Train of Thought - Dream Theater

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Train of Thought - Dream Theater

Heavy Metal - 1 - CD - Label: Elektra - Vertrieb: Warner Music - Veröffentlicht am: 10. November 2003 - EAN: 075596289122

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97% positiv

12 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Train of Thought - Dream Theater"

veröffentlicht 18.02.2004 | kaioshin2000
Mitglied seit : 11.01.2003
Erfahrungsberichte : 6
Vertrauende : 3
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro LaBrie, Myung, Rudess, Portnoy, Petrucci ;)
Kontra Alles hat ein Ende
sehr hilfreich

"Im Zug der Gedanken"


Tach Liebe Leser und Leserinnen, nach langer Abstinenz (einige Monate *g* ) melde ich mich wieder zurück. Und zwar mit einem Bericht zu der neusten Scheibe von Dream Theater.

Warum gekauft?
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Ich bin seit etwa 3 Jahren Fan von Dream Theater und freute mich wie n Schnitzel als ich durch die deutsche Dream Theater-Mailingliste (*wink*) erfuhr, dass ein neues Album der fünf Götter aus New York erscheinen soll. Also bin ich am Releasetag gleich in den Laden und hab mir die CD zum Preis von 25 Franken (etwas mehr als 15 Euro) gekauft.

Aussehen
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Das Cover ist recht schlicht gehalten. Eine Schwarzweissfotografie durch einen Torbogen in eine Art Wald. In der Mitte liegt am Boden ein Auge das einen anstarrt. Wer genauer hinschaut erkennt in der Pupille das Dream Theater-Logo.
Die CD selber ist mattschwarz, hat die Lieder aufgedruckt und ein glänzend-schwarzes Logo von Dream Theater, also recht hübsch. Doch genug der langen Worte, weiter geht’s mit dem eigentlichen Thema.

Spezielles
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Wer die CD gekauft hat wird früher oder später rausfinden dass einige Specials dabei sind. Wenn man die CD in den PC einlegt und auf die Website www.dreamtheater.net geht und dort in der linken Hälfte auf „Bonus“ klickt, kommt in den Genuss zweier Filme (zwischen 5 und 10 Minuten) wo gezeigt wird wie sie das Album aufnehmen. Absolut empfehlenswert!

Die Lieder
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So, CD eingelegt und Anlage angeschaltet. Danach war ich für die nächste Stunde nicht erreichbar *g*

~As I Am~
Schon gleich der erste „Aha-Effekt“, das Lied beginnt exakt mit demselben Ton mit dem das Vorgängeralbum „Six Degrees of Inner Turbulence“ aufgehört hat (Auch später werden noch einige Parallelen zu älteren Alben erscheinen). Dann geht’s gleich weiter mit Petruccis Gitarre und Portnoy’s Drums. Zirka eineinhalb Minuten später setzt LaBrie mit seinem Gesang ein. Etwa nach fünfeinhalb Minuten kommt ein geniales Solo von Saitenmeister Petrucci.
Am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber beim zweiten mal hören, summt man nur noch mit. Eines der Besten Lieder der CD. Ich gebe fünf von fünf Punkten.


~This Dying Soul~
Kaum ist „As I am“ Fertig beginnt schon das nächste Lied. Und zwar mit einigen fetten Gitarrenriffs gemixt mit Schlagzeug das sich langsam in ein halbes Gitarrensolo verwandelt. Wow! Danach wird das Lied weicher und langsamer und der Gesang geht los. Wer genau hinhört entdeckt schon wieder eine Parallele zu einem früheren Album. Der Text beginnt mit folgender Zeile: "Hello Mirror, so glad to see you my friend". Da fühlt man sich leicht an das Album “Scenes from a Memory“ erinnert das eine ähnliche Zeile beinhaltet; "Hello Victoria so glad to see you my friend". Das Lied wechselt dann immer ein bisschen zwischen schnell und weniger schnell und klingt echt gut. Vorallem Portnoy und Petrucci dominieren mit ihren Instrumenten. Wer einen Blick ins Booklet der CD wirft, merkt dass das Lied mit den römischen Ziffern IV und V angeschrieben ist, ich hab mich anfangs gefragt wieso das so ist, bis ich gemerkt habe, dass der Song eine Fortsetzung von „The Glass Prison“ der vorherigen CD ist. Da Mike Portnoy, soweit ich weiss, ein Alkoholproblem hatte und mit Hilfe einer bestimmten Therapie davon loskam, schreibt er nun Lieder über die zwölf Schritte der Therapie.
„This Dying Soul“ ist eines der härteren Lieder auf der CD und absolut hörenswert. Fünf von fünf Punkten.


~Endless Sacrifice~
Das nächste Lied ist ein bisschen langsamer und wunderschön. Etwa in der Hälfte des Liedes geht der Instrumental-Part los der voll mit Solos einiger Bandmitglieder ist. Vorallem Petrucci geht ab wie ne Rakete *g*. Nach etwa neun Minuten geht das Lied schon gegen den Schluss zu mit einem genialen Finale, LaBrie singt sich noch mal die Seele aus dem Leib und nach weiteren drei Minuten endet das Lied.
„Endless Sacrifice“ ist eines meiner Lieblingslieder dieser CD. Fünf von fünf Punkten.

~Honor Thy Father~
Gleich zu beginn gibts ein Gewitter aus Portnoy’s Schlagzeug das dann allmählich stoppt und der Gesang losgeht. Wer auf den Text achtet merkt schnell dass es ein „Hasslied“ ist und wer im Booklet nach dem Autor sucht stösst auf Mike Portnoy. Es gab deswegen einige Fragen ob Mike damit seinen Vater gemeint hat. Doch auf der Website dtfaq.com wurde diese Beantwortet. Ich zitiere:
The following is from a recent IRC chat with MP:
[AgentCooper] I was wondering whom the lyrics of Honor Thy Father were directed at? They seemed quite brutal, and personal.
[Portnoy] Let me clear this up right now....
[Portnoy] It is NOT directed at my father, Howard Portnoy...we have a GREAT relationship and I love him dearly...
[Portnoy] It is aimed directly at somebody else in my immediate family....
[Portnoy] If you take the key word from the title as well as the key word from the bridge (Crooked ___), you can figure out who it was written for... [note: he means 'step father']
[Portnoy] I've never been good at writing love songs, so i decided to write a HATE song!!!!

Doch zurück zum Lied. Es ist ziemlich Metal-lastig, also ziemlich härter als die anderen Alben zuvor. Zwischendurch werden Vater-Sohn-Dialoge eingespielt die nicht gerade nett sind. Vor allem die Instrumentalen Teile haben es mir angetan, einfach fett was die mit ihren Instrumenten zaubern können.
Wie bereits gesagt eines meiner Lieblingslieder. Fünf von fünf Punkten.

~Vacant~
Was nun folgt ist eines der kürzeren Lieder ( knapp drei Minuten) in dem LaBrie sein gesangliches Talent unter Beweis setzen kann. Begleitet wird er von Jordan Rudess auf dem Piano und einem Streicher mit Kontrabass (sofern mich meine Augen beim Making-of Video nicht täuschten).
Dieses Lied ist nicht so mein Fall, deshalb nur vier von fünf Punkten.

~Stream of Conciousness~
Dieses Lied ist das einzige Instrumental-Lied auf der CD und dauert angenehme zehn Minuten, soll heissen das Lied ist weder zu lang noch zu kurz. Ausserdem kann sich jedes Bandmitglied (ausser LaBrie) kurz mit seinem Instrument austoben. Vor allem Petrucci scheint davon regen Gebrauch zu machen ;-) . Etwa nach sechs Minuten wird das Lied ein bisschen sanft um dann gleich wieder Vollgas zu geben.
Geiles Lied. Fünf von fünf Punkten.

~In The Name of God~
Das Lied beginnt mit sanften Gitarrentönen in die einige Sekunden später das Schlagzeug von Mike Portnoy reindonnert. Wieder ein Lied der härteren Sorte. Irgendwie fühl ich mich manchmal an „The great Debate“ erinnert, vor allem in der sechsten Minute gibt’s da einige Geräusche die eine gewisse Ähnlichkeit dazu haben. Zum Inhalt des Liedes, soweit ich es verstanden habe ist es ein Lied gegen Gott und seine „Angestellten“.
Das Lied endet mit einem hübschen Schluss der in einem Chor endet. (Falls es irgendjemanden interessiert was in dem Chor gesungen wird. Auf www.dtfaq.com gibt es den Text).
Auch hier gibt’s fünf von fünf Punkten.


Schlusswort
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Auch wenn die härtere Gangart am Anfang leicht gewöhnungsbedürftig ist und ich „Six Degrees of Inner Turbulence“ besser finde, verdient die CD klar fünf von fünf Punkten. Absolute Kaufempfehlung! (Wers nicht tut ist selber schuld)

Danke fürs Lesen und eventuelle kommentieren, ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und er war nicht zu lang. Falls noch Fragen sind, stellt sie einfach ;-)
(By the way, sauschwer Musik mit Worten zu beschreiben *g* )

RU (Read you) Kaioshin


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • TurtleTill veröffentlicht 21.12.2004
    ich habe den bericht gelesen und nebenbei gerade die scheibe gehört. es ist einfach wahnsinn, was die 5 drauf haben! das sind keine menschen, das ist echt überirdisch.. einfach wahnsinn und dein bericht ist auch klasse ;-) byebye, TILL
  • Robzn veröffentlicht 11.05.2004
    Toller Bericht. Gruß, Robert.
  • Theli veröffentlicht 18.02.2004
    Wir kennen uns ja noch nicht, trotzdem Welcome Back ;) Dein Bericht ist klasse, besonders was die ausführliche Beschreibung der einzelnen Songs angeht. Klasse Scheibe,klasse Bericht, klasse Bewertung
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Produktdaten : Train of Thought - Dream Theater

Produktbeschreibung des Herstellers

Heavy Metal - 1 - CD - Label: Elektra - Vertrieb: Warner Music - Veröffentlicht am: 10. November 2003 - EAN: 075596289122

Haupteigenschaften

Titel: Train of Thought

Künstler: Dream Theater

Komponist: .

Genre: Heavy Metal

Schlagworte: Progressive Rock; Power Metal; Hard 'n' Heavy

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

Veröffentlichungsdatum: 10. November 2003

Label: Elektra

Vertrieb: Warner Music

EAN: 075596289122

Titel auf CD 1

1.: As I Am

2.: This Dying Soul

3.: Endless Sacrifice

4.: Honor Thy Father

5.: Vacant

6.: Stream of Consciousness

7.: In the Name of God

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