... 29 Frauen, Männer und Kinder gelangten durch den 136 m langen Tunnel, gegraben in 5 Monaten nur mit Hacke und Spaten , nach Westberlin. Dass das ganze natürlich nicht reibungslos von statten ging, kann sich wohl jeder denken. Viele Steine legten sich den Tunnelbauern in den Weg. So drohte ... Bericht lesen
Der Tunnel
Der Tunnel ist die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte einer ... mehr
Fluchthelfergruppe in West-Berlin, deren Mitglieder um jeden Preis ihre Familien in den Westen holen wollen. Der Plan - ein Tunnel von West nach Ost - ist nicht nur ein gefährliches und fast unmögliches Unterfangen. Der notwendige physische und psychische Einsatz übersteigt auch häufig die Kräfte der jungen Leute und sorgt für Spannung innerhalb der Gruppe. Doch der eiserne Wille und die Hoffnung auf Erfolg führt sie immer wieder zusammen. Denn alle wissen: Sie schaffen es entweder gemeinsam oder nie...
des Jahres 1961 flieht Harry Melchior aus der DDR in den Westteil von Berlin. Er folgt damit seinem Freund Matthis Hiller. Um jeden Preis wollen die beiden auch ihre Familien in den Westen holen und schließen sich einer Fluchthelfergruppe an. Dabei hat Harry, der sich schnell als Kopf der Truppe etabliert, eine ebenso grandiose wie verrückte Idee. Doch sein abenteuerlicher Plan, einen Tunnel von West nach Ost zu graben, ist nicht nur ein gefährliches, sondern fast unmögliches Unterfangen. In der Stadt wimmelt es von Spitzeln, und auch innerhalb der Gruppe kommt es zu Spannungen. Letztendlich führt sie der eiserne Wille und die Hoffnung auf Erfolg immer wieder zusammen, denn alle wissen: Sie schaffen es entweder gemeinsam oder nie...
Der Tunnel (DVD)
Da hat die deutsche Nachkriegsgeschichte einen Stoff geliefert, wie er spannender kaum ... mehr
erfunden werden kann, eine Geschichte mit echten menschlichen Tragödien, Helden und Verrat. Wir alle kennen die Ereignisse vom Hörensagen oder aus den Schulbüchern: Im Herbst 1961 wird mitten durch Berlin die Mauer gebaut, ein Monument aus Stacheldraht, Stein und Beton, womit die ideologische Spaltung des kalten Krieges einen traurigen augenscheinlichen Höhepunkt erreicht. Was in den Schulbüchern zumeist zu kurz kommt, sind die menschlichen Tragödien, die sich um dieses Ereignis ranken. Da wurden im Dienste der Staatssicherheit Menschenleben zerstört, Eltern von ihren Kindern getrennt, Liebende auseinandergerissen und unbedarfte Jung-Vopos zu Mördern gemacht. Der Schwimmmeister Harry Melchior (Heino Ferch), der die menschenverachtenden Machenschaften der Stasi aus vierjähriger Haft kennt, will nicht den Rest seines Lebens hinter einer Mauer verbringen. So folgt er seinem Freund, dem Bauingenieurstudenten Matthis Hiller (Sebastian Koch). Die Wiedersehensfreude ist jedoch getrübt durch die Sehnsucht nach Lotte und Carola -- Harrys über alles geliebter Schwester und Matthis schwangerer Freundin, die bei ihrem gemeinsamen Fluchtversuch zurückblieb. Ihr aberwitziger Plan entspricht der grotesken Situation: Mit einem Tunnel wollen sie die monströsen Grenzanlagen unterwandern. Doch die titanische Leistung geht über ihre Kräfte. So suchen sie sich Gleichgesinnte, die sich mit ihnen durchs Erdreich buddeln. Auch hier stößt man auf Beton. Während unter Tage an hartem Grund gebohrt wird, spaltet die Stasi jenseits der Mauer die Menschen in Mitläufer und Staatsfeinde. Regisseur Roland Suso Richter inszenierte das vierstündige Epos im Autrag des Privatsenders SAT 1 mit großer Perfektion und viel Sinn für Dramatik. Er setzt vor allem auf den mitreißende Stoff. Sein epischer Blick lässt den teilweise sehr guten Darstellern wenig Freiraum, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Heino Ferch kann auch hier als lakonischer Held mit Herz brillieren. Ein paar Szenen sind jedoch ein wenig zu ehrgeizig geraten. Wenn Richter die ganze Tragödie in wenigen Bildern auf den Punkt bringen will, dann ist oft die Grenze zum peinlichen Pathos überschritten. Das tut der Spannung, die bis zum dramatischen Showdown anhält, aber keinen Abbruch. Anspruchsvolle Unterhaltungskonfektion, die sich durchaus sehen lassen kann. --Frank Kukat
HelgaDer gefeierte Maler Juan Pablo Castel ist ein Mörder. Im Gefängnis legt er schonungslos dar, wie ihm seine Leidenschaft für die mit einem Blinden verheiratete María zum Verhängnis geworden ist. Der Tunnel ist der existentialistische Roman nicht nur der argentinischen, sondern der gesamten lateinamerikanischen Literatur - Vergleiche mit den großen Werken eines Jean- Paul Sartre, Albert Camus oder auch Max Frisch sind durchaus angebracht.
Der Tunnel (DVD)
Da hat die deutsche Nachkriegsgeschichte einen Stoff geliefert, wie er spannender kaum ... mehr
erfunden werden kann, eine Geschichte mit echten menschlichen Tragödien, Helden und Verrat. Wir alle kennen die Ereignisse vom Hörensagen oder aus den Schulbüchern: Im Herbst 1961 wird mitten durch Berlin die Mauer gebaut, ein Monument aus Stacheldraht, Stein und Beton, womit die ideologische Spaltung des kalten Krieges einen traurigen augenscheinlichen Höhepunkt erreicht. Was in den Schulbüchern zumeist zu kurz kommt, sind die menschlichen Tragödien, die sich um dieses Ereignis ranken. Da wurden im Dienste der Staatssicherheit Menschenleben zerstört, Eltern von ihren Kindern getrennt, Liebende auseinandergerissen und unbedarfte Jung-Vopos zu Mördern gemacht. Der Schwimmmeister Harry Melchior (Heino Ferch), der die menschenverachtenden Machenschaften der Stasi aus vierjähriger Haft kennt, will nicht den Rest seines Lebens hinter einer Mauer verbringen. So folgt er seinem Freund, dem Bauingenieurstudenten Matthis Hiller (Sebastian Koch). Die Wiedersehensfreude ist jedoch getrübt durch die Sehnsucht nach Lotte und Carola -- Harrys über alles geliebter Schwester und Matthis schwangerer Freundin, die bei ihrem gemeinsamen Fluchtversuch zurückblieb. Ihr aberwitziger Plan entspricht der grotesken Situation: Mit einem Tunnel wollen sie die monströsen Grenzanlagen unterwandern. Doch die titanische Leistung geht über ihre Kräfte. So suchen sie sich Gleichgesinnte, die sich mit ihnen durchs Erdreich buddeln. Auch hier stößt man auf Beton. Während unter Tage an hartem Grund gebohrt wird, spaltet die Stasi jenseits der Mauer die Menschen in Mitläufer und Staatsfeinde. Regisseur Roland Suso Richter inszenierte das vierstündige Epos im Autrag des Privatsenders SAT 1 mit großer Perfektion und viel Sinn für Dramatik. Er setzt vor allem auf den mitreißende Stoff. Sein epischer Blick lässt den teilweise sehr guten Darstellern wenig Freiraum, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Heino Ferch kann auch hier als lakonischer Held mit Herz brillieren. Ein paar Szenen sind jedoch ein wenig zu ehrgeizig geraten. Wenn Richter die ganze Tragödie in wenigen Bildern auf den Punkt bringen will, dann ist oft die Grenze zum peinlichen Pathos überschritten. Das tut der Spannung, die bis zum dramatischen Showdown anhält, aber keinen Abbruch. Anspruchsvolle Unterhaltungskonfektion, die sich durchaus sehen lassen kann. --Frank Kukat
DeutschAuch im Jahre 2008 werden in der Schriftenreihe \"Brücken und Tunnel der Bundesfernstraßen\"" wieder interessante Ingenieurbauwerke vorgestellt, die in jüngster Zeit neu gebaut bzw. umgebaut wurden: 8 Brücken und 2 Tunnel.Unter anderem:Der 2.830 Meter lange Brückenzug der Rügenbrücke ist als Kernstück der 2. Strelasundquerung besonders wegen des 128 Meter hohen Pylons der architektonische Höhepunkt sowie alsneues Wahrzeichen der Hansestadt Stralsund ein weithin sichtbarer Blickfang und ein Gewinn für die deutsche Baukultur.Mit umfangreichem farbigen BildmaterialDie neue Querung der Mulde im Zuge der Bundesstraße B 6 bei Wurzen hat eine Gesamtlänge von 523 m und unterteilt sich in die 210 m lange Flussbrücke und die 313 m lange Brücke überdas Vorland. Hauptmerkmal des Bauwerkes über der Mulde ist ein über der Fahrbahn liegendes Tragwerk in der Form eines Zügelgurt Fachwerkes.Die Ausführung der Talbrücken im Zuge der Ortsumgehung Marienberg erfolgte als semiintegrale Bauweise ,b"
Der Tunnel - Ernesto Sabato
Der gefeierte Maler Juan Pablo Castel ist ein Mörder. Im Gefängnis legt er schonungslos ... mehr
dar, wie ihm seine Leidenschaft für die mit einem Blinden verheiratete María zum Verhängnis geworden ist. Der Tunnel ist der existentialistische Roman nicht nur der argentinischen, sondern der gesamten lateinamerikanischen Literatur - Vergleiche mit den grossen Werken eines Jean- Paul Sartre, Albert Camus oder auch Max Frisch sind durchaus angebracht.
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Erfahrungsbericht von Milka-Ilka über Tunnel, Der (1999) 23.01.2001
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
sehr spannend
Anspruch
sehr anspruchsvoll
Action:
Romantik:
wenig
Pro:
Hochspannung pur ! ! !
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Mit diesem Film ist dem Regisseur und den Schauspielern auch durch die Unterstützung von Zeitzeugen auf beeindruck. Art und Weise die realistische Darstellung eines Stückes Zeitgeschichte aus den 60iger Jahren gelungen. Diese wahre Begebenheit erzählt von der Flucht aus der ehemal. DDR in die "Freiheit" durch einen Tunnel. 29 Frauen, Männer und Kinder gelangten durch den 136 m langen Tunnel, gegraben in 5 Monaten nur mit Hacke und Spaten , nach Westberlin. Dass das ganze natürlich nicht reibungslos von statten ging, kann sich wohl jeder denken. Viele Steine legten sich den Tunnelbauern in den Weg. So drohte der Tunnel bsw. durch einen Wasserrohrbruch vollzulaufen und die Stasi ließ mittels ihrer Spitzel das Projekt fast auffliegen. Auch bot der Film viele dramatische Szenen, so die Erschießung des Verlobten der Tunnelbauerin Fritzi an der B. Mauer bei einem Fluchtversuch. Der Film zeigt auf spannende, gleichzeitig mitreißend bedrückende Weise zu welchen Aktionen Menschen im Stande sind, welche getrieben von der Sehnsucht nach der Vereinigung der eigenen Familien und von der Wut gegen das einstige DDR-Regime. Auch die Spitzelszenen wurden sehr realistisch dargestellt. Nach der Wende konnte man Einsicht in die Stasiakten nehmen (wenn man dort geführt wurde)und ihr könnt mir glauben, man staunt nicht schlecht, wenn man da plötzlich Namen von Freunden oder sehr guten Bekannten liest. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es Betroffene, die vom Jugendalter an bespitzelt wurden, in jeglichen Lebenslagen. Man kann sich diese Zustände wirklich kaum vorstellen. Auch aus diesem Grund hat mich der Film sehr betroffen gemacht. Ich kann wirklich jedem, der den Film noch nicht gesehen hat und sich für zeitgeschichtliches Geschehen interessiert empfehlen, dieses unbedingt mal nachzuholen.
Bei den Sat1 "Movie-Movie-Film-Film.."-Filmen muss man ja wirklich vorsichtig sein. Da gab es schon viele total schlechte Streifen, die ihr Material nicht wert sind. Aber "Der Tunnel" hat mir wirklich sehr gut gefallen!
Die Verfilmung der Flucht von Bürg ...
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Ok, ich muß zugeben - ich bin ein Ossi (wohne nur mittlerweile ganz woanders), aber mal ganz ehrlich - der Film ist klasse. Es werden so realistisch die Gefühle von Menschen geschildert, die es ja auch im wahren Leben gab. Das Davor - der Mauerbau und auc ...
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..., Wicked Lake)
Jennifer: Alyce LaTourelle
(Junk, Big Helium Dog, All the wrong Places)
Jerry: Trent Haage
(He, Slices, the Trek, Devils Moon, the Ghouls, Atomic Hero 4)
Larry Benjamin: Lloyd Kaufman
(Rocky 1 +5, Atomic Hero 2, Orgazmo, the Tunnel, Lapdance 01, Crank 2, Knight of the Living Dead)
Technische Daten:
Herstellungsland: USA (1999)
Laufzeit: 95:23Min
Altersfreigabe: FSK 18
Bildformat: 1,33:1
Tonformat:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: keine
Extras:
Trailer:
- Nails
- The Vanguard
Fassungen:
Der Film ist in Deutschland bei ?Cult Movies Entertainment? erschienen und ein wahres Schnitte-Schlachtfest (Der Film geht uncut 114 Minuten). Sowas ist nicht mehr nur unschön sondern eigentlich eine Schweinerei, die mich dazu treibt allen die österreichische Fassung zu...
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