"V"iva la Revolución!
23.01.2006
Pro:
tolle mitreissende Geschichte, Schauspieler, Diskussionsstoff
Kontra:
Terroristen werden manch einem Zuschauer zu positiv dargestellt
Empfehlenswert:
Ja
 Magdal.ena
Über sich:
Neues, seriöseres Profilphoto. Das alte Bild war inzwischen ein paar Jahre alt und zu... kindisch ;...
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Wann habt ihr, liebe Leser, zum letzten Mal einen Film gesehen, der euch wirklich ergriffen hat? Der euch mitgerissen und auch lange nach den Kinobesuch nicht mehr losgelassen hat? Bei dem ihr das Gefühl hattet, dass er euer Leben verändern könnte? Der auf Wochen in den Medien präsent war und unendliche Diskussion nach sich gezogen hat? Ein Film, der schlicht und ergreifend "perfekt" war? Meiner Meinung nach ist definitv zu viel Zeit vergangen, seit ein derartiges Meisterwerk den Weg in die Kinos gefunden hat. Doch mit "V for Vendetta" wird sich das endlich wieder ändern.... Leider konnte ich den Film bisher nicht sehen, da er offiziell erst im März in die internationalen Kinos kommt. Mein Bruder konnte aber eine Karte für eine Vorpremiere ergattern - ein Glückspilz sozusagen! Ich wünsche euch also gute Unterhaltung und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß an dem Bericht haben werdet wie ich!! Und ich kann es kaum erwarten, den Film mit eigenen Augen zu sehen. °°°°°°°°
Hallo! Vor einigen Wochen hatte ich dass Glück, von meiner ehemaligen Gastfamilie, die ich zu dieser Zeit gerade besuchte, zu einem Filmfestival namens BNAT eingeladen zu werden. Und aus mir vollkommen unbegreiflichen Gründen wollte es das Schicksal, dass wir uns so den Film" V for Vendetta" ansehen konnten - dass eindruckvollste Kinoerlebnis, dass ich seit vielen, vielen Jahren hatte. Ein Science-Fiction-Film, der mit wenigen Action-Szenen auskommt, in der nahen Zukunft spielt und uns den Spiegel auf die politsche Situation in der Welt vorhält. Ach ja, und der Held des Film ist ein Terrorist.... Das hier ist meine allerallerallererste Filmkrtik, also habt ein wenig Verständnis für etwaige handwerkliche Fehler meinerseits. Da die bisherigen Film-Berichte meiner Schwester annährend perfekt sind, werde ich mich einfach bei der Gestaltung dieses Textes daran orientieren.... und mich auf ihre Hilfe beim Korrigieren verlassen. Viel Spaß beim Lesen!!!
°°°° Die Geschichte °°°°
Die Handlung von "V for Vendetta" findet in einem korrupten und von einem totalitären System beherrschten Groß-Britannien in einer nahen Zukunft statt. Die Regierung hat die absolute Kontrolle über sämliche gesellschaftlichen Vorgänge, beherrscht die Medien, unterdrückt Minderheiten und foltert diese in Konzentrationslagern. Das alles unter dem Vorwand, die Bewohner des Landes vor Unglück schützen zu wollen. Evey Hammond (Natalie Portman) ist eine junge und verzweifelte Frau. Eines Nachts wird sie von der allgegenwärtigen Geheimpolizei aufgegriffen und bedroht - und allein ein unheimlicher maskierter Mann retten sie vor dem sicheren Tod. V (Hugo Weaving) ist ein hocheloquenter Widerstandskämpfer/Terrorist, der in der Vergangenheit über Jahre hinweg von den Herrschenden gefoltert und misshandelt wurde und sich nun auf einem Rachefeldzug befindet. Alle, die er für sein Leid verantwortlich macht, müssen sterben. Wichtiger als das ist ihm aber ein Umsturz im Land, eine Rebellion, um wieder gerechte Lebensumstände für die Menschen zu erreichen. Evey versteht seine Einstellung und schließt sich seinem gewaltsamen Feldzug an, Morde und Bombenanschläge folgen. Doch dann wird sie von Agenten festgenommen und einer unbarmherzigen Folter unterworfen. Verrät sie ihren Retter V? Wird die Revolution erfolgreich sein? Das werde ich hier natürlich nicht verraten....
°°°° Meine Einschätzung zu diesem Film °°°° "V for Vendetta" basiert auf einem Comic von Alan Moore, der vor 23 Jahren geschrieben wurde. 23 Jahren! Und es kann wohl keinen besseren Zeitpunkt als den jetztigen geben, um diese Geschichte zu verfilmen und ins Kino zu bringen. In diesem Film geht es um Terrorismus, die Angst der Bürger vor ihrer eigenen Regierung, der Kampf für die Freiheit, und natürlich Liebe. Und all das wird von Regiesseur James McTeigue dermaßen perfekt inszeniert, dass mir immer noch die Worte fehlen! Perfekt! Man wird von der Handlung gepackt, fiebert mit den Hauptdarsteller mit, zweifelt an ihren Aktionen, sorgt sich um ihr Wohlergehen und fragt sich vor allem, wie man in ihrer Situation handeln würde. Grund hierfür ist vor allem der Blickwinkel: Die gesamte Handlung wird quasi aus der Sicht des Gegners der Regierung erzählt, der diese zur Strecke bringen möchte. Sicher, immer wieder ist diese Geschichte Thema von Filmen. Aber dieser Streifen ist dermaßen realistisch und damit glaubwürdig inszeniert, dass dieser Kampf teilweise ein unangenehmes Gefühl bei mir hervorgerufen hat. Dieses Thema wird den Zuschauer fesseln und zum Nachdenken anregen: Ist V ein Terrorist, oder doch ein Freiheitskämpfer? Sind seine Morde an Mitglieder der vermeintlichen Unterdrücker rechtens oder nicht? Wie weit darf man gehen, wenn man sein Land vor den Bösewichten schützen möchte? Ist Gewalt ein legitimes Mittel um Ungerechtigkeit zu beseitigen? "V for Vendetta" schlägt sich in diesen Fragen auf die Seite der Widerstandskämpfer und beleuchtet ihre Motive, ohne dabei aber alles erklären und rechtfertigen zu wollen. Viele Zuschauer werden sich nicht mit den Handlungen des "Helden" anfreunden können und diesen verachten. Dabei wird der Film wahrscheinlich sowohl Menschen die sich dem konservativen (bürgerlich, rechts, was auch immer) als auch dem linken Lager zurechnen, verärgern, was auch noch nicht so vielen Filmen gelungen ist.... ;-)) "V for Vendetta" ist ein Science-Fiction-Film, und er ist genau das, was ich von einem derartigen Film erwarte: In einem fiktionalen Umfeld wird eine Situation dargestellt, die die Geschehnisse in der Gegenwart beleuchtet und sie kritisch betrachtet. Dabei spricht der Film viele Akpekte an, wobei die Unterdrückung von Minderheiten, ethnischen Gruppen, Homosexuellen, die Unabhängigkeit der Medien sowie der Kampf gegen vermeintliche böse Mächte die wichtigsten sind. Seitenhiebe auf die Politik der USA sind unübersehbar und gewollt. Am Ende wird jedem Zuschauer klar sein, wie wichtig der Wert Freiheit ist, unabhängig davon, wie abgestanden sich das inzwischen anhört. Jeder Mensch sollte frei von Angst und Furcht vor der Regierung leben dürfen. Es gibt aber keine klaren Antworten auf die oben gestellten Fragen. So einfach ist diese Welt eben nicht. Jeder muss eine eigene Meinung entwickeln und diese auch äußern. Denn die Bürger wählen die Regierung und sind schlussendlich verantwortlich für deren Handeln. Ob und wie man eben Einfluss nimmt, hängt von jedem einzelnen ab. "The people shouldn´t be afraid of the government, the government should be afraid of their people". Nachdem ich nun gründlichst die Handlung erläutert habe, vielleicht noch etwas zur "handwerklichen" Qualität. Hierbei leistet sich der Film keine Blöse. Die Bilder sind eindrucksvoll vom Kameramann eingefangen und sehr edel. Die düstere Stimmung der Handlung wird eingefangen und fesselt den Zuschauer. Die Ausstattung der Filmsets ist perfekt. Die Musik ist top. Die Schauspieler so glaubwürdig, dass ihre Arbeit in Kombination mit den oben erwähnten Qualitäten mich die gesamten Filmdauer über gefesselt haben. Die Darstellung der Gewalt ist nicht übertrieben explizit - zwar sterben dutzende von Charakteren, Blutorgien werden glücklicherweise nicht gefeiert. Damit rechtfertigt der Film seine Freigabe ab 16 Jahren. Kurz: Ich habe keine einzige Schwachstelle entdeckt. Keine. Ob man sich mit den Helden der Handlung identifiezieren, ihre Motive und Aktionen versteht oder nicht, liegt beim jeweiligen Zuschauer. Der Film liefert große Unterhaltung und Denkanstöße und wird für viel Furore und Diskussionen sorgen. Zurecht!!! Ich weiß nicht wie ich sonst noch beschreiben soll, dass "V for Vendetta" aus meiner Sicht der beste und wichtigste Film der letzten Jahre ist. Großes Lob also an James McTeigue, dem mit diesem Film sein Debut als Regisseur feiert. Allerdings weiß ich nicht, in wieweit die Wachowski-Brüder (ja genau, die Macher der Matrix-Trilogie) in seine Arbeit eingegriffen haben. Es gibt auch Gerüchte, dass James McTeigue bloß ein Synonym für die beiden Brüder ist - wer weiß. Das Ergebnis ist auf jeden Fall in Ordnung ;-))
°°° Schauspieler °°°
Ich kann die Leistung der Schauspieler gar nicht genug loben - die wichtigsten Akteure liefern ihre beste Arbeit seit langer Zeit. Hugo Weaving (V) Zunächst einmal ist die Rolle des Helden in diesem Film eine ziemlich unddankbare: Wie bereits erwähnt sieht man kein einziges Mal das Gesicht von V - dies unterstützt den Anspruch, dass man V nicht als Person, sondern als grundlegende Idee betrachten soll. Trotzdem dieser Einschränkung gelingt es Weaving, die Rolle mit Leben zu füllen. Eindrucksvolle Monologe, die mit einem perfektem Timing und wunderbarem Gefühl vorgetragen werden, haben das gesamte Kinopublikum mit- und zu wahren Applausorgien hingerissen. Hmm, das war wirklich das erste Mal, dass Leute aufgrund einer Rede im Kinosaal geklatscht haben... Man kann sich in den Charakter hinein versetzen, versteht seinen Schmerz und seinen Hass sowie seinen Wunsch nach einer gerechten Welt. Und wie die Menschen in dem Film bin auch ich von ihm gefesselt gewesen. Dies ist eine vollkommen neue Seite, die wir an Hugo Weaving kennenlernen, den die meisten Zuschauer wohl aus seinen Rollen als böser Agent Smith in Matrix und als Elb in Herr der Ringe kennen. Allerdings befürchte ich, dass ein Großteil der Faszination und der Wirkung seiner Stimme und seines Auftritts während der Synchonisation verloren gehen wird - wenn möglich, sollte ihr euch "V for Vendetta auf Englisch anschauen. Wirklich!!!
Natalie Portman (Evey Hammond) In diesem Film kann man definitiv die beste Leistung von Natalie Porman bewundern. Man fühlt mit ihr, als sie in dieser brutalen Welt um ihr Überleben kämpft. Sie schafft es, ihre Angst während der Folter perfekt auf das Publikum zu übertragen. Und nur dank ihre Leistung und Darstellung der Entwicklung von Evey während des Verlaufs der Handlung, wird für den Betrachter möglich, die Handlungen des Terroristen V nachzuvollziehen. Atemberaubend. °°°° Musik °°°°
Der Score von Dario Marianelli ist keineswegs atemberaubend, greift aber auf angenehme Weise die Stimmung des Films auf und unterstützt sie. Oft unaufdringlich, dann wieder beschwingt, teilweise bedrückend dunkel passt sie zum düsteren Bild. Es gibt zwar eine immer wiederkehrende Hauptmelodie, allerdings ist diese nicht so ikonisch wie in bekannten Klassikern. Da ich gerade von Klassikern spreche: Die Kenner werden immer wieder Zitate von Beethoven und Haendel wahrnehmen. Erfreulich ist, dass während des Streifens nicht die gesamten 2 Stunden von Musik untermalt sind, sondern auch Passagen ohne jegliche Melodien existieren. Damit kann sich "V for Vendetta" etwas von der Standard-Hollywood-Soundtrack-Masse abheben. Der Komponist Dario Marianelli war mir bisher vollkommen unbekannt - seine bekanntesten Arbeiten sind wohl "Shooting Dogs" und "Brothers Grimm". Insgesamt also "gehobener Standard". °°°° Filminformationen °°°°
Name: V FOR VENDETTA ausführende Filmstudios: Warner Bros. Pictures/Silver Pictures Regiesseur: James McTeigue Drehbuch: Andy Wachowski & Larry Wachowski Basierend auf der Geschichte von: Alan Moore und David Lloyd Producer: Grant Hill, Joel Silver, Andy Wachowski, Larry Wachowski Executive producer: Benjamin Waisbren Kamera: Adrian Biddle (verstorben 2005) Musik: Dario Marianelli Schauspieler: Evey Hammond: Natalie Portman V: Hugo Weaving Finch: Stephen Rea Sutler: John Hurt Prothero: Roger Allam Länge: 131 Minuten http://vforvendetta.warnerbros.com/ Die beiden Trailer findet ihr jeweils unter folgenden Links: http://www.apple.com/trailers/wb/v_for_vendetta/ http://www.apple.com/trailers/wb/v_for_vendetta/trailer/ in den deutschen Kinos ab dem 16. März 2006 und als offizielle Weltpremiere bei der Berlinale vom 09.02-19.02.06
°°°° Der Comic (Graphic Novel) von Alan Moore °°°°
Nach diesem atemberaubenden Kinobesuch war ich dermaßen begeistert von der Geschichte, dass ich mir gleich am nächsten Tag die Comic-Reihe von Alan Moore bestellt habe. Das kann ich Übrigen jedem Leser an dieser Stelle empfehlen! Geschrieben ab 1981, wird die Geschichte in diesen Büchern noch um einige Details erweitert, man bekommt einen noch besseren Einblick in die Gefühlwelten der Charaktere. Loben will ich an dieser Stelle auch die tolle graphische Darstellung von David Lloyd. Wunderschöne feine Zeichnungen, die definitiv zu gehobenen Qualität gehören. In der Originalversion waren die Zeichnungen schwarz/weiß, inzwischen wurden sie sanft coloriert. Manchmal stört das ein wenig, ist aber insgesamt zu vernachlässigen. Unterschiede zum Film sind wie bereits erwähnt kaum erwähnenswert. Einige Passagen wurden gestrichen, und das große Finale wurde im Film um einige effektvolle Auftritte erweitert (keine Details, nur so viel: ihr werdet viele "V"-Masken sehen). Allerdings kann ich jetzt nicht mehr im Detail an die Unterschiede erinnern. Wenn ich den Comic nochmals komplett gelesen und den Film nochmals angeschaut habe, werden wir den Bericht aktualieren und die genauen Änderungen beschreiben. Die Unterschiede ändern aber nichts an der Aussage und Stimmung der Geschichte. Großes Lob für dieses behutsame Vorgehen!!!
°°°° Fazit °°°° "V for Vendetta" ist ein aus meiner Sicht perfekter Film. Ja, PERFEKT!! Das ist der entscheidende Fakt, den euch, liebe Leser, diese Filmkritik mitteilen soll. Frei von jeglichen handwerklichen Fehlern mit einer mitreissenden Geschichte, glaubwürdigen Schauspielern und einem extrem kontroversen Blickwinkel auf die sich entfaltende Handlung, der wunderbaren Diskussionsstoff liefert. Wann ist ein Gegner der Regierung ein Terrorist, wann ein Freiheitskämpfer? Entscheiden das die Medien? Wie weit darf man gehen, wenn man sein geliebtes Land vor "bösen Mächten" schützen will? Welchen Einfluss haben die Bürger auf ihre Regierung? Hoffentlich wird der Film einen Denkanstoss für eben diese nur schwer zu beantwortenden Fragen liefern. Antworten liefert er dagegen kaum. Konservativen Kritikern (ein Begriff, den ich keinesfalls negativ besetzt wissen möchte), vor allem in den USA, wird es ein leichtes sein, diesen Film zu zerreissen: ein wohlwollender Blick auf Terroristen, eine homosexuellen-freundliche Nebengeschichte, ein Mord an einem der bekannsten TV-Moderatoren überhaupt... "V for Vendetta" lässt in dieser Hinsicht nichts aus! Aber der Streifen ist keineswegs ein Gewalt- und Terroristenverherrlichendes Spektakel, das nur auf Schockeffekte setzt: Schlussendlich ist "V for Vendetta" ein Appell an den Wert der Freiheit und dass Recht eines jeden Menschen, ohne Angst und Unterdrückung zu leben. Gleichzeitig mit der klaren Aussage, Menschen die "anders" sind in ihrer Art zu akzeptieren. Und ein wunderbar gefilmter fiktionaler Blick auf die heutige politische Situation auf unserem Globus. Ich habe mich großartig unterhalten gefühlt, habe mit den Akteuren gezittert und mitgefiebert - mehr kann man von keinem Film verlangen. "V for Vendetta" ist ein absolutes Meisterwerk und wirklich jedem ans Herz gelegt. Ich kann es kaum erwarten, den Streifen im März erneut im Kino zu sehen!!!! Hoffentlich werden wir in Zukunft noch weitere Filme von diesem begandeten Regiesseur sehen können....
Der Film erhält die vollen 5 Sterne (*****), und wenn es möglich wäre, auch noch einen sechsten, siebten, achten.... Küsschen!!!
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13.01.2007 00:25
ist ja immer so eine sache mit den comicverfilmungen. nicht dass ich jemals einen spiderman gelesen hätte, aber da fand ich die filme behämmert. hulk, batman etc. alles grenzwertig für mich. aber V, ja der war großartig. fesselnd.
21.10.2006 17:19
Hallo Magdalena, da es sich um einen Science-Fiction-Film handelt, dürfte mich dieser Film nicht verärgern, mich verärgern schlechte Filme, Filme, die versuchen, Einfluß auf politische Meinungen des Zuschauers zu üben, ohne dieses dabei gleich aufzuzeigen. Ich halte persönlich zwar Gewalt für kein probates Mittel in der Demokratie, aber außerhalb einer Demokratie läßt darüber bereits diskutieren und Gewalt / Terror wird oftmals dann das eines der wenigen probaten Mittel sein. Ergo wird mich der Film sicher nicht verärgern, auch wenn ich weder von diesem bisher etwas gehört oder gesehen hatte ... Seitenhiebe gegen die USA wegen u.a. deren Minderheitenpolitik ? Ja und Nein, ich denke, ein Staat, der zwar die Homosexualität nicht gerade fördert, zumindest diese aber nicht unter Todesstrafe stellt wie in diversen Ländern, die so gerne von vielen Deutschen als Urlaubsland auserkoren sind, sind mir dann doch wohl lieber, als eben diese Staaten, die es mit dem Tode bestrafen, u.a. Türkei (wird derzeit nicht ausgeführt), Saudi-Arabien, Tunesien und Ägypten ... Die Frage ist, wie werte ich diesen Bericht, die Qualität ist so gut, daß ein bh absolut verdient ist, andererseits beruhen die Erfahrungen quasi auf denen Dritter, dennoch denke ich, ist ein bh möglich, erstens ist dieses erkenntlich, zweitens ist es quasi egal, wer die Erfahrungen in der Familie / Partnerschaft sammelt, wichtiger sind die Erfahrungen ... Gruß, Sven
10.07.2006 15:42
Toller Bericht, aber zu lang! Ich habe ab der Mitte angefangen, Passagen zu überspringen.