Die Erde ist verloren
30.04.2012
Pro:
. . . Spielprinzip, Steuerung, Optik, Umfang . . .
Kontra:
. . . nicht viel gefunden . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Benutzerfreundlichkeit
Stabilität:
mehr
 The-Wishmaster
Über sich:
+++ Der Kaufvertrag fürs Haus ist unterschrieben, der Umzug folgt Ende März +++ Der Countdown läuft:...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 90 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Leserinnen und Leser! Für meinen heutigen Bericht tauche ich ein weiteres Mal in die Welt der Videospiele ab. Dabei soll es diesmal um den Titel "Tower Defense: Lost Earth" gehen, der auf jedem Smartphone mit Android als Betriebssystem zu spielen ist. Was davon genau zu halten ist, lest ihr in den folgenden Zeilen am besten selbst...
| | ° Tower Defense: Lost Earth | Ich hatte mich für den Download des Android-Spiels "Tower Defense: Lost Earth", weil es vor kürzlich erst einen hohen Rang bei den kostenlosen Spielen im Android-Markt belegte und mich das Spielprinzip auf das Game aufmerksam machte. Das 28,85 MB große Spiel von Com2Us benötigt eine Wi-Fi Verbindung zum Download und ist je nach Verbindung mehr oder weniger flott heruntergeladen und installiert. Da es kostenlos ist, wird es durch den möglichen Kauf von Extras im Spiel finanziert. Auf lästige Werbung dagegen wurde dafür verzichtet. Widmen wir uns nun aber dem Spiel selbst:
Bei Tower Defense: Lost Earth handelt es sich um ein Tower Defense-Spiel. Als Spieler muss man also pro Level seine Basis gegen mehrere Wellen Feinde verteidigen. Die feindlichen Wellen kommen dabei auf vorgegebenen Wegen auf eure Basis zu. Am Rand dieser Wege könnt ihr eure Verteidigungseinheiten aufbauen, die möglichst alle Kontrahenten aufhalten müssen. Tower Defense: Lost Earth ist vom Szenario her dabei in der Zukunft angesiedelt, wo ihr euch als Menschen gegen den Angriff der Außerirdischen zur Wehr setzen müsst. Bereits der Titelscreen, der den Bewegungssensor des Smartphones unterstützt, macht dabei einiges her und sieht richtig gut aus. Die Geschichte des Spiels wird euch dabei zwischen den einzelnen Levels in hin und wieder erscheinenden Standbildern mit durchlaufendem Text erzählt. Die Story ist dabei zwar nicht sonderlich spektakulär, aber komplett auf Deutsch übersetzt. Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass sich die tolle Präsentation aus dem Titelbildschirm auch im kompletten Rest des Games fortsetzt. Die einzelnen Levels lassen sich über eine Weltkarte anwählen. Das Tutorial wurde dabei direkt ins Spiel integriert. Sobald das Gameplay mit einem neuen Element angereichert wird, weisen euch entsprechende Textfelder darauf hin und lassen euch die Aktion ausführen, so dass ihr es im laufenden Spiel auch beherrscht. Zu Beginn jeder Runde habt ihr gerade einmal fünf Sekunden Zeit, bevor ein Countdown den Start der ersten Welle anzeigt. Hier könnt ihr aber das Spiel stets pausieren und euch erst einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen. So habt ihr auch mehr Zeit, um eure Strategie für die aktuelle Runde zu planen. Ihr könnt ebenfalls sehen, welche Arten von Gegnern euch erwarten werden. Hier gibt es aber nur recht kleine Symbole zu sehen, so dass ihr die Gegnertypen schon recht genau kennen müsst, um diese zuordnen zu können. Eine kleine Hilfe ist es allerdings allemal, zumal auf Wunsch eine kurze Beschreibung der einzelnen Gegnertypen mit eingeblendet werden kann. Mit dem anfangs zur Verfügung gestellten Budget müsst ihr dann eure Verteidigungstürme errichten.
Eure Verteidigungstürme lassen sich in jeweils drei Stufen ausbauen und gewinnen mit jeder Stufe an Stärke und Reichweite. Zum Glück geben euch besiegte Gegner natürlich wieder ein paar Resscourcen, die ihr in weitere und stärkere Türme investieren dürft. Bei den Türmen selbst gibt es das normale Repertoire, wie man es im Genre kennt. Kleine Geschütztürme sind die Standardeinheit, höhere Türme haben eine große Reichweite, sind dafür aber nicht so stark. Der Splash-Turm fügt einen Flächenschaden zu, während der Laser einen gerade Strahl nach vorne schießt und recht stark werden kann. Der Slow-Turm lässt die Gegner langsamer werden, während der Rocket-Tower Ziel suchende Raketen abfeuert. Recht innovativ ist die Tatsache, dass es in Tower Defense: Lost Earth auch einen Generator gibt. Dieser kann auf speziellen Feldern platziert werden, die so Rohstoffe aus dem Boden erzeugen und euch zusätzlich Ressourcen verschaffen. Ein weiterer Aspekt des Spiels ist ebenfalls gelungen und sorgt für ein taktisches Vorgehen: In etlichen Stufen finden sich mehr oder weniger große Gesteinsbrocken, die anfangs teils euren möglichen Platz im Level einschränken. Ihr müsst nun also erst einmal Türme platzieren, mit denen ihr nicht nur eure Gegner von der Basis fern haltet, sondern die auf Befehl auch diese Felsen angreifen und zerstören können. Ist ein Felsbrocken zerstört, gibt es dafür nicht nur ein paar Ressourcen, sondern ihr habt auch weiteren Bauplatz für eure Verteidigungstürme. Die Schüsse eurer Türme lenkt ihr übrigens per Touchscreen auf diese Felsen. Schon ballern alle verfügbaren Türme im Umkreis auf diese Gesteinsbrocken. Tippt man die Felsen noch einmal an, wird das Ziel von ihnen wieder entfernt und eure Türme widmen sich wieder den Feinden. Teils müsst ihr so mehrmals zwischen den Zielen wechseln, um möglichst effektiv natürlich eure Feinde von der Basis fern zu halten, gleichzeitig aber auch die Felsen zu zerstören, um weitere Ressourcen und zusätzlichen Platz zu erhalten. In jedem Level könnt ihr übrigens maximal sechs verschiedene Türme mitnehmen. Dies wird euch durch ein Wabenmuster im Auswahlmenü vor jedem Level angezeigt. Mitunter kommt es dabei vor, dass bestimmte Türme für ein Level bereits fest gesetzt sind und ihr nur noch die restlichen Plätze nach euren Wünschen belegen könnt. Habt ihr eine Runde bestanden, gibt es eine Punkteauswertung und je nach Abschneiden ein paar grüne Diamanten. Mit diesen könnt ihr euch im Shop zusätzliche Extras wie mehr Ressourcen zu Spielbeginn, stärkere Türme oder zusätzliche Extrawaffen kaufen. Diese Extras gelten aber immer nur für eine Runde und sind nicht unbedingt notwendig. Von daher ist es auch zu verkraften, dass diese Diamanten in größeren Mengen gegen Bares gekauft werden dürfen. Doch auch ohne diese Investition kann Tower Defense: Lost Earth problemlos gespielt werden und macht jede Menge Laune.
Die Gegner in Tower Defense: Lost Earth sind anfangs noch normale Monster und Außerirdische, die sich in erster Linie durch ihre Optik, ihre unterschiedliche Stärke und Geschwindigkeit voneinander unterscheiden. Es gibt aber auch besondere Feinde wie die Tumbler. Diese kleinen Wesen rasen auf geraden Strecken recht schnell nach vorne, werden aber in Kurven und auf Rampen recht langsam. Dann gibt es noch die Spawns, große Wesen, die Tumbler in sich tragen und diese nach ihrem Ableben freisetzen. Man hat sich auch in diesem Bereich also recht viel einfallen lassen, um das Spiel aus dem Groß des Genres hervorzuheben. Am Ende einer jeden Welt wartet übrigens ein besonderes Level auf euch, in welchem ein Endboss besiegt werden will. Hier müsst ihr den Boss möglichst schnell besiegen, da konstant Wellen an Feinden auf euch zukommen und diese mit der Zeit immer stärker werden. Überhaupt wurde viel für die Abwechslung getan, da ihr nicht immer nur stur eure Basis verteidigen müsst. Manche Stages müssen auch im Survive-Modus gespielt werden, wo ihr nicht eine bestimmte Anzahl von Wellen überstehen, sondern eine vorgegebene Zeit aushalten müsst, um siegreich zu sein. Als ob das noch nicht genug wäre, könnt ihr in jedem Level verschiedene Auszeichnungen erreichen. Da es drei verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, in denen jede Stage gespielt werden kann, gibt es für jeden dieser Schwierigkeitsgrade schon einmal ein Abzeichen zu erringen. Das Beende ohne Lebensverlust gibt genauso eine Auszeichnung für den Early Call (man lässt die nächste Welle an Gegner früher starten) und so weiter. Jede Mission kann natürlich mehrfach gespielt werden, so dass man alle Auszeichnungen erhalten kann. Nach und nach werden noch weitere Extras im Spiel frei geschaltet. Dazu gehören spezielle Aufgaben im Challenge-Modus, wo ihr man einen Mini-Boss besiegen, mal auf dem offenen Feld einen Angriff überstehen müsst. Die Special Missions fordern euch ebenfalls noch heraus, sofern ihr von der umfangreichen Kampagne genug habt.
| | ° Grafik & Sound | In Sachen Technik hat man bei Tower Defense: Lost Earth ebenfalls alles richtig gemacht. Wie bereits erwähnt, ist schon der Titelbildschirm richtig einladend und sieht gut aus. Die einzelnen Welten sind abwechslungsreich gestaltet, die Effekte im Spiel sehen echt gut aus. Alles ist trotzdem absolut übersichtlich gehalten und wirkt wie aus einem Guss. Das Spiel läuft absolut flüssig und ich musste noch keinen einzigen Absturz beklagen. Einzig der Sound lässt ein wenig Anlass zur Kritik, da sich dieser doch recht schnell wiederholt. Die Soundeffekte mit dem metallischen und mechanischen Geräuschen der Türme bei deren Aufbau wirken jedoch sehr authentisch und sind einfach nur klasse. Die Steuerung über den Touchscreen ist ebenfalls richtig gut geworden und lässt keinen Anlass zur Kritik.
| | ° Fazit | Tower Defense: Lost Earth ist eines der Spiele, mit denen man sich Stunden lang beschäftigen kann. Das kostenlose Game gehört zu den besten Spielen aus dem Tower Defense-Bereich, die ich bislang gespielt habe. Hier stimmt einfach alles. Neben der stimmigen Präsentation, der optimalen Steuerung und dem großen Umfang kommt auch die Abwechslung nicht zu kurz. Wer also auch nur ansatzweise mit dem Genre etwas anfangen kann, sollte sich Tower Defense: Lost Earth unbedingt besorgen. Aber seid vorsichtig, ihr werdet nach diesem Spiel süchtig werden. Ich habe euch gewarnt - mit fünf Sternen und einer klaren Empfehlung für das Spiel!
In diesem Sinne... Stay dark!
The-Lost-Master PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen verlieren... ;)
Shake Heads!
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
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28.12.2012 17:19
wieder einmal ein toller Bericht von dir
26.07.2012 17:06
Go for Black :-)
10.07.2012 07:07
Bitte schön endlich mit der perfekten Bewertung zum perfekten Bericht zurück ,o)