VVD Volkswagen Versicherungsdienst, FV

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Beim zweiten Anlauf klappt es dann...??

2  20.02.2003

Pro:
die Hotline war immerhin immer frei

Kontra:
Unterlagen werden verschlampt, man zahlt nicht gerne

Empfehlenswert: Nein 

Carolinma

Über sich:

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Erfahrungsberichte:201

Vertrauende:15

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 37 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bei der VVD bin ich gelandet, weil ich mir vor kurzem einen neuen VW gekauft habe. Da ich über die Volkswagen-Bank finanziere, hat man mir über das Autohaus die sogenannte „Prämie liegt“ angeboten, was heißt, dass 30% der Versicherungsprämie die Volkswagen-Bank übernimmt. Dies bedeutet bei mir, statt 900 Euro im Jahr nur noch 600 Euro, monatl. ca. 58 Euro (Bei Vollkasko mit 300 Euro Selbstbeteiligung, Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung). Wer sagt bei 300 Euro Ersparnis im Jahr schon Nein. Der Vorteil von Prämie light ist auch noch, dass man bei einem Schadensfall die Prozente nicht erhöht bekommt, zumindest solange, wie die Autofinanzierung läuft. Außerdem wollte ich den „Papierkram“ gleich komplett vor Ort im Autohaus klären, da kam mir das Angebot eigentlich gerade recht.

Wie es dann manchmal im Leben läuft, hatte ich natürlich gleich 2 Wochen später einen Schaden an meinem neuen Auto, leider selbst verursacht. Also bin ich dann gleich ins Autohaus gegangen, wo ich das Auto gekauft habe. Dort bekam ich gleich ein Formular zur Schadensmeldung, welches ich ausgefüllt an die VVD gefaxt habe. Soweit lief alles reibungslos.

Die Woche drauf, bekam ich dann von der VVD Bescheid, man werde den Schaden nicht übernehmen, da grobe Fahrlässigkeit vorliege. Waasss? Jetzt verstand ich die Welt nicht mehr, ich hatte lediglich vergessen die Handbremse anzuziehen und das sollte nun grobe Fahrlässigkeit sein? Man stellte es wirklich so hin, als ob ich den Schaden mit purer Absicht verursacht hätte, an einem neuen 2 Wochen alten Auto. Fand ich gar nicht witzig. Für was habe ich dann eigentlich eine Vollkasko abgeschlossen, ja gerade für solche Fälle. Außerdem würden von mir überhaupt keine Unterlagen bzw. ein Versicherungsantrag vorliegen, so nach dem Motto: „Sind Sie bei uns überhaupt versichert?“ Ich hatte doch beim Autokauf direkt alles geklärt und alle wichtigen Dokumente abgegeben bzw. unterschrieben und eine Einzugsermächtigung erteilt. Wenn jetzt die VW-Dienste intern schlafen, kann ich ja schließlich nichts dafür. Außerdem hatte ich ja eine Deckungskarte erhalten.

Also ging der nächste Weg erst mal zum Anwalt. Dort wurde ich gleich etwas schlauer, nämlich dass man wirklich schlecht beurteilen kann, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder nicht und dass meistens endgültig nur ein Gericht entscheiden kann. (Wie gut das es ja auch eine Rechtschutzversicherung gibt). Also beauftrage ich den Anwalt erst mal, die Versicherung nochmals anzuschreiben.

In der Zwischenzeit kam endlich mal der Versicherungsvertrag. Also hatte man bei VVD doch irgendwo meinen Antrag mit den Unterlagen ausgegraben. Doch der nächste Schreck kam gleich: Statt 58 Euro im Monat, sollte ich nun 137 Euro im Monat bezahlen? Das ist ja mehr als das Doppelte!!! Natürlich habe ich dann gleich dort angerufen und bekam dann als Antwort, dass ich bei 140 % eingestuft worden bin. Ich fahre aber im Moment bei 50 %, SF7. Natürlich brauche ich nicht wieder zu erwähnen, dass ich alle Unterlagen, auch die meiner alten Versicherung, schon komplett mit dem Antrag abgegeben hatte. Wahrscheinlich war die VVD einfach zu bequem, bei meiner alten Versicherung sich die Schadensfreiheitsklasse bestätigen zu lassen. Also stufte man mich irgendwo halt ein, ist ja auch egal, wenn man statt 58 Euro auf einmal 137 Euro im Monat zahlen soll. Ich frage mich wirklich manchmal, was bei den Mitarbeitern im Kopf vorgeht.

Nach langem Hin und Her nahm man telefonisch meine „richtigen“ Daten auf und versprach alles zu klären. Und siehe da, ich bekam zwei Tage später gleich einen neuen Vertrag, der bestätigte, dass ich nur 58 Euro, wie auch beantragt, im Monat zu zahlen habe. Soweit war dies nun geklärt.

Und gestern bekam ich endlich den Bescheid, dass die Versicherung meinen Schaden, der immerhin 2.000 Euro beträgt, doch übernehme.

Nach langem Ärger und vielen Briefen und Telefonaten ging doch alles gut aus. Ich finde es nur sehr Schade, dass einem das Leben so schwer gemacht wird. Man muss erst mit Anwalt drohen oder x-mal dort anrufen, bis irgendjemand mal in Bewegung kommt. Außerdem finde ich es unverschämt, wie mit Anträgen, Daten und Unterlagen von Personen umgegangen wird. Da „verschwindet“ einfach mal ein Versicherungsantrag oder man setzt willkürlich selbst irgendwelche Daten ein.

Wer sich jetzt fragt, warum ich nicht gleich vor Wut gekündigt habe: Leider kann ich erst zum 31.12.2003 kündigen. Naja, und schließlich hat die VVD ja doch noch bezahlt und alle Fehler korrigiert.

Immerhin war die sogenannte Hotline immer frei und man konnte sein Anliegen gleich vorbringen, also die Erreichbarkeit ist schon gut, hier finde ich es nicht so schlimm dann, wenn keine Filiale vor Ort ist. Meistens kann man die "Versicherungssachen" auch in den Autohäusern direkt klären, aber ich mache das dann doch lieber selbst.
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DerPapst

DerPapst

20.05.2004 01:02

Bin auch bei der VVD. Muss sagen, ganz gut da. Naja, einen Schaden musste ich noch nicht melden, schon gar nicht nach 2 Wochen ;-) Aber meine alte Versicherung musste ganz schön schlucken...die konnten nicht mithalten bei den Preisen. Beachte: Du hast während deiner ganzen Laufzeit die "LifeTimeGarantie" auf unerwartete Reparaturen. Siehe auch www.volkswagen.de, Rubrik Versicherung. Lohnt sich, wenn der Wagen mal älter wird...Greetz Marco

truckerschmidt

truckerschmidt

24.03.2003 18:06

klasse bericht,mfg michael

htri

htri

21.02.2003 02:07

Guter Bericht. Ich kann deinen Ärger gut verstehen. Ich habe auch schon unliebsame Erfahrungen mit dem VVD machen dürfen. Vor ein paar Jahren ist mir mal jemand ins Heck gefahren (fast 4000 DM Schaden). Der VVD hat alles sehr verschleppt, die Regulierung dauerte sehr lange. Man war nicht mal einverstenden, dass ich einen Mittelklassewagen als Leihwagen bekomme, obwohl das Autohaus den zum Kleinwagenpreis auslieh. Wochenlange Streitereien, Briefwechsel und Telefonate waren nötig, bis alles geklärt war.

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