... Doch war sie es, die das junge Mädchen ermordet hat? Oder hat der tyrannische Vater damit zu tun, der anscheinend Beweise zur Sache schafft? Welche schlimmen Geheimnisse hatte das junge Mädchen, das offensichtlich niemand so richtig kannte? Und welche Rolle in dem ganzen Stück spielt eigentlich ... Bericht lesen
Der Besuch von Toby Smythe, einem alten Freund von Meredith, wird daher mit gemischten Gefühlen aufgenommen, zumal Toby die beiden um professionelle Hilfe bittet: Alison Jenner, eine Verwandte von ihm, wird erpresst. Vor 25 Jahren stand sie wegen Mordverdachts an ihrer Tante Freda vor Gericht, wurde jedoch freigesprochen. Offensichtlich will jemand die Vergangenheit nicht ruhen lassen. Doch wer ist der anonyme Erpresser? Und welches Geheimnis glaubt er zu kennen? Meredith und Alan beginnen nur widerwillig zu ermitteln - und stoßen in ein Wespennest, was ihre Hochzeit auf mehr als nur eine Art gefährdet.
Erfahrungsbericht von fania über Und sei getreu bis in den Tod / Granger, Ann 16. Februar 2007
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
durchschnittlich spannend
Humor:
wenig humorvoll
Aufmachung:
sehr schön
Pro:
sehr nachdenklich, spannend
Kontra:
vorerst das Ende der Serie
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Darum geht es in diesem Kriminalroman der Autorin Ann Granger, um den es nun in diesem Bericht gehen soll. Schuld und Sühne, zwei uralte Begriffe, doch fangen wir erst einmal mit dem Wichtigsten für Euch an:
****************************** Der Inhalt ******************************
Alan Markby und Meredith Mitchell wollen eigentlich nichts anderes als ein paar ungestörte Ostertage, ihr Häuschen herrichten und lassen und dann in Ruhe zu heiraten, als Meredith von ihrem Freund Toby Smythe überredet wird einen Kriminalfall zu übernehmen. Eine Verwandte erhält anonyme Drohbriefe, in welchen auf einen lange zurückliegenden Prozess Bezug genommen wird, in welchem sie des Mordes an ihrer Tante angeklagt war.
Doch Mitchell und Markby konnten nicht ahnen, dass sich die Lage durch ihr Erscheinen dramatisch zuspitzen würde. Unerwartet wird die Tochter des Hausherrn ermordet aufgefunden und ihr Tod erinnert fatal an den Mord, der ihrer Stiefmutter damals zur Last gelegt wurde. Doch war sie es, die das junge Mädchen ermordet hat? Oder hat der tyrannische Vater damit zu tun, der anscheinend Beweise zur Sache schafft? Welche schlimmen Geheimnisse hatte das junge Mädchen, das offensichtlich niemand so richtig kannte? Und welche Rolle in dem ganzen Stück spielt eigentlich Toby? Und dann ist da auch noch der Gärtner und sein merkwürdiger Sohn, der Paparazzo werden will. Doch gilt hier der alte Spruch: 'Der Gärtner ist immer der Mörder'?!? Oder war es gar der Butler, der in dem Roman so gut wie gar nicht vorkommt?
Tja, auf die vielen Fragen gibt
****************************** das Buch ******************************
auch viele Antworten. Ob es die sind, die Ihr jetzt ahnt, wird hier nicht verraten.
Nur so viel, in dem 375 seitigen Taschenbuch, welches ihr für 8,95 Euro unter der ISBN -13: 978-3-404-15569-9 erhalten könnt, finden sich auf alle Fragen die passenden Antworten. Wäre auch schlimm, wenn das nicht der Fall wäre, dann wäre das im Oktober 2006 erschienene Buch nicht vollständig.
Die Übersetzung des im Original als "That Way murder lies" stammt übrigens von Axel Merz. Es handelt sich um den fünfzehnten Band ihrer Markby und Mitchell Reihe und dabei -leider- auch um den Abschlussband dieser Reihe.
Das Buch enthält neben einer Widmung und dem Roman auch noch ein Nachwort der Autorin. Insgesamt ist alles in einen wunderschön gemachten, wenn auch etwas kitschigen Umschlag gekleidet, der eine gemalte britische Landschaft mit einem schönen alten Haus nebst einem tollen Garten zeigt.
Dieser Einband passt nicht nur gut zum Roman und seinem Stil, sondern macht sich auch toll im Regal. Dies nur für diejenigen unter Euch, die ihre Bücher für ihr Regal kaufen und nicht für sich selbst.
Erstaunlicherweise passt nicht nur der Einband zum darin enthaltenen Roman, sondern
****************************** die Autorin ******************************
weist auch Ähnlichkeiten mit ihrer Hauptfigut Meredith Mitchell auf. Auch Ann Granger hat, laut Buch, im diplomatischen Dienst gearbeitet. Mittlerweile soll sie in der Nähe von Oxford leben.
Meiner Meinung nach merkt man die Erfahrung der Autorin dem Roman auch an, dies allerdings im positiven Sinne gemeint. Ob ich auch ansonsten diesem Buch noch positiv gesinnt gegenüber eingestellt bin, erfahrt Ihr in
Etwas traurig habe ich begonnen diesen Kriminalroman zu lesen, denn ich wusste schon aus der Vorankündigung, dass dies der letzte Roman aus der Mitchell und Markby Reihe der Autorin sein würde, zumindest der letzte für längere Zeit. Und etwas traurig habe ich den Roman auch zuende gelesen, wie man so schön sagt 'mit einem lachendem und einem weinenden Auge'. Es hat mir viel Freude gemacht den Roman zu lesen und ich habe mich blendend unterhalten und gleichzeitig war ich auch traurig, dass die Reihe damit erst mal ein Ende hat. Schade, vor allem insofern, da ich sonst in regelmäßigen Abständen einen Garant für einen Urlaublektüre-, Weihnachtslektüre-, Festtagslektüre-, etc- Kauf hatte und mich darauf verlassen konnte, dass ich, wenn ich anfange zu lesen auf gar keinen Fall enttäuscht sein werde. Dies fällt nun vorerst einmal weg. Dies ist aber auch schon mit das einzig negative, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, beachtet man einmal den happigen Preis von 8,95 Euro für ein Taschenbuch nicht.
Die Geschichte ist stimmig, und nach einer kurzen Anlaufphase, von der sich niemand abschrecken lassen sollte, recht spannend. Und doch ist sie passend zur gesamten Szenerie gesetzter. Insofern muss ich auch sagen, dass ich zuvor einen extrem schnellen Thriller gelesen habe und insofern mir mehr als deutlich vor Augen geführt wurde, dass die Ereignisse in diesem Roman doch plätschern und alles ruhiger, gesetzter und zeitweise behäbiger abläuft. Die soll aber nicht heissen, dass der Roman langatmig wäre oder langweilig, ganz im Gegenteil. Der Roman selbst passt hervorragend zur Geschichte, zum Dorf und zu seinen Personen. Die Erzählweise ist faszinierend und zieht den Leser langsam aber sicher ins Buch hinein, ohne dass er das von Anfang an bemerkt. Insofern möchte ich nur anmerken, dass der Leser, der noch nie einen Roman von der Autorin gelesen hat, mit einer anderen Erzählweise rechnen sollte, als er meistens gewohnt sein dürfte. Anders, aber angenehm anders.
Hierbei sollte auch erwänt werden, dass die Romane der Reihe in sich geschlossen sind, so dass sich keiner davon abhalten lassen sollte diesen Roman zu lesen, weil er der fünfzehnte der Reihe ist und derjenige Sorge hat die Geschichte nicht zu verstehen. Der Autorin gelingt insofern der Spagat meisterhaft jeweils einzelne Geschichten zu erzählen, die getrennt voneinander zu verstehen sind und faszinieren, aber auc gleichzeitig eine Gesamtgeschichte über die ganze Reihe zu erzählen, die ebenso in seinen Bann zieht.
Die Atmosphäre des Romans ist fantastisch gestaltet und man fühlt sich von der Autorin in das Buch gezogen und mitten in einer britischen Landschaft in einem Dorf mit einem Herrenhaus wieder. Insofern passen auch die teilweise etwas merkwürdig anmutenden Personen hervorragend in die Atmosphäre und unterstützen diese zusätzlich. Insofern hat es der Leser, der die anderen Romane der Reihe bereits kennt, etwas leichter, weil er sich bereits in die Atmosphäre der Autorin eingelesen hat, welche diese über alle Romane angenehmerweise gehalten hat. Aber auch wer neu hinzukommt, dem wird es dank der Anlaufphase rasch gelingen sich einzulesen.
Gleichzeitig handelt es sich nicht nur um einen guten Kriminalroman, der den Leser einlädt mitzuraten und das Puzzle der einzelnen Ereignisse schneller als die ermittelnde Polizei zusammen zu setzen, sondern auch um eine sehr nachdenklich Geschichte, die zum Grübeln anregt. Wer ohne Denken einen Roman lesen möchte, kann dies hier mit Sicherheit auch tun und wird sich dennoch gut amüsieren, ihm wird aber ein wichtiger Teil der Geschichte entgehen.
Es ist eine Geschichte darüber, was jahrelanger, ja jahrzehntelange Hass mit einem Menschen tun kann. Es ist eine traurige Geschichte über Recht und Gerechtigkeit über rechtliche und moralische Schuld. Was geschieht mit denen die rechtlich schuldlos sind, und doch moralisch schuldig? Was mit denen, die sich dennoch keiner Schuld bewusst sind? Straft sie das Leben? Oder leben sie glücklich und fröhlich weiter ohne jemals von ihrem Gewissen geplagt zu werden? Drehen sie vielleicht sogar ihre Erinnerungen so lange um bis Opfer Täter und Täter Opfer geworden sind? Ja, was will eine Gesellschaft mit solchen Tätern tun? Und was soll man mit denen tun, die sich moralisch schuldig fühlen ohne es zu sein?
So endet dieser -vorerst- letzte Fall von Markby und Mitchell gewohnt philosophisch und nachdenklich und hinterlässt beim Lesen einen schalen Nachgeschmack. Noch jetzt, Tage nach dem Lesen frage ich mich, was meine Meinung zu diesem Thema ist und somit hat die Autorin ihr Ziel deutlich errreicht, sie hat es geschafft mich nachdenklich zu machen über ein Thema, über welches ich mir sonst -zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt- keine Gedanken gemacht hätte.
Und so hat mich auch das recht offene Ende nicht gestört, ganz im Gegenteil hat es mir Hoffnung gemacht, dass die Autorin eines Tages doch Erbarmen hat und die Reihe noch fortführt.
Insgesamt kann ich somit nur sagen, dass der deutsche Titel perfekt zum Roman passt, die Autorin ist sich bis zur letzten Seite selbst treu geblieben.
Pro: fesselnde Geschichte, sehr spannend erzählt, spielt wieder in England Kontra: der Schluß kommt zu abrupt, leider keine Hochzeit zwischen Alan und Meredith, Ende total offen
...in meinem heißgeliebten England spielen. Und so entdeckte ich vor etlichen Jahren die Mitchell & Markby-Reihe der britischen Autorin Ann Granger. Mittlerweile sind es vierzehn Bände mit dem Detektivpaar Alan Markby und Meredith Mitchell. "Und sei getreu bis in den Tod" ist der fünfzehnte Band der Reihe und leider auch der letzte. Erst mal jedenfalls, denn wie heißt es doch so schön: niemals geht man so ganz.
Handlung:
Alison Harris wird verdächtigt ... ...zu, sich die Geschichte anzuhören und nimmt eine Einladung zum Mittagessen bei Alison und Jeremy auf Overvale Haus an. Mit von der Partie ist auch Fiona, die Tochter aus Jeremy´s erster Ehe. Kurz nach Alan und Meredith Besuch wird sie ermordet aufgefunden. Alan und Meredith, die Fiona für die Schreiberin der Briefe gehalten hat, beginnen zu ermitteln. Wer ist der geheimnisvolle Schreiber? Und was wußte Fiona? Bald darauf geschieht ein weiterer Mord.
...
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Pro: Wieder ein bis zur letzten Seite spannender Krimi von Anne Granger Kontra: Schade, dass die Serie hier erstmal endet ;-(
Der vorerst letzte Mitchell und Markbys Fall von Ann Granger. Die Autorin widmet dieses Buch allen Lesern die ihr über die Jahre hinweg die Treue gehalten haben. Und am Ende schreibt sie sogar noch über fünf Seiten wie es zu den Geschichten kam und was sie selbst dabei bewegt hat. Unter anderen führt sie hierbei an, dass sie stets gut in den deutschsprachigen europäischen Ländern aufgenommen wurde. Es gehören aber auch einige Anekdoten dazu, z. B., ... ...während des Deutschstudiums) besucht hat. Und was ich selbst auch noch nicht wußte, obwohl ich wirklich alle Mitchell und Markby-Romane gelesen habe, dass Ann Granger mit ihrem Mann zwei Jahr ein München gelebt hat. Sie bringt einen aber auch zum Lachen in ihrem "Abschiedsbrief", wenn sie bemerkt, dass die deutschen Leser sie bei einer "Buchtour" immer sehr zum Schwitzen gebracht haben, weil sie wirklich alles über die Hauptfiguren wissen wollten. ...
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...Mitchell & Marky planen Meredith und Alan endlich ihre Hochzeit. Haben sie doch endlich ein passendes Haus gefunden. Noch sind die Handwerker in der Warteschlange, noch ist Reverend James Holland nicht ausgezogen. Aber dies ist nur eine Frage der Zeit. Sei getreu bis in den Tod von Ann Granger Broschiert: 400 Seiten Verlag: Lübbe; Auflage: 3., Aufl. (Oktober 2006) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3404155696 ISBN-13: 978-3404155699
Preis: 8,95 € In der ... ...ein Misthaufen Fliegen, meint er. Und Recht hat er. Tobey bittet Meredith um einen Gefallen. Eigentlich ist es mehr Alan, der den Gefallen tun soll. Die zweite Ehefrau von Tobey Onkel bekommt Drohbriefe, die auf eine frühere Mordanklage gegen die Tante zielen und von der nach zig Jahren . Und Alan soll bei der dortigen Polizei dafür sorgen, dass dies ernst genommen wird. Man trifft sich also zum Essen, lernt einander kennen, Tante, Onkel, Cousine. ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich
14.03.2007
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