mein Picnic geht mit mir durch Dick und dünn
13.01.2005 (04.02.2005)
Pro:
starker Motor, sehr zuverlässig, ein Alleskönner
Kontra:
außer dem hohen Benzinverbrauch kenn ich keine
Empfehlenswert:
Ja
 Eierkuchen70
Über sich:
Lesen und gelesen werde, das ist doch das was alle hier wollen, na komm dann lass uns das doch tun!!...
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Überarbeiteter Erstbericht Seit Dezember 1998 fahre ich nun schon meinen Toyota Picnic und es wird Zeit mal einen Erfahrungsbericht über das Auto zu verfassen. Nun mehr 70000 km Laufleistung haben mir genug Erfahrungen beschert die es sich lohnt hier man nieder zu schreiben.
Zum Kauf Ich habe den Picnic als Halbjahreswagen, ein Dienstwagen der Autohausleiters, gekauft mit einer Kilometerleistung von 7500 km. Gekostet hat er da 35900 DM. Das war im Verhältnis zum Neupreis von 44900DM ein guter Kauf.
Zum Auto Beim Picnic handelt es sich um einen Van der Ausstattungsvariante Picnic f mit 6 Einzelsitzen in drei reihen, wobei sich die hintersten zwei Sitze komplett herausnehmen lassen.
Farbe: Grau metallic Hubraum: 2,0 l Motor: 4 Zylinder 16 Ventile Direkteinspritzer. Kraftstoff: Super Leistung: 128 PS Maße: Länge 4,53 m Breite 1,695 m Höhe mit Aufbau 1,66m Bereifung195/65R14 89 T Leergewicht:1410 kg Zul. Gesamtgewicht: 2010 kg Tankinhalt:60 l Anhängelast un- / gebremst: 500 kg / 1500kg Zul. Dachlast: 100kg Eingetragene Höchstgeschwindigkeit: 180km/h Schadstoff klasse: GKAT Ausstattung Serie Klimaanlage, Fensterheber an allen Türen, Zentralverrieglung, beheizbare Heckscheibe und Außenspiegel, Dachreling Radio nur vorbereitet, Nebelscheinwerfer und Veloursitzbezüge.
Meine Anbauten Dachgepäckträger 100 Euro, Fahrradträger 150 Euro, Zweiklang Luftdruckhupe 40 Euro, Funkfernbedienung 180 Euro, Anhängekupplung 400Euro und Radio mit 10 Fach CD Wechsler 500 Euro.
Nebenkosten Steuern: 135 Euro Versicherung momentan bei der Allianz bei 45 % Haftpflicht mit Teilkasko und 150 Euro Selbstbeteiligung Versicherungspreis für 2005 255 Euro.
Werkstatt Außer zu den regulären Durchsichten, die ich leider auch nicht immer eingehalten habe hat mein Picnic noch keine Werkstatt gesehen. Es wurden außer Ölwechsel und Filterwechsel sowie den Scheibenwischer und ein Wechsel der Bremsbeläge vorn, keine Reparaturen am Auto gemacht. Jetzt melden sich aber bald die Bremsen an, neue Bremsscheiben vorn sind fällig. Ich habe je einen Satz Sommer und einen Satz Winterreifen abgefahren, wobei die Sommerreifen nicht abgefahren sondern mehr spröde und rissig geworden waren.
DER PICNIC EIN VERWANDLUNGSKÜNSTLER EIN AUTO FÜR JEDER ZWECK Mein Auto muss bei mir schon ganz schön her halten, denn ich sage mir immer das Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und muss so auch seine Leistung erbringen, sonst ist er das viele Geld was wir hineinstecken nicht wert.
Das Sonntagsauto Im Picnic haben 6 Personen bequem platz und das auch auf großen Strecken. Der Nachteil ist nur, dass wenn alle Sitze im Auto sind, man nicht mehr von einem Kofferraum sprechen kann. Mehr als für ein paar Handtaschen und ein paar Jacken ist nicht mehr Platz da. Das reicht aber für jeden Ausflug oder Fahrt zum Theater oder Kino.
Das Einkaufsauto Zum Einkauf, na gut die 3 Sitzreihe ausbauen und schon hat er nur noch 4 Sitze aber einen sehr großen Kofferraum, Platz für einen Großeinkauf.
Ab in den Baumarkt Der Platz reicht immer noch nicht, dann schieben wir die zweite Sitzreihe ganz nach vordern Kofferraum wächst auf 1,2 m Länge 1 m Breite und über 1 m Höhe. Lange Gegenstände passen gut zwischen die Lücke in den Sitzreihen so kann man lange schmale Teile bis 2,7m Länge einladen. Noch mehr Platz bekommt an wenn man mit 4 Schrauben die mittlere Sitzreihe ausbaut, ergibt eine Durchladtiefe von weit über 2 m.
Auf der Baustelle Dank der Anhängekupplung und dem starken Motor keine Thema. Ich habe einen 2 t Zweiachshänger den der Picnic ohne zu murren hinter sich her zieht ohne an seine Grenzen zu stoßen. Des öfteren habe ich Ihn auch schon mal erheblich überladen bis weit über die 2 t obwohl der Picnic eigentlich nur 1,5 t ziehen darf hat er alles gut überstanden.
Dachaufbauten Ich habe für den Picnic einen Dachgepäckträger für eine Last bis 100 kg. Er eignet sich gut zum Transport langer Güter bis 4 m Länge. Ein Nachteil ist das der Picnic mit Träger schon allein gut 1.8 m hoch ist und man die Lasten nur als großer Mensch und dann auch nur bei offener Tür auf dem Tritt stehend befestigen kann. Schwieriger wird es dann aber noch beim Fahrradträger auf dem Dach. Fahrräder bekommt man nur zu zwei unter großer Mühe aufs Dach. Zu empfehlen ist hier ein Fahrradträger am Heck hängend oder auf der Anhängekupplung montiert.
Fahrten in den Wald Zu Holz für den Kamin zu holen war ich des öfteren mal im Wald unterwegs, hier stößt der Picnic aber oft an seine Grenzen. Er hat nicht so viel Bodenfreiheit wie man glaubt, wie wenn man das Auto von hinten sieht denken könnte. Vorn der Motorblock ist sehr tief aufgehängt aber durch ein Bodenblech gesichert, um Ihn beim aufsetzen zu schützen. Schlecht ist nur das ein Teil des Krümmers aus den Bodenblech herausragt, was ich mir beim aufsetzen auch ordentlich verbogen hatte. Folge ich musste den Krümmer abbauen und ausbeulen.
Motor und Fahrverhalten Der Picnic ist mit seiner 2 Liter Maschine und den 128 PS sehr gut motorisiert. Da es ein Van ist und er mit 1.66 m Höhe eine große Windangriffsfläche hat braucht man aber auch die Kraft um Ihn flüssig durch den Verkehr zu führen. Er verfügt über ein gut untersetztes Getriebe das mehr auf Kraft als auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Das hat eine sehr gute Beschleunigung zur folge, er kommt trotz seine Größe und seines Gewichtes unter 10 s von Null auf Hundert. Der Picnic liebt wie alle Toyotas die etwas höhere Drehzahl, im Bereich unter 3000U/min ist er recht schwach. In den höheren Drehzahlen gleicht er dies wieder gut aus. Trotz dem schafft er es aber auf der Autobahn auf gut 200 km/h. Das reicht aber auch. Bei hoher Geschwindigkeit ab 160 km/h macht er etwas laute Windgeräusch, das liegt an seiner Höhe und an der Dachreling.
Bei gemütlicher Fahrt über Land wiegt der Picnic einen gut durch jedes Schlagloch mit einen gut aber weich abgestimmten Fahrwerk. Bei normaler Fahr weist er ein gutes Kurvenverhalten auf und macht keine Anzeichen einer Übersteuerung Aber ein schneller Kurvenfreund ist er nicht das mal vorweg genommen sein. Bei höherer Geschwindigkeit hat man immer Angst er könnte mit dem Heck ausbrechen weil das Auto sich extrem neigen tut, aber bleibt trotz Neigung gut in der Spur. Wenn man es übertreibt fängt das Heck an um die Kurve zu driften. Verbrauch
Das ist keine Stärke des Picnic. Er braucht ganz schön Super. Bei Normaler Fahrweise liegt mein Verbrauch bei 10,5 l auf 100km, wenn man aber mit Hänger fährt oder mit 6 Personen wächst der Verbrauch schon mal auf 12,5 l und mehr an. Nach einer Strecke von 450 sollte man langsam ans tanken denken. Fazit
Wenn ich mal in dieser Zeit von den hohen Benzinkosten absehen würde bin ich mit dem Toyota Picnic sehr zufrieden. Es lohnt sich auf jeden fall einen Picnic auch gebraucht noch zu kaufen, denn wie alle Autos von Toyota liegt auch der Picnic an vorderster Stelle der Pannenstatistik als der zuverlässigste seiner Klasse. Von mir gibt es ein sehr Empfehlenswert. Ich habe auch noch vor das Auto mindestens 5 Jahre weiter zu fahren. Das Nachfolgemodel der Avensis Verso bringt es ja mittlerweile mit der selben Ausstattung wie der Picnic auf über 30 000 Euro Listenpreis. Da muss ich wohl noch ein wenig sparen und der Picnic noch etwas halten, womit ich eigentlich keine Bedenken habe..
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04.01.2012 21:02
Erinnert mich ein wenig an meinen Zafira, der hat aber 7 Sitzplätze. Top Bericht, MfG Gregor
05.05.2011 14:06
Siehe beim Yaris-Bericht :-))
24.11.2010 14:45
bh