Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Viele neue Eindrücke und Erfahrungen; Verbesserung der englischen Sprache; neue Kontakte |
| Kontra: |
Es gibt auch harte Tage, an denen man sich einsam und allein fühlt |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Liebe Ciao-Leser und –Leserinnen!
Heute möchte ich über eine ganz besondere persönliche Erfahrung berichten.
Wie vielleicht einige von euch noch wissen, war ich in der Zeit vom 1. September 2002 bis zum 8. Februar 2003 (Fünf Monate und eine Woche), sprich: die ersten beiden Quartale der elften Klasse, in den USA (in der Zeit habe ich übrigens auch einige Berichte verfasst).
Von diesen fünf Monaten voller neuer Erfahrungen möchte ich euch heute berichten. Viel Spaß beim Lesen. :)
*~ Wie ich darauf kam, in die USA zu reisen ~*
In der elften Klasse der Gymnasien wird den Schülerinnen und Schülern in der Regel ein Auslandsaufenthalt angeboten. Der Rektor der Schule erlaubt den Schülern für mehrere Monate oder sogar ein ganzes Jahr im Ausland eine fremde Schule zu besuchen. Die beliebtesten Länder sind hierbei oft die USA, England oder Australien.
Gegen Mitte der zehnten Klasse (2001/2002) fing ich an, mir Gedanken über einen Auslandsaufenthalt zu machen. In Frage kam für mich entweder Portugal (Herkunftsland) oder USA. Warum die USA? Ganz einfach: ich hatte schon mehrere Male die USA besucht, da dort (dank der Emigrationswelle in den 70er Jahren) meine Tante, mein Onkel und meine beiden Cousinen leben. Somit bestand die Möglichkeit, im Hause meiner Familie zu wohnen, anstatt zu einer fremden Gastfamilie zu ziehen.
Ein weiterer Vorteil war, dass ich nach einem Aufenthalt in den USA die englische Sprache besser beherrschen würde; dies schien von besonderer Wichtigkeit, da ich eventuell später Anglistik studieren möchte und mich generell sehr für Sprachen interessiere.
Da meine in den USA lebende Verwandtschaft total begeistert von dem Gedanken war, mich monatelang bei sich zu Hause haben zu dürfen, stellten sich meine Cousinen sofort zur Verfügung, allen möglichen Papierkram für mich vor Ort zu erledigen. Um die Angelegenheiten in Deutschland wollten meine Mutter und ich uns natürlich in Ruhe kümmern. Somit hatte ich einen klaren Vorteil gegenüber anderen Schülern, die nur per Gastfamilie eine Möglichkeit fanden, in die USA zu reisen und dort monatelang zu wohnen.
Somit stand für mich fest: Ich möchte in die USA!
*~ Papierkram, Organisation und Kosten ~*
Normalerweise wird der Auslandsaufenthalt von einer Organisation geregelt. Man bekommt genügend Informationen über solche Organisationen im Reisebüro, in der Schule oder im Internet. Die Organisation beschafft dem Schüler/der Schülerin eine Schule irgendwo in den USA (ich weiß nicht, ob man sich das aussuchen kann, aber ich denke z.T. schon). Dazu wird eine freundliche Gastfamilie aufgesucht, die bereit ist, den Schüler für den bestimmten Zeitraum bei sich wohnen zu lassen.
Leider kosten diese Organisationen wirklich sehr viel. Wie viel kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass es für mich preiswerter war, zu meiner Familie zu fahren, und zwar OHNE Organisation. Wir haben alles privat geregelt. Natürlich ist es im Nachhinein viel mehr Arbeit und Stress gewesen, aber das war es mir wert, da ich somit zu meiner Familie fahren durfte. Denn es wäre nicht mein Ding gewesen, monatelang bei fremden Menschen zu wohnen; aber das kann jeder für sich entscheiden.
Wenn man also Glück hat, und weiß, wo man wohnen kann, ist es als nächstes wichtig, eine Schule in derselben Stadt zu finden, die einen aufnimmt. Ich habe im Staat New Jersey gewohnt; das ist ein Nebenstaat von New York. Die kleine Stadt, in der ich lebte, heißt „Roselle Park“.
Ich persönlich wollte am liebsten auf die „Roselle Park High School“ gehen, da meine Cousine Alexandra zu dem Zeitpunkt ebenfalls auf diese Schule ging. Der Rektor wollte jedoch niemanden aufnehmen, der nicht durch eine Organisation in die USA eingereist käme.
Nun ja, nach dieser Enttäuschung hoffte ich, trotzdem noch eine Schule zu finden. Meine ältere Cousine, Liliana, half mir indem sie sich bei einer anderen Highschool erkundigte, nämlich bei der „Roselle Catholic High School“, die nicht im Städtchen „Roselle Park“, sondern im Nachbarstädtchen (sagen wir eher: Stadtteilchen) „Roselle“ liegt.
Diese Schule ist jedoch, wie der Name schon sagt, eine katholische Schule. Und amerikanische katholische Schulen sind kostenpflichtig. Somit mussten meine Eltern pro Quartal etwa 1.500 US-Dollar zahlen, insgesamt also 3.000 $. Die schulische Anmeldung war leider ebenfalls kostenpflichtig, und zwar kostete es rund 100 US-Dollar.
Wir haben aber ausgerechnet, dass es dennoch billiger wäre, als durch eine Organisation alles regeln zu lassen, und somit war es für meine Eltern in Ordnung, das Geld zu bezahlen, da sie mir die Möglichkeit, ins Ausland zu fahren, unbedingt ermöglichen wollten. Lieb, nicht? :)
Als ich mich nun entschloss, zur „Roselle Catholic Highschool“ zu gehen, musste natürlich noch sehr viel organisiert werden. Meine Cousine Liliana kümmerte sich zum Glück vor Ort um den Papierkram. Sie beschaffte ein Anmeldeformular von der Schule, das sie mir per Post schickte, und welches ich ausgefüllt zurückschickte. Außerdem war es wichtig, eine Kopie meines letzten Zeugnisses zur Highschool zu schicken. Dabei musste ich meine deutschen Schulnoten in das englische System umschreiben, bzw. die englischen Bezeichnungen dafür daneben schreiben. Das bedeutete, dass jedes „sehr gut“ ein „A“ bekam, jedes „gut“ ein „B“, usw..
Wie schon vorher erwähnt, flog ich am 1. September 2002 in die USA. Im Mai 2002 war ich in Portugal, und meine Cousine Liliana ebenfalls. Sie zeigte mir einige Prospekte meiner „zukünftigen“ Schule und außerdem ein weiteres Formular, auf dem ich meine Wunschfächer anwählen durfte. Insgesamt hatte ich „nur“ sieben Fächer. Mehr dazu später.
Ja, und wie ging’s dann weiter?
Das Wichtigste war vor allem, ein Schülervisum zu beantragen und zu bekommen. Mit der Beschaffung eines Visums sollte man wirklich schon sehr früh beginnen; am besten ein dreiviertel bis ganzes Jahr vorher.
Um ein Visum zu beantragen, muss man sich zunächst ein Antragsformular schicken lassen, bzw. aus dem Internet runterladen. Das Visum habe ich bei der Amerikanischen Botschaft in Bonn beantragt; das Antragsformular kann man sich unter der Homepage http://www.us-botschaft.de/ beschaffen. Unter „Visa-Information“ findet man schnell das passende Formular und die passenden Infohotlines für das gewünschte Visum.
Weiterhin wichtig ist eine deutsche Schulbescheinigung, die beweist, dass der- oder diejenige in Deutschland zur Schule geht. Außerdem sollte man sich von der amerikanischen Schule ebenfalls eine Bescheinigung schicken lassen, dass man während der angegebenen Zeitspanne, die man im Ausland verbringen möchte, einen sicheren Platz an einer amerikanischen Schule hat. Hinzu kam noch ein von mir verfasster, kurzer Text mit einer knappen Begründung, weshalb ich an einem Schülervisum interessiert bin – sprich, meine Beweggründe, ins Ausland zu reisen. Dieser Text wurde von meinen Eltern durchgelesen und unterschrieben, da ich damals noch minderjährig war und der Auslandsaufenthalt natürlich von ihnen genehmigt werden musste.
All diese Zettel und Formulare (Visa-Antragsformular, deutsche Schulbescheinigung, amerikanische Schulbescheinigung und selbstverfasster Text mit Begründung der Reise) kommen in einen Briefumschlag und werden zusammen mit den Visa-Beantragungsgebühren (damals waren es knapp 79 DM; der genauer Euro-Betrag steht auf der Homepage) an die amerikanische Botschaft in Bonn geschickt.
So, und nun muss man nur noch abwarten und viel Geduld haben, bis das gewünscht Schülervisum nach Hause geschickt wird!
Es war kurz vor den Sommerferien 2002, da weckte mich meine Mutter plötzlich morgens aus meinem tiefsten Schlaf und hielt mir – na endlich! – meinen Reisepass, mit dem eingeklebten Visum vor die Nase! *Jupiiiiiieeeh!!!!* Nun musste ich nur noch schnell ein Flugticket besorgen; meins hat ca. 600 Euro (Hin- und Rückflug) gekostet hat.
Jetzt hieß es nur noch: USA – ich komme...! :)
*~ Weiteres Organisatorisches ~*
Wichtig für das amerikanische Schulleben waren natürlich die Hefte und Ordner, die ich mir beschaffen musste. All diese Sachen kaufte ich jedoch in den USA ein, da dort die Maße ein wenig anders sind und die Blätter anders gelocht werden als in Deutschland. Einen Rucksack erhielt ich von meiner Cousine :).
Wie schon erwähnt, war meine Schule („Roselle Catholic High School“) eine katholische Schule; in katholischen amerikanischen Schulen muss man (leider) Schuluniform tragen! Das hieß also: karierten Schottenrock, dunkelblaue und weiße Kniestrümpfe, ordentliche Schuhe, mehrere weiße Blusen und dunkle, einfarbige Pullover beschaffen! *augen~verdreh* Toll fand ich die Aussicht nun wirklich nicht, aber irgendwie war ich doch schon gespannt auf diese neue Erfahrung.
Und so kam er: Mein erster Schultag am 03.09.2002 in der Roselle Catholic High School!
*~ Mein erster Eindruck ~*
Ja, da stand ich nun. Pünktlich wie noch nie, inmitten von brabbelnden Amerikanern, mit einem Rock, der mehr als zu lang war (!), wodurch ich (im Nachhinein gemerkt) total „brav“ aussehen musste und alles was ich sah waren karierte Schottenröcke!
Oh Gott war ich eingeschüchtert und nervös! *lach* Im Nachhinein kam ich mir wie ein kleines, verlorenes Mäuschen vor, dass einfach brutal ins Kalte Wasser geschmissen wurde.
Und wo sollte ich bitte schön hingehen? „Du schaffst das schon,“ meinte meine Cousine Liliana zum Abschied zu mir. Ich hoffte sehr, dass ich es schaffen würde.
Irgendwann merkte ich nur, dass die gesamte Schülerschaft sich plötzlich durch eine große Tür, die links neben dem Haupteingang lag, zwängte. Und natürlich folgte ich ihnen! Plötzlich befand ich mich in der Turnhalle der Schule, an dessen Seiten links und rechts viele Bänke standen, wo sich die Schüler draufsetzten.
Nach und nach beruhigte sich die Menge, und der Direktor nannte, nach einer kleinen Ansprache, in der er die Schüler für das neue Schuljahr begrüßte, die „Homerooms“ der einzelnen Jahrgänge. Was sie „Homerooms“ genau sind, werde ich später noch erklären.
Zufällig hörte ich, wie der Direktor Brother Owen (ein Bruder, da es ja eine katholische Schule ist) zufällig sagte: „Von Aagaard bis Borges – Homeroom Nummer 3A!“. Es wurden nämlich immer die Nachnamen der einzelnen Schüler aufgerufen, bzw. die alphabetische Reihenfolge. Da ich mit Nachnamen Borges heiße, wusste ich sofort, dass ich jetzt aufstehen musste und den anderen Schülern, die aufstanden, folgen musste. Was für ein Glück! *Schweiß~wegwisch* Somit folgte ich den anderen zu meinem zukünftigen „Heim-Raum“ und wir wurden schon bald von einer netten, lockigen Lehrerin begrüßt, die mir schnell meinen Platz zuwies.
Und wie war das mit den anderen Schülern und Schülerinnen?
Anfangs, auf dem Weg zum Homeroom wurde ich sofort von einem Mädchen aus meiner Stufe angesprochen, die mich tröstete, als ich ihr sagte, dass ich ziemlich aufgeregt sei. Sie legte gleich ihren Arm um mich und sagte, dass es bestimmt alles gut sein würde. Ich war natürlich sehr positiv überrascht von dieser Aufgeschlossenheit und fühlte mich gleich viel wohler. Was aus diesem anfänglichen Kontakt geworden ist, erzähle ich später, unter „Freundschaften und Kontakte“.
*~ Kurze Informationen zum amerikanischen Schulsystem ~*
Das amerikanische Schulsystem gliedert sich anders als das deutsche. In den USA, bzw. im Staat New Jersey (da ich nämlich leider nicht sagen kann, ob es in den einzelnen Staaten Unterschiede gibt), geht man satte acht Jahre in die Grundschule. Diese „Grundschule“ nennt man auch in den USA „Elementary School“ (Elementare Schule), in der das Grundwissen, um in die weiterführende Schule gehen zu können, geschaffen wird.
Nach diesen acht Jahren kommt man in die High School, oder auch „Secundary School“ genannt (Sekundar-Schule). Hier gibt es keine Unterteilung in Sekundar I und Sekundar II wie in Deutschland. Weiterhin gibt es keine Unterteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Hier wird jeder Schüler, egal wie leistungsstark oder –schwach er/sie sein sollte, in die High School geschickt. Je nach Leistung kann man in der High School später aber Fächer wählen, die ein Jahr höher sind, sprich: Man hat dann Unterricht mit der oberen Stufe zusammen. Diese Fächer nennen sich dann „Advanced“, was so viel bedeutet wie „Fortgeschrittener“.
Die High School dauert genau vier Jahre. Wenn man es zusammenrechnet, erkennt man, dass man in den USA nur 12 Jahre Schule hat und keine 13 Jahre Schule wie in Deutschland; wobei man ja jetzt auch schon lange darüber am debattieren ist, ob man die 13 Jahre nicht zu 12 Jahren verkürzt – ob das so sinnvoll ist, soll man dahingestellt werden.
Für die einzelnen Schuljahre gibt es Bezeichnungen für die Schüler (etwa gleichzusetzen mit der Bezeichnung „I-Männchen“ für Erstklässler):
Schüler der 9. Klasse (erstes High School Jahr) heißen „Freshmen“;
Schüler der 10 Klasse (zweites H.S. Jahr) heißen „Sophomores“;
Schüler der 11. Klasse (drittes H.S. Jahr) heißen „Juniors“;
Schüler der 12. Klasse (letztes H.S. Jahr) heißen „Seniors“.
Da ich – wie oben schon erwähnt – im elften Schuljahr war, wurde ich dementsprechend ein „Junior“. Dabei war auffällig, dass die meisten Schülerinnen und Schüler knapp ein Jahr jünger als ich waren; meine Cousine, die so alt ist wie ich, war dementsprechend schon ein „Senior“ an ihrer High School. Dies lässt darauf schließen, dass in den USA die Kinder ein Jahr eher eingeschult werden, etwa mit fünf Jahren, und nicht mit sechs Jahren. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.
*~ Information zur Roselle Catholic Highschool ~*
Roselle Catholic High School ist eine katholische High School (weiterführende Schule) im kleinen Städtchen Roselle, New Jersey, USA. Um zur Roselle Catholic High School zu gehen muss man, wie schon vorher beschrieben, Geld bezahlen.
Brother Owen – der Direktor der Schule – setzt vor allem Wert auf Gemeinschaft innerhalb der Schüler- und Lehrerschaft. Es gibt sehr viele verschiedene außerschulischen Kurse und Aktivitäten, sowie Möglichkeiten, sportlich tätig zu werden; dies dient vor allem dem Wachstum der Gemeinschaft und dem Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Schule.
Ich war leider in keinem dieser „Clubs“, jedoch einige Freunde von mir. Es gab, z.B., den „Portuguese Club“ (Portugiesen Klub), „Spanish Club“ (Spanier Klub), „African American Club“ (Afroamerikanischer Klub), „Basketball Club“, „Girl’s Soccer Club“ (Mädchenfußball Klub), usw.
An dieser Schule sind ca. 30% der Schüler Afroamerikanischer Herkunft, sowie ein sehr großer Teil Lateinamerikanisch. Ansonsten herrscht eine sehr große Nationalitätenvielfalt; von Afroamerikanern, über Mexikaner, Europäer, Lateinamerikaner, usw..
Da die Schule katholisch ist, gibt es natürlich auch eine kleine Schulkapelle, in der manchmal kleine Gottesdienste abgehalten werden. Ferner natürlich die Schule-Cafeteria, eine große Turnhalle, ein Sportplatz, Sekretariat, kleiner Kiosk und natürlich die vielen Klassenräume, sowie sanitären Anlagen.
Während des gesamten Schuljahres gibt es verschiedene sportliche Ereignisse, sowie Feste und Feiern. Es wurde zum Beispiel oft Fußball oder Tennis gegen „Nachbar“-Schulen gespielt; dies war immer Grund größter Aufregung. Besonders wenn die „Lions“ (Der Löwe ist das Maskottchen der Schule“ gegen die Schule meiner Cousine („Roselle Park High School“) spielte und gewann. :)
Zu Halloween (31.10.) gibt es stets eine große „Halloween“ –Party, zu der ich 2002 auch hingegangen bin.
Das größte Fest überhaupt ist das „Festival of Lights“ (Fest der Lichter), das stets zu Weihnachten statt findet. Es ist ein Fest geprägt von Tanz, Gesang, Show und Worten. Außerdem backen 120 Schülerinnen und Schüler Lebkuchenhäuser, um sie an dem Tag für einen guten Zweck zu verkaufen. Hinzu kommt ein riesiger Weihnachtsbaum mitten in der Turnhalle, der über 300 Geschenke bewacht, die später an die Familien der Gemeinschaft geschickt werden.
*~ Ein Tag an der Roselle Catholic High School ~*
So, jetzt möchte ich euch über meine eigenen Erfahrungen in der Roselle Catholic High School berichten; dafür beschreibe ich euch einen “normalen” Tag an der Schule.
Ca. 8.00 Uhr: Mit meinem – inzwischen sehr viel kürzeren! – Rock, den sexy Kniestrümpfen, der weißen, braven Bluse und den saloppen Schuhen sehe ich einfach perfekt gekleidet aus und marschiere mit meinem schweren Rucksack auf dem Rücken und dem noch schwereren Biologie- und Mathebuch zu meinem Homeroom 3A. Die 3 steht für mein Jahr (mein drittes Jahr an der High School, ich bin also ein Junior) und das A steht einfach für die erste Einteilung der Stufe. Die Stufe an sich ist im Alphabet angeordnet. Das heißt, dass in meinem Homeroom nur Leute sind, die unmittelbar vor mir im Alphabet stehen (da ich nämlich gerade noch als letzte in diesen Homeroom reingekommen bin). Der Homeroom ist einfach nur wie ein „Klassenraum“, in dem man sich vor dem eigentlichen Unterricht versammelt und wichtige Information vom Homeroom-Teacher bekommt. Außerdem wird dort der „Morning-Prayer“ (das allmorgendliche Gebet), sowie der Schwur zur Amerikanischen Flagge dargelegt. Was das genau ist, erkläre ich jetzt.
Man hört einen „Gong“ und eine Stimme sagt im Lautsprecher: „Bitte erhebt euch zum Morgengebet“. Daraufhin stehen wir alle auf und lauschen andächtig dem heutigen Gebet. Jeden Tag ist es ein anderes Gebet, und je nach Zeit (Allerheiligen, Pfingsten, Ostern, Weihnachten, usw.) auch darauf abgestimmt. Nach dem Gebet drehen sich alle ein Stück nach links und schauen auf die amerikanische Flagge, legen die Hand auf die Brust und sagen einen Schwur auf, in dem es ungefähr darum geht, dass man der Flagge und dem dazugehörigen Land absolute Treue schwört.
HAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALT!!!!!!
Mögen einige jetzt denken und sich bestätigt fühlen, dass die Amerikaner alle ein Rad ab haben. :) Dazu muss ich nämlich einiges sagen.
Das Gebet jeden Morgen finde ich vollkommen in Ordnung, da die Schule katholisch ist und demnach auch zu seiner Religion steht. Aber der Schwur ... da musste ich anfangs GEHÖRIG schlucken und jetzt immer noch ... wie wir alle wissen oder ahnen, sind die Amerikaner wirklich extrem stolz auf ihr Land und WEHE jemand sagt etwas Schlechtes über die USA. Aber Vorsicht, Vorsicht, nicht jeder ist so!
Natürlich wurde mir gesagt, dass ich den Schwur nicht mitzusprechen brauche und vor allem, dass ich nicht die Hand auf die Brust legen müsste. Schön, danke für die Info. Aber gut fand ich es dennoch, dass mir das gesagt worden ist. Ist halt ne Sache von den Amerikanern. Muss man halt akzeptieren, wenn man hinfährt und dort leben will und sich von deren Wirtschaftsprodukten ernähren will ... *oops* okay, lassen wir das... ich erzähle besser einfach weiter.
Nach dem Homeroom geht jeder – je nach Tag – zu seinem ersten Kurs. Die Kurse waren wiederum durcheinandergewürfelt – je nachdem, was der einzelnen gewählt hat (ähnlich wie bei uns), dennoch mussten wir uns im Alphabet hinsetzen.
Bis ich erst einmal raushatte, wie dieses „Schedule-System“ (Stundenplansystem) überhaupt funktioniert ... *kopfschüttel* Also ich hoffe, ich werde euch jetzt nicht komplett verwirren.
Aber es ist so, dass jeder Schüler nur 7 Fächer hat! Alle Fächer drehen sich pro Tag im Kreis. Das heißt, wenn man am Montag Englisch als erstes Fach hatte, dann hat man es am Dienstag als zweites Fach und das, was am Montag zuletzt dran war, kommt am Dienstag als erstes dran. Alles kapiert???
Wichtig zu wissen war, dass das fünfte Fach (bei mir war es Französisch!) sich NICHT dreht, und zwar war das so wegen der Mittagspause.
So, nach dem Homeroom lief ich also (zum Beispiel) zunächst zu „Religion“. Dort empfing mich eine nette Lehrerin, Mrs. Bingham, die einfach nur total hilfsbereit und freundlich war. Und zum Inhalt des Faches? Wir haben über – wie ich finde – sehr interessante Sachen geredet. Zum einen die Todesstrafe, und ethische Hintergründe (wobei ich sagen muss, dass ich es toll finde, dass man sich in amerikanischen Schulen damit auseinandersetzt), zum anderen über Ethik und Moral.
Nach Religion musste ich schnell zu „English Literature“ (Englische Literatur) hetzen, da man zwischen den einzelnen Stunden (die übrigens ein wenig kürzer sind als die 45Minuten-Stunden in Deutschland) nur drei Minuten Zeit hatte.
Mein Englisch-Lehrer war Mr. Castellano, ein kleiner Philippiner, der noch jünger aussah als wir Schüler. Er war sehr nett und in diesem Fach lasen wir vor allem viel Literatur. Vor allem Shakespeare’s McBeth haben wir sehr lange durchgenommen, und sogar den Film dazu geschaut.
Nach Englisch musste ich schnell zu „American History“ (Amerikanische Geschichte) eilen. Mr. Perfilio (Halb-Ire und Halb-Grieche) war einfach super cool drauf. Vor allem hat er einen super interessanten Unterricht gemacht; neben Spiele und Wettbewerben, erzählte er uns einfach total spannend die Geschichten der ersten englischen Pilger, die nach Amerika kamen, um sich ein besseres Leben aufzubauen, bis hin zur Unabhängigkeitserklärung („Declaration of Independence“), dem ersten amerikanischen Präsidenten, der Sklaverei und der Vertreibung der amerikanischen Ureinwohner („Indianer“). Er erzählte so spannend und überhaupt nicht staubig, dass man gar nicht genug von diesem Fach kriegen konnte.
Nach amerikanischer Geschichte ging es ab zu Biologie. Mein Hass-Fach. Die Lehrerin, eine runde und freundliche Italienerin, Mrs. Berger, war stets sehr zuvorkommend zu mir. Weil ich die Neue war, nahm sie besondere Rücksicht auf mich. Biologie war mein einziges „Advanced“ Fach, und dementsprechend sehr schwer.
Nun ja, wir nahmen Sachen durch – die ich später in der deutschen Zwölf durchgenommen habe – und zwar Vererbungslehre, rezessive und dominante Allele und all so was. Im Grunde super interessant – wie ich finde – aber damals wirklich nur chinesisch für mich. Ich habe dieses Fach nur wegen der netten Lehrerin nicht komplett in den Ofen geschossen. *lach*
Nach Bio war – weil nun das fünfte Fach angesagt war – Französisch dran. Mrs. Schachter, eine runde Jüdin, war außerordentlich freundlich. Das erste Mal, als ich sie und die anderen Schüler französisch sprechen gehört habe, musste ich mir das Lachen wirklich verkneifen. So einen starken amerikanischen Akzent in der „lieblichen“ französischen Sprache war einfach zu köstlich! :)
Nach Französisch ging es ab zum Lunch (Lunch Break Number 3). Die Cafeteria war stets sehr voll und laut; man konnte sich entweder ein Brot selbst mitnehmen, oder sich an dem „Buffet“ bedienen und natürlich bezahlen. Besonders leckere Sachen gab es aber nicht; die Pommes Frites waren sehr fettig, es wurde rumgemantscht, die Nudeln sahen auch gerade nicht lecker aus ... na ja, ich persönlich bevorzugte stets mein selbstgeschmiertes Brot.
Danach ging es zu Mathe. Dort begrüßte uns Mrs. Wischusen, eine super nette Lehrerin, die zum Teil aus Irland stammt. Der Unterricht war „peanuts“ für mich, es wurden Sachen durchgenommen, die ich in Deutschland schon längst gelernt hatte (Termumformungen, leichte Algebra, usw.). Die Tests und Arbeiten hatte ich stets zwei und eins. Schwer zu verstehen war es – meiner Meinung nach – im Bezug auf die Sprache nicht. Ich musste mich aber anfangs sehr daran gewöhnen, dass die Amerikaner die Eins immer nur als einen einfachen Strich (I) schreiben.
Nach Mathematik kam das letzte Fach für diesen Tag: Sport. Mr. Kropa war ein etwas korpulenterer, aber starker Mann, der eine tiefe Stimme hatte und uns richtig zum Schwitzen bringen konnte. Insgesamt war Sport aber recht lau.
Doof war nur, dass ich jeden Tag super schwere Bücher (besonders der Biologie-Schinken und das Mathe- und Geschichtsbuch waren sehr schwer) mitschleppen musste. Jeder Schüler und jede Schülerin hatte deshalb ein kleines Schließschrank, wo man morgens einige Bücher verstauen konnte, die man erst später am Tag brauchte. Außerdem verstaute man das Frühstück darin, die Jacke und sonstige Habseligkeiten.
Wie gesagt war ich zwei Quartale lang (ein halbes Schuljahr) an der Roselle Catholic High School. Während des Jahres schreibt man nicht große und schwere Klausuren oder Arbeiten, wie es in unserem Schulsystem der Fall ist. An meiner amerikanischen Schule schrieb man zwar regelmäßig Tests und „Quizzes“ (kleinere Tests, die leichter waren und nicht so viel zählten), aber die „großen“ Prüfungen waren die „Mid-Terms“ und „Final-Terms“. Ich habe nur die „Mid-Terms“ kennengelernt, da die „Final-Terms“ erst am Ende des Jahres bevorstehen.
Während der „Mid-Terms“, die Mitte Januar stattgefunden haben, wurden in jedem Fach (über den Zeitraum einer Woche verteilt) ein großer Test, fast schon wie eine Klausur, geschrieben. Normalerweise schrieb man einem Tag auch nur in einem Fach ein Test, es kam aber auch vor, dass man zwei Tests an einem Tag schrieb.
*~ Schulische Anforderungen und Vergleich Deutschland und USA ~*
Insgesamt muss ich sagen, dass ich während meiner Zeit an der Roselle Catholic High School eine gute bis sehr gute Schülerin war. Ich habe wirklich stets sehr viel gelernt und vor allem in amerikanischer Geschichte die dicksten Bücher gewälzt – immer mit einem Deutsch-Englischen-Wörterbuch daneben. Ihr könnt aber beruhigt aufatmen, denn die Noten, die ich erzielt habe, haben nicht für die deutsche Schule gezählt. Ich habe mich also quasi umsonst so angestrengt – obwohl man ja nicht nur für die Schule lernen sollte, sondern für sich selbst *räusper*.
Dass ich so gute Noten hatte lag aber auch stark an den Anforderungen. Ich fand den Stoff wirklich nicht schwer und im Gegensatz zu Deutschland größtenteils sogar sehr einfach. Der Mathe-Stoff, den alle anderen total schwierig fanden, war für mich nichts Neues mehr (dabei bin ich überhaupt keine so große Matheleuchte, versteht mich nicht falsch!).
Die Notengebung ist nicht – wie am Anfang dargestellt – das „ABC-System“. In der Highschool gibt es das 0-100 Punkte-System. Wer zwischen 91 und 100 steht, ist „sehr gut + bis sehr gut -“, wer zwischen 81 und 90 steht, ist „gut + bis gut -“, usw. Wie im deutschen System ist auch hier unter 60 ein Defizit (unter „ausreichend -“). Zum Glück hatte ich in keinem Fach ein Defizit!
*~ Freundschaften und Kontakte ~*
Ja, ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich die Kontakte, die ich neu geknüpft habe. Ich kann sagen, dass ich zwei bis drei wirklich gute Freunde dort gefunden habe, aber mit den meisten Leuten nicht allzu viel anfangen konnte. Es ist nicht so, dass ich ein sehr komplizierter Mensch bin; ich denke ich war auch recht offen für neue Menschen und Kontakte. Natürlich gab es Zeiten, in denen es mir nicht so gut ging, und ich mich am liebsten verkrümeln wollte. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich ganz gut geschlagen, glaube ich.
Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, erst das Objekt der allgemeinen Neugierde zu sein, aber danach einfach fallen gelassen zu werden. Es war wirklich so, dass mich am Anfang total viele Leute angesprochen haben und mit mir geredet haben. Am Anfang habe ich schon von dem Mädchen berichtet, die auf dem Weg zum Homeroom tröstend den Arm um mich gelegt hat und mir Mut zugesprochen hat. Diese Offen- und Herzlichkeit habe ich sehr bewundert. Seltsam war es danach nur, als genau dieses Mädchen in der darauffolgenden Zeit kein einziges Wort mehr mit mir geredet hat.
Komisch war es dann nur, wenn eins dieser Mädchen mich zufällig außerschulisch traf. Dann gab es stets ein großes „Hallo“ und „Wie geht es dir denn“ und „Was machst du denn hier“ und „Wie cooool, dass ich dich treffe!“. Da denke ich mir auch nur „Oooookay...“. Seltsam, seltsam diese Amerikaner. Im Nachhinein würde ich einfach sagen, dass sie zum größten Teil einfach total oberflächlich waren. Natürlich möchte ich das nicht verallgemeinern! Auf keinen Fall! Ich spreche nur aus meiner persönlichen Erfahrung, die zum Teil wirklich schmerzlich war.
Anders war es mit einigen Jungen. Adam – der später sogar mein bester amerikanischer Freund wurde, und es eigentlich immer noch ist – war von Anfang an freundlich zu mir. Und zwar anhaltend freundlich. Es war nicht so, dass er erst nett war und danach nicht mehr mit mir geredet hat. Er hatte stets eine Minute für mich Zeit, hat mich angeschaut, wenn er an mir vorüberging und grüßte mich. Somit wurden wir richtig dicke Freunde. Es ist mir wichtiger, ein oder zwei richtige Freunde zu haben, statt mich mit irgendwelchen Tussis rumschlagen zu müssen, die meinen, mich ignorieren zu müssen.
Als ich mich aber einigermaßen eingewöhnt hatte, ging ich sehr gerne zu meiner Schule. Vor allem die Lehrer waren total nett und zuvorkommend, stets bereit, mir zu helfen, mich zu trösten, wenn es mir schlecht ging, und mich zu beraten. Ich habe keinen Grund, mich über irgendeinen Lehrer zu beschweren. Keiner war zu streng, keiner zu freigiebig, sie wurden alle von den Schülern respektiert. Durch diese nette Schüler-Lehrer-Atmosphäre habe ich mich gleich viel heimischer und wohler an der Schule gefühlt.
Besonders an meinem letzten Schultag waren alle – sogar alle Schüler – sehr lieb zu mir. In fast allen Kursen wurde eine Abschiedsfeier für mich organisiert. Meine Mathelehrerin Mrs. Wischusen hatte Donuts und Brötchen und Aufschnitt für die gesamte Klasse besorgt! Mrs. Berger (Biologie) hatte ebenfalls Kuchen, Schokolade, Donuts, Brötchen, Saft und noch viel mehr für mich besorgt. Es gab Geschenke von den einzelnen Lehrern – einen Ring von meiner Mathelehrerin, eine Webcam (!) und drei dicke Biologie-Bücher auf Englisch von meiner Biologielehrerin, eine Kerze von meinem Englischlehrer, und viele liebe Karten, wo der gesamte Kurs unterschrieben hatte, sowie dicke Torten und Kuchen, wo „Goodbye and Good Luck Natali“ und „Au revoir Natali, Bonne Chance“ draufstand. Ich habe an diesem Tag vor Emotionen total geweint und war so glücklich-traurig wie noch nie. Ich habe nur Fotos geschossen und mir total viele Adressen geben lassen – sogar persönliche Adressen von den Lehrerinnen! Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis...
*~ Die englische Sprache ~*
Der Hauptgrund meines Auslandsaufenthaltes war die Verbesserung der englischen Sprache. Jetzt, wo ich schon seit über anderthalb Jahren wieder in Deutschland lebe, muss ich sagen, dass es wirklich etwas gebracht hat. Nicht nur das Sprachverständnis hat sich verbessert, sondern auch meine Aussprache. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass man nach einem USA-Aufenthalt wirklich diesen amerikanischen Slang draufhat. Ich denke, dass das auch größtenteils damit zu tun hat, ob man sich diesen Akzent wirklich angewöhnen möchte, oder nicht. Ich persönlich spreche ein Gemisch aus amerikanischen und englischen Englisch. Ich kenne aber auch Schülerinnen, die ganz extrem diesen amerikanischen Akzent sprechen, oder auch überhaupt nicht. Ich denke, dass es einem selbst überlassen bleibt.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass sich mein Englisch sehr verbessert hat und ich viele schwierige Texte und Wörter schneller und besser verstehe als früher.
*~ Fazit ~*
Ihr Lieben! Ich hoffe, ihr habt diesen langen Bericht einigermaßen bewältigen können!
Ich kann an dieser Stelle hier nur sagen: Es waren die unglaublichsten fünf Monate meines Lebens und für nichts in der Welt würde ich sie wieder eintauschen! Diese Erinnerungen und Erfahrungen kann mir keiner nehmen und sie stellen eine so große Bereicherung für mein Leben dar, dass ich einfach nur froh bin, die Entscheidung temporär ins Ausland zu gehen, gefällt zu haben.
Natürlich gab es auch schlimme Momente; Momente, in denen ich mich einsam und verlassen fühlte, meine Familie und Freunde aufs Größte vermisste und manchmal einfach nur im Bett lag und mich in den Schlaf weinte. Aber wisst ihr was? Als ich wieder in Deutschland war, weinte ich mich auch sehr oft in den Schlaf, weil ich das Leben – mein zweites Leben quasi – ebenfalls total vermisste und einfach wieder zurückwollte!
Man lernt einfach auch unglaublich viel, wenn man den Mut, in eine fremde Kultur und eine fremde Sichtweise hineinzutauchen. Ich habe gelernt, andere Sichtweisen zu tolerieren (wenn auch nicht für mich zu akzeptieren), auf Menschen zuzugehen, mich mit Menschen anderer Nationalitäten auseinander zu setzen, auf einer anderen Sprache zu denken, zu sprechen und zu handeln, sowie einfach offen für Neues zu sein.
Ein Auslandsaufenthalt in den USA empfehle ich also aus vollstem Herzen weiter. Wer sich dafür entscheidet, darf sich auf ereignisreiche, interessante und spannende Monate freuen, aber er muss auch mit schweren Zeiten rechnen. Denn nirgendwo ist das Leben nur ein absolutes „Zuckerlecken“.
Und ist es nicht wirklich so? Aus den schweren Zeiten lernen wir doch immer am Meisten...
*~ Alente ~*
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Kontra: es geht nach einem Jahr zu Ende
So fing alles an:
Als ich 16 war wollten meine Eltern das ich für ein Jahr ins Ausland gehe und meine sprachlichen Fertigkeiten, die bis dahin wirklich kümmerlich waren, zu verbessern. Damals wollte ich das nicht. Setz dich mal in eine 16jährige hinein ...
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sehr hilfreich
26.10.2004
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MEIN JAHR IN NEW YORK!
Bewertung für USA, Auslandsschuljahr von
Ellen20
Pro: --
Kontra: --
Ein Jahr in den USA- dieser Wunsch äußerte sich bei mir im „zarten“ Alter von 15 Jahren. Doch wie sollte ich meine Eltern überzeugen. Mich „wegzulassen“ und alles zu bezahlen?! Das erste Gespräch holte mich auf den Boden der Tatsac ...
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sehr hilfreich
06.09.2001
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