Salz ... Quelle der Wohltat und Entspannung!
10.02.2007 (11.02.2007)
Pro:
. . . siehe Bericht !
Kontra:
. . . siehe Bericht !
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Kaufanreiz
Geruch
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 M.Reymueller
Über sich:
Mitglied seit:17.06.2002
Erfahrungsberichte:46
Vertrauende:14
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 94 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Zwischen dem Königreich Jordanien und seinem westlichen Nachbarland Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten liegt der außergewöhnlichste Binnensee der Welt: Das Tote Meer oder Bahr Lut (Meer des Lot), wie es im arabischen genannt wird, liegt 410 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist der tiefste Punkt der Erde. Das Tote Meer wird deshalb als "tot" bezeichnet, weil in seinem Wasser kaum Leben existiert. Durch die es umgebenden Wüsten natürlich von Umwelteinflüssen geschützt. Es besitzt die größte Mineralkonzentration aller Meere und wird durch den Jordan sowie durch unterirdischen Mineralquellen gespeist, aber lässt kein Wasser abfließen. So haben sich dort über Jahrtausende hinweg kostbare Mineralien angesammelt. Mit einem Salzgehalt von ca. 30% ist es zehnmal salzhaltiger als das Mittelmeer und die Weltmeere. Dem hohen Salzanteil des Toten Meeres ist es zu verdanken, daß Badende ohne jedes Zutun auf der Oberfläche treiben, ohne unterzugehen. Das berühmte Bild der Badenden, die auf der Wasseroberfläche des Toten Meeres treibend entspannt Zeitung lesen, ist sicher vielen bekannt. Trotzdem ist das eigene Erleben dieses irren, aber sehr genussvollen Schwebezustands gerade beim ersten Bad unvergleichlich. Ich kann es wirklich nur empfehlen, diesen Schwebezustand buchlesenderweise einmal selbst vor Ort zu genießen ... es ist schon ein ziemlich irres Gefühl auf der Wasseroberfläche herumzudümpeln. Ich kann es wirklich nur jedem Empfehlen ... zumindest einmal im Leben das Tote Meer zu besuchen. Schon allein das bloße Liegen auf dem Wasser entlastet und entspannt Rücken und Gelenke ungemein. Aus Wasser und Schlamm des Toten Meeres werden zahlreiche Kosmetika gewonnen, darunter z. B. Badesalze, Gesichtsmasken, Seife, Shampoo und Hautcremes. Denn die Mineralsalze des Sees wirken antiseptisch und heilungsfördernd, Magnesium wirkt antiallergisch und verzögert die Hautalterung, Kalzium verbessert die Blutzirkulation und kräftigt Knochen und Nägel, Brom entspannt die Muskeln, Kalium reguliert die Hautfeuchtigkeit, Schwefel entgiftet und stärkt das Gewebe. Wissenschaftler gehen davon aus, daß im Toten Meer über 40 Milliarden Tonnen Mineralien gelöst sind. Diese natürlichen Mineralquellen haben das Tote Meer für Schönheit und Wohlbefinden berühmt gemacht. Seit alters her werden die Mineralsalze für ihre Wirkung weltweit geschätzt. Schon die für ihre Schönheit berühmte ägyptische Königing Cleopatra wusste um die Kraft, die in den Salzkristallen steckt und ließ Karavanen ausziehen um sich mit dem kostbaren Salz versorgen zu lassen. Die aussergewöhnlich hohe Bromsättigung des Wassers und der Luft haben eine sehr eine entspannende Wirkung auf das Nervensystem und tragen zur Entspannung von Körper und Seele bei. Das Tote Meer enthält 50 mal mehr Brom als jedes andere Meer der Welt. An der Küste des Toten Meeres bieten heisse Schwefelquellen und Schlammablagerungen hochwirksame Heilbehandlungsmöglichkeiten, z.B. bei Rheumatismus und Arthritis. Gestresste Menschen können hier wieder neue Kraft tanken. Und selbst das Sonnenbaden bleibt am Toten Meer ohne Reue, denn dank der tiefen Lage besteht keine Verbrennungsgefahr, da die schädlichen kurzwelligen UVB-Strahlen von dem durch die hohe Verdunstung über dem See liegenden Dunstschleier gefiltert werden, gelangen nur die langwelligen UVA-Strahlen zum Seeufer hinunter. Ein Aufenthalt am Toten Meer ist eine Wellness-Intensivkur und die Region selbst ein natürlicher Rundum-Jungbrunnen. Die besonderen klimatischen Bedingungen der Gegend verleihen ein allgemeines Gefühl des Wohlbefindens. Die Luft ist außerordentlich trocken und bedingt durch die tiefe Lage besonders sauerstoffhaltig. Moderne Hotels und Kuranlagen befinden sich entlang der Küste des Toten Meeres - dort findet man die vollkommene Entspannung, Erholung und Linderung seiner Leiden in einer beeindruckenden, erhabenen Umgebung! Wer diese Region bereisen möchte, sollte das Tote Meer als zentralen Ausgangsort für seine Exkursionen in die Umgebung machen. Nordöstlich des Toten Meeres liegt die in der Bibel genannte Wirkungsstätte von Johannes dem Täufer. Die Ausgrabungsstätte kann nach vorheriger Anmeldung besucht werden. Zudem sollen sich die biblischen Städte Sodom und Gomorrha im Süden des Toten Meeres befunden haben. Auf arabisch heißt das Tote Meer noch heute Bahr Lut, Meer des Lot. Dies ist ein Verweis auf die mythologische Geschichte des Lot aus Sodom, dessen Frau zur Salzsäule erstarrte, als sie sich trotz der Warnung Gottes zum brennenden Sodom umsah. Von Zeit zu Zeit sind am Ufer des Sees phantasievolle Salzformationen, die an Lots Frau erinnern, zu bewundern.
Die jordanische Hauptstadt Amman liegt etwa eine Autostunde vom Toten Meer entfernt. Weitere Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung sind die heißen Quellen von Hammamat Ma'in, die Canyonlandschaft des Wadi Mujib, die Kreuzfahrerburg Kerak, die Mosaikstadt Madaba und der Moses-Berg Nebo. Aber ich will jetzt eigentlich keine Werbung für die Region des Toten Meeres machen. Dazu dann lieber mehr in einem gesonderten Bericht. Wer jedoch die Region bereisen möchte, sollte sich davon nicht abhalten lassen … es ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Kommen wir also zum Produkt: Das Salz des Toten Meeres enthält, im Gegensatz zu normalem Meerwassersalz, mehr Kalzium- und Magnesiumsalze. Diese Mineralien wirken beruhigend auf die Haut und regen die Zellerneuerung an. Sie erhalten wirkungsvoll den natürlichen Feuchtigkeitsmantel der Haut - das macht das Salz aus dem Toten Meer zum wahren Jungbrunnen!
Das Badesalz ist wohlgemerkt kein Arzneimittel. Man findet es in Drogerie- und teilweise zum Teil auch in Supermärkten wie ALDI. Bei ALDI ist das Badesalz nur einmal im Jahr zum Anfang des vierten Quartals erhältlich. Da es ich es mir zu einen finanziell und zum anderen zeitlich leider nicht erlauben kann je Woche zum Toten Meer zu jetten um ein ausgiebiges Entspannungsbad zu nehmen, habe ich es mir, um nie ohne mein geliebtes Badesalz dastehe, zur Angewohnheit gemacht mich direkt bei einem Importeur der in Hamburg ansässig ist vorbeizuschauen um mich mit einem satten Zentner (50kg) sowie dem einen oder anderen Ölzusatz aus der Region zu bevorraten. Es ist mir nämlich zu blöd bei ALDI eine solche Menge Badesalz aus dem Laden zu schleppen. Für das Salz zahle ich ab Importeur per Kilogramm … je nach Dollarkurs … ca. 1,50 €. Dafür bekomme ich zwar nicht so eine hübsche Verpackung wie im Bild gezeigt, in welcher 1500 g Salz in drei Beuteln ... also 500g pro Beutel ... enthalten sind. Jeder Beutel reicht für ein Vollbad. Dafür müsste man bei ALDI um die 3,99 € bezahlen. Frei Importeur bekomme ich das Salz in 500g Beuteln in einem großen 12,5 kg Karton welcher natürlich nicht so hübsch ist. Dort wäre es auch Möglich das Salz im Zentnersack zu beziehen ... nur leider habe ich im Bad nicht den nötigen Platz um den da unterzurbringen. Versprochen wird einem auf der Verkaufsverpackung eigentlich nur ein angenehmes Gefühl. Ein wenig einfallslos wie ich meine. Die Wirkstoffe des Toten Meeres: 1000g Totes Meer Badesaltz enthalten durchschnittlich - folgende Kationen:
124g Kalium reguliert den Wasser- Haushalt, verbessert den Stoffwechsel und fördert Zellwachstum. 79,3g Magnesium wirkt antiallegrisch, ist Kofaktor vieler Enzyme und für ungestörte Aktivität der Zellen notwendig. 28g Natrium verbessert die Haut- Durchblutung und ist für den Energietransport von Nährstoffen der Körper-Zellen von Bedeutung. 1,5g Kalzium gleicht den Mineralstoff- Gehalt der Zellen aus und beruhigt die Haut. 12mg Eisen belebt und regt die Blutbildung an. sowie 3 mg Mangan und 1,2mg Lithium.
folgende Anionen: 391,8g Chloride verbessern das Mineralstoff-Gleichgewicht. 4,2g Bromsalze wirken heilend, beruhigend, entspannend und antiseptisch sowie 280 mg Sulfat, 81 mg Hydrogencarbonat, 13 mg Hydrogenphosphat, 2 mg Jodid.
Hinzu kommen: Kieselsäure und sich weitere Spurenelemente.
Die Anwendung: Das Salz gibt man schon beim Einlassen des Wassers in die Wanne. Wie schon erwähnt: ein 500g Beutel reicht für eine Badewanne normaler Größe. Die Temperatur des Wassers sollte idealerweise ca. 37 Grad betragen … da ich mir den Luxus, einer Badewannenamatur an welcher man die gewünschte Wassertemperatur einstellen kann gegönnt habe kann ich nicht viel dazu sagen, wie man das mit einem normalen Wasserhahn bewerkstelligt. Damit sich das Sals während des Einlaufens des Wassers besser auflöst beginne ich die Befüllung der Badewanne zumeist bei einer Temperatur von 65 Grad sobald sich das Salz dann von selbst aufgelöst hat reduziere ich die Temperatur je nach Gusto und Gesundheitszustand auf 37 bis 42 Grad. So ist sichergestellt, das man sich mit seinem "Sitzfleisch" in Salzkristalle die sich auflösen wollten setzt. Das kommt nämlich nicht so gut. Die Reinigung ist dagegen ein anderes Kapitel. Zu diesem Zweck sollte man zuvor entweder ein Bad nehmen oder kurz unter die Dusche hüpfen. Denn in Verbindung mit Salzwasser bzw. den im Badesalz enthaltenen Spurenelementen ist die Verwendung von herkömmlicher Seife natürlich aus chemischen Gründen, die den Rahmen eines lesbaren Berichtes sprengen würden, völlig sinnbefreit, da die Mineralstoffe durch ihre Beschaffenheit jegliche Schaumbildung unterbinden. Eine Duftnote gibt es eigentlich keine. Im Zweifelsfall würde ich den Duft mal als herb bezeichnen ... mit Sicherheit nicht etwa süßlich oder gar lieblich. Es kann sich wohl jeder vorstellen, wie Salz riechen tut". Wer sein Salzbad mit einem angenehmen Geruch versehen möchte, der könnte z.B. zum Lavendelöl oder ähnlichen Ölen der Region greifen. Aber Vorsicht ... wenn es sich um 100%ig reine kaltverpresse ätherische Öle handel reichen in der Regel 25 ml reichen völlig aus, da sich auch das ÖL im Salzwasser völlig anders verhält als man es von Süßwasser her gewohnt ist. Ferner haben diese Öle einen sehr intensives Aroma mit dem man umzugehen lernen muss. Sonst könnte es einem passieren, das man unwissentlich das ganze Haus damit in eine sehr intensive Duftwolke hüllt ... das tut ja nun nicht unbedingt not, den Hass der Nachbar auf sich zu ziehen.
Weil man im Salzwasser recht ruhig liegt, lasse ich die Wanne meist bis fast bis unter den Rand vollaufen. Überhaupt wirkt das Wasser sehr träge. Es spritzt weniger als Süßwasser und das ist auch gut so. Man sollte das Salz nämlich nicht unbedingt in die Augen bekommen. Um die volle Wirkung zu spüren, wird eine Badezeit von 15 bis 20 Minuten empfohlen. Auf der Verpackung steht zwar, dass man im Anschluss an das Bad duschen soll. Das mag aber Geschmackssache sein. Ich lasse mich nach einem Salzbad lieber an der Luft trocknen. Das Badeerlebnis: Ich persönlich bevorzuge bei einem "Entspannungsbad" das Bad prinzipiell nur mit Kerzen zu beleuchten. Künstliches Licht … (elektrisches Glühlampen) … empfinde ich dabei als extrem störend. Kerzen hingegen unterstützen mich dabei richtig zur Ruhe zu kommen. Für eine Badezimmer mittlerer große spendet ein Kerzenständer mit vier Tafelkerzen eigentlich ein ausreichendes Licht. Empfohlen wird wie eingangs erwähnt eine Badetemperatur von 37 Grad. Also ich denke, die passende Badetemperatur sollte jeder für sich selbst herausfinden ... bemerkt sei, das Salzwasser wiederum andere Wäreleiteigenschaften hat. 37 Grad warem Salzwasser hört sich nicht sonderlich warm an ... kann für den der sich das erste mal in sein Salzbad setzen tun jedoch ziemlich heiß vorkommen. Im Zweifel verschafft ein Badewannentermometer Klarheit über die tätsächliche Wassertemperatur. Es ist hierbei natürlich nicht wie bei "normalen" Badezusatz Schaum auf der Wasseroberfläche. Man könnte also denken, man badet in ganz normalen klaren Wasser, was natürlich nicht der Fall ist. Vom ersten Moment an ist es ein wunderbar angenehmes Gefühl sich von den Urkräften der Natur verwöhnen zu lassen. Ich empfinde es ausgesprochen angenehm zu verspüren wie die Mineralstoffe und Spurenelemente in die Haut eindringen. Man merkt es auch daran, dass die Haut auf eine sehr angenehme Art und Weise anfängt zu kribbeln ... es sich sehr schwer zu beschreiben. Am besten ist es selbst die Erfahrung zu machen. Man sollte die vorgeschriebene Badezeit von 20 min. auch ungefähr einhalten, ich denke aber das sollte jeder für sich selbst herausfinden.
Nachdem Bad fühlte sich die Haut sehr weich, zart und glatt, aber auch keineswegs trocken an, ich fühlt mich doch ausgesprochen erholt aber vor allem nicht mehr so ausgepowert. Anregung: Menschen mit allergischen Hautproblemen in Verbindung mit Juckreiz und Flechtenbildung, sollten in Abstimmung mit dem Hautarzt vielleicht mal ein Salzbad versuchen. Ein Bekannter von mir hatte viele Jahre unter extremen Hautproblemen zu leiten. Seit dem er regelmäßig ein Salzbad nimmt haben sich eine Probleme in Luft aufgelöst. Auch gegen hartnäckige Pickel und dergleichen wirkt ein Salzbad ganz hervorragend.
In diesem Sinne, denke ich das ich alle relevanten Punkte berücksichtigt zu haben. Wer Rechtschreib.- oder Grammatikfehler findet, der darf sie gerne behalten. Wer aber etwas vermissen solle, möge bitte kurz bescheid sagen dann ergänze ich entsprechend.
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13.06.2007 06:43
Dein Bericht hat mir neue Erkenntnisse vermittelt :-)
16.04.2007 08:08
Mit Spannung gelesen. super Bericht! LG von Lucia!!!
24.02.2007 09:41
Super geschrieben und das Salz erst- könnt stundenlang damit planschen. LG Kjeldi