Über sich:Ich bin gebürtige Schweizerin, lebe aber schon seit meiner Kindheit in Deutschland.
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Vor einiger Zeit habe ich mich an meine erste Filmbewertung getraut. Da diese nicht so schlecht angekommen ist (Die Rede ist vom Film „Weil es Dich gibt“), fühle ich mich motiviert, auch über weitere Spielfilme zu berichten. Ein anderer Film, der mich sehr beeindruckt hat ist "Die Truman Show". Ich habe diesen Film mehr zufällig vor einigen Jahren kennen gelernt, als ich in einem Flugzeug Richtung Kanaren saß. Dort wurde er nämlich im Bordprogramm ausgestrahlt. Ich habe da lediglich ab und an hingeguckt, jedoch bereits zu dem Zeitpunkt bemerkt, dass er mich bewegt hat.
Vor einigen Wochen wurde er zum ersten Mal im Fernsehen ausgestrahlt. Klar, dass ich mir den Film (diesmal mit voller Aufmerksamkeit) angesehen habe.
Inhalt ------
Truman Burbank (gespielt von Jim Carrey) ist ein etwas einfältiger Zeitgenosse, der ein überschaubares Leben in einer Kleinstadt führt, verheiratet ist und einen guten Freund hat. Lange denkt er, dass er ein ganz normales Leben lebt. Doch in Wirklichkeit ist er der einzige Mensch, der nichts davon weiß, dass sein eigenes Leben bereits seit seiner Geburt live im Fernsehen übertragen wird. Alle Menschen um ihn herum sind bezahlte Schauspieler!
Seine Stadt ist in Wirklichkeit ein gigantisches Studio, dass vom ehrgeizigen Produzenten Christof (gespielt von Ed Harris) erschaffen wurde. Um ihn herum befinden sich überall versteckte Kameras, die Truman nie bemerkt hat. Doch irgendwie hat er oft ein mulmiges Gefühl, die weite Welt lockt ihn. Aber er traut sich nicht, die Stadt zu verlassen.
Das hat in erster Linie einen dramatischen Hintergrund. Als Truman noch ein kleiner Bengel war, machte er zusammen mit seinem Vater einen Ausflug mit einem Segelboot. Dabei ist dieser (freilich nur für die Fernsehserie gespielt) ertrunken. Seitdem hat Truman eine panische Angst vor Wasser, bzw. dem Meer. Und seine Stadt ist bis auf eine Straßenverbindung vom Meer umgeben.
Eines Tages fällt auf seinem Weg zur Arbeit ein Scheinwerfer vom Himmel herunter. Truman hat wieder dieses mulmige Gefühl – irgend was geht hier doch nicht mit rechten Dingen zu... Zudem fallen ihm jetzt noch andere Details auf, er bemerkt, dass Passanten öfter seinen Weg zu kreuzen scheinen etc. Plötzlich erkennt er seinen tot geglaubten Vater als Penner in der Stadt. Eine fatale Panne der Besetzung - der gleiche Schauspieler wurde engagiert!
Obwohl er verheiratet ist, lernt er eines Tages eine interessante Frau kennen, die ihm umständlich zu verstehen gibt, dass sein Leben eine Farce sei...
Wie es weiter geht, möchte ich hier nicht ausbreiten. Truman ist gefordert.
Die Darsteller --------------
Jim Carrey (als Truman Burbank) Ed Harris (als Produzent Christof) Laura Linney (als Meryl Burbank und Hannah Gill) Natascha McElhone (als Lauren Garland und Sylvia) Noah Emmerich (Marlon und Louis Coltrane) Holland Taylor (als Trumans Mutter) Paul Giamatti (als Simon) Brian Delate (als Kirk Burbank)
Regie: Peter Weir
Laufzeit des Films: ca. 100 Min. Erstellung: USA 1998 Freigabe: ab 6 Jahren
Meine Meinung ---------------
Die Story des Filmes "Die Truman Show" ist sehr abstrakt, aber mittlerweile schon von der Realität eingeholt worden. Nach sogenannten Reality-Shows, wie Big Brother und Girls Camp etc. scheint der nächste Schritt nur noch eine Frage der Zeit. Der Unterschied jemanden zu filmen, der davon weiß zu einer geheimen Aufnahme ist freilich noch ein gravierender Unterschied, der hoffentlich auch nicht gebrochen wird.
Ich finde die Geschichte ist einfühlsam erzählt und hat viele überraschende Wendungen zu bieten. Anfangs geht der Spielfluß etwas schleppend vonstatten und ich kann mir vorstellen, dass in dieser Phase einige Zuschauer ausgestiegen sind. Doch diese haben einiges verpasst. Man fühlt sich immer mehr mit dem hervorragend agierenden Jim Carrey verbunden. Endlich eine anspruchsvolle Rolle für den Grimassen schneidenden Komiker. Auch das ist eine positive Überraschung. Carrey´s Filme waren sonst nicht nach meinem Geschmack.
Viele Fragen bleiben auch nach dem Filmende noch unbeantwortet. Da ist der eigenen Vorstellungskraft keine Grenze gesetzt. „Die Truman Show“ ist ein sehr rührender gefühlvoller Film – ganz nach meinem Geschmack.
14.03.2002 09:09
Ich fand Herr Carrey hat das ausgezeichnet gespielt.
26.02.2002 12:38
Großer Film, guter Artikel. Zwar etwas kurz, aber man will ja nicht zuviel verraten ,_9 Ciao, hossa1910
03.02.2002 10:16
Der Text hat mir gut gefallen. Schöne Wiedergabe der Story und ein interessantes Fazit. Hab den Film bisher nicht gesehen. Gruß, Psychodelic2