Ubuntu Linux

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Das Ziel von Canonical, dem Hauptentwickler von Ubuntu, war es, ein möglichst benutzerfreundliches Betriebssystem zu schaffen, dem es aber trotzdem nicht an Flexibilität und Vielfalt fehlt.. Im großen und ganzen ist dies auch gut gelungen, die Details sind unten aufgeführt. 1. Die ... Bericht lesen





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1-6 von 32 Erfahrungsberichten    
> Alle 32 Ubuntu Linux Erfahrungsberichte anzeigen
Ubuntu - für Anfänger und Fortgeschrittene
Erfahrungsbericht von LiFo über Ubuntu Linux
04.11.2008


Produktbewertung des Autors:   

Geschwindigkeit schnell 
Stabilität: ausgezeichnet 
Installation ok 
Benutzerfreundlichkeit gut 

Pro: Schnell, Benutzerfreundlich, gute Hardwareerkennung, gut anpassbar
Kontra: Teilweise Schwächen bei aktueller Hardware, wenig Spiele

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Das Ziel von Canonical, dem Hauptentwickler von Ubuntu, war es, ein möglichst benutzerfreundliches Betriebssystem zu schaffen, dem es aber trotzdem nicht an Flexibilität und Vielfalt fehlt..
Im großen und ganzen ist dies auch gut gelungen, die Details sind unten aufgeführt.

1. Die liebe Hardware

Prinzipiell bietet Ubuntu eine sehr gute Hardwareerkennung.
Probleme bereitet lediglich sehr neue Hardware (insbesondere Grafikkarten), sowie Canon-Drucker. Auf letztere muss man teilweise sogar ganz verzichten, da der Hersteller keine Treiber für Linux anbietet.
Teilweise kann auch die Installation auf Notebooks problematisch sein, wobei Ubuntu mit Version 8.10 die Hardwareunterstützung für Notebooks stark verbessert hat.
Ipods und andere MP3-Player können mit der gebotenen Software (also auch ohne iTunes) bespielt werden.

2. Vorbereitungen zur Installation

Zunächst einmal muss man sich Ubuntu herunterladen - dies gestaltet sich je nach Quelle mehr oder weniger einfach:
Eine gute Anlaufstelle um sich Ubuntu herunterzuladen ist http://www.ubuntuusers.de/download . Dort wird man jedoch gleich mit einer Tabelle vieler verschiedener Ubuntu-Versionen (Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu), sowie vieler verschiedener Medien (Desktop, Alternate, Server, DVD) und Architekturen (i386, amd64 u.a.) konfrontiert (Es ist allerdings sehr genau erklärt, wo die Unterschiede liegen)
Für die Meisten bietet sich hier an, die DVD der i386-Architektur vom Server herunterzuladen. (Aber bitte vorher nochmal kontrollieren!)

Der Download geht recht zügig vonstatten.

Wenn der Download fertig ist, muss man das heruntergeladene CD/DVD-Image mit der Endung ".iso" noch auf eine CD bzw. eine DVD brennen.

Wenn man vorhat, Ubuntu gleich auf der Festplatte zu installieren und eine Partition verkleinert werden muss, sollte man zunächst einmal die Partition, welche verkleinert werden soll auf Windows defragmentieren, damit keine Datenreste "weggeschnitten" werden.

Anschließend legt man die CD oder die DVD in das CD- oder DVD-Laufwerk ein und startet den Rechner neu.

3. Die Installation

Achtung! Im Folgenden wird von der Verwendung der DVD ausgegangen! Die Installation von der CD gestaltet sich jedoch sehr ähnlich.
Wenn der PC hochfährt, sollte direkt -nach dem Wählen einer Sprache - eine Liste mit Optionen erscheinen (Wenn dem nicht so ist, dann muss man zunächst die Bootreihenfolge der Geräte im BIOS ändern). Die Standardmäßig ausgewählte Option "Ubuntu starten oder installieren" ist hier durchaus sinnvoll. Außerdem kann man die Installation im Textmodus durchführen(Falls es Probleme mit der Grafikkarte gibt), die CD/DVD auf Fehler überprüfen oder eine "abgespeckte" Servervariante von Ubuntu installieren.

Der Bootvorgang dauert noch relativ lange, was daran liegt, dass Ubuntu 1. von CD und nicht von der Festplatte gestartet wird, zum anderen, da Ubuntu 2. tatsächlich etwas langsam bootet. Dies soll jedoch mit der Version, die im April 2009 erscheint ("Jaunty Jackalope"), verbessert werden.
"Etwas langsam" heißt hier in etwa 1 Minute.

Wenn Ubuntu gestartet ist, kann man sich zunächst einen ersten Eindruck von dem Betriebssystem machen. Meistens werden Netzwerkkarte und Soundkarte automatisch erkannt, sodass man bereits musikhörenderweise im Internet surfen kann.
Möchte man Ubuntu anschließend installieren, so findet man direkt auf dem Desktop ein "Installieren"-Icon. Per Doppelklick öffnet sich das Installationsprogramm.

Das Installationsprogramm ist relativ schlicht gehalten und gibt einem viele Ratschläge, sodass es auch für Nicht-PC-Junkies möglich ist, Ubuntu auf der Festplatte zu installieren.
Während der Installation besteht auch die Möglichkeit, die Festplatte zu partitionieren. In vielen Fällen kann der Vorschlag zur Partitionierung einfach übernommen werden. Vorher sollte man den allerdings nochmal überprüfen, denn es kann durchaus vorkommen, dass Ubuntu etwas großzügig mit dem Speicherplatz ist und zum Beispiel deshalb eine Partition, auf der ein anderes Betriebssystem - zum Beispiel Windows - installiert ist zu sehr verkleinert, sodass es unter Umständen langsamer läuft.
Möchte man die Partitionen manuell anpassen, so kann man auch das tun. Hierbei sollte man darauf achten, Ubuntu nicht zuwenig Speicherplatz zu geben, da die meisten nachinstallierten Programme automatisch in der Systempartition installiert werden. 15-20GB sollten also mindestens drin sein.
Ansonsten kann man den Anweisungen einfach folgen. Während der Installation kann man - wenn man das möchte - im Internet surfen oder Karten spielen, sodass man sich nicht langweilen muss ;-)

Bei der Installation sollte allerdings darauf geachtet werden, dass keine USB-Sticks oder USB-Festplatten angeschlossen sind!

Nach der Installation kann man den Computer herunterfahren und die DVD entfernen. Auf Letzteres wird man ausdrücklich hingewiesen.

4. Der erste Start

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass der Bootmanager bei der Installation nicht richtig eingerichtet wurde, sodass man unter Umständen gleich direkt nach dem Anmachen des Computers nichts weiter sieht, als ein "Error 17" oder ein "Error 25".
Wenn dem so ist, sollte man zuerst überprüfen, ob man irgendwelche USB-Sticks oder USB-Festplatten entfernt bzw. hinzugefügt hat.
Sollte das nicht der Fall sein, dann hilft häufig eine Suche im Internet (Dazu nochmal von der CD bzw. DVD starten). Abhilfe kann die Super-GRUB-Disk schaffen, welche frei erhältlich, aber leider etwas unübersichtlich ist.

Meistens tritt dieses Problem aber nicht auf, sodass einem nach dem Booten direkt ein Betriebssystem entgegenlächelt. Sollte noch ein anderes Betriebssystem installiert sein, dann kann man dies gleich beim Start des Computers auswählen. Standardmäßig wird aber Ubuntu gestartet (Ist natürlich änderbar).

Die Hardwareerkennung ist bereits sehr gut. Allerdings können Probleme bei spezieller Hardware entstehen(Sehr neue Komponenten, speziell Grafikkarten, mehrere Soundkarten in einem PC o.ä.; unten dazu mehr)
Normalerweise benötigt Ubuntu aber keine weitere Konfiguration, sondern erkennt alles automatisch, inklusive der Multimediatasten von Tastaturen(Lauter, leiser, Pause etc.)

Der Desktop ist sehr übersichtlich. Die Einstellungen und Programme sind schnell auffindbar. (Im Gegensatz zu Windows oben links, nicht unten links)

Beim ersten Start wird man wahrscheinlich ein kleines Popup sehen, dass einem sagt, es gebe neue Aktualisierungen. Wenn man auf das dazugehörige Icon klickt öffnet sich eine Liste, in dem alle verfügbaren Aktualisierungen zu sehen sind. Hier findet man auch gleich einen "Aktualisierungen übernehmen"-Knopf. Den sollte man am besten auch gleich drücken. Anschließend empfiehlt es sich, das System neuzustarten.

Ein weiteres Popup weist einen vielleicht darauf hin, dass Treiber von Drittanbietern installiert werden können. Das ist in den meisten Fällen sinnvoll, da sonst zum Beispiel Grafikkarten nicht voll ausgenutzt werden können (Zum Beispiel wird die 3D-Beschleunigung dann nicht aktiviert).
Für den Bürobetrieb allerdings kann man das auch getrost ignorieren.

5. Programme

Die bereits vorinstallierten Programme reichen in den meisten Fällen vollkommen aus.
Hier findet man einen Video und einen Audioplayer, eine Bürosuite, die auch die am häufigsten verwendeten Formate(.doc, .xls) erkennt und eine Textbearbeitung, eine Tabellenkalkulation sowie ein Programm zum erstellen von Bildschirmpräsentationen, Datenbanken und Zeichnungen enthält. (Openoffice)
Speziell für Grafiker dürfte das auch unter Windows bekannte Gimp interessant sein, welches ebenfalls ab Werk installiert ist.

Außerdem gibt es noch ein Programm um seine Emails abzurufen sowie Firefox als Standardbrowser, um im Internet zu surfen und Pidgin zum Chatten über das ICQ-, MSN- oder anderen Netzwerken.
(Skype gibt es auch für Ubuntu, muss jedoch extra nachinstalliert werden - Dafür unterstützt es dann aber auch Audio- und Videoübertragung)

Die oben genannten Multimediaplayer laden automatisch nicht bekannte Codecs automatisch herunter und können die meisten Formate abspielen.

6. Installation von Software

Die Installation der meisten Programme gestaltet sich äußerst einfach über die sog. Paketverwaltung.
Sollten die bereits installierten Programme nicht ausreichen, dann findet man unter "Weitere Programme hinzufügen" im Programm-Startmenü eine gute Basis.
Wenn man dort drauf klickt, öffnet sich ein Fenster, in dem viele Programme mit Beschreibung und Bewertung nach Kategorien geordnet sind. Selbstverständlich gibt es auch eine Suchfunktion.
Wenn man das gewünschte Programm gefunden hat, kann man es mit einem Klick auf "Installieren" und anschließen "Übernehmen" aufspielen. Ubuntu läd das Programm dann automatisch aus den (gut gepflegten) Quellen herunter und installiert es auch gleich. Danach kann man es im Programmmenü wiederfinden und starten.
Nach demselben Schema lassen sich übrigens auch Programme entfernen.

Sollte ein Programm nicht in diesen Quellen zu finden sein, dann findet man häufig eine ".deb"-Datei im Internet, welche man sich herunterladen kann. Das sind quasi die ".exe"-Dateien von Linux, per Doppelklick und Administratorpassworteingabe wird das Programm automatisch installiert. Anschließend findet man es im Programmmenü wieder.
Etwas schade ist hier, dass man nicht gefragt wird, wo man das Programm installieren möchte.

6a. Design

Das Aussehen von Ubuntu ist äußerst flexibel und individuell anpassbar. Den Großteil erledigt hier die Software Compiz, welche in den Quellen vorhanden ist(also schnell installiert werden kann). In den neueren Versionen ist eine "Light"-Version dieser Software bereits von Haus aus installiert.
Der Einsatz dieser Software ist jedoch nur dann möglich, wenn die Grafikkarte eine 3D-Beschleunigung besitzt und diese aktiviert ist (Also Treiber von Drittanbietern verwendet werden).

Compiz bietet neben den "Standard-Spielereien" (Transparenz, Effekte für das Minimieren/Schließen von Fenstern, Menüs, Popups, wasauchimmer) auch sehr nützliche Tools wie zum Beispiel Linien malen auf dem Bildschirm(Wenn man sich "mal eben schnell" was merken will), vergrößern des Bildschirminhaltes per Tastendruck und Mausrad(natürlich anpassbar) und dem schnellen und einfachen Erstellen von Screenshots(Windows-Taste drücken und den abzulichtenden Bereich einfach mit der Maus markieren) auch sehr sinnvolle Tools, zum Beispiel einen Farbfilter, der für farbenblinde Menschen interessant sein könnte.

Das Programm Emerald ist eng mit Compiz verknüpft und verwaltet das Design der Fensterrahmen. Beide Programme können jedoch auch separat installiert werden.

Ein Nachteil an Compiz und Emerald ist, dass es (zumindest bei mir) vergleichsweise häufig abstürzt. Wenn man also auf Desktop-Effekte und die angebotenen Tools verzichten kann, dann sollte man das auch tun.
Probleme macht Compiz besonders bei komplexen Spielen.

Ein paar sehr hilfreiche Seiten wenn es um das Aussehen von Ubuntu geht sind:
http://www.gnome-look.org/
http://www.kde-look.org/ (Für Kubuntu)
http://www.compiz-themes.org (Für Compiz - Man findet jedoch auch viele Compiz-Themes auf gnome-look bzw. kde-look.)

7. Aktualität/Sicherheit

Durch die Paketverwaltung werden die meisten installierten Programme auch gleich aktuell gehalten, sodass man selten mit veralteter und unsicherer Software arbeitet.
Eine Firewall und einen Virenscanner, wie man sie von Windows kennt findet man nur relativ schwer. Für den 0815-Anwender ist das aber auch kein großer Verlust, da die Software, die man aus den Quellen installiert sowieso kontrolliert wurde und meist Opensource ist und somit das Einschleusen von Schadcode/Viren/Trojanern/Spyware/Adware auf diesem Wege nur äußerst unwahrscheinlich ist.
Dazu kommt, dass die meisten Viren sowieso für Windows programmiert sind und auf Ubuntu schlichtweg nicht laufen.

Avira stellt aber auch ein Antivirenprogramm zur Verfügung.
Eine (anwendungsbasierte) Firewall ist jedoch nur sehr schwer zu finden. (Korrigiert mich, wenn ich blind war)

8. Windowsanwendungen

Sollten Sie tatsächlich ein Programm besitzen, welches unversichtbar für Sie ist, jedoch nur auf Windows läuft, dann hat man zwei Möglichkeiten:
1. Man läd sich Virtualbox oder VMWare(letzteres ist in den Quellen und kann über die Paketverwaltung installiert werden) herunter. Beide simulieren quasi einen Computer, auf dem man sich dann Windows installieren kann, dass dann in einem eigenen Fenster startet. Das setzt natürlich vorraus, dass man im Besitz einer Windows-CD ist. Die Performance ist jedoch etwas schlechter, als wenn man ein "natives", also ein eigenständiges Windows verwendet.
Vorteil dieser Methode: Es laufen alle Windowsprogramme. (Im Falle von Virtualbox: Es laufen alle Windowsprogramme, die keine 3D-Hardwarebeschleunigung benötigen. Also in etwa: Es laufen alle Windowsprogramme, die keine Spiele sind)

2. Man kann sich Wine installieren. Mit Wine kann man einige für Windows gemachte Anwendungen zum laufen bringen. Ein gewisser Geschwindigkeitsverlust ist auch hier gegeben.
Im Gegensatz zur ersten Methode braucht man aber keine Windows-CD.
Nachteil: Es laufen nicht alle Programme. Gängige Spiele wie zum Beispiel Steam oder World of Warcraft kann man spielen.
Ein weiterer Nachteil ist, dass auf diesem Wege natürlich auch einige Windows-Viren laufen können.

9. Community und Problemlösungen

Ubuntu besitzt eine sehr große und hilfsbereite Community. Auch Leute, die der englischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, werden hier auf (fast) alle ihre Probleme eine Lösung finden.
Eine gute Anlaufstelle ist z.B.:
http://wiki.ubuntuusers.de oder auch
http://forum.ubuntuusers.de
Hier findet man eine Beschreibung der meisten Programme(Auch der hier erwähnten), sowie eine Lösung für viele Probleme.
Die Seite läd auch zum Stöbern ein.

10. Langzeittest

Ich benutze Ubuntu nun schon seit einem knappen Jahr und habe bisher noch keinerlei größere Schwierigkeiten gehabt (Außer nach dem Einbau meiner Soundkarte, siehe unten ;-) )
Windows wird häufig sehr langsam, wenn man viele Anwendungen installiert hat und regelmäßige Defragmentierungen sind auch empfohlen.
Diese Probleme hat man bei Ubuntu nicht. Auch nach langer Benutzung und trotz der Installation von viel neuer Software läuft das System schnell und stabil.

Die Versionsupgrades (Zum Beispiel von Version 8.04 auf 8.10) gestalten sich so einfach wie die Programmupdates: Auf Update klicken, den Anweisungen folgen, warten, fertig.

Die Benutzerfreundlichkeit hat sich in der getesteten Zeit spürbar verbessert.

11. Probleme/Kritik

Prinzipiell hat Ubuntu Schwächen bei USB-Sticks(Dort ist die Datenübertragung teilweise sehr langsam) sowie dem Booten, wenn USB-Sticks oder externe Festplatten am Computer hängen.
Soll heißen: Wenn eine (eingeschaltete) externe Festplatte oder ein USB-Stick an dem Computer angeschlossen ist und man den Computer einschaltet, erhält man mit großer Wahrscheinlichkeit einen "Error 17".
Dann einfach die Festplatte bzw. den Stick entfernen und nochmal neustarten.
Ein weiteres Problem liegt bei Druckern der Marke Canon: Canon bietet keine Treiber für Linux an, sodass die meisten Canondrucker unter Ubuntu nicht benutzbar sind.
Andere Drucker lassen sich über das System-Menü-->Hardware-->Drucker ganz einfach einrichten.

Ein Kritikpunkt: Anwendungen werden standardmäßig im Systemverzeichnis installiert. Bei der Installation kann man in den meisten Fällen nicht auswählen, wo man das Programm installieren möchte, sodass die Systempartition von Ubuntu relativ groß sein sollte (Wenn man vor hat, viele Programme zu installieren)

==> Spezielle Probleme:
Ich habe inzwischen auf einigen Systemen Ubuntu installiert, dabei tauchten folgende Probleme auf:

a) Ich habe zwei Soundkarten. Standardmäßig spricht Ubuntu hier die interne Soundkarte an, meine Lautsprecher jedoch habe ich an der zweiten Soundkarte. Hier ist teilweise noch Konsolenarbeit nötig, bzw. manuelles Anpassen.

b) Ich habe mal Ubuntu auf einem sehr speziellen System installiert, hier ein kurzes Feedback:
1) Ubuntu wurde auf einer externen Festplatte installiert - Hat wunderbar funktioniert.
2) Als Zweitbildschirm diente ein Fernseher - Mit dem Programm von der NVidia-Seite bekommt man den auch zum laufen, allerdings rate ich dringend von dem NVidia-Treiber, der auf der Seite erhältlich ist ab, denn der hat den Grafikserver derartig demoliert, dass eine Neuinstallation des Betriebssystemes notwendig war.
3) Es war eine G15-Tastatur angeschlossen. Nach einigem Suchen fand ich dann auch eine Möglichkeit, dass Display anzusprechen.
Das größere Problem lag jedoch bei den Makrotasten, diese ließen sich nur temporär zuweisen - sobald man den PC neugestartet hat war die Belegung futsch.


Ansonsten laufen manche Programme noch relativ instabil. Eine große Gefahrenquelle sind hier insbesondere Composite-Manager wie zum Beispiel compiz, die zwar sehr hübsch aussehen, jedoch einige Probleme machen _können_.

12. Fazit

Ubuntu ist für Büroarbeiten und zum Surfen eigentlich vollkommen ausreichend und bietet sich nicht nur für Profis oder Leute, die Windows "irgendwie doof" finden an, sondern auch für Leute mit wenig bis garkeinem Know-How auf dem Gebiet der Computer (z.B. ältere Personen). Regelmäßige (Programm)updates wenig Viren und die Abfrage des Administratorpasswortes vor der Installation von neuen Programmen machen es (insbesondere in den Händen von unerfahrenen Anwendern) sicherer als Windows.
Sollte ein Programm fehlen, dann lässt sich sehr leicht weitere Software hinzufügen.

Insgesamt hat Canonical, der Hauptentwickler von Ubuntu, also sein Ziel, ein benutzerfreundliches Betriebssystem anzubieten erreicht. Mal abgesehen von einigen Schwächen, die Ubuntu immernoch bei der Installation (insbesondere beim Booten und dem Einrichten des Bootmanagers) und spezieller Hardware hat, ist es ein durchaus ausgewachsenes und ernstzunehmendes Betriebssystem, welches Windows lediglich auf dem Spielemarkt etwas hinterherhinkt, was aber hauptsächlich an den Spieleentwicklern selbst liegt. Sollte einmal ein Problem auftreten, so findet man häufig sehr schnell eine Lösung dafür.
Abzuraten ist einer Installation nur auf sehr aktuellen Computersystemen. Ältere Computer sollten keine Probleme machen.

Einen Blick ist Ubuntu auf jeden Fall wert - wer sich unsicher ist, kann dies erstmal per Live-CD tun, ohne dass die Festplatten angerührt werden.   

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Bewertung für Microsoft Windows 7 Home Premium von  Niklas94

Pro: Desgin, Performance, Schnelligkeit, offenes System
Kontra: Dünne Softwareauswahl, teils noch unstabild

...wird. Dennoch sind Änderungen erkennbar VERGLEICH ZU ANDEREN BETRIEBSSYSTEMEN Es ist schwierig ein Produkt zu beurteilen ohne es zu vergleichen und das tue ich in erster Linie mit Mac OS. Linux mit seinem Ubuntu sei offener, anpassbarer, verwendet OpenSource, kostet nichts? aber ob es für unerfahrene Benutzer die richtige Wahl sei dahingestellt. Hier könnte sich jedoch einiges tun, da auch das neue Chrome OS, einen den Kern von Linux verwendet. Gleichzeitig muss ich mit dem Vergleich zu Mac sagen, dass ich diese Meinung nicht von Internetforen, Pressemeinungen? hole. Ich mache nebenbei zu meinem Abitur ein Praktikum bei einer Zeitschrift bei dem unter anderem mit Mac gearbeitet wird. Dieser ist, wie bekannt, teurer wie ein Windows PC. Der Mac Pro, mit dem ich arbeite kostet etwa 2400?. Von dieser Summe darf man sich jedoch nicht... Bericht lesen

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01.01.1970
http://www.official-emule.com gar nicht official
Bewertung für eMule von  Arminator

Pro: Weist in den AGB hin, dass die echte Seite http://www.emule-project.net ist
Kontra: Bündelt Werbesoftware zum eMule Download

...kann man nach erfolgter Freigabe auch direkt im Download Angebot stöbern, ohne zu Suchen. Insofern gehört eMule dank seiner Suchfunktion auch in Zeiten von BitTorrent noch ein empfehlenswerter Client. Da eMule aber anhand von Dateinamen sucht, kann man fieserweise beispielsweise eine Datei "Ubuntu Linux 9" nennen, der Inhalt dieser Datei aber etwas völlig anderes sein. Daher kann man wiederum auf externen eMule Katalogen ähnlich der BitTorrent Suchmaschinen Downloads anhand einer schwer fälschbaren Hash-Summe an den eMule Client übertragen. Der sucht dann den Download anhand der Prüfsumme einer Datei. Wenn man also die Hash Summe von "Ubuntu Linux 8.10 ISO" an eMule geschickt hat, ist es eMule egal, ob ein Benutzer die Datei "Windows Vista Hahaha" genannt hat oder sonstwie. Man bekommt auf jeden Fall seine gewünschte Linux... Bericht lesen

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01.01.1970

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