Toy Commander (Sega Dreamcast)

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Toy Commander (Sega Dreamcast)

Actionspiel - 1-4 Spieler; Rumble-Unterstützung - Sega mehr

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Entdecken sie in dieser Actiongeladenen Spielzeugschlacht die Welt des Spasses und Spieles wieder aus der Sicht eines Kindes. Werden Sie zum "Toy Commander" in dem sie über 30...
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1-6 von 17 Erfahrungsberichten    
> Alle 17 Toy Commander (Sega Dreamcast) Erfahrungsberichte anzeigen
Krieg im Kinderzimmer
Erfahrungsbericht von Okanato über Toy Commander (Sega Dreamcast)
14. Januar 2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Kreative Spielidee, interessante Mischung aus Action - , Renn -  und Ballerspiel, umfangreich, gute Steuerung, sehr guter Multiplayermodus
Kontra: Unterdurchschnittliche Akustik, phasenweise nervig durch mangelhafte Missionsbeschreibung, dadurch öfters in Verbindung mit den unbarmherzigen Zeitlimits unfair

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wer von Euch gedacht hat, ich sei nicht flexibel, der irrt. Na gut, ich gebe es ja zu, fast schon selbstverständlich handelt es sich auch beim nun folgenden Videospielrückblick um ein Game für den Sega Dreamcast, insofern hat sich nichts geändert. Immerhin habe ich wieder einmal das Genre gewechselt, denn bei „Toy Commander“ handelt es sich nunmehr um eine Mischung aus Renn-, Action- und Ballerspiel.


Vorwort:
Allerdings ein pausenloses Rasen und Schießen ohne Sinn und Verstand Euch hier eindeutig nicht besonders weit bringen dürfte, vielmehr ist auch ein gehöriges Maß an Geschicklichkeit gefragt. Zwar ist dieses Spiel nicht unbedingt für jeden Dreamcastbesitzer ein Pflichtkauf, doch näher anschauen sollte man sich dieses Game trotzdem einmal schon. Ich selber kam in den Besitz dieses Spiels irgendwann im Jahr 2000, seinerzeit war es einige wenige Monate auf dem Markt. Verständlicherweise müsst Ihr heutzutage noch nicht einmal annähernd den damaligen Kaufpreis von ungefähr 90 DM bezahlen, sondern maximal nur noch ein Drittel, eher weniger, circa 10 bis 15€ erscheinen mir da realistisch. Aus diesem Grund riskiert Ihr auch nicht mehr allzu viel, solltet Ihr irgendwo im Internet fündig werden, denn „Toy Commander“ ist ganz sicher alles andere als ein Flop.


Inhalt:
Zu Beginn des Spiels merken wir schnell, dass die Aufmachung etwas kindlich erscheint, doch lasst Euch durch die (zugegebenermaßen banale) Handlung nicht blenden, denn „Toy Commander“ ist keineswegs nur etwas für blutige Anfänger beziehungsweise kleine Kinder. Jedenfalls ist im Zimmer des kleinen Jungen, der auf den Namen Guthy hört, das Chaos ausgebrochen, denn der Teddybär unserer Hauptfigur wagt es tatsächlich zu revoltieren und rebelliert mit Unterstützung anderer Kinderspielzeuge gegen den „Hausherrn“. Dass diese Rebellion nicht friedlich von statten geht, liegt im Grunde auf der Hand, genauso verständlich ist es aber auch, dass die kriegerische Auseinandersetzung des Kinderspielzeugs mit dem jungen Guthy völlig unblutig verläuft.

Der Teddybär namens Hugolin hat es sich auf jeden Fall in den Kopf gesetzt, Herrscher über das gesamte „Reich“ im Kinderzimmer werden zu wollen und diesem finsteren Plan stellen wir uns schließlich in der Rolle von Guthy entgegen. Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen ist das gesamte Haus des Jungen, dabei geht es querbeet in knapp 50 Missionen teilweise drunter und drüber. Der Spielverlauf ist dabei in acht unterschiedliche Abschnitte unterteilt, so zum Beispiel in Küche, Wohnzimmer, Badezimmer und Keller und am Ende eines solchen Levels wartet dann zähnefletschend ein Endgegner auf Euch.

Jeder Spielabschnitt wird von einem solchen Oberboss besetzt, dessen Aufgaben wir erst erfüllen müssen, um das entsprechende Gebiet befrieden zu können. Nach und nach kämpft Ihr Euch somit durch das ganze Haus, schaltet neue Gebiete frei und erklimmt höhere Level. Dabei seid Ihr allerdings keineswegs die ganze Zeit zu Fuß unterwegs, vielmehr warten nahezu 40 unterschiedliche Fahrzeuge auf Euch, mit denen Ihr durch das Haus düst. Überraschend unterschiedlich sind dabei nicht nur der Spielverlauf (es wechseln sich Autorennen mit Flug- und Schießpassagen ab), sondern auch die Art und Weise wie die Missionen im Einzelnen gestaltet sind beziehungsweise diese erfolgreich zu bewältigen sind. Mal seid Ihr mit einem Kampfjeep unterwegs und müsst eine feindliche Armee möglichst schnell auslöschen, bevor diese weiteres Unheil anrichten können, dann versenkt Ihr in einem Kampfjet feindliche U-Boote, mal macht Ihr Jagd auf Kakerlaken oder rettet die Tiere auf einem Bauernhof vor dem vorzeitigen Tod, dann wiederum seid Ihr Teilnehmer einer Flugstaffel und müsst in einem Jet eine möglichst schnelle Runde absolvieren.

Dass das Ganze nicht ganz so gefahrlos abläuft, liegt vor allem daran, dass Ihr von Raketen beschossen werdet, vor Minen aufpassen müsst oder Bomben schnell ausweichen müsst. Stets müsst Ihr dabei ein wachsames Auge auf Euren Energie-, Benzinvorrat und den allgemeinen Zustand Eures Fahrzeugs haben, sonst ist es auf einmal urplötzlich aus und vorbei. Die Kampfszenarien sind ähnlich wie im Klassiker „Micro Machines“ gestaltet, was bedeutet, dass Ihr praktisch die ganze Zeit in Miniaturform unterwegs seid, Lineale oder Schuhe phasenweise unüberwindliche Hindernisse darzustellen scheinen. Um mehr Durchschlagskraft beziehungsweise mehr Feuerkraft zu besitzen, haltet Ihr Ausschau nach Power-Ups für die Waffen und selbstverständlich sind bis an den Rand gefüllte Benzinkanister auch nicht gerade unnützlich.

Für wen sich das vielleicht etwas zu gemütlich anhören mag, der wird im Spiel schnell eines Besseren belehrt, denn oft existieren knallharte Zeitlimits, so dass Ihr kaum Zeit habt, Euch an einer Stelle etwas länger aufhalten zu können, speziell der Oberboss eines Spielabschnitts haben in der Regel eine Bestzeit vorgegeben, welche Ihr unbedingt unterschreiten solltet. Gelingt Euch dies, so erfahrt Ihr ganz am Ende durch ihn wertvolle Unterstützung im Endkampf gegen den revoltierenden Teddybären. Unbedingt erwähnt werden muss hier bei „Toy Commander“ der Mehrspielermodus, denn dieser schlägt den (auch nicht gerade schlechten Einzelspielermodus) um Längen, gerade hier kommt wochenlanger Spielspaß auf. Es können sich gleichzeitig bis zu vier menschliche Mitspieler auf einem entsprechenden geteilten Bildschirm bekriegen und dies auch noch in unterschiedlichen Spielvarianten, so dass ganz sicher so schnell keine Langeweile aufkommen wird, vorausgesetzt natürlich, dass einem die doch sehr kindliche Aufmachung nicht auf den Magen schlägt. Drei Spielmodi wie man sie auch oft von anderen Shootern her kennt, stehen hier beim Multiplayermodus zur Auswahl, nämlich „Capture the flag“ (Ihr versucht, solange wie möglich im Besitz einer Fahne zu bleiben, welche Euch die anderen Mitspieler natürlich schleunigst wieder abnehmen wollen), „Katz und Maus“ und „Deathmatch“, wobei mir persönlich alle drei Modi zugesagt haben.

Etwas zu kritisieren gibt es allerdings auch, was den Spielverlauf betrifft, nämlich die Tatsache, dass viele Missionen sich ab und an als doch sehr nervtötend erweisen. Die Missionsbeschreibungen sind teilweise sehr knapp und manchmal sogar unverständlich, so dass es zuweilen in einer Art Ratespiel ausartet, was denn nun genau zu tun sei. Und wen ich ganz ehrlich bin, kann es zumindest im Einspielermodus nach einer gewissen Zeit zu monotonen Phasen kommen, denn im Grunde macht Ihr bei „Toy Commander“ eigentlich immer nur dasselbe, nämlich herumdüsen, die Opfer schnellstmöglich ausfindig machen und ballern, was das Zeug hält. Nerviger waren für mich allerdings eher die heftigen Zeitlimits, was ja noch dadurch erschwert wurde, dass ich aufgrund der teilweise (sehr) unpräzisen Auftragsbeschreibung oft nicht wusste, was eigentlich los war und ich daher manchmal orientierungslos, ja fast im Grunde plan- und hilflos durch die Gegend fuhr, bis mir dann irgendwann im „Trial-and-Error-Verfahren“ dann ein Licht aufging, doch oft war dann das Limit nicht mehr zu knacken und ich fing leicht genervt noch einmal von vorne an. Dies zusammen mit der manchmal doch zumindest leicht aufkommenden Langeweile sind aber die einzigen Schwachpunkte, denke ich.


Spieltechnik:
Selbstverständlich genügen Grafik und Sound dieses Spiels aus dem Jahr 1999/2000 längst nicht mehr den heutigen Ansprüchen, aber auch für damals fand ich zumindest den Soundtrack doch relativ schwach, leicht unterdurchschnittlich, Gleiches gilt für die akustischen Effekte, die fast schon nicht mehr als solche bezeichnet werden können. Darunter leidet dann auch die Spielatmosphäre, zumindest im Einzelspielermodus entstehen unter anderem auch durch eben diese magere Sounduntermalung spielerische Längen. Die Grafik ist extrem bunt und ist durchaus ansprechend gestaltet, wenn auch einige Fahrzeuge, Gegenstände und Hintergründe einfach strukturiert aussehen, hier gibt es nicht so viel auszusetzen wie beim Sound. Was mir gefallen hat, war, dass die Pal-Anpassung gut gelungen ist, dicke schwarze Balken werdet Ihr nicht am oberen und unteren Bildschirmrand haben, woran sich so manch andere Dreamcastspiele ruhig eine Scheibe hätten abschneiden sollen, außerdem bleibt die Grafik auch bei Passagen in einem höheren Spieltempo schön flüssig, sie ruckelt auch bei größerer aufkommender Action so gut wie nie.

Die Miniperspektive ist völlig okay und auch die Steuerung ist gut gelungen, Letzteres sorgt auch dafür, dass bei diesem Spiel sowohl im Single- als auch besonders im Multiplayermodus phasenweise enormer Spielspaß aufkommt. Auch der Schwierigkeitsgrad ist angenehm hoch, wobei das leider auch an den vorhin schon erwähnten unfairen Passagen liegt, in denen Ihr ohne eigenes Verschulden aufgrund der spärlichen Missionsinfos manchmal völlig planlos durch die Gegend rast. Der Spielumfang ist dagegen mehr als ordentlich, sicherlich 15 bis 20 Stunden werdet Ihr mit diesem Spiel verbringen, vom Multiplayermodus einmal ganz zu schweigen, vorausgesetzt Ihr findet genügend Gleichgesinnte. Im Großen und Ganzen geht die Qualität im Hinblick auf die Spieltechnik trotz der genannten Schwachpunkte auf jeden Fall noch in Ordnung.


Fazit:
Wahrscheinlich trifft es die Sache am Ehesten, wenn ich „Toy Commander“ als echten „Insider-Tip“ bezeichne, denn die Stärken dieses Spiels erschließen sich ganz sicher nicht schon in den ersten Spielminuten, erst nach einer gewissen Zeit dürfte sich bei dem ein oder anderen von Euch ein gewisser Suchtfaktor breit machen, speziell der Multiplayermodus kann zu viert süchtig machen. Etwas abschreckend mag zunächst die doch sehr kindliche Aufmachung sein, diese ist ganz sicher Geschmackssache und ich würde lügen, wollte ich behaupten, dass ich von dieser restlos begeistert sei. Wer dies aber verschmerzen kann und wessen Nervenkostüm angesichts der teilweise doch sehr unglücklichen Missionsbeschreibungen stark genug ist, der kommt langsam aber sicher auf seine Kosten. Die Grafik geht in Ordnung, ist schön bunt und ruckelt nur äußerst selten, die Anpassung an unsere europäische Pal-Norm ist den Entwicklern jedenfalls gut gelungen, schwarze Balken oder enorme Geschwindigkeitsverluste sind mir zumindest nicht in Erinnerung geblieben. Der Genre-Mix ist gut gelungen und da es auch keine größeren Probleme mit der Perspektive und erst recht nicht mit der gelungenen Steuerung gibt, macht nicht nur der Einzel- sondern ganz speziell der Mehrspielermodus richtig Laune und reizt auch nach Wochen sicherlich zum erneuten Zocken. Trotz leichter Schwächen im Gameplay und der schwachen Akustik kann ich Euch aufgrund des interessanten Spielprinzips und der zahlreich enthaltenen kreativen Spielideen dieses witzige Actionspiel für den Sega Dreamcast auf alle Fälle empfehlen.

 
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21.06.2003
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13.08.2001
way back into time
Bewertung für Toy Commander (Sega Dreamcast) von b_punkt_low

Pro: Sehr innovative Spielidee, Einfallsreichtum bei der Aufgabenstellung, ansehliche Grafik
Kontra: Unausgereiftes Waffensystem, problematische Kollisionsabfrage/Kameraführung

Toy Commander versucht etwas wirklich cooles: Den Spieler in seine Kindheit zurückzuversetzen. Eine Zeit mit Plastiksoldaten, Matchboxautos, Plüschtieren, Legofiguren und einem gemeinem Teddybären. Das Spiel wurde von dem europäischen Entwickler "No Cliche" programmiert und erschien kurz nach dem PAL Launch des Dreamcast. Story/Idee: Der Spieler schlüpft in die Haut des Jungen Guthy, der in einem schicken Einfamilienhaus wohnt und verdammt viel ...
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23.01.2001
Wildes Spielzeug
Bewertung für Toy Commander (Sega Dreamcast) von Jeffrey1

Pro: Gute Grafik und geiler Multiplayer
Kontra: Spielzeug

Es herrscht (wieder mal) Krieg im Kinderzimmer. Die Spielzeuge meutern und es ist die Aufgabe des Spielers, der den kleinen Guthy steuert, diesen Aufstand niederzuschlagen. Dazu muß er immer mindestens 3 Missionen in jedem Zimmer des Hauses meistern. Die Missionen gestalten sich sehr abwechslungsreich, mal ein Rennen fahren, mal mit einem Flieger eine gegnerische Flotte in der Badewanne versenken. Die Gebiete in denen sich die Missionen abspielen ...
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02.01.2003
Toy Commander
Bewertung für Toy Commander (Sega Dreamcast) von WindowsWhistler

Pro: mal was anderes
Kontra: mehr was für Kinder

Bei Toy Commander handelt es sich um ein neues Spielkonzept, daß ähnlich Wege geht wie damals die MircoMaschines Serie (Codemasters). Ziel des Spiels ist es bestimmte Missionziele zu erreichen. Dabei spielt die gesamte Umgebung innehalb eines Hauses statt, wobei Ihr die Möglichkeit habt (ähnlich wie bei Toy Story) verschiedene Spielzeuge als Vehikel zu benutzen. Zur Auswahl stehen hier zum Beispiel :"Hubschrauber, Jeeps, Flugzeuge, Roboter, Weihnachtsmänner ... Bericht lesen

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19.07.2000

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20.04.2000


Sega Dreamcast

Haupteigenschaften

Studio: Sega

EAN: 4974365503055

Genre: Actionspiel

Zusatzinfos: 1-4 Spieler; Rumble-Unterstützung

Ciao

auf Ciao gelistet seit : 19/11/1999

Produktbeschreibung des Herstellers

Entdecken sie in dieser Actiongeladenen Spielzeugschlacht die Welt des Spasses und Spieles wieder aus der Sicht eines Kindes. Werden Sie zum "Toy Commander" in dem sie über 30 verschiedene Fahrzeuge in mehr als 50 unterschiedlichen Missionen einsetzen. Für 1-4 Spieler, egal ob mit- oder gegeneinander. Kümmern sie sich um ihr Spielzeug, sonst kümmert es sich um sie!

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