Ich stelle heute meinen schicken Wasserkocher vor. Entschieden habe ich mich für ihn, weil er ein edles, aber schlichtes Design hat. Ein weiter Kaufgrund waren das Fassungsvermögen und dass der Kocher Kabellos ist.
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Kaufort und Preis
Bestellt hat ihn mir meine Mutti. Sie ist Kundin beim Otto-Versand, und dort habe ich ihn für 44,99 entdeckt. Er ist im Internet in einigen Shops etwas günstiger zu bekommen. Doch dann kommen die Versankosten hinzu und dann ist es preislich gesehen gleich..
Eigenschaften
• schnurlos
• Fassungsvermögen (1.70 l)
• 360 Grad Anschluss-Sockel
• verdecktes Heizelement
• Temperatur-Wahlschalter
• Trockengehschutz
• Ein-/Ausschalter
• Kontroll-Leuchte
• Kalkfilter
• Leistung (2 200 Watt)
Maße
• (Breite: 155 mm)
• (Höhe: 269 mm)
• (Tiefe: 219 mm)
• (Gewicht: 1 180 g)
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Das Aussehen und Gewicht
Wie schon erwähnt ist das Design sehr schlicht. Er ist aus Edelstahl und hat schwarze Elemente. Schwarz sind der Deckel, der Griff und der Schalter. Der Kocher hat die Form eines Kegels. Kaum sichtbar ist der Einschaltknopf. Er sitzt unter dem Griff. Der Sockel hat den gleichen Durchmesser, wodurch eine Einheit gegeben ist, die ihm sein edles und unauffälliges Aussehen gibt
Sehr schmal sind die beiseitigen Wasserstandsmesser.
Der Wasserkocher ist im Vergleich zu Kunststoffkochern recht schwer. Mit seinen fast 1,2 Kilo ist er kein Leichtgewicht. Füllt man ihn aufs Maximum bringt er es fast auf 3 Kilo.
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Das Arbeiten/meine Erfahrungen
Vorweg muss ich erwähnen, dass der Wasserkocher nach dem Auspacken etwas chemisch muffelt. Deshalb habe ich erstmal Wasser aufkocht und weg gegossen, in der Hoffnung, dass der Geruch verschwindet. So war es leider nicht. Ich habe ihn dann noch mal mit Zitronenessig und Wasser gefüllt. Das verbesserte dann den „Gestank“. Doch ganz verliert er sich erst mit der Zeit. Verursacht wird das Muffeln von den schwarzen Plastikelementen und hat somit keinen Einfluss auf die Qualität des Wassers.Eine Gebrauchanleitung ist natürlich vorhanden. Sie ist sehr verständlich beschrieben und bebildert, ist aber eigentlich überflüssig. Ich habe sie mir erst nach circa 10 Tagen angeschaut und eigentlich nichts mehr gefunden, was ich nicht durch die Benutzung erfahren habe.
Da der Kocher auf einem Sockel steht, der ihn mit Strom versorgt, ist die Wasserkanne Kabellos. Das ist ein unbedingtes Muss für mich. Erstens, weil er sich so viel einfacher füllen lässt und zweitens kann ich ihn auch auf meinen Tisch abstellen. Das Aufsetzen auf den Sockel stellt kein Problem da. Der Verbindungsaufsatz ist rund und bedarf keine bestimmte Richtung der Wasserkanne.
Das kleine Kalksieb ist sehr fein, leicht heraus zu nehmen und schnell gereinigt. Der Deckel schließt wirklich fest, somit können Dämpfe nur aus dem Ausguss entweichen. Öffnen lässt sich der Deckel mit einem Druck auf die Taste oben am Griff. Für meine Hände ist dieser Knopf genau richtig angebracht und dadurch gut mit dem Daumen erreichbar.
Richtig gut finde ich die Wahl der Temperatur. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Erwärmung. Mit 100° bringt man das Wasser zum Kochen und mit den 75° bereite recht heißes Wasser. Da ich mein Wasser immer filtere, kann ich meinen Instand Kaffee oder Cappuccino direkt aus dem Kocher mit nur heißem Wasser aufbrühen. Ein Leuchten signalisiert mir, welche Heizstufe ich gewählt habe durch ein blaues oder rotes Lämpchen.
Ich finde, dass er im Vergleich zu anderen Kochern recht leise arbeitet. Zwar ist auch hier ein leichtes Geräusch zu vernehmen, aber es ist nicht störend. Das Blubbern beim Kochen ist aber gut wahrnehmbar und auch lustig im Wasserstandsanzeiger zu verfolgen. Dafür ist er aber nicht der Schnellste. Damit will ich nicht sagen, dass er träge arbeitet, doch gut 4 – 5 Minuten braucht er für seine maximale Wassermenge schon. Aber für meinen halben Liter, den ich morgens benötige braucht er noch nicht mal eine Minute.
Reinigen muss ich ihn eigentlich selten, jedenfalls im Inneren. Da der Heizstab verdeckt ist, kann sich hier kein Kalk absetzen. Ich habe aber durch mein gefiltertes Wasser grundsätzlich kaum noch Kalkabsätze. Trotzdem koche ich aus hygienischen Gründen circa 1x im Monat Zitronenessig mit Wasser auf, dabei lege ich auch den kleinen Kalkfilter mit hinein. Danach spüle ich ihn noch klar ab und fertig ist die Reinigung. Damit kein saurer Geschmack im Wasser bleibt, brauche ich dann aber nur noch eine Füllung Wasser auf 75° erwärmen. Geschmack nimmt das Edelstahlgehäuse nicht an. Zum Abwischen von außen brauche ich ein weiches Tuch, damit ich keine eventuellen Kratzer auf die matt glänzende Oberfläche bekomme.
Was ich unbedingt noch erwähnen möchte ist die Hitze des Gerätes. Ganz wichtig für Muttis, ist wohl die Information, dass der Kocher von außen nicht heiß wird. Er erwärmt sich zwar, aber nur leicht. Verbrennungen sind nicht vom Gerät zu erwarten, nur vom kochenden Wasser.
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Mein Fazit
Ich bin mit meinen Kocher durchweg zufrieden. Besonders da ich auch gern mal weißen und grünen Tee trinke. Beide Sorten sollen ja bekannter Weise nicht mit kochenden Wasser aufgegossen werden. Das spart Energie und Zeit. Klasse.
Wichtig ist mir zu betonen, dass das Gewicht nicht zu Unterschätzen ist. Ganz gefüllt habe ich schon etwas Schwierigkeiten. Das Balancieren von 3 Kilo in einer Hand ist nicht immer so ganz einfach. Aber auch mit meinen halben Liter hat er ein gutes Gewicht.
Da der Wasserkocher leise und zuverlässig arbeitet, habe ich eigentlich nichts zu beanstanden. Das Design gefällt mir auch nach 4 ½ Monaten immer noch. Da er durch seine schmale Form auch wenig Platz einnimmt ist er eigentlich sehr unauffällig in meiner Küche. Gern würde ich heute 5 Sterne vergeben, aber ich muss noch mal den anfänglichen recht chemischen „Gestank“ kritisieren. Er ist jetzt zwar total weg, aber die erste Zeit doch manchmal etwas störend. Auf den Frühstückstisch kam er anfangs nicht.
Aber eine Empfehlung bekommt der Wasserkocher allemal.
01.03.2011 10:08
Für ein WK blätter ich nicht mehr als 20€ auf den Tisch. :L_)
19.02.2011 09:53
Klasse! BH von mir & LG
17.02.2011 17:02
schöner bericht aber mir reicht meiner. lg