Transporter - The Mission

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Transporter - The Mission

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James Bond auf Speed : Transporter the Mission

5  01.09.2005

Pro:
Wilde Action, klare Storyline

Kontra:
etwas übertriebene Darstellung der Actionszenen

Empfehlenswert: Ja 

g3r7c

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:27

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 57 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Im Januar 2004 erschien „The Transporter“. Der Actonfilm mit Anleihen aus diversen Autorennfilmen hatte es leider nur auf eine Nebenrolle in den Kinos gebracht und auch der Erfolg der DVD war nur sehr gering, obgleich es sich bei dem Film um eine gut durchdachte und interessante Storry handelte.

Kurz zu „The Transporter“ der zum aktuellen Kinofilm „Transporter: The Mission“ die Vorgeschichte bildet. Frank ist ein Kurier der besonderen Art. Seine Aufgabe ist es für die Unterwelt und die Mafia heikle Botengänge zu erledigen. Nur sein Pflichtbewußtsein und seine kompromisslos klare Linie helfen ihm dabei nicht zwischen die Fronten zu geraten. Doch Frank ist mehr als nur ein Fahrer, als ehemaliger Soldat einer Spezialeinheit ist er mit Kampfsport, Feuerwaffen und taktischem Vorgehen vertraut. Eines Tages wird er jedoch dazu gezwungen von seinen eisernen Prinzipien eine Ausnahme zu machen, als er offensichtlich einen Menschen in einer Tasche transporteren soll. Er hat mitleid mit dem jungen Geschöpf in seinem Kofferraum und versucht ihr die Reise angenehmer zu gestalten. Nachdem er das „Paket“ an seinem Bestimmungsort abgeliefert hat, fangen die Probleme erst richtig an, der Kunde bemerkt die Manipulation an der Tasche und versucht Frank mit einer Bombe zu töten. Nur durch einen Zufall gelingt es Frank diesen Anschlag zu überleben. Er will Rache nehmen und sorgt für viel Wirbel in der Unterwelt.
Letztlich stellt sich heraus, dass es sich beim Kerngeschäft seines Wiedersachers um einen Menschenschmuggler handelt, der Asiaten illegal die Einreise ermöglicht. Dabei sind die Bedingungen in den dazu verwendeten Kontainern so schlecht, dass er dabei den Tod der Asiaten in Kauf nimmt.
In einer athemberaubenden Verfolgunsaktion gelingt es Frank den Konvoi aufzuspüren und die Situation mit geschmackvoller Härte zu klären.

In „Transporter: The Mission“ hat Frank seinen Lebensmittelpunkt nach Miami verlegt um dort einen Freund, der Fahrer einer Familie ist, zu vertreten. Seinen gewaltigen 7er BMW aus dem ersten Teil hat er gegen einen nicht minder schönen Audi getauscht. Er freundet sich mit dem Sohn seiner wohlhabenden Arbeitgeber an und wird zur guten Seele der Familie. Ausgerechtnet in seiner Obhut, kommt der Sohn abhanden und wird von Kidnappern entführt.

Wer sich den Film anschauen möchte, sollte hier nicht weiterlesen, da es sonst die Spannung verdirbt.

Frank wird mit den Kidnappern in Verbindung gebracht und daher selbst gejagt. Die Kidnapper fordern ein Lösegeld, obwohl sie ein anderes Ziel verfolgen. Sie infizieren den Sohn mit einem tödlichen Virus, das über die Athemluft übertragen wird. Damit wollen sie nicht den Sohn, sondern den Vater treffen, der als Abgeordneter am nächsten Tag einen Kongress gegen Drogenkartelle besucht. Die Auftraggeber der Kidnapper erhoffen sich dadurch viel Schaden unter den Abgeordneten, die sich erbittert gegen die Drogenhändler aus Kolumbien wehren.
Nachdem es Frank gelungen ist, die Kidnapper aufzuspüren, räumt er dort richtig auf und erstreitet sich ein Gegenmittel gegen das Virus, mit dem er als erstes den Sohn der Familie vor dem sichern Tod rettet. Seine Jagd gilt nun dem Kidnapper, der sie den ganzen Rest des Gegenmittels intravenös verabreicht hat um vor Frank sicher zu sein. Frank gelingt es in einer athemberaubenden Jagd unter Einsatz seines Lebens den Kidnapper zu stellen und mit ihm das Gegenmittel sicherzustellen.

Teilweise sind die enthaltenen Actionszenen sehr weit von realen Bedingungen der Physik entfernt und ermuntern eher zum Schmunzeln als zum Staunen. Auch sind Anleihen aus Tiger and Dragon oder den Filmen von Chaky Chan selbst für den Laien erkennbar. Darunter leidet leider etwas die Athmosphäre des Films.
Trotzdem ist es ein sehr gelungener Film für Actionfans, die sich nicht scheuen sollten die Freundin mit in den Film zu nehmen.

Jason Statham über seinen Action-Kracher: „Ich musste alles geben“ Wenn er alle Stunts selbst gedreht hat, so kann ich dem nur beipflichten!


In den Hauptrollen:
Jason Statham, Alessandro Gassmann, Amber Valletta, Katie Nauta, François Berléand, Keith David, Shannon Briggs, Matthew Modine und Jason Flemyng.
Regie Louis Leterrier, Drehbuch Luc Besson, Robert Mark Kamen

Mein Fazit:
Es ist wirklich ein gelungener Actionknaller mit Tendenz zum Schmunzeln. Mögen auch viele Szenen nicht in der Realität passieren können und mag es auch so sein, dass ein Auto nicht unzerstörbar ist, so handelt es sich bei der Fortsetzung von Transporter doch um einen Film, der allemal eine Kinokarte lohnt.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Doro1975

Doro1975

10.01.2006 11:55

Hört sich ja eigentlich gar nicht schlecht an, mal sehen.....LG Doro

carmen

carmen

08.01.2006 19:02

Schon ganz gut, aber zwei Hinweise: niemals das Ende verraten, oder es zumindest ankündigen, damit man es überlesen kann. Und hier kommt es nicht so sehr auf die Nacherzählung des Inhalts an, mehr auf deine eigene Meinung über den Film, über die Schauspieler, über das Thema. Dann wird es auch von mir ein sh. grüße, carmen

unintended

unintended

24.12.2005 15:42

Hab den ersten Teil auf DVD und fand ihn sehr gut. Hoffentlich kann man den zweiten auch bald im Laden kaufen :-) Gruß Andreas

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