser!
***Vorwort***
James Herbert ist mittlerweile zu einer meiner Lieblingsautoren geworden. Mit einem Schnäppchen habe ich bei ebay 18 Bücher für 10 EUR ergattern können. Das Buch hat mich also nicht mal 1 EUR gekostet. Also Augen auf beim Bücherkauf.
3 seiner bisherigen ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Jayn über Totentanz / James Herbert 09.04.2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau
leichte Kost
Unterhaltungswert
durchschnittlich
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
Charaktere sehr gut ausgefüllt, Ekelfaktor, die einzelnen Geschichten, das Geheimnis
Kontra:
Die Geschichte um David Ash, die Beziehung zwischen ihm und Grace Lockwood, der Autor konnte sich nicht entscheiden . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Leserinnen und Leser!
***Vorwort*** James Herbert ist mittlerweile zu einer meiner Lieblingsautoren geworden. Mit einem Schnäppchen habe ich bei ebay 18 Bücher für 10 EUR ergattern können. Das Buch hat mich also nicht mal 1 EUR gekostet. Also Augen auf beim Bücherkauf. 3 seiner bisherigen Werke konnten mich schon voll und ganz überzeugen, ob es ihm hier wieder gelungen ist, werdet ihr schnell erfahren.
***Story*** Wie immer möchte ich nur kurze Einblicke geben, damit das Lesen später nicht langweilig wird. Dieses Buch ist sozusagen die Fortsetzung zu dem Herbert „Besessen“ bzw. „Haus der Geister“. Wieder spielt David Ash, der für das Institut für Parapsychologie arbeitet die Hauptrolle. Er wird von einem Reverend und dessen Tochter nach Sleath gerufen. In diesem kleinen Dorf soll es angeblich spuken und Ash soll der Sache auf den Grund gehen. Im Laufe der Zeit werden die Spukattacken immer heftiger, bald gibt es mehrere Tote und in Sleath scheint sich etwas Fürchterliches zusammen zu brauen. David wird bald selbst Zeuge einer Geistererscheinung, hatte er doch bis zu diesem Augenblick daran gezweifelt, dass sich so etwas wirklich in Sleath zuträgt. Während seiner Nachforschungen verliebt sich David Ash in die Grace, die Tochter des Reverend’s. Dies soll für die weitere Geschichte nicht wichtig sein, aber vielleicht eine emotionale Rolle am Ende des Buches einnehmen. Des weiteren spielt sich gegen Ende ein neuer Charakter ein. Seamus Phelan taucht plötzlich auf und weiß mehr von der ganzen Sache, die sich in Sleath abspielt, als David lieb ist. Doch er hilft Ash, dem Parapsychologen bei seinen Nachforschungen und wird später auch noch eine wichtige Rolle spielen. Wie es so kommen muss ist der „Tag des jüngsten Gerichts“ gekommen und alles Grausame was man sich nur vorstellen kann erlebt seinen Höhepunkt, viele Dorfbewohner müssen (zurecht?) ihr Leben lassen und das Geheimnis dieses Dorfes wird langsam aber sicher aufgeschlüsselt. Ob es David und Seamus allerdings gelingt alles wieder unter Kontrolle zu bringen und welch bedeutender Charakter vielleicht sein Leben lassen muss, müsst ihr selbst herausfinden.
Zum Ende möchte ich nicht so viel verraten, nur es sei so viel gesagt, weder gibt es ein Happy End, noch ein Ende mit dem man absolut nicht leben könnte. Was das bedeutet? Findet es doch selbst heraus!
***Meinung*** Dieses Buch umfasst 447 Seiten. Ein recht umfassendes Buch, auf denen der Autor die Geschichte des Dorfes nach und nach niederschreibt und dem Leser nach und nach das Geheimnis verrät. Zu Anfang wird natürlich erst einmal viel erklärt und einzelne Charaktere beschrieben. Hier sollte man etwas aufpassen, denn es werden viele Charaktere beschrieben und genannt. Das erinnert mich fast an Stephen Kings >>ES<<, in dem man mit den Charakteren auch kaum hinterherkommt. Nachdem der erste Schritt getan ist und der Leser oberflächlich in die Welt des Dorfes geführt wurde, wird auch David Ash etwas näher beschrieben. Für mich ein wenig langweilig, denn ich kenne diesen Charakter schon sehr gut aus dem „Vorgänger“-Buch. Der Anfang des Buches ist also erst mal viel Erklärung, was an einigen Stellen sogar teilweise etwas langatmig wirkt. (Vor allem für Leute, die „Besessen“ gelesen haben). Doch nun soll es langsam etwas spannender werden. James Herbert fängt nämlich bald an die einzelnen Geschichten und Schicksale der Dorfbewohner aufzudecken. Man wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und hergeleitet. Man lernt die einzelnen Bewohner und ihre Schicksale kennen, vielleicht damit auch ihr teilweise merkwürdiges Verhalten zu verstehen. Dieser Teil des Buches war sehr interessant, auch wenn man immer weiter lesen will, damit man endlich hinter das eigentliche Geheimnis des Dorfes kommt. Gegen Ende richtet sich dann alles wieder auf die Gegenwart. Die Geschehnisse überhäufen sich und man lernt endlich langsam verstehen, wenn das Geheimnis auch nie ganz aufgedeckt wird. Um es vorweg zu sagen, ihr müsst das ganze Buch lesen um vollständig zu verstehen. (Vor allem damit ihr die Geschichte und damit das Geheimnis der Lockwood-Familie, die ich noch erwähne versteht)
Bisher zeichnete sich Herbert meiner Meinung nach darüber aus, exzellente Horrorbücher zu schreiben, die einfach noch einen großen Titsch mehr an Ekel beinhalten, als die von King. Und auch in diesem Buch wird dies wieder deutlich. Ob es sich nun um die Geistererscheinungen, Ermordungen oder Unfälle handelt. Herbert beschreibt ziemlich detailgetreu die ekelhaften Szenen des Buches und man kann sich leider? genau vorstellen wie die entstellten Personen nach den „Angriffen“ aussehen. Auch dieser Ekelfaktor steigert sich bis zum Ende und erreicht hier seinen absoluten Höhepunkt. Für Leute mit schwachen Nerven ist das Buch meiner Meinung nach nicht geeignet. In dieser Hinsicht aber erhält es von mir die volle Punktzahl. Schade, dass meines Wissens nach nur ein Buch Herberts verfilmt wurde. Ob es wohl unter die Zensur fallen würde, würde man es einfach tun?
Um noch einmal auf die Charaktere zu kommen. Diese werden meiner Meinung nach hinlänglich beschrieben. Leider richtet Herbert sein Augenmerk zwischen Anfang und Mitte des Buches zu sehr auf Grace und Ash. Hier wurde versucht ein kleines Liebesdrama einzubauen, welches meiner Ansicht nach etwas missglückt ist. Die beiden verstehen sich direkt sehr gut, weil beide außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen und zwischen Ihnen sozusagen eine Gedankenübertragung statt findet. Das Ganze wird viel zu hoch geschaukelt, so soll es doch nur darstellen, dass die beiden mit ihren „Kräften“ die schwarzen Energien des Dorfes schneller freisetzen. Für diesen eher unwichtigen Grund wird das Ganze einfach zu aufgepuscht. Zudem wird in dem Buch nochmals die ganze Geschichte David Ash´s behandelt. Hätte ich nicht Angst gehabt, dass ich etwas anderes Wichtiges verpassen könnte (was nicht der Fall gewesen wäre), hätte ich diese Passagen einfach übersprungen. Sie waren sehr langatmig und für mich einfach nur langweilig. Für Leute die „Besessen“ nicht kennen, vielleicht ganz hilfreich, aber dann hätte der Autor sich entscheiden müssen wie er das mit dem Buch hält. Wie eine Fortsetzung schreiben, oder als Eigenständiges. Leider hat Herbert dieses vermischt. Denn an manchen Stellen hätte ein „Unwissender“ nicht durchgeblickt. Es war teilweise sehr hilfreich das erste Buch gelesen zu haben, sonst wären immer wieder Fragen aufgetaucht, die leider nicht beantwortet werden. Tja, das ist etwas misslungen und ich muss einen sehr großen negativen Punkt feststellen.
Leider muss ich auch sagen, hätte ich mir gewünscht, dass zu der Geschichte, der Familie Lockwood (Der Reverend und Grace sind beide Lockwoods), etwas eher und etwas ausführlicher berichtet würde. Zum Ende hin erfahre ich zwar sehr, sehr viel, aber ich hätte es mir Stückchenweise gewünscht, denn durch die Erklärungen, die hier stattfinden, nimmt der Autor immer wieder etwas die Spannung heraus. Genau das sollte gegen Ende nicht passieren.
Etwas, was ich positiv vermerken muss ist der Schreibstil. Wie in den Büchern, die ich zuvor gelesen habe, ziemlich einfach zu lesen. Es gibt keinen Satz, den man nicht auf Anhieb versteht. Ein, zweimal ist mir eine etwas schlechte Übersetzung aufgefallen, aber das ist nicht weiter tragisch.
***Fazit*** Das Buch war gut, keine Frage. Es hat mich teilweise wirklich gefesselt und am Ende auch etwas emotional berührt (darauf bin ich extra nicht eingegangen, das würde zu viel verraten). Der Ekelfaktor ist auf jeden Fall sehr hoch und die Charaktere sehr gut beschrieben. Ich konnte mich bei längerem Lesen auch voll und ganz in die Geschichte hineinversetzen. Die Geistererscheinungen wirken nicht billig. Gegen Ende befindet man sich in einer völlig anderen Welt, es ist kaum vorstellbar, was dort passiert und trotzdem finde ich die Art und Weise wie Herbert an alles herangeht sehr gut. Nach dem Ende musste ich erst einmal kurz durchatmen und frage mich jetzt: war das wirklich das Ende? Oder wird es ein neues Abenteuer mit David Ash geben?...
Eine Durchschnittsbewertung. Ohne die teilweise langatmigen Passagen, und dem kleinen Fehler Herberts wäre das Buch noch besser gewesen. Eine Empfehlung gibt’s trotzdem.
Pro: spannend, leicht lesbar, sehr englisch Kontra: tumb umherhumpelnde Zombies, bleibt unter Niveau des Vorgänger-Buches
In dem abgelegenen und malerischen Dörfchen Sleath häufen sich mysteriöse Vorfälle: immer wieder beobachten Dorfbewohner ein geisterhaftes Feuer – bei einem Brand vor Jahren an derselben Stelle war ein Landarbeiter ums Leben gekommen. Doch damit nicht gen ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: spannend Kontra: sehr düster und detailliert brutal
Obwohl ich gerne Horror-Romane lese - von James Herbert hatte ich noch nichts gelesen, als mir dieses Buch eher zufällig in die Hände fiel.
Die Geschichte:
David Ash arbeitet bei einer Firma, deren Ziel es ist, unheimliche Erscheinungen, Geisterersche ...
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Pro: sehr gut beschriebene Aufklärung der Ereignisse Kontra: für mich leider kein richtiger Horror
Hi Ciao-Freunde (innen).....bereits schon seit der "Ratten-Triologie" von James Herbert bin ich ein großer Fan des britischen Autors so das ich mittlerweile schon fast jedes Buch von Ihm förmlich verschlungen habe.
Diesmal leihte ich mir das Buch "To ...
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Pro: spannend bis zur letzten Zeile, gruselig, komplex, very British Kontra: James Herbert ist fast unbekannt - so wird auch dieses Buch vergessen werden
James Herbert gelingt in "Totentanz" eine klassische englische Geistergeschichte mit einem modernen, skeptischen Touch. In anschaulichen Szenen macht er Leid und Horror, Liebe und Tragik konkret erfaßbar. Das Buch ist spannend bis zur letzten Zeile!
De ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
23.08.2000
(04.06.2004)
totentanz Bewertung für Totentanz / James Herbertvon
laluna
Pro: unterhaltung mit ein wenig grusel Kontra: s.o.
Ein paar Worte zur Story...
David Ash wird in ein kleines Dorf namens Sleath in der Nähe Londons geschickt, um den Berichten über seltsame Geistererscheinungen, die sich neuerdings dort häufen, auf den Grund zu gehen. Schon bald wird Ash auf die Lockwo ...
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