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Rund um die Kulissen:
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"U-Turn" basiert auf dem packenden Roman von John Ridley, der für den Film auch höchstpersönlich das Drehbuch schrieb. Oliver Stone wäre nicht Oliver Stone, hätte er nicht mit seiner unverwechselbaren Handschrift einen ungewöhnlichen, mit ... Bericht lesen
auf den Fersen, weil er seine Schulden nicht zahlen konnte. Mit Koks und Pillen hält sich Bobby auf den Beinen, doch der Weg durch die Wüste ist gnadenlos. In einem kleinen Nest im Nirgendwo gestrandet, bekommt er zwar das schärfste Mädchen am Ort, verliert aber all seine geraubten Dollars. Alles wendet sich gegen ihn...
hat, muss Bobby (Sean Penn) auf der Flucht vor Geldeintreibern in einem Wüstenkaff stoppen. Dort lernt er einen brutalen Automechaniker (Nick Nolte) und dessen heiße Frau (Jennifer Lopez) kennen. Eine verhängnisvolle Begegnung! Was mit Peggy Lees fröhlich-swingendem "It's A Good Day" äußerst optimistisch beginnt, verändert sich durch das unvorhergesehene Ereignis von einer Sekunde auf die andere. Plötzlich schlägt die Stimmung extrem um. Und als passender Kontrast erklingt Sammi Smiths "Help Me Make It Through The Night". Mit einem Mal ist die Musik auch ganz im Einklang mit der Gegend, in welcher der spannende Thriller von Regisseur Oliver Stone (Natural Born Killers jetzt spielt. Stellvertretend für das Grenzgebiet zwischen Nordamerika und Mexiko steht Pedro Fernandez' "La Mujer Que Amas". Ansonsten aber kommen überwiegend Country-Songs zum Einsatz -- unter anderem von Johnny Cash ("Ring Of Fire", "Honky-Tonk Girl"), und Patsy Cline ("Our Cheatin' Heart"). Die Ballade "Lonesome Town" von Ricky Nelson indes ist ein Paradebeispiel dafür, was dort in den Musikboxen der einsam gelegenen Tankstellen, Shops und Lokale bevorzugt bestellt wird. Clever ist die Idee, nach den zehn Liedern die dreizehn Instrumentals des Scores zu stellen. Ihr Komponist ist prädestiniert, eine im Südwesten der USA angesiedelte Geschichte stimmungsvoll zu untermalen. Dass Ennio Morricone speziell dies perfekt beherrscht, hat er nicht zuletzt durch seine Arbeiten für Filmklassiker wie Für eine Handvoll Dollar (1964) oder vor allem Spiel' mir das Lied vom Tod (1968) eindrucksvoll bewiesen. Bei U-Turn - Kein Weg zurück erweist sich der Römer einmal mehr als Meister der Kunst, eine düstere, klaustrophobische Stimmung in atmosphärische, packende Klangbilder umzusetzen. --Thomas Hammerl
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Erfahrungsbericht von Cephei über U-Turn - Kein Weg zurück 16.03.2001
Produktbewertung des Autors:
Humor
ziemlich humorvoll
Spannung
sehr spannend
Anspruch
geht so
Action:
viel
Romantik:
wenig
Pro:
siehe unten
Kontra:
siehe unten
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Oder kurz: Rien ne va plus.
Kaum bekannt und nichts für zarte Gemüter ist der aus dem Jahr 1997 stammende und mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor inszenierte Thriller "U Turn - Kein Weg zurück": Gnadenlos wird Sean Penn als kleiner Gelegenheitszocker in Oliver Stones düsterem Reißer vom Pech verfolgt. Nachdem sein Ford Mustang den Geist aufgegeben hat, landet er in einem kleinen Wüstenkaff.
Tja, es gibt Filme, an denen scheiden sich die Geister, und "U Turn" gehört sicherlich dazu. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Die Reifenpanne ist nur der Auftakt für ein Desaster, beim dem ihm sämtliche Bewohner gemeinsam das Leben zur Hölle machen. Die Besetzungsliste ist grandios, es macht einfach nur Spaß bis in die Nebenrollen hinein zu raten, welcher Darsteller gerade auftritt. Eine furiose Collage aus durchgedrehten Szenen...
Zum Film: **********
Bobby Cooper (Sean Penn, "Dead Man Walking") hat es eilig, als er bei sengender Hitze über eine verlassene Landstraße in Arizona fährt - mit einer Tasche voller Geld im Kofferraum: Der Kleinganove ist unterwegs nach Las Vegas, um seine Spielschulden zu bezahlen. Und die Warnung der russischen Geldgeber war deutlich genug: Bobby fehlen bereits zwei Finger an der linken Hand.
Aber Bobby hat das Schlimmste erst noch vor sich. Mit einem geplatzten Kühlerschlauch strandet er in dem kleinen Wüstenkaff 'Superior'. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Während sich der heruntergekommene Tankwart Darrel um den Ford Mustang kümmert und für die Routinereparatur erst einmal Zeit läßt, flirtet Bobby im Ort mit der geheimnisvollen Schönheit Grace (Jennifer Lopez, "Out of Sight", "The Cell" ).
Als Bobby sie nach Hause begleitet, wird er von ihrem wesentlich älteren Mann Jake McKenna (Nick Nolte) niedergeschlagen. Dann jedoch fährt dieser ihn zurück in den Ort - und bittet ihn, für 20.000 Dollar seine Frau zu töten. Als Bobby schließlich auch noch in einen Überfall schlittert, sitzt er in der Falle. Die resolute Laden-Besitzerin erschießt die Täter und von seinem Geld bleiben nur blutverschmierte Papierfetzen übrig. So gerät Bobby auch noch ins Blickfeld des etwas zwielichtigen Sheriffs von Superior (Powers Boothe).
Er kann weder seine Schulden noch den Wagen bezahlen, wobei der gerissene Darrel alle paar Stunden den Betrag erhöht. Zu allem Überfluss hängt sich dann auch noch die blutjunge und naive Jenny (Claire Danes, "Romeo & Julia") an ihn und macht Bobby damit zur Zielscheibe ihres eifersüchtigen Freundes Toby (Joaquim Phoenix, "Gladiator"). Verzweifelt läßt sich Bobby doch auf McKennas Mordplan ein. Aber er kann Grace nicht töten, und diese hat schon längst eigene Pläne: Nun soll der böse Ehemann weg...
Rund um die Kulissen: *******************
"U-Turn" basiert auf dem packenden Roman von John Ridley, der für den Film auch höchstpersönlich das Drehbuch schrieb. Oliver Stone wäre nicht Oliver Stone, hätte er nicht mit seiner unverwechselbaren Handschrift einen ungewöhnlichen, mit viel Witz und Spannung ausgestatteten Thriller auf die Leinwand gezaubert. Dabei erinnert dieser filmische Geniestreich in meinen Augen weniger an so bekannte Werke wie "Platoon" (1986), "JFK - Tatort Dallas" (1991) oder "Natural Born Killers" (1994), die Oliver Stone mehr den Ruf eines politischen Regisseurs einbrachten.
In dem ganz bewußt mit kleinem Budget gedrehten Movie "U-Turn - Kein Weg zurück" verlässt Regisseur Oliver Stone sein angestammtes Gebiet von Kriegsfilmen und Verschwörungsszenarien und kommt eher unpolitisch daher. Das Wüstenkaff Superior dient als Müllkippe der Zivilisation, wobei Stone sich genüsslich über den amerikanischen Kleinstadtmief auslässt.
Auf der anderen Seite ist es ganz unverkennbar ein Oliver-Stone-Film, der von der Machart und Kameraführung stark an sein wohl umstrittenstes Projekt Natural Born Killers erinnert. Ein wilder Mix aus rasanten Schnitten, farbigen und schwarzweißen Videobildern und schrägen Blickwinkeln lassen das Auge nicht zur Ruhe kommen und scheinen die verschiedenen Charaktere in Nahaufnahmen zu durchdringen. Zu verdanken haben wir das Robert Richardson - Stones Hauskameramann - der genau weiß, wie man den Zuschauer mit bunten, impulsiven Bildern fesselt.
Der Pechvogel: *************
Ein paar spezielle Worte noch zu Bobby Cooper alias Sean Penn: Er scheint als ewiger Verlierer durch die Welt zu wandeln, und gerät dabei zu allem Überfluss auch noch an die schrägen Bewohner des wohl verrücktesten Fleckchens dieser Erde. Eigentlich kann der Zuschauer mit diesem absoluten Loosertypen, der wirklich unerbittlich vom Pech verfolgt wird, nur Mitleid haben - wäre er nicht oft genug einfach so blöde, sich immer wieder selbst in katastrophale Situationen zu bringen. So läßt sich ein Schmunzeln nicht verhindern, während man als Zuschauer in Gedanken hin- und herspringt zwischen Kommentaren wie "selber Schuld." und "Der arme Tropf".
"U-Turn" ist sicherlich ein harter Film - bizarr, albtraumhaft, surreal, intensiv. Ein Film voller Loser, die ihr desolates Dasein nur noch verschlimmern. Hoffnung gibt es nicht, Glück schon gar nicht. Es ist wie in einem bösen Traum, alles, was schief gehen kann, geht auch schief. Unmoralische Angebote von allen Seiten, und als Bobby nur noch heraus will aus dem Kaff, weil es ihm langsam zu bunt wird, setzt das Schicksal noch einen drauf.
Sean Penn stellt für mich zumindest in diesem Fall die Idealbesetzung dar, die bunte Vielfalt seiner verblüfften, weinerlichen, ängstlichen, wütenden Gesichtsausdrücke ist einfach göttlich, und das Beste kommt ganz zum Schluß: Die Kamera fängt Bobby's Gesicht ein, wild grinsend, mit ausgeschlagenen Zähnen vor sich hin nuschelnd ("mmfff... Bobby... du hascht's einfach drauf.") und... nein - keine Angst, zuviel verrate ich damit nicht.
Das Fazit: *********
Ich war doch recht positiv überrascht von Stones neuestem Streich, der allerdings in einigen Szenen - wie man es schon aus so manch anderem Oliver Stone-Film gewohnt ist (erneute Anlehnung an "Natural Born Killers") - auch nicht auf Gewalt verzichtet. Nichts für schwache Nerven ist "U-Turn - Kein Weg zurück" auf jeden Fall: Die Besetzungsliste kann sich mehr als sehen lassen. Jennifer Lopez (eine ihrer ersten Rollen) als Dorfsirene Grace, Nick Nolte als ihr gewalttätiger Mann Jack und Powers Boothe in einer klasse Rolle als durchgeknallter Sheriff.
Aber neben den hervorragenden Stars machen auch noch eine ganze Reihe skurriler Nebenfiguren Sean Penn das Leben zur Hölle, allein das ist den Kinoabend wert. Ob nun Oscarpreisträger Billy Bob Thornton als äußerst debil wirkender Tankwart Darrel, Jon Voight als blinder Indianer oder Liv Tyler - der ganze Ort scheint aus gerissenen Hinterwäldlern zu bestehen. Ebenso bemerkenswert die Musik: Der Altmeister der Filmmusik persönlich, Ennio Morricone, sorgt in jeder Szene für die passende Stimmung.
Wie gesagt, ein Film, bei dem die Geschmäcker wohl sehr auseinandergehen. Ich denke, "U-Turn - Kein Weg zurück" sollte man einmal gesehen haben, schon allein aus dem Grunde, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. In meinen Augen absolut eine Empfehlung wert!
U-Turn, USA 1997 - Regie: Oliver Stone Darsteller u.a.: Sean Penn, Jennifer Lopez, Nick Nolte, Powers Boothe, Billy Bob Thornton, Claire Danes, Joaquin Phoenix, Jon Voight, Liv Tyler;
Hallo ihr Lieben! Heute stell ich euch mal einen Film ab 18 Jahren vor, der mich immer wieder reizt ihn zu gucken, ich muss zugeben, ich hab ihn jetzt ca. zum fünften Mal gesehen. Das muss ja schon mal was heißen! Es ist ein Roadmovie der besonderen Art, ...
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U-Turn zählt zu den unbekannteren Filmen von Oliver Stone.
Dank Filmen wie Platoon oder besonders Natural Born Killers ist der Regisseur bekannt für seine besondere Weise Gewalt zu zeigen.
Originaltitel: U-Turn, USA 1997 Regie: Oliver Stone
Darst ...
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Pro: Inszenierung, Darsteller, Musik Kontra: Manches scheint bekannt
Ein ganz und gar unpolitischer Film ist Oliver Stone („Platoon“ / “JFK“ / „Natural Born Killers“ / „Nixon“) mit dem harten „U-Turn“ gelungen. Ganz entspannt kann man den Film von 1997 aber ganz und gar nicht genießen, ist er doch eine schallschnell geschn ...
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Pro: Geniale Story, gute Stars Kontra: die deutsche DVd fällt ein wenig mager aus !
Wenn man jemanden nach Oliver Stone – Filme fragte, fallen immer die gleiche Namen: „Platoon“, „Natural Born Killers“ oder „JFK“, aber etwas bleibt im Verborgenen. Ein kleiner genialer Streifen, in dem sogar Latin ...
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Pro: Tolles filmisches Handwerk, hervorragende Darsteller und schöne Milieuschilderungen. Kontra: Etwas zäher Beginn.
Dies ist die Geschichte von Bobby Cooper, dem wohl ärmsten Schwein jenseits des Mississippi.
STORY:
Bobby Cooper (Sean Penn) schuldet einem fiesen Hund 13000 Dollar. Mit dem Geld ist er gerade auf dem Weg durch Arizona, als ihm der verluchte Kühlersch ...
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Pro: Schauspieler, Story, Darstellung. Kontra: Thema, Stil ist Geschmackssache.
...[Einleitung]
Oliver Stone's Filme haben Menschen verärgert, Oscars gewonnen, Millionen-Publikums unterhalten und so manch einen eventuell sogar zum Nachdenken gebracht, auf jeden Fall aber mindestens gut und optisch stilvoll unterhalten. Mit seinem Werk "U Turn - Kein Weg zurück" von 1997 drehte der gebürtige New York-Amerikaner einen interessanten und irgendwie schmutzigen Streifen. Das Drehbuch entstammt der Feder von John Ridley, der auch die Vorlage - eine Kurzgeschichte - fertigte. In den Hauptrollen sind Sean Penn, Nick Nolte, Jennifer Lopez, Powers Boothe, Claire Danes, Joaquin Phoenix, Jon Voight und Billy Bob Thornton zu sehen. Wir konnten uns die DVD Version genauer ansehen.
[Inhalt]
Superior - welch ein Name für ein halbverlassenes Kaff in der Einöde Arizonas. Wieder einmal muss sich der ewiger Spieler, Glücksritter...
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.... Betrayal. Everything that makes life worth living
deutsche Titel: U-Turn - Kein Weg zurück
U-Turn - Tödliche Wendung
working titel: Stray Dogs
Länge: 120 min
Ab 18 Jahre
### DVD ###
Da ich diesen Film auf DVD gesehen habe und es keine extra Katogerie dafür gibt schreibe ich darüber noch ein paar Worte:
Den Film gibt es ausschließlich in der 18er Version, er ist jewels in DD 5.1 und DD 2.0 in deutsch und englisch auf der DVD. Das Bild gibts in anamorphem 16:9. Bonusmaterial gibts leider keins....
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Pro: guter Film; Original ohne feste Untertitel Kontra: ein paar Extras wären gut...
...Irgendein Bekannter von einer Freundin meinte mal, ich sollte mir doch unbedingt mal "U-Turn - Kein Weg zurück" anschauen. Ich bin ab in die Videothek, habe ihn ausgeliehen, angeschaut und war begeistert. Ca. ein Jahr später fiel mir die DVD in die Hände, und da die Ausstattung nicht so ganz sparsam ausgefallen ist (immerhin englisches Original ohne feste Untertitel, 16:9 und ungeschnitten; das sind Dinge, die mir mit am wichtigsten bei einer DVD sind!), habe ich sie mir halt gekauft und diesen Kauf nicht bereut!
Die Handlung (und ich versuche nicht einfach den Covertext abzuschreiben, wie das eine andere Person getan hat!): Bobby Cooper (Sean Penn) ist ein Ganove, aber nur ein kleiner Fisch. Er wird von ein paar Schurken verfolgt, denen Gewalt als Mittel zum Zweck dient; zwei Finger haben sie Bobby schon abgeschnitten. Bobby ist nun...
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