Erfahrungsbericht über

Toyota RAV4 2.0 4x4

Gesamtbewertung (14): Gesamtbewertung Toyota RAV4 2.0 4x4

279 Angebote von EUR 3.499,00 bis EUR 28.980,00  

Alle Toyota RAV4 2.0 4x4 Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


 


RAV4 gekauft mit Km-Stand 53.000, EZL Sept. 2002

4 19. Jan 2006 (5. Nov 2007)

Pro:
Platzangebot, Unterhaltskosten, sehr variabler Kofferraum

Kontra:
Gravierendes noch nicht entdeckt .   Bitte Bericht lesen .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Zuverlässigkeit:

Fahreigenschaften:

Bedienung:

Platzangebot:

mehr


m.muba

Über sich: 1966 geb., seit '87 glückl. verh., 1 Kind, Christ. Ur-Berliner, seit '99 im Schwarzwald. Beruf Kar...

Mitglied seit:11.07.2005

Erfahrungsberichte:1

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 30 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nun kommt also noch ein Erfahrungsbericht zum RAV4.

Es sollte ein neues Auto her, da der "Alte" (ein BMW 520i, Bj 94) mit 285.000 km nun im Unterhalt teurer wurde, obwohl er noch gut in Form war. Dazu kommt die doch eingeschränkte Wintertauglichkeit (Wohnsitz im Schwarzwald). Also sahen wir uns nach einem neueren, alltags- und wintertauglichen Fahrzeug um.
Dass die Wahl einen RAV4 traf liegt im wesentlichen an meiner Frau :-). Das ist so die Sparte Auto, die ich ihr eigentlich nie vorgeschlagen hätte. Wie Männer so sind...

Unser Modell stammt aus dem Jahre 2002, also vor dem Facelift, das 2003 heraus kam, wo einige technische Änderungen verwirklicht wurden (ab 2003: Airbags rundum, automatische Differenzialsperre, Bremsassistent, Stabilitätskontrolle und Antischlupfregelung sind Serie bei 2.0l-Modellen).
Unser RAV hat diese Ausstattungen also leider nicht. Ich bitte das bei meinen Ausführungen zu beachten.

Wir haben das Fahrzeug im Mai 2005 mit 53.000 km aus 1.Hand bei einem Händler gekauft.

Die ersten Eindrücke und Erfahrungen, die ich mit diesem Auto machen konnte, sollen nun hier geschildert werden.


1.Fahreigenschaften und Fahrleistung:

Grundsätzlich ist der RAV4 eine gelungene Mischung zwischen Straßen- und Geländetauglichkeit (wer es braucht). Man sollte aber immer daran denken, dass der RAV4 weder ein Straßen-, noch ein Geländefahrzeug ist. Eine Mischung eben.

Er ist auf der Straße leichtfüßig und agil - wenn nicht sogar spritzig! - von den Fahrleistungen her und wirkt besonders im unteren Drehzahlbereich sehr kraftvoll.
Im Gelände sollten die Features des Modell's nach 2003 eingebaut sein - besonders automatische Differenzialsperre. Nicht, dass unser RAV im Gelände schlapp macht, aber eine Diffi-Sperre ist im Gelände fast unverzichtbar. Die gibt's in Modellen ab 2000 erst ab Version "Limited" (unser ist ein "Spezial"). Für den Winterbetrieb sollte unser Modell aber ausreichen.

Der Motor liefert bei 4.000 U/min ein Drehmoment von 192 Nm. Allerdings liegen bei 1.500 U/min schon ca 150 Nm an, was der variablen Ventilsteuerung (VVTi) zuzuschreiben ist. Das ist wirklich was für "Schaltfaule". Die Höchstleistung wird mit 150 PS bei ca 6.000 U/min angegeben. Das Ganze beschleunigt den RAV4 in 10,6 sek. auf 100 km/h. Nicht schlecht für einen "nicht-Sportwagen". Folglich: der Motor hängt gut am Gas (d.h.: wenn ich da rauf drücke passiert auch was).
Laut Angaben beträgt die Höchstgeschwindigkeit 185 km/h. Ein realistischer Wert. Bei unserer Fahrt auf der Autobahn hatte ich die 200-Marke erreicht, aber nur mit Hilfe einer Berg-ab-Fahrt - und danach hat der RAV diese Geschwindigkeit locker gehalten. Aber auf ebener Strecke kommt man wohl nur sehr mühsam auf die 200 km/h. Also 185 - 195 sind drin. Und das ohne ein unsichere Gefühl zu bekommen.

Überholmanöver auf der Landstraße sind kein Problem. "Klettertouren" - also Bergfahrten - nimmt er gelassen, ohne viel Rumschalten. Auf ebener Fahrbahn wirkt das Auto souverän und sehr sicher. Trotz des relativ weichen Fahrwerks werden sämtliche ausgelösten Aktionen (Lenken, Bremsen, Gasgeben) direkt vermittelt und umgesetzt; für mich etwas erstaunlich. Bei höheren Geschwindigkeiten (bis ca 130 km/h) gibt der RAV ein gelassene Figur ab: man "gleitet" so dahin.

Ab ca. 140 km/h wird der Motor unverhältnismäßig laut. Gut, es ist ein 4-Zylinder-Triebwerk, aber der Pegelanstieg von 130 auf 140 km/h (ca. 3600 auf 4000 U/min) ist erstaunlich im negativen Sinne. Ich schiebe das auf Resonanzen die im Innenraum entstehen.
Auch das Durchzugsvermögen in höheren Geschwindigkeiten könnte nach meiner Meinung für eine 2-Liter Maschine mit 150 PS besser sein. Allerdings hat der RAV4 auch eine ziemlich hohe Frontpartie, was den CW-Wert erhöht. Vielleicht liegt's ja daran.

Vorsicht ist bei zügigen Kurven geraten. Dort ist der Neigungswinkel durch die relativ weiche Fahrwerksabstimmung und den höheren Schwerpunkt des RAV4 etwas "gewöhnungsbedürftig". Allerdings kenne ich noch niemanden, der mit dem Auto umgekippt ist. Trotzdem sollte man sich rantasten und daran denken, dass der RAV4 kein Sportwagen ist.
Bei Unebenheiten in Kurven habe ich persönlich immer noch ein etwas unsicheres Gefühl. Das kann aber auch daran liegen, dass ich einen BMW mit M-Fahrwerk gewohnt bin.
Es gibt mehrere Faktoren, die das Fahrverhalten in Kurven beienflussen: weiche Fahrwerksabstimmung (bedeutet weiche Stoßdämpfer und Federn), Reifenquerschnitt (Serie: 235/60 auf 16") und Luftdruck. Am Luftdruck sollte man logischer Weise nicht viel rumspielen, aber vielleicht gewinnt man Vorteile auf der Straße (!) durch härtere Dämpfer und 17" Felgen. Jedoch: für mich persönlich sind Änderungen unnötig. Aber das sollte jeder für sich bei einer Probefahrt entscheiden.
Härtere Dämpfer gibt es zu kaufen und bestimmt auch 17" Felgen.

Positiv ist aber dazu anzumerken, dass der RAV4 sich schon vor Grenzsituationen "ankündigt". Das soll heißen: man merkt ziemlich deutlich, wenn bald Grenzen überschritten sind (also in Kurven zB). Es gibt also "Reserven" und der Wagen gaukelt kein "Alles-i.O." vor.

Winterbetrieb:
Also wer schon mal ein Allrad gefahren ist kennt die Vorteile. Es ist unglaublich, wie so ein Fahrzeug durch den Schnee rauscht. Wir haben Reifen drauf mit "M+S-Kennzeichnung". Das sind also keine ausgesprochenen Winterreifen. Trotzdem zirkel ich unseren RAV über Straßen, die mit 10 cm hohen Schnee bedeckt sind, OHNE Probleme. Sicherlich sind besonders in solchen Situationen auch die grösseren Reifen von Vorteil.

Wer aber wirklich die Vorteile des Allradantriebes im Winter voll nutzen will, sollte sich richtige Winterreifen zulegen, genauso wie für ein zweirad getriebenes Fahrzeug. Denn wenn man bremsen muss, nutzt Allradantrieb garnix. Und auch in Kurven bin ich mit meinen Reifen z.Z. schlecht beraten. Der RAV schiebt am Kurveneingang gerne über die Vorderräder (untersteuern), und am Kurvenausgang bricht auch schon mal das Heck aus, was ich zunächst mal auf meine Reifen zurückführe, was aber auch eine wohl typische Tücke des Allradantriebs ohne elektronische Unterstützung ist.

Fazit zu Fahreigenschaft und Fahrleistung:
An jedes neue Auto muss man sich gewöhnen, sowohl was Fahrleistungen als auch -eigenschaften angeht. Das gilt auch für den RAV4. Wer wie ich von einem BMW 520i -mit M-Fahrwerk und einem auf Drehzahl abgestimmten 6-Zylinder Motor- auf einen Serien-RAV4 umsteigt, bemerkt halt Unterschiede. Die Fahrleistungen sind ordentlich. Auch die Eigenschaften. Aber jeder sollte bedenken, dass der RAV4 ein durchaus geländefähiges Straßenfahrzeug ist. Also eine Mischung. Und ich finde, es ist eine gelungene Mischung. Wer in puncto Fahreigenschaften einen ausgesprochenen Geländewagen braucht, muss sich einen besorgen. Und umgekehrt.


2. Verbrauch:

Ich fahre täglich ca. 65 km zur Arbeitsstelle. Diese Strecke beinhaltet Ortschaften und Landstraßen im Bergland - also keine Autobahn. Bei "verbrauchsoptimierter" Fahrweise beträgt der Verbrauch ca. 8,2 - 8,0 L/100km. Wenn ich es "eilig" habe, steigt der Verbrauch auf 8,8 - 8,9 L/100km.
Unsere Autobahnfahrt schlug mit 9,5 - 10,0 L/100km zu Buche. Allerdings war unsere Geschwindigkeit selten unter 150km/h.
150 Pferdchen wollen gefüttert werden. Der RAV4 will für seine "Super bleifrei".


3. Handling:

Durch die leichtgängige Lenkung und die kompakten Abmaße ist das Auto für mich bedingungslos stadttauglich. Man gewinnt sehr schnell einen Überblick über das Fahrzeug und buchsiert es sicher durch enge Kurven und in Parklücken. Manchmal bekommt man den Eindruck, einen kompakten Kleinwagen zu fahren - mein Eindruck. Auch meine Frau kommt tadellos mit dem Auto zurecht, obwohl sie "große" Autos nicht mag und eigentlich lieber ihren Uno fährt. Mit dem RAV hat sich einiges geändert. Kommt vielleicht auch durch die erhöhte Sitzposition. Jedenfalls zirkelt sie das Ding makellos durch die Landschaft und hat auch wirklich Freude daran.

Allerdings ist eine Rückwärtsfahrt schon eher was für "Spiegelfahrer", da der Blick nach hinten nicht wie bei einem normalen PKW ist. Da ist ein Reserverad ein wenig im Weg (kann auch sehr subjektiv bewertet werden!) und auch sonst ist der Rückblick gewöhnungsbedürftig, zB auch durch die hohe Unterkante der Fenster. Also: keine "sehr" gute Rundumsicht. Aber das wird man bei jedem Geländewagen haben. Darum ist das auch kein wirkliches Minus. Zumal ich auch zu bedenken gebe, dass ALLE modernen Fahrzeuge aus sicherheitstechnischen Gründen eine höhere untere Fensterkante haben als vor 20 Jahren, und auch keine "sehr" gute Rundumsicht gestatten.

Die Schaltung ist präzise, und das Getriebe eher für Straßenbedingungen ausgelegt. Einen ausgesprochenen "Geländegang" gibt es nicht.

Generell würde ich das Handling als "sehr gut" bezeichnen.


4. Innenraum und Bedienung:

Wie ich schon oben erwähnte ist das Auto wirklich übersichtlich was die Bedienung angeht, und man bekommt sehr schnell einen Überblick über die gesamten wichtigen Funktionen. Nicht nur die Instrumententafel, auch die Schalter und Knöpfe waren schnell für mich und meine Frau eindeutig in ihren Funktionen erkennbar.
Der Innenraum wirkt behaglich, aufgeräumt und funktionell. Allerdings könnte das Handschuhfach etwas größer sein, aber dann geht wohl Kniefreiheit für den Beifahrer verloren. Die Ablagemöglichkeiten sind ausreichend. Aber ich brauche auch nicht viel ;-).

Die vorderen Sitze sind gut ausgeformt und bieten guten Seitenhalt. Sitzposition und Einstellmöglichkeiten sind für mich als gut bis sehr gut zu bewerten, weil man auch nach längerer Fahrt nicht wie gerädert aussteigt.

Die Fondpassagiere können über Platz und Kopffreiheit nicht klagen, weil der ist reichlich (bei normaler Rücksitzstellung!). Es gibt zwei vollwertige Rücksitze mit Kopfstützen und Drei-Punkt-Gurt. Für den Dritten gibt es keine Kopfstütze und er oder sie sitzt auf der "Besucherritze". Das ist die logische Folge der 50/50 geteilten Rücksitzbank. Aber auch dieser Platz hat ein vollwertiges Gurtsysthem.
Die Rücksitze sind nicht sehr gut ausgeformt, so das hier von Seitenhalt nicht unbedingt die Rede sein kann. Aber ich möchte auch hier anmerken, dass ich Fahrzeuge mit herausnehmbaren Rücksitzen kenne, bei denen der Rücksitz wie ein "Hocker" ist, an dem glücklicher Weise noch eine Lehne ist. In diesem Zusammenhang muss ich ein "besser als..." abgeben.
Hinzu kommt die doch sehr solide wirkende Verankerung der Rücksitze.
Auch für Fondpassagiere bezeichne ich die Ablagemöglichkeiten als ausreichend.

Sehr interessante Lösungen gibt es für den Kofferraum. Die Rücksitze lassen sich getrennt voneinander (50/50) verschieben, umklappen oder herrausnehmen. Der "normale" Kofferrauminhalt beträgt 400 Liter. Wenn beide Rücksitze draußen sind, gibt es satte 970 Liter, wobei die Angaben bis zur unteren Fensterkante gelten - nach oben ist also noch Platz! Damit mutiert der RAV zu einem Kleintransporter.
Serienmäßig ist auch ein Gepäcknetz, welches an dafür vorgesehene Halterungen an Dach und Boden fest verankert werden kann: hinter der Rücksitzbank oder hinter den vorderen Sitzen (bei ausgebauten Rücksitzen).


5. Gesamtfazit:

Der RAV4 ist für mich eine gelungene Mischung zwischen Gelände- und Straßenfahrzeug. Es gibt Vor- und Nachteile, die in Kompromisslösungen begründet sind. Der RAV ist KEIN Straßenauto und auch KEIN Geländewagen! Er ist und bleibt eine "Mischung" - und ich muss sagen: eine gelungene Mischung.
UND: Es gibt einen gewissen "Fun-factor", aber den lasse ich hier jetzt mal ganz bewusst weg...

M. Muttersbach

Update 04.11.2007

Mit der Weile sind ja fast 2 ½ Jahre rum, seit dem Erwerb unseres RAV's.

Km-Stand jetzt: 130.000.

Meine Eindrücke, wie im Bericht oben geschildert, haben sich nicht sonderlich geändert. In Kurven bin ich noch immer vorsichtig, obwohl ich mit der Weile weiß, dass der Wagen noch lange nicht an der Grenze ist. Es ist ein vielleicht subjektiv unsicheres Gefühl das mich erschleicht, wenn ich in Kurven mit Unebenheiten fahre - auch wenn ich die Strecke schon lang kenne und täglich fahre. Das ist aber auch das Einzige, was ich hier erwähnen muss.
Die Technik ist top (ich selbst hab noch nicht mal eine Lampe austauschen müssen!), das Fahrverhalten ist unverändert und im Innenraum hat sich auch nichts merklich getan (Klappern oder so? - is nicht). Also keinerlei Störungen oder Ähnliches. Bis auf den Austausch von Verschleißteilen natürlich, wie Bremsbeläge, Wischerblätter, Luft- und Pollenfilter etc.

Unser Urlaub dies Jahr (Sommer 2007) war eine Wonne, weil wir einfach Alles in den RAV gestopft und festgezurrt haben (wofür sind denn auch die Ösen im Fahrzeugboden da? ;-)).
Die Zuladung bereitete auf der Fahrt (Autobahn und Landstraßen) kaum Probleme, auch nicht bei etwas höheren Geschwindigkeiten (lt. Tacho kurz mal 190) - wobei ich hier anfügen möchte, dass es mir logisch erscheint, dass ein Fahrzeug in beladenen Zustand anders zu fahren ist, als leer. Das soll heißen, dass ich entsprechend des Gewichtes des Autos und der daraus resultierenden Grenze gefahren bin. Die Grenzen waren schnell abgesteckt: Wir sind mit 140 - 160 km/h gefahren und hatten bei trockener Fahrbahn immer ein beherrschbares Auto.
Zuladung = Großes Zelt, Kocher, Gasflasche etc+ Klamotten für 3 Personen und 3 Wochen.
Die linke Hälfte der Rücksitzbank war draußen. Alles was dann im Auto frei war, wurde belegt. Na also, es geht doch ! ;-)
Das Gewicht der Zuladung schätze ich mal auf 200 kg, minus linke Rücksitzbank natürlich (20 kg? - muss ich mal wiegen).

Es ist noch was zum Reifenverschleiß zu sagen:
Unser RAV frisst die vorderen Reifen quasi auf. Das Tauschen der vorderen Räder mit den hinteren beim Allrad (von Toyota alle 5.000 km empfohlen) ist also irgendwie ernst gemeint.

Als Winterreifen habe ich jetzt (seit Winter 2006/2007) den "Semperit Speed Grip" montiert. Leider war aber letzten Winter so wenig Schnee, dass ich dazu nicht wirklich etwas sagen kann. Der erste Eindruck mit diesen Reifen am RAV war aber sehr gut, auch bei Nässe.
Vielleicht klappt es ja diesen Winter (2007/2008) mit Schnee.

Zu den Unterhaltskosten (ich habe ja jetzt einen kleinen Überblick bekommen ;-)):

1. Werkstatt
Ein Vollcheck (30.000 km oder 2 Jahre) schlägt bei uns mit ca 280 - 300 € ein (da ist Öl mit bei - um 50 €, Ölwechsel alle 15.000 km). Der Check "60.000 km" allein zB als Position auf der Rechnung (ohne Material oder zusätzliche Leistungen): 71,50 €.
Ein Zwischencheck (15.000 km oder 1 Jahr) ca 150 - 200 € (ebenfalls inklusive Öl). Der Check "75.000 km" zB als Position auf der Rechnung (ohne Material oder zusätzliche Leistungen): 49,50 €.
Alles natürlich in Abhängigkeit von evtl. erforderlichen Verschleißteilen.
Zu diesen kann ich aber nicht viel sagen, außer Bremsbeläge vorn: ca 100 €, Luftfilter ca 25 €, Pollenfilter ca 13 €. Der Rest auf den Rechnungen sind Scheibenklar, Brems-, oder Kühlflüssigkeit, Wischerblätter, HU und Au Gebühren, etc.
Auch hier muss ich was anfügen:
Ich fahre pro Arbeitswoche ca 650 km. Da sind in 23 Wochen 15.000 km weg und der nächste Check dran. Auf Deutsch: das Auto war 2x pro Jahr in der Werkstatt - nur zum Check! Das sind bei uns pro Jahr ca 500 € Werkstattkosten - die ich bei der Kilometerleistung als "normal" bezeichnen würde.

2. KFZ Steuer
Euro 3, 2l Hubraum = 135 € pro Jahr.

3. Versicherung
Stand 10/2007 (Aioi Versicherung)
- Fahrzeug:110 KW
- Fahrzeugschlüssel: 426, Hersteller: 5013
- Konditionen: Garage, Partner, 9.000 km pro Jahr*
- Haftpflicht Typenklasse 17
- Teilkasko (150 € SB) Typenklasse 18
- Regionalklasse Haftpflicht: R6
- Regionalklasse Teilkasko: R5
WIR bezahlen ¼ jährlich (!) der Zeit: 63,75 € bei SF16 (35%) bei der Aioi Versicherung (inklusive Steuern).

* = Wir haben den Tarif, was die Jahreskilometerleistung angeht, geändert, da ich nicht mehr mit dem RAV zur Arbeit fahre. Dafür muss jetzt ein Yaris 1.0 herhalten (auch Erstzulassung 09.2002 ;-). Fahrbericht folgt dann später). Der Versicherungsbeitrag zuvor bei Jahresleistung von 37.000 km betrug unter gleichen Konditionen ¼ jährlich (!) 86,79 €.

So weit erst mal.
Gruß,
M. Muttersbach 

Ihre Bewertung dieses Fahrberichtes

Wie hilfreich ist dieser Fahrbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
m.muba

m.muba

20.01.2006 20:10

Vielen Dank erst mal an alle, für die vielen Kommentare und Bewertungen! @ koeter1097: ja Du hast recht, die Kathegorie "Kosten" fehlt wirklich. Der Wagen ist für mich im Unterhalt preiswerter, als mein alter. Aber vielleicht gibts von mir ein update, um das zu erläutern. Danke für den Hinweis! @ redel99: das liegt vielleicht auch daran, das ein Fahrzeug immer mehr nach "Preis", "Status" und "Geschmack" beurteilt wird; und nicht auf Grund der wirklichen Gegebenheiten. Leider ;-). @ kundschafter: Vielleicht reden wir von 2 verschiedenen Autos: der RAV ist erstaunlich wenig empfänglich für Seitenwind. Das muss ich allerdings noch überprüfen(!!!!) weil es mein 1. Eindruck ist. Klar scheint mir aber, dass ich mit meinem "alten" mehr Probleme bei Seitenwind hatte. Besonders auf der Autobahn. Ist mir auch ein Rätsel... LG Matthias

koeter1097

koeter1097

20.01.2006 08:31

Wirklich guter Bericht. Leider sind nur wenige in der Lage, dass Fahrgefühl eines Autos so differenziert und nachvollziehbar zu vermitteln. Für ein "besonders hilfreich" fehlt mir nur das Kostenkapitel (Anschaffung, Wertverlust, Wartung, Reparaturen, Steuern, Versicherung...) Gruß Thomas

redel99

redel99

20.01.2006 07:48

Ein spitzen Autobericht, liest man in letzter Zeit selten bei Ciao. LG Niklas

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Ähnliche Angebote
Toyota RAV 4 4x4  2.0  110KW 3-türig Klima Schwarz Toyota RAV 4 4x4 2.0 Executive + Automatik Grün metallic Toyota RAV4 4x4 Special 2.0 D-4D Silber metallic
Toyota RAV 4 4x4 2.​0 110KW 3-​türig Klima Schwarz Toyota RAV 4 4x4 2.​0 Executive + Automatik Grün metallic Toyota RAV4 4x4 Special 2.​0 D-​4D Silber metallic
mobile.de mobile.de mobile.de
€ 10.800,00 * € 19.450,00 * € 12.999,00 *
Versandkosten:
mehr
Versandkosten:
mehr
Versandkosten:
mehr
 zum Shop  zum Shop  zum Shop
mobile.​de mobile.​de mobile.​de
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 13985 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (97%):
  1. mck1
  2. grunow
  3. Niniane02
und weiteren 26 Mitgliedern

"hilfreich" von (3%):
  1. sparcy

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Das könnte Sie interessieren
Toyota Land Cruiser 3.0 D-4D Executive Toyota Land Cruiser 3.0 D-4D Executive
SUV - Geländewagen - Diesel
13 Fahrberichte
Zum Angebot für € 8.400,00
Toyota Land Cruiser 100 4.2 TD Executive Toyota Land Cruiser 100 4.2 TD Executive
SUV - Geländewagen - Diesel
8 Fahrberichte
Zum Angebot für € 26.985,00
Toyota RAV4 2.0 D-4D 4x4 Toyota RAV4 2.0 D-4D 4x4
SUV - Geländewagen - Diesel
Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten
Zum Angebot für € 3.999,00