Erfahrungsbericht über

VW Polo 6N

Gesamtbewertung (49): Gesamtbewertung VW Polo 6N

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Eine treue Seele

4  15.04.2006 (17.09.2008)

Pro:
klein, wendig und sparsam

Kontra:
laut auf Autobahnen

Empfehlenswert: Ja 

Commonrail

Über sich:

Mitglied seit:15.04.2006

Erfahrungsberichte:11

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 28 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

+++Update 16.09.2008.+++

Hier erstmal ein paar Randdaten zu meinem kleinen:

-Polo 6N
-Baujahr 12/1997
-Motorkennbuchstaben ALL (AER fast baugleich)
-Leistung KW/PS 37/50
-Hubraum 999cm³
-Schaltung 5-Gang Handschaltung
-Verbrauch Stadt/Land/Autobahn 120 km/h
6,5/5,5/6,0 Liter
-Kraftstoffart Normal(1)/Super
-Schadstoffnorm D3/Euro3
-Steuer/Jahr 67 €

Gleich vorab: Der Teufel ist ein Eichhörnchen, warum? mehr unter "Schicksal"


Verarbeitung:

Der Polo wirkt VW-typisch verarbeitet, d.h. alles sieht ganz ordentlich aus, ist weitestgehend Klapperfrei und recht solide verarbeitet. Die Armaturen wirken recht steril, sind aber gut aufgeräumt und angeordnet. Sämtliche Schalter sind gut verarbeitet und lassen sich gut schalten. Auch im Motorraum sieht es recht aufgeräumt aus, ohnehin weil mein 50 PS Motor nicht den ganzen Motorraum belegt.
Die Bedienungselemente sind Sinnvoll angeordnet und vod der Fahrerposition aus gut erreichbar, lediglich die Kippschalter u.a. die Heckscheibenheizung ist durch das Lenkrad nicht zu sehen.

Bedienung:

Wie eben schon erwähnt sind alle nötigen Schalter bequem vom Fahrersitz erreichbar und gut bedienbar. Lediglich der Schalter für die Heckscheibenheizung (die Kontrolllampe) ist aus dem Fahrersitz schwer zu sehen, vergißt man die Heizung wieder auszuschalten wirkt sich das soagr ein wenig auf den Kraftstoffverbrauch aus, immerhin leistet die Heizung bis zu 300 Watt.. Das Lenkrad ist Höhenverstellbar und somit finden auch etwas größere Leute Platz. An meinem Sitz kann ich leider nicht die Sitzhöhe verstellen, das vermisse ich ein wenig. Die Schaltung ist recht präzise und leichtgängig solange man ab und an die Kugelgelenke der Schaltung unter dem Auto schmiert, hierzu muss das Fahrzeug allerdings angehoben werden. Mehr unter "Tipps"

Fahrdynamik:

Das Serienmäßige Fahrwerk wirkt mit 2 Personen noch recht solide, fahren aber mehr als 2 Leute in diesem Fahrzeug wird auch hier wieder die Schwerkraft der Sieger und das Fahrzeug neigt sich sehr weit aus der Kurve heraus, die Lineare Federkennung der Serienfedern sollten hier etwas überdacht werden, denn es dürfen sogar 5 Personen mitfahren, wenn aus dieser Situation ein schnelles Ausweichmanöver statt findet fliegt man förmlich hin und her. Die Bereifung in 155/70 R13 ist zwar recht Kraftstoffsparend und durchaus empfehlenswert als Winterbereifung (wenig Angriffsfläche bei Glätte), im Sommer sollten es aber wenigstens 185er Puschen sein, man denke an den 5 Personen Transport. Hier habe ich entgegengewirkt und eine 80 mm Tieferlegung eingebaut. Ist deutlich besser. Vom Komfort her ist das Serienfahrwerk ganz in Ordnung für einen kompakten Kleinwagen, jetzt ist der Komfort natürlich weg. Die Lenkung wirkt etwas indirekt aber vermittelt letztendlich trotzdem ein gutes Fahrgefühl und reagiert auf Lenkbefehle ohne große Verzögerung. Die Bremsanlage ist für das Fahrzeug ganz in Ordnung wird aber ohne Wartung unpräzise. weiteres dazu unter "Tipps"

Platzangebot:

Das Platzangebot vorne ist wie so oft sehr gut. Man kann gut und gern die Beine lang machen und die Fahrt genießen. Hinten finden Sitzriesen keinen Platz mehr der kleinere "Otto Normalverbraucher" kann jedoch relativ gut sitzen. Für Langstrecken ist dieses Fahrzeug wenig geeignet, die relativ unanschmiegbaren Sitze lassen nicht all zu lange Fahrten ohne Beschwerden zu, so ab 300 KM macht sich irgendetwas bemerkbar. Das Kofferraumvolumen in Liter weiß ich nicht aber 2 Getränkekästen finden nebeneinander Platz und dann noch ein paar Sachen oben drauf, also auf jeden Fall ganz ordentlich. Verbandskasten und Dreieck haben ihren eigenen Platz und das Reserverad ist aus dem Kofferraum erreichbar, es befindet sich unter der soften Bodenabdeckung, das macht den Boden ein wenig uneben. Es handelt sich um ein Notrad. (80 km/h max.) Hierzu auch noch etwas unter "Tipps"

Motor:

In meinem Fall findet ein 999 cm³ (1,0l) 4 Zylinder 8 Ventil Motor mit einer Verdichtung von 9,5:1 Platz im Motorraum. Der Motor leistet mit 37 Kilowatt (50 PS) knappe 90 Nm Drehmoment. Der Nockenwellenantrieb erfolgt über einen Steuerzahnriemen. Der Motor läuft bei regelmäßiger Wartung, dazu gehören das Einhalten der Wechselintervalle für Verschleißteile z.B. Zündkerzen, Luftfilter und Motorölwechsel, sorgenfrei und relativ Laufruhig. Besonderheiten dazu weiter unten unter "Tipps".
Der Motor dreht bis ca. 5500 U/min und wird dann elektronisch abgeregelt um sich nicht totzudrehen. Was mit diesem Motor absolut Spaß macht ist mit gemäßigtem Gasfuß durch die Stadt zu fahren, hierbei freut sich der Geldbeutel, denn in der Stadt liegt der Verbrauch bei 6,5 Liter. Wer es noch sparsamer möchte, allerdings dabei nicht schnell unterwegs sein möchte, der kann sich das Abenteuer auf der Autobahn reinziehen. Wer hier mit ca. 110 km/h im Schnitt fährt brauch 5,5 Liter auf 100 km.
Jetzt zur Schattenseite: Das Problem ist ganz einfach die Kurze Gangübersetzung im Auto, der die Drehzahl in der Stadt optimal wählt, so lässt sich mit 60 km/h im 5.Gang fahren bei gesunden 2000 U/min, jedoch müssen Sie sich jetzt eben überlegen wo die Motordrehzahl bei 110 km/h schon steht....richtig, bei ungefähr 4000 Touren wird da ganz schön für Durchsatz gesorgt, und mit Durchsatz ist Kraftstoff gemeint. Sicher fällt es diesem Motor durch seine Geringe Schwungmasse leichter diese Drehzahl mit geringerem Verbrauch zu halten als Fahrzeuge mit großen Motoren, die große Massen zu bewegen haben, denn dieser Motor hat sein höchstes Drehmoment so bei 3500 U/min (und somit den besten Wirkungsgrad, was den Verbrauch nicht unendlich hoch treibt), man sollte gut überlegen was man tut auf der Bahn. Eins ist Klar: Je schneller dieses Auto fährt desto unproportionaler steigt der Verbrauch an, denn mit 130 km/h liegt die Drehzahl bei ca. 4700 U/min, hier erfolgt durch die sehr kurzen Gemischbildungszeiten kein ordentliches Gemisch mehr, der Motor wird förmlich mit Sprit überschwemmt um diese Drehzahl überhaupt konstant halten zu können, auf gut deutsch auch: Die Energie die Sie investieren steht in keinem Verhältnis mehr zum Verbrauchsorientierten Vorankommen. Bei 130 km/h liegt der Verbrauch bei ca. 8 Litern, die Spitzengeschwindigkeit ist mit 155 km/h erreicht, hier steigt der Verbrauch bei Vollgas auf gute 9 Liter an, absolut nicht zu gebrauchen, wenn Sie dann noch die Soundkulisse hören die durch den Motor bei den Touren entsteht so verlassen Sie schnell das Gaspedal, allein schon deswegen weil Sie dann die Uhr nach der Tanknadel stellen können (4/4: 9:00 Uhr, 1/2 10:30 Uhr, tanken: 12:00 Uhr ;)
Fazit: Der Wagen eignet sich absolut für Autobahnfahrten und meckert nicht wenn Sie die Geschwindigkeit bei 110 km/h einpendeln, kurzzeitiges Überholen ist kein Problem, wenn genug "Rückenwind" bleibt zum beschleunigen, denn ab 120 km/h fehlt es am nötigen Durchzug, bedingt dadurch da das größte Drehmoment nicht mehr anliegt. Zum eigentlichen Beschleunigen geht es von 0 auf 100 km/h in 17 Sekunden, ein viertel Meile Rennen werden Sie damit nicht gewinnen aber in der Stadt ist das egal, wie viel Gas Sie auch immer geben, ALLE stehen eh wieder an der nächsten Ampel oder im Stau ;) Die Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h werden Sie nur ohne viel Gegenwind und auf gerader Strecke errreichen, dazu kommen noch einige Kilometer Anlauf, der Tacho ist, so wie er konzipiert ist, relativ genau. Er muss übertreiben, das ist Gesetz.

Bremsanlage:

Die Bremsanlage besteht vorne aus einer Faustsattel Einkolben Scheibenbremse und hinten aus einer Simplex Trommelbremse. Der Bremskraftverstärker ist gut abgestimmt und ermöglicht präzise Dosierungen der Bremse und packt, wenn es mal nötig ist, kräftig mit zu um den Wagen zum Stillstand zu bekommen. Je nach Fahrzeugausstattung ist ABS vorhanden.


Motorenpalette:

Für den 6N werden von 45 - 125 PS Otto-
und 57 - 90 PS Dieselmotoren angeboten

Bisherige Reparaturen:

In meiner und in der Hand des Vorbesitzers wurden bisher i.d.R. nur Verschleißteile (teu teu teu) erneuert. Nachdem ich den Wagen gekauft habe, so hab ich erstmal die Bremsanlage komplett erneuert, sowie die Bremsflüssigkeit erneuert. Nach der Kompletten Erneuerung (den Punkt wollte ich ja noch erwähnen) war die Bremse Top, sehr bissig und zuverlässig. Seit dem fahre ich Wartungsfrei mit der Bremse und auch dieses Jahr wird der TÜV mich wegen der Bremse nicht von meinem kleinen trennen. Gut, der Wagen hat wegen dem Vorbesitzer (Unfall) eine neue Front bekommen d.h. Stoßstange, Schlossträger, Kühler, Scheinwerfer. und wurde somit teils neu lackiert. Rostanfällig ist der Wagen durchaus nicht, auch unter dem Wagen sehe ich keinen Rost. Was die Haltbarkeit der Gelenke Fahrwerkseitig angeht brauch man auch hier keine Bedenken zu haben. Lediglich die Querlenkerbuchsen, bei denen löst sich langsam das Gummi ab, muss ich noch erneuern um meine Ruhe zu haben wegen dem TÜV und wegen der Sicherheit, zudem ergibt sich ein außergewöhnlicher Reifenverschleiß mit defekten Lagern, dann wird es doppelt teuer. Zusammengefasst: Ich habe in der Zeit von mehr als 2 Jahren lediglich den Abgaskrümmer und die passende Lambdasonde erneuert durch den Unfall, das gehört zu den folgen des Unfallschadens. Alles andere waren Verschleißteile (Bremse, Öl und Schaltwellensimmerring) die ich erneuert habe um mir und dem Wagen einen Gefallen zu tun.
Den Abgaskrümmer kann man bei Polo Motoren mit als Verschleißteil rechnen weil diese alle paar Jahre mal einen feinen Riss bekommen und dann sehr laut werden.


Wartung und Pflege:

Alle 15000 KM erinnert einen das Display im Tacho an eine Inspektion, einen Ölwechsel oder dergleichen. Der Motor bekommt ca. 3,5 Liter Öl und verbraucht sehr wenig so dass ich 1 Mal nach ca. 10.000 KM einen Schluck nachfüllen muss. Die Inspektion mach ich selbst bei mir, bin Kfz-Meister.
Der Zahnriemen der Motorsteuerung muss nach 120.000 KM ausgetauscht werden und nicht älter als 5 Jahre sein, er könnte reißen und einen Motorschaden mit sich führen!

Bekannte Probleme:

Mir sind Getriebeprobleme bekannt, diese kommen aber nicht ganz selten vor weil der Ölstand im Getriebe nicht kontrolliert wird und der Schaltwellensimmerring geht ganz gern mal kaputt und verliert durch ihn dann das Getriebeöl. Der Simmerring ist schnell gewechselt und kostet ca. 5 €. Ansonsten passieren die Getriebeschäden eher bei den größeren Motoren weil nicht genug warm gefahren wird. Ein Ölverlust an der Ölwannendichtung kommt auch mal vor, ist aber kein großer Aufwand die zu erneuern, am besten zum Ölwechsel.
Hierzu ebenfalls etwas unter "Tipps"

Instrumentierung:

Der Polo 6N hatte 2 Versionen von Tachometern verbaut. Die alten bis 1995 oder 1996 mit Draufleuchttechnik (wie Golf 2 oder die ersten Golf 3) und ab da an mit Durchleuchttechnik (wie z.B. der Golf 4). Ablesen lassen sich die neueren Instrumente besser ob mit Sonne oder ohne. Die Ziffernblätter sind gut ablesbar und recht übersichtlich gestaltet. Alles Nötige ist im Blickfeld gebündelt. Eine Tankleuchte erinnert den Fahrer durch ein Signalgelb an den baldigen Tankstopp und lässt ihm bis dahin noch ca. 80 KM Bedenkzeit, also mehr als genug.

Kraftstoff:

Der Motor kann sowohl mit Normal(1) (ROZ 91) als auch mit Super (ROZ) 95 gefahren werden. Bei Fahrten mit Normalbenzin regelt das Steuergerät den Zündzeitpunkt automatisch mittels Klopfsensor ein, somit ist der Betrieb mit beiden Kraftstoffen kein Problem. Mit Normalbenzin gibt es allerdings kleine Leistungseinbußen und einen Kraftstoffmehrverbrauch. Dadurch empfehle ich die Fahrt mit Super zu gestalten denn die Laufruhe ist dadurch besser und der Verbrauch sinkt, was wiederum den Mehrpreis für Super wettmacht. Alles andere an Kraftstoff, z.B. Superplus, macht keinen Sinn mehr.

Tipps:

Mein Abgaskrümmer ist erneut undicht geworden, dies hatte folgenden Grund:
Die Stehbolzen im Kopf haben sich herausgerissen aus dem Kopf und somit dem Krümmer die Möglichkeit gegeben sich unter den extremen Temperaturen zu verziehen. Die Gewinde der Stehbolzen im Aluminiumkopf sind definitiv ein Problem
und nur so kann dauerhafte Abhilfe geleistet werden:
Den Krümmer ausbauen, die alten Stehbolzen rausdrehen (hört sich leicht an, geht verdammt mistig), oft habt ihr dann schon die halbtoten Gewinde oder Spähne aus dem Kopf am Bolzen hängen. Mit einem Helicoil oder V-Coil Rep-Satz die Gewinde im Kopf auf 8,3 mm (Bohrer liegt bei) aufbohren, zuvor noch die Tiefe messen und NICHT weiter bohren als die Tiefe die vorhanden ist, sonst könnt ihr den Kopf mit ein wenig Pech wegwerfen!!!. Mit dem Spezialgewindeschneider und ein wenig Scheidöl das neue Gewinde schneiden, Bohrungen sehr gründlich reinigen, allerdings nicht absolut entfetten, warum? Die Gewindeeinsätze die Ihr anschließend mit einem Spezialeindreher reindreht müssen flutschen, bleiben Sie hängen habt ihr ein Problem, rausdrehen geht nicht, da bricht einfach nur der Drehzapfen weg und das neue Gewinde sitzt auf halbem Wege fest. Wenn Ihr es dann endlich geschafft habt die Gewinde einzudrehen dann dreht anschließend die mitgelieferten neuen Stehbolzen in die jetzt Nagelneuen Gewinde ein die Ihr aus eurem Karton habt in dem der Krümmer war (ja, den braucht ihr, neu, einmal verzogen ist der Krümmer unbrauchbar, ihr würdet euch die neuen Gewinde wieder kaputt machen, und dann braucht ihr einen neuen Kopf, dann ist nichts mehr zu machen!!!), die Dichtflächen sorgfältig aber vorsichtig gereinigt (mit 800er Schleifpapier), ACHTUNG, das ist Aluminium und ist bei übermäßigem "Schrubben" schnell abgetragen und nicht mehr Plan, dann sind wir wieder bei dem Problem mit dem neuen Kopf ;-)
Anschließend den Krümmer montieren und UNBEDINGT von der Mitte nach außen mit 32 Nm anziehen, dies ist notwendig damit sich die Dichtung richtig setzt. Wenn du alles richtig und sorgfältig gemacht hast, ist der Krümmer dicht wie nie, bei mir zumindest!
________
Wer sein Schaltgestänge unter dem Fahrzeug ab und zu mal zerlegt und alle Köpfe und Pfannen reinigt und schmiert (Hierzu Haftschmiermittel verwenden) der schaltet lange geschmeidig.
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Die Hinterradbremse (außer 16V) ist eine Trommelbremse, diese sollte alle 40.000 KM geöffnet werden und im Zustand untersucht werden, hier könnte ein defekter Radbremszylinder oder die festgerottete Nachstellung der Bremse die Fahrsicherheit beeinflussen. UND: Auch Trommelbremsen verschleißen!
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Das Notrad ist in der Tat nur ein Notrad, es hat wenig Profil, ist sehr schmal und kleiner, deswegen liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 80 km/h, sehr wichtig ist ebenso dass genug Luft auf dem Rad ist, was bringt ein Reserverad wenn es platt ist? ACHTUNG: Das Notrad bekommt DEUTLICH mehr Reifendruck, hier sind 4,2 Bar aufzufüllen! Auf Vollständigkeit des Bordwerkzeugs achten, ohne Wagenheber oder Radschlüssel wird es nichts mit der weiterfahrt!
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Wenn die Kühlmittelanzeige warm anzeigt (also 90 Grad) hat das Motorenöl oft gerade mal 40 Grad erreicht, wenn Sie sich jetzt ausrechnen wie kalt das Getriebeöl noch ist und dick wie Honig, glauben Sie nicht dass Getriebeschäden hier von Überbelastung im kalten Zustand kommen? Das Getriebeöl wird nur durch Wärmeabstrahlung erwärmt und durch innere Reibung und Scherkräfte. Als Faustformel: 8 Kilometer bis Motorenöl Betriebswarm ist, fast das doppelte nochmal bis das Getriebe soweit ist.

Fazit: Ein sehr robustes Auto, zuverlässig, findet so gut wie immer einen Parkplatz und ist gleichzeitig eine Spardose was Verbrauch und Ersatzteile angeht, die Versicherung könnte geringer sein aber viel günstiger geht Auto fahren bald nicht mehr.
Ich hoffe ich konnte helfen

Schicksal:

Leider hat es der Autogott nicht gut mit mir gemeint:
Ich habe mir meinen geliebten Polo schön gemütlich auf die Bühne geholt und den Motor komplett zerlegt. Habe ihm u.a. in einer "Doktorarbeit" neue Kolbenringe verpaßt, neue Pleuellager, Zylinderkopfdichtung erneuert, den Zylinderkopf zerlegt, alles gereinigt, Ventile neu eingeschliffen etc, so gute 20 Stunden Arbeit mit allem PiPaPo waren durch. Ich habe den Motor angeworfen und der lief wie ne Biene! Summ Summ schön geschmeidig gute 500 KM später und 12 Tage: BUMM! Ist mir so ein Handysabbelnder in mein Heck gefahren, natürlich Totalschaden! Danke, der Motor war noch nicht mal eingelaufen! Ich habe das Projekt dann aufgegeben aber ein guter Freund hat sich den Wagen wieder vorgenommen und ihn flott gemacht, er ist sehr glücklich, verständlich!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
greantea

greantea

15.04.2010 02:28

wollt den mal haben

Trunks2303

Trunks2303

27.06.2007 19:31

Klasse Bericht aber an der Gestaltung lässt sich noch was machen ;) LG Trunks2303

boelckstoff

boelckstoff

22.06.2007 21:43

Guter Bericht kann dir nur zu stimmen fahre seit knapp 10 Monaten auch den Polo und mir kommt alles was du so schreibst ein wenig bekannt vor :)

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  1. Trunks2303
  2. Ueeehsi128
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"sehr hilfreich" von (78%):
  1. Jejo1234
  2. gerhardh
  3. greantea
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"hilfreich" von (6%):
  1. boelckstoff
  2. Dark_Nemesis

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