...unsere.erde...
26.01.2009
Pro:
Spektakulär, atemberaubend, faszinierend . . .
Kontra:
. . .
Empfehlenswert:
Ja
 AnjaS911
Über sich:
♥ ♥ ♥ Noch zwölf Lesungen für ...wall.street... wären super. ♥ ♥ ϖ...
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_"Seit Beginn meiner Arbeit habe ich an vielen äußerst aufwendigen Projekten gearbeitet, aber verglichen mit den Dimensionen von UNSERE ERDE waren sie winzig. Während der vergangenen fünf Jahre haben wir weltweit an über 200 Drehorten gefilmt und dabei eine Rekordzeit von 4500 Tagen draußen in der Natur verbracht. 40 der spezialisiertesten und erfahrensten Kameramänner standen uns dafür zur Verfügung. Jede Einstellung bedeutete eine unglaubliche logistische Herausforderung. Allein die Beschaffung der verschiedenen Drehgenehmigungen erforderte jahrelange Verhandlungen. Nur aufgrund unserer Erfahrungen, logistischen Fähigkeiten und unserer Reputation ist es letztendlich gelungen, die notwendigen Papiere zu bekommen, und somit in der glücklichen Lage zu sein, diese wunderbaren Bilder mit der Kamera einzufangen - Bilder, die man nicht einfach kaufen kann."_ Alastair Fothergill, Regisseur
Ich bin ein Fan von Natur- und ganz besonders von Tierfilmen. Ich liebe gut gemachte Dokumentationen aus aller Welt. "Unsere Erde" interessierte mich schon immer und als diese DVD dann endlich im Angebot war für nur knapp 10,-- Euro zu haben war, musste ich sie natürlich kaufen. Ich hatte schon viel Gutes über diesen Film gehört und war nun sehr gespannt darauf.
Beginnen wir mit den ganz allgemeinen Details, die zwar nicht sonderlich spannend sind, aber einfach dazugehören: Regisseur(e): Alastair Fothergill, Mark Linfield Komponist: George Fenton Format: Dolby, DTS, PAL Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1) Untertitel: Deutsch Region: Region 2 Bildseitenformat: 16:9 FSK: Freigegeben ab 6 Jahren Studio: Ufa/DVD DVD-Erscheinungstermin: 6. Oktober 2008 Produktionsjahr: 2007 Spieldauer: 95 Minuten
Natürlich gibt's auch einige Extras. Für mich, der ich nicht der große Fan von Bonusmaterial und Extras bin und in der Regel sogar ganz darauf verzichten könnte, ist's absolut ausreichend. Enthalten ist ein Audiokommentar von Regisseur Mark Linfield (optional mit dt. Untertiteln) und ein recht interessanter Ausschnitt aus dem Making of. Weiterhin gibt's noch den Kinotrailer und Kinoteaser Der Film, dessen Dreharbeiten die Filmemacher Alastair Fotherfill und Mark Linfield mehr als fünf Jahre lang mit 40 Kamerateams an 200 verschiedene Drehorte in 26 Ländern führte - darunter Drehorte, die noch nie zuvor vormals besucht wurden, auf der ganzen Welt führten entstand aus über 1000 Stunden Filmmaterial. Mark Linfield sagt über das Projekt "Wenn es der Film schafft, dass sich auch nur einige in unsere Erde verlieben und etwas tun, um die Zukunft positiv zu verändern, dann bin ich umso stolzer, dass ich an diesem Projekt beteiligt war"
Den Kommentar aus dem Off spricht Ulrich Tukur, ein deutscher Schauspieler und Musiker. Hinterlegt ist der Film mit Musik der Berliner Philharmoniker. Wunderschöne Bilder, aber auch schonungslose Szenen werden in diesem Film gezeigt. Wir sehen Afrikanische Wildhunde, Kraniche und Geparden, Eisbären und Delfine, Elefanten, Prachtparadiesvögel, Wölfe und Walrösse und nicht zuletzt der Weißen Hai. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise um unseren Erdball vom Norden bis in den Süden, erführt uns durch die Kalahariwüste über den Äquator bis hin zur Arktis.
Der Film hat - was bei einer Dokumentation aber auch nicht zu erwarten ist - keine durchgängige Handlung. Doch drei Geschichten werden in den Mittelpunkt des Filmes gerückt. Drei Geschichten von drei Müttern. Da ist zum Einen die Eisbärmutter mit ihren Kindern in der Arktis, da ist die Elefantenmutter in der Kalahariwüste, unterwegs zu einem Wasserloch. Und dann ist da ist die Buckelwalmutter, die ihr Junges gut behütet und sicher vom Äquator bis hin in die Arktis bringen will. Schon der Beginn des Filmes, in dem eine Eisbärin aus den Schneemassen hervorschaut - gefolgt von ihren beiden tollpatschigen und süßen Jungen - ist absolut faszinierend. Und es wird bewusst gemacht, dass es hier ums Überleben geht - denn der Lebensraum der Eisbären ist in Gefahr.
Der Regisseur Alastair Fothergill konnte sich mit seiner großartigen und faszinierende TV-Reihe Planet Erde bereits ein Denkmal setzen. Im Auftrag der BBC drehte er elf Teile - jeden aus einem anderen Teil unserer Welt. Hier zeigte er bereits die Schönheit der Erde, aber es gab auch blutige Szenen mit der in der Natur nötigen Gewalt. Natürlich sind die einzelnen TV-Serien detaillierter als dieser zusammenfassende Film. Aber in eineinhalb Stunden kann man nun einmal nicht genauso detailliert berichten wie in elf einzelnen Episoden.
MEIN FAZIT
Für mich ist's einer der besten und schönsten Naturfilme, die ich je gesehen habe - mit wunderschönen und spektakulären Bildern. Ein Film der Superlative in brillanter Bild- und Tonqualität. Mit 30 Millionen Euro Produktionskosten ist dieser Film eine der teuersten Naturreportagen, die bisher jemals gedreht wurden. Daß Unsere Erde mit 3,7 Mio. Besuchern und einem Einspielergebnis von 36,3 Mio. Dollar zu einem der erfolgreichsten Naturdokumentationen in der deutschen Kinogeschichte erstaunt mich kein bisschen, denn dieser Film ist einfach fantastisch.
Die unglaubliche Landschaftsaufnahmen oder Szenen aus der Tierwelt wirken wunderbar, fast schon wie ein Kunstwerk und ich denke jeder, der so kunstvolle Bilder oder Filme mag, wird begeistert sein und sich - so wie Mark Linfield es sich wünscht - wenigstens ein klein wenig in unsere Erde verlieben und der Natur zugestehen, dass sie einen schonenderen und besseren Umgang durch uns Menschen verdient hätte. Blutige Szenen, wie sie in den TV-Episoden des Regisseurs zu sehen sind, in denen die nötige Gewalt in der Natur - schließlich geht's hier ums Überleben - gezeigt werden, sind im Film übrigens nicht zu sehen. Das mag der Ein oder Andere zwar kritisieren - aber ich muß zugeben, dass ich auf solche Szenen - auch wenn sie nun einmal der Wirklichkeit entsprechen - verzichten kann.
"Würden wir diesen Film in zehn oder 20 Jahren drehen, könnten wir viele dieser außergewöhnlichen Bilder, die wir jetzt auf der großen Leinwand zeigen, gar nicht mehr einfangen. " sagt der Regisseur Alastair Fothergill - und ich befürchte, das ser mit dieser Prognose recht hat. Bei vielen der faszinierenden und einzigartigen Aufnahmen fragt man sich, wie diese überhaupt entstanden sind. Insgesamt ein hervorragender und wunderschön eindrucksvoller Film, den wirklich jeder gesehen haben sollte. Die Vielfalt der Erde wird ergreifend dargestellt in dieser bisher aufwändigste und teuerste Naturdokumentation aller Zeiten, die mich genauso begeisterte wir die Kritiker und die nicht zuletzt als die erfolgreichste Naturdokumentation Europas der letzten zehn Jahre gilt. Dieser Film zeigt mit Bildern, wie sie noch nie gesehen wurden, was wir alles verlieren werden, wenn wir unsere Erde weiter so behandeln, wie wir es tun. Denn dass der Mensch an der Bedrohung des Lebensraumes vieler Tiere und an der Vernichtung der Natur seine Schuld trägt, dürfte jedem klar sein. Die detailllvollen Bilder sind prachtvoll und man ahnt, dass die Dreharbeiten sehr aufwändig waren.
Klare fünf von fünf Sternchen und eine Empfehlung!
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09.03.2009 17:54
Diesen Film habe ich noch nicht gesehen, wohl aber die Serie, die ganz ausgezeichnet ist.
26.02.2009 21:40
Ein sehr guter Bericht, mir hat der Film auch sehr gut gefallen. LG Manuela
23.02.2009 16:58
...das ist wohlwar, wie würde der Film sein wenn er erst in weiter Zukunft gedreht worden wäre...und wie kommt der jetzige Film in über 50Jahren daher....als historisches War einmal??...