Two for the Show - Kansas

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Two for the Show - Kansas

Rock - 1 - CD - Label: Epc - Vertrieb: bmg Deutschland - Veröffentlicht am: 6. Juli 1990 - EAN: 5099746684228

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Erfahrungsbericht über "Two for the Show - Kansas"

veröffentlicht 08.12.2007 | Pengoblin
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Vertrauende : 9
Über sich :
"Dies sind meine Überzeugungen und Grundsätze. Wenn Sie Ihnen nicht gefallen - ich hab' auch noch andere." (Groucho Marx)
Ausgezeichnet
Pro Dynamisch, virtuos, intelligent, abwechslungsreich
Kontra Nicht jeder mag E-Violin
sehr hilfreich

"Von mir: Fünf für die Show"

Kansas in der Besetzung von 1978

Kansas in der Besetzung von 1978

DIE BAND

Die 1972 in den U.S.A. gegründete Progressive Rock-Band Kansas hat sich als einer der langlebigsten Rockpionierkongresse des Genres erwiesen und dabei die übliche wechselvolle Geschichte einer Rockband durchlebt: Erfolge und Misserfolge, Neubesetzungen und Halbauflösungen, Reunions etc.. Obwohl es die Band heute immer noch gibt, lässt sich insgesamt nicht leugnen, dass Kansas in Europa nie so bekannt waren wie in den U.S.A., wo sie von vielen Giganten anspruchsvollen Rocks (u.a. Dream Theater) als große Vorbilder genannt werden. Und obwohl sie heute noch Konzerte geben, waren sie nie wieder so weit oben wie in den späten 70ern. Eigentlich kennen die meisten europäischen Hörer - wenn überhaupt - nur die drei großen Singlehits der Band, die allesamt aus den 70ern stammen: die Rockklassiker "Point Of Know Return" und "Carry On Wayward Son" sowie die schlichtgeniale Gitarrenballade "Dust In The Wind" (wobei letzterer Song für Kansas ungefähr so untypisch ist wie "Boat On The River" für Styx oder "Golden Brown" für The Stranglers).

Das besondere Markenzeichen der Band war lange Zeit die elektrisch verstärkte Violine, die gleichberechtigt mit der virtuos gespielten E-Gitarre als Solo- und Leadinstrument fungierte - ähnlich der Flöte bei Jethro Tull.

Insgesamt präsentierte sich Kansas ansonsten live mit einem unglaublich gut aufeinander eingespielten klassischen Rockbandensemble: Schlagzeug (Phil Ehart), Bass (Dave Hope), E-Gitarre (Rich Williams, Kerry Livgren), Keyboards (Kerry Livgren, Steve Walsh), Männergesang (Steve Walsh) - zzgl. der E-Violin (Robbie Steinhardt).

TWO FOR THE SHOW

Das 1978 vor offenhörbar großem Publikum aufgenommene Livealbum zeigt auf dem Cover zwei ältere Putzfrauen (klassisches Progrock-Publikum also…), die - offenbar nach einem Konzert - zwischen den Stuhlreihen aufräumen und dabei in die zurückgelassenen Programmhefte hineinblättern. Diese beiden Damen sind allerdings nicht die "Two", auf die sich der Titel des Albums bezieht. Auf meiner alten LP-Version des Albums befindet sich die Notiz, dass Kansas das Album einem Jungen gewidmet haben, der auf der Rückfahrt von einem der hier verwendeten Konzerte bei einem Autounfall das Augenlicht verlor. Das kann man für einen geschmacklosen PR-Gag halten, wenn man mag, oder aber für eine rührende Verbeugung vor einem Fan, dessen letztes visuelles Erlebnis eben dieses Konzert war - in meinem CD-Booklet taucht diese Anmerkung eh nicht mehr auf.

Gegenüber dem ursprünglichen, knapp 80minütigen Doppelalbum wurde der Track "Closet Chronicles" weggelassen. Ich meine zwar, das hätte trotzdem auf einer CD noch hingehauen, aber die Auslassung wurde offenbar bis heute nicht aufgehoben. Schade drum. So verbleiben knapp über 70 Minuten ProgRock vom Allerfeinsten. Die Aufnahmequalität ist für ihr Alter ziemlich gut, und der Bandsound kommt präzise, kraftvoll und warm rüber. Das Publikum wurde allerdings - wie bei vielen Livealben aus dieser Zeit - sehr stark zurückgeblendet, was dem Ganzen eine etwas distanzierte Nuance verleiht; wer eine spezielle Vorliebe für Clubatmosphäre hat, den mag das stören. Ich habe es bei der enormen Bühnenpräsenz und Spielfreude, die Kansas hier ausstrahlen, nie als negativ empfunden.

TRACKS

SONG FOR AMERICA (7:31)
POINT OF KNOW RETURN (3:07)
PARADOX (4:09)
ICARUS - BORNE ON WINGS OF STEEL (5:56)
PORTRAIT (HE KNEW) (5:20)
CARRY ON WAYWARD SONG (4:37)
JOURNEY FROM MARIABRONN (8:55)
DUST IN THE WIND (6:18)
LONELY WIND (4:29)
MYSTERIES AND MAYHEM (4:00)
EXCERPT FROM 'LAMPLIGHT SYMPHONY' (2:39)
THE WALL (4:53)
MAGNUM OPUS (11:17)

SONG FOR AMERICA

Painted desert, sequined sky, stars that fill the night, here all life abounds
Rivers flowing to the sea, sunshine pure and bright, here all life abounds
No man rules this land, no human hand has soiled this paradise
Waiting patiently, so much to see, so rich in Earth's delights

Dieser Konzertopener ist für Kansasfans bereits einer der ersten Höhepunkte, und da das Ganze auch textlich recht hymnisch daherkommt, stellt es eine geeignete Selbstvorstellung der Band dar. Ein mehrminütiges Intrumentalintro führt ein in den präzisen ProgRockSound, der alles enthält, was man auch bei heute bekannteren Genrevertretern findet: komplexe, aber unaufdringlich bleibende Töne von der Rhythmussektion, mit entspannter Lässigkeit umherfrickelnde Gitarren und rauh orgelnde Moogornamente, einen souveränen Männergesang und dazu den eigenwilligen Sound der E-Violin, an den man sich u.U. etwas gewöhnen muss.

Für mich ist "Song for America" kein spezielles Highlight, aber es macht schonmal Laune und Lust auf mehr. 4 Sterne.

POINT OF KNOW RETURN

Today I found a message floating
In the sea from you to me
It said that when you could see it
You cried with fear, the Point was near
Was it you that said, "How long, how long
To the Point of Know Return?

Den Text dieser damals aktuellen Singleauskopplung habe ich, ehrlich gesagt, nie ganz kapiert, und auch der etwas affektiert wirkende Titel (mit "know" statt "no") hat bei mir nie so gezündet. Das melodische, flotte Stück dürfte allerdings trotzdem einigen Leuten bekannt vorkommen, die noch nie bewusst von der Band Kansas gehört haben, weil es auf zahlreichen Hitsamplern der 70er auftaucht. Es hat für mich nicht ganz die zeitlose Güteklasse von, sagen wir, "Cold as Ice" von Foreigner, ist aber in vergleichbarer Weise überraschend komplex für eine Single. 4 Sterne.

PARADOX

I know there's more than meets the eye
Like to see it 'fore I die for sure.
Something tells me it's all right
Only one step farther to the door

Es ist der Rockmusik allgemein schon oft vorgeworfen worden, dass dort zuzeiten mit großer Vehemenz und Inbrunst völliger Schwachsinn gesungen wird. Ich meine dagegen, es ist wohl bei JEDER Musikrichtung - Oper, Volkslied, Chanson, Metal - so, dass oftmals der Text deutlich spürbar nur das ist, auf dem der Sänger die Darbietung seines ,Instrumentes' Stimme aufbaut. Und es gibt Songs und Sänger, bei denen das nicht im Geringsten stört - ich ließe mir, ehrlich gesagt, lieber von Neal Morse das Mainzer Telefonbuch vorsingen als von Xavier Naidoo Rilke-Gedichte.

Auch im musikalisch sehr ambitionierten ProgRock wird oft recht bruchstückhafter Nonsens aus mehr oder weniger wirkungsträchtigen Symbolen und Metaphern zusammengesungen - und Kansas sind auf weiten Strecken typische Vertreter dieser Art zu texten. Paradox ist ein gutes Beispiel dafür - und belegt zugleich, dass das dem Song überhaupt nicht abträglich sein muss, denn "Paradox" ist ein sehr gelungenes Spiel mit Spannungsbögen, kurzen treibenden Passagen und Rhythmusbrüchen,.die zwischendurch immer wieder zur Eingängigkeit und Melodie zurückfinden. Etwas komplexer als die beiden vorherigen Tracks, belegt "Paradox" vor allem das perfekte Livezusammenspiel der Band. 4 Sterne.

ICARUS - BORNE ON WINGS OF STEEL

Early in the morning sunlight, soaring on the wings of dawn
Here I'll live and die with my wings in the sky, and I won't come down no more.
Higher than a bird I'm flying, crimson skies of ice and fire.
Borne on wings of steel I have so much to feel and I won't come down no more.

Sail on, sail on, I will rise each day to meet the dawn. So high, so high…

Die gute alte Sage von Ikarus ist wohl in der Rockmusik schon recht oft verwurstet worden wegen ihres angenehm unspezifischen Symbolcharakters. Auch Kansas fahren auf dieser Schiene und stricken daraus einen richtig guten komplexen Rocksong genau zwischen Progressive und Rock'n'Roll, bei dem vor allem die Zusammenarbeit von E-Violin und Gitarre beeindruckt. Das will und muß man LAUT hören. Das kurze Instrumentalsolo ab 2:27 ist einer meiner kleinen Privatfavoriten des Albums, mit einer schönen Steigerung bis hin zu einem schönen Höhepunkt etwa bei 3:17, der kurz mal den Sologitarristen rauslässt und ihn leider viel zu schnell wieder einfängt. Klare 5 Sterne.

PORTRAIT (HE KNEW)
CARRY ON WAYWARD SON

He was off on another plane
The words that he said were a mystery
Nobody's sure he was sane
But he knew, he knew more than me or you
No one could see his view, Oh where was he going to…

Wie ein recht weitgeschwungenes Intro zu etwas Epischerem setzt dieser Song ein, erweist sich jedoch dann als einer der zugänglichsten und eingängigsten des Albums. Man kann mit dem Fuß dazu wippen ohne Gefahr, sich was zu verstauchen. Mit geringfügigen Änderungen hätte das problemlos auch ein früher Foreigner-Song sein können. Wiederum peppt die E-Gitarre das Ganze noch etwas weiter auf, ohne sich zu sehr vorzudrängeln. Ab der 4. Minute geht dann die Solopost ab und leitet über zu dem hymnischen

Carry On My Wayward Son
There'll Be Peace When You Are Done
Lay Your Weary Head To Rest
Don't You Cry No More

Hier beweist Sänger Steve Walsh, dass er ein sehr angenehmes Timbre hat und durchaus auch mal kraftvoll gegen die Band ansingen kann, um dem eigentlich unspektakulären Stück mehr Dynamik zu verleihen. Die Gitarre hilft dabei. Beide zusammen: 4,5 Sterne.

JOURNEY FROM MARIABRONN

From the very start
I screamed for the devil to let me be
I called to the heavens to set me free
Today I prayed for the answer and not one
Of the gods in the sky would rescue me

Der Text dieses frühen Stückes (vom Kansas-Debutalbum von 1972) erklärt leider nicht den für einen deutschen Betrachter durchaus interessanten Titel - man kann nur vage den Hintergrund einer Wall- oder Pilgerfahrt assoziieren. Überhaupt tauchen bei Kansas recht oft religiöse Bilder auf, ohne dass es explizit (und für manchen störend) christlich zuginge.

Musikalisch geben die knapp neun Minuten des Stückes reichlich Raum für etwas ausführlichere Soloeinsprengsel, und z.B. besonders ab 4:18 kann man sich von den virtuosen Fähigkeiten der Beteiligten überzeugen, ohne dass deswegen die Zusammengehörigkeit von Song & Band auseinanderfiele. Eher Prog als Rock, und das im besten Sinne. 4,5 Sterne.

DUST IN THE WIND

I close my eyes, only for a moment, and the moment's gone
All my dreams, pass before my eyes, a curiosity
Dust in the wind, all they are is dust in the wind

Diese schlichte und im Grunde völlig, unspektakuläre Gitarrenballade hat sich längst als Lagerfeuerklassiker etabliert und siedelt irgendwo zwischen "Country Roads" und "Wish you were here". Hier wird sie mit einem schönen Violinsolo angereichert und am Schluss durch ein etwa zweiminütiges akustisches Gitarrensolo ergänzt, das aber eigentlich ein eigener Track ist. 5 Sterne und ein Tränchen im Auge, weil's so schön ist.

LONELY WIND

When I'm needin' a friend I can talk to the wind
God I sure am glad that I found him
Sometimes he seems to be the only one beside me
Who can feel the Lord's breath all around him
Winter's cold frozen ice or a bright autumn day
On a warm summer night you can hear him say

Cry for me, sigh for me, sad breezes flow
Stay for me, play for me, the song my friends will know
My lonely wind must blow…

Der mit dem Oeuvre der Band vertraute Fan hat das schwungvoll perlende Pianosolo zu Beginn des Stückes genutzt und die gerade abgebrannte Wunderkerze durch eine neue ersetzt. "Lonely Wind" ist ein langsam schreitendes hymnisches Mitsingstück mit einem guten Schuß Melancholie, das durchaus Ohrwurmqualitäten hat. 4 Sterne von mir, denn jetzt kommen meine beiden Favoriten:

MYSTERIES AND MAYHEM
EXC. FR. LAMPLIGHT SYMPHONY
THE WALL

A cold wind's blowin' right down my back
I'm runnin, I'm runnin' from a figure that's dressed in black
I think my legs are made out of lead
Cause I'm runnin' but I'm going nowhere
The bad dream is coming closer and closer…

Diese dreizehn Minuten fasse ich zusammen, da sie ineinander übergehen. Nach dem ruhigen Viertelstündchen mit "Dust" und "Wind" legen Kansas unvermittelt wieder recht ,heavy' los. "Mysteries and Mayhem" deutet dabei einen Verfolgungsalptraum an (siehe Text), und entsprechend treibend ist auch das Stück. Wenn man wissen will, wo Bands wie Dream Theater ihren dramatischen Schmiss herhaben: das ist ganz klar eine ihrer Wurzeln.

Zweieinhalb instrumentale Minuten lang leitet vor allem die E-Violin mit einem verhalten-hymnischen Auszug aus einem längeren Stück über zum Folgenden. Die letzte Minute (ab 1:50) bereitet schon mal meinen ganz persönlichen Gänsehautmoment des ganzen Albums vor, und das ist der Einstieg in "The Wall". Bitte (sofern nicht schon geschehen) wieder LAUT aufdrehen.

Es gibt ja gerade im ProgRock hier und da ganz kurze, oft musikalisch eigentlich völlig schlichte Momente, bei denen einem kurzzeitig die Gravitation abhanden kommt. Ganz ganz selten gelingt es einer Band, einen solchen Moment auf ekstatische Liedlänge auszudehnen (man denke an die Liveversion von "Stairway to Heaven" oder an jene zeitlos-magischen drei Minuten des Intros von "Shine on you crazy Diamond"). Jedoch ist es - zumindest für mich - viel öfter eine womöglich nur paarsekundenlange Passage, in die ich mich verliebe. Ein solcher Moment ist für mich das Gitarrenintro zu "The Wall". Zwar ist auch das Stück, das darauf folgt, mein klarer Favorit der Band (inkl. des Textes), aber ich denke, dass es u.a. auch diese wenigen Sekunden waren, die mich zu einem dauerhaften Freund des Albums gemacht haben, bwohl bislang jeder Versuch, mich für eines der Kansas-Studioalben zu begeistern, gescheitert ist. Nun ja, jedenfalls 5 Sterne und einen dazu aus meiner Privatschatulle für besondere Gelegenheiten.

It's standing there, the symbol and the sum of all that's me
It's just a travesty, towering, blocking out the light and blinding me
I want to see

Gold and diamonds cast a spell, it's not for me I know it well
The riches that I seek are waiting on the other side
There's more that I can measure in the treasure of the love that I can find
And though it's always been with me, I must tear down the Wall and let it be
All I am, and all that I was ever meant to be, in harmony
Shining true and smiling back at all who wait to cross
There is no loss.

MAGNUM OPUS

… it's really all we've got to share
Cause rockin' and rollin', it's only
howlin' at the moon.
It's only howlin' at the moon.

Textlich knapp, dafür musikalisch recht ausladend kommt mein zweiter Kansas-Favorit daher. Mit ein bisschen Glück werden Dream Theater auch dieses Stück eines Tages mal covern, und vielleicht wird das ebenso gut wie diese Liveversion.

Mit einem ausgedehnten, etwas sphärischen Intro für Synthesizer und E-Violin blendet sich das Stück ein, um nach ca. zweieinhalb Minuten recht abrupt in das markante Hauptthema zu münden. Kurz darauf folgt die sehr leise gesungene Textpassage, die mit obigen Zeilen und dem Anheulen des Mondes endet (jahrelang war das wohl der einzige Ausschnitt, den Kansas noch live gespielt haben) - nach The Wall ist das der für mich schönste (wenn auch sehr kurze) Gesangspart, den ich von Steve Walsh kenne. Danach lassen sich Kansas zum Abschluss des Albums einige virtuose Minuten lang instrumental völlig von der Leine, dass es den ProgRockFan nur so freuen kann: fetzige und ruhige Momente gehen mit perfekter Kontrolle und trotzdem mit frischer Spielfreude ineinander über, eines ergibt das andere, bis Kansas zuletzt bei einer Reprise des Themas ankommen und danach bei einem perfekten Rockkonzertfinale, wie es eben nur wahre Könner hinzusemmeln vermögen. Besonders beeindruckend: Drummer Phil Ehart - für den lohnt sich durchaus mal ein eigener Hördurchgang. Wer sich mit aufgedrehten Boxen von "Magnum Opus" durchpusten lässt, dessen erste gesprochene Silbe nach dem Ende der CD kann eigentlich nur "Wow!" lauten.

FAZIT:

Obwohl Kansas nie zu meinen liebsten Bands gehört haben, halte ich dieses eine Livealbum für einen der ganz großen Momente der Rockmusik der späten 70er, für mich durchaus auf einer Ebene mit "The song remains the same". Kansas kommen dabei aus einer ganz anderen Ecke als Deep Purple oder Led Zeppelin, und für eine kurze Zeit waren sie diesen Giganten ein würdiges, sehr amerikanisches Gegenstück. Sie waren dabei weniger experimentell und grenzgängerisch als diese, kombinierten aber deren komplexere Strukturen sehr erfolgreich mit der melodiösen Zugänglichkeit von Supertramp und ruppigem Foreigner-Sound.

Entsprechend empfehle ich es z.B. Fans von Dream Theater oder Spock's Beard oder auch Leuten, die Supertramp und Styx mögen, sie aber auch manchmal ein bisschen leid sind.

Anspieltips: ICARUS, MYSTERIES AND MAYHEM … THE WALL, MAGNUM OPUS

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • bojorix veröffentlicht 03.03.2013
    Geilomat - Deine Schreibe, nicht zuletzt aber auch der Gegenstand: Diese Band ist eine Legende.
  • gegendenstrich veröffentlicht 01.07.2011
    Sehr schön, danke!
  • Melkeimer veröffentlicht 08.02.2008
    Ich muss zugeben, dass mich Berichte über Musik nicht so sonderlich interessieren... hab deshalb nur stichpunktartig den Bericht überflogen... und das was ich gelesen habe verdient auf jeden Fall ein sh :-)))
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Produktdaten : Two for the Show - Kansas

Produktbeschreibung des Herstellers

Rock - 1 - CD - Label: Epc - Vertrieb: bmg Deutschland - Veröffentlicht am: 6. Juli 1990 - EAN: 5099746684228

Haupteigenschaften

Titel: Two for the Show

Künstler: Kansas

Komponist: .

Genre: Rock

Schlagworte: Classic Rock & Pop; Soft Rock; BombastRock / Power Rock; Alternative; Pop international

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

Veröffentlichungsdatum: 6. Juli 1990

Label: Epc

Vertrieb: bmg Deutschland

EAN: 5099746684228

Titel auf CD 1

1.: Song for America (Live)

2.: Point of Know Return (Live)

3.: Paradox (Live)

4.: Icarus (Borne on Wings of Steel) (Live)

5.: Portrait (He Knew) (Live)

6.: Carry on Wayward Son (Live)

7.: Journey from Mariabronn (Live)...

8.: Dust in the Wind (Acoustic Guitar Solo) (Live)

9.: Lonely Wind (Piano Solo) (Live)

10.: Mysteries and Mayhem (Live)

11.: Excerpt from Lamplight Symphony (Live)

12.: The Wall (Live)

13.: Magnum Opus (Live)

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