Vampire Junction / S. P. Somtow

Vampire Junction / S. P. Somtow

ISBN: 9780812525960 - Verlag: Tor Books mehr

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Somtow, S. P.: Vampire Junction
Erfahrungsbericht von wmueller über Vampire Junction / S. P. Somtow
24.11.1999


Produktbewertung des Autors:   

Niveau  
Unterhaltungswert  
Spannung  
Wie ergreifend ist die Story?  

Pro:
Kontra:

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

Mit elf Jahren ist Timmy Valentine schon ein Teenager-Rockstar, dem das Publikum zu Füßen liegt, dessen Songs in den Hitparaden sind. Im Gegensatz zum üblichen Rockstar hat er außerdem noch eine ausgezeichnete Stimme.
Allerdings ist er nicht gerade das, was er zu sein scheint. Sein wirkliches Alter beträgt ein paar Jahrtausende, und er ist ein Vampir.
Bisher hat er immer erfolgreich vermocht, sich in der Welt der Menschen zu behaupten, ohne daß sein Geheimnis aufgedeckt wurde. Natürlich war es auch zu früheren Zeiten schwer, als Kind durchzukommen, das nie größer wurde. Aber in der modernen Welt mit ihren Aufzeichnungen aller Art gerät Timmy immer mehr in Schwierigkeiten.
Um es noch schlimmer zu machen, ist da eine seltsame Gruppe von studierten Leuten, die sich selbst als die 'Götter des Chaos' bezeichnen. Ihr Zusammenhalt geht auf eine Art studentische Verbindung zurück, und ihr einziges Ziel ist das Böse an sich. Zufällig waren sie Timmy früher einmal begegnet, als sie ein Menschenopfer (!) darbrachten, um angeblich einen Dämon zu beschwören - in Wahrheit aber nur, um ihre Sucht nach Gewalt zu befriedigen. Irrtümlich nehmen sie nun an, er sei der von ihnen zitierte Dämon, und sie versuchen nach vielen Jahrzehnten, ihn zu vernichten.
Die Beziehung zwischen Timmy und seiner Psychiaterin Carla, die anfangs seine Story vom Vampirdasein als bloße Neurose abtut, macht den Hauptteil des Buches aus. Schritt für Schritt verfällt Carla seinem Bann, bis fast am Ende das Unvermeidliche geschieht... Die Verfolgungen durch die sich selbst unglaublich überschätzenden alten Männer der 'Götter des Chaos' stellt eine zweite Ebene dar, und man weiß als Leser nie genau, wie groß die von ihnen ausgehende Gefahr für Timmy wirklich ist. Denn der ist in diesem Buch der Held, wenn man auch nicht unbedingt sagen kann, daß er ein positiver Held ist.
Die wirklichen Probleme entwickeln sich erst, als Timmy die Sache mit den neu entstehenden Vampiren außer Kontrolle gerät. Normalerweise richtet er seine Opfer immer so zu, daß sie nicht wieder aufwachen, aber bei einigen unterläßt er es aus verschiedenen Gründen. Eine Vielzahl von Handlungssträngen verknotet sich und mündet in etwas, das zunehmend chaotischer und wilder wird. Robert Bloch sagte dazu, das Buch sei am nächsten an einem zu Papier gebrachten Alptraum dran. Wirklich haben die letzten Kapitel eine alptraumartige Qualität. Realität und Illusion vermischen sich in einem Wirbel erschreckender Ereignisse.
Somtows Stil ist deswegen auch recht anspruchsvoll, seine Sprache überrascht mit brillanten Bildern. Der Begriff 'Vampire Junction', der sich sehr schwer übersetzen läßt, zieht sich wie ein Thema durch das Buch. Er bedeutet im übertragenen Sinne einen Eisenbahnknotenpunkt (Timmy sammelt Modelleisenbahnen) und ist einem erfolgreichen Lied des Stars entnommen. Darin singt er davon, daß Menschen wie Züge seien, die irgendwann diesen Vampir-Knoten erreichen, wo ihnen die Seelen ausgesaugt würden. Die handelnden Personen, die scheinbar nicht miteinander im Zusammenhang stehen, treffen aber trotzdem in einem fulminanten Inferno aufeinander - wobei sie in der Regel ihr Leben verlieren.
Das Buch ist nicht einfach nur ein weiterer Horror-Roman über einen Vampir in unserer Zeit, sondern äußerst vielschichtig. Allein die bizarre Gruppe der 'Götter des Chaos', deren Mitglieder im Laufe der Zeit in hohe Positionen aufstiegen, sich aber nicht einen Deut von ihrer amoralischen Einstellung entfernten, ist ein erschreckender Einfall für sich. Und Timmy Valentine selbst ist auch nicht nur der übliche Vampir, der eine Allergie gegen Knoblauch und Kreuze hat. Diesen Aberglauben hat er längst überwunden. Teilweise bezeichnet er sich als einen Archetypen, eine Verkörperung der Ängste der sterblichen Menschen. Andererseits ist klar, daß er nicht wirklich das Produkt ihrer Wahnvorstellungen ist, sondern auf die übliche, traditionelle Weise zum Vampir gemacht wurde. Im Gegensatz zu neugeschaffenen Vampiren macht ihm fast nichts mehr etwas aus, das ihnen noch Schaden zufügen kann. Ein Zusammenhang zum allgemeinen Glauben der Menschen wird angedeutet, die Symbole der Religion haben ihre Macht verloren.
Die Rückblendetechnik, in der von vergangenen Episoden aus Timmys langer Existenz erzählt wird, erinnerte mich an die Fernsehserie 'The Forever Knight' (dt.: 'Nick Knight'). Auch der Ursprung Timmys im alten Griechenland fand sich dort wieder. Zufall, oder hat man sich hier wieder gegenseitig inspiriert?
Alles in allem ein außergewöhnliches Buch über Vampire, das ich mit äußerster Spannung gelesen habe.

(Das Buch erschien 1989 unter dem Titel 'Ich bin die Dunkelheit' bei Goldmann.)

Der Vampirjunge und Rockstar Timmy Valentine ist für die Welt bei der Brandkatastrophe in Junction verschwunden - möglicherweise umgekommen. Es gibt nur wenige, die über seine wahre Natur Bescheid wissen und noch leben.
Zehn Jahre nach den Ereignissen ist Valentine für die Teenager immer noch ein Idol - so etwas wie Elvis vielleicht. Man hat nun vor, einen Kinofilm über ihn zu drehen und sucht Kinderdarsteller, die ihm ähneln.
Aber nein, Timmy taucht jetzt nicht als sich selbst verblüffend ähnlich sehender Junge auf. An seiner Stelle wird dem Leser der Knabe Angel Todd vorgestellt, der auch ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, wenn auch eines der ganz anderen Art. Er wird mit seiner Ausstrahlung den Wettbewerb gewinnen und die Rolle in dem Film bekommen.
Wo aber ist Timmy Valentine?
Das seltsame an diesem Buch ist, daß es zwar von dem Vampirjungen handelt, er aber selbst nie auftritt, außer am Ende und in den wiederum eingestreuten Erinnerungen aus den 2000 Jahren seines Lebens, bzw. der Menschheitsgeschichte. Valentine ist nämlich gefangen. Eine Hexe im allerwahrsten Sinne des Wortes hat ihn, oder seine Seele, in ihren Bann gezogen und an einem Ort eingesperrt, der so psychedelisch ist, wie schon der Schluß von 'Vampire Junction' war. Zum großen Teil bezieht man sich auf diesen Ort entweder als Hölle oder das Land hinter den Spiegeln. Seit Carroll ist das ja ein Begriff, den man nicht zu erklären braucht. Allerdings ist Somtows Spiegelland wirklich die Hölle... Die Hexe entzieht Timmy dort auf mystische Weise Kraft, um sie selbst für ihre finsteren einzusetzen. Simone, so heißt sie, ist eine solche Hexe, daß dieses Wort eine ganz neue Bedeutung erlangt. Somtow gibt sich mit keinem buckligen und warzigen Weiblein mit krummer Nase zufrieden. Er schafft es, sie so abgrundtief ekelhaft, bös
e und abstoßend zu schildern, daß sich einem der Magen umdrehen kann.
Überhaupt sollte man das Buch bloß nicht beim Essen lesen! Stephen King (der übrigens auftritt!) schreibt dagegen behäbige Kinderliteratur, Koontz kann sich verstecken, allenfalls kommt noch Barkers 'Hellraiser' an das heran, was hier ständig und mit entsetzlicher Deutlichkeit abläuft. Somtows Sprache ist gnadenlos direkt und seine blutigen Szenen sind von einer ausführlichen Scheußlichkeit...
Wieder tauchen ein paar Vampire auf, als einer der Überlebenden von Junction, der damals gebissen wurde, durch einen Unfall stirbt. Er erwacht und beginnt sein Werk. Jedoch im Gegensatz zum ersten Buch, wo sich die Vampire unkontrolliert und wie eine Flutwelle ausbreiteten, geschieht es nun langsamer und irgendwie unentschlossen. Die erste Gruppe von jugendlichen Vampiren erweist sich als zu dämlich, die Vorhänge zuzuziehen. Und sie sind noch nicht gegen Sonnenlicht resistent wie Valentine. Andere werden von den mehr oder weniger unfreiwilligen 'Vampirjägern' des ersten Teils erwischt. Ist das so, weil der Meister selbst nicht anwesend ist? Das bleibt der Interpretation überlassen.
Die Handlung steuert auf ihren Höhepunkt zu, der sich auf dem Filmset in den Ruinen von Junction ereignen soll. Wie magisch werden die verschiedenen Protagonisten dorthin gezogen, man erinnert sich als Leser an das Lied Timmy Valentines über die menschlichen Züge, die sich am Vampir-Knotenpunkt treffen werden.
Angel Todd hat über die Spiegel bereits Kontakt zu Timmy, und die Verfilmung gibt dem gefangenen Vampir die Kraft, sich gegen die Hexe zu wehren. Wieso? Timmy Valentine ist kein Vampir im althergebrachten Sinne, er ist die Verkörperung der Ängste der Menschen, er ist gleichzeitig ein Spiegel des Dunklen in ihnen. So sagt er selbst: 'Ich habe keine unabhängige Existenz. Ich bin nur eine Reflexion der inneren Qualen der Menschen. Ich bin der Spiegel ihrer Seelen.' (S. 323) Als er daher durch den Film wieder in aller Munde ist, kann er Kraft schöpfen, um zu kämpfen. Mehr noch als im ersten Band existiert er im irrealen Bereich des Traumes, dennoch ist dies eine Existenz, die weit stofflicher ist als ein Traum.
Die Hexe Simone Arleta will nicht mehr und nicht weniger, als mit Timmys Hilfe Realität und Illusion vermischen, um daraus eine Welt nach ihrem eigenen Bilde zu erschaffen. Und wo sollte das besser funktionieren, als bei Hollywoods Film? Das führt am Schluß wieder zu einem fulminanten Höhepunkt, der zeitweise alle Protagonisten in die Spiegelwelt hinüberreißt, und den wenige von ihnen überleben. Typischerweise drehen die abgebrühten Profis des Filmgeschäftes dabei weiter - und der Film erhält schließlich etliche Oscars.
Angel Todd ist nicht dabei, als sie überreicht werden, aber Timmy Valentine ist es. Die beiden Jungen tauschten buchstäblich die Rollen. Ähnlich wie bei Timmy in Pompeji übernimmt nun Angel die Bürde der Unsterblichkeit vom Vampir, während Timmy wieder sterblich geworden ist. Angel ist mit seinen (lebendigen) Wahleltern Brian und Petra noch in der mystischen Nebenwelt des Geistes geblieben, in der sich der Showdown abspielte, aber er wird sicher wieder auftauchen. Als Vampir.

'Vanitas', das heißt Leere, das Nichts, die Sinnlosigkeit. Die Realität, das ist Vanitas. Wie schon in 'Vampire Junction' zieht sich dieser Begriff als Schlüsselwort durch das gesamte Buch. Im Untertitel heißt es 'Flucht von Vampire Junction', und auch das ist symbolisch gemeint, denn die Protagonisten befinden sich keineswegs noch immer in Junction, Idaho. Zur Erinnerung: Der Knotenpunkt der symbolischen Züge, die das Leben der Menschen verkörpern, war jener, wo der Vampir wartet, um ihnen die Seelen wegzusaugen.
Nun ist Timmy Valentine aber kein Vampir mehr, nachdem er seine unsterbliche Essenz auf Angel Todd übertragen hat. Er versucht ein Comeback als Rockstar, was ihm aber nicht so recht gelingt. Die Fans der Neo-Gothic-Szene sind zwar treu, aber die Kritik ist alles andere als begeistert. Natürlich, ihm fehlt ja jetzt das gewisse Etwas, und sei es nur, daß er atmen muß...
Zum ersten Mal in der Trilogie gewährt Somtow nun auch einen tieferen Einblick in die Musik Timmys selbst. Der Leser erlebt einige Konzerte seiner Welttour mit und es wird deutlicher beschrieben, was da eigentlich auf der Bühne geschieht. Wie schon zuvor, spielt das Buch in einer Realität, die nicht ganz die unsere ist.
Timmy hat also seine Magie verloren und damit ein Problem. Seine beiden Freunde, der Halbindianer PJ und die Thailänderin Premchitra (Chit) schlagen sich mit dem gleichen Verlust herum. PJ war im zweiten Teil ein mächtiger Schamane, doch seine Kräfte verließen ihn, nachdem die Schlacht gegen Simone Arleta geschlagen war. Auch Reverend Damien Peters ist nur noch ein alternder Mann ohne Macht. Alles ist recht deprimierend und melancholisch. Aber wozu sollten sie die Magie auch brauchen? Die Vampire sind doch vernichtet.
Oder etwa nicht?
Da tauchen in Hollywood Vampir-Penner auf, die von unseren Ex-Vampirjägern und dem Ex-Vampir Valentine beseitigt werden. Dann sieht PJ auf den Bildern eines Malers, der in seiner Galerie ausstellt, lauter tote, blutleere Frauen. In Bangkok. Es wird langsam klar, daß der Kampf noch weitergeht.
Es ist natürlich Angel Todd, der Todesengel - und dieses deutsche Wortspiel ist durchaus gewollt, der für das alles verantwortlich ist. Im Gegensatz zu dem abgeklärten, zweitausend Jahre alten Timmy ist er noch neu und verbittert. Timmys Handlungen durch die Trilogie waren nie böse, nicht von boshafter Absicht getragen. Er hat gelernt, daß es das Böse nicht gibt, und er hat Mitgefühl erlernt. Doch die anderen Vampire sind nicht so. Angel leidet auch jetzt noch unter seinem Kindheitstrauma, als er von seiner wahnsinnigen Mutter mißbraucht wurde. Davor wollte er in den Tod fliehen, aber nun muß er erkennen, daß es ihm nicht geglückt ist.
In Bangkok wird er von Chit und einem Blinden Seher in ein Amulett gesperrt und so zeitweise in eine ähnliche Situation gebracht wie Timmy im zweiten Teil. Timmy geht auf die Welttour, die ihn ebenfalls nach Bangkok führen wird - und seine Abschiedstour ist, obwohl das kein Fan weiß. Die Musikindustrie will ihn spektakulär verschwinden lassen, um die Verkaufszahlen noch einmal anzukurbeln. Doch allen wird bald klar, daß noch etwas anderes am Ende der Reise geschehen muß. Der ehemalige Vampirjunge und sein Nachfolger Angel werden sich wieder gegenübertreten müssen, denn ein Happy End ist hier unmöglich.
Immer mehr vermischen sich Gegenwart und Erinnerung Timmys. Er ist so vielen Menschen begegnet, Kaisern und Künstlern, Wahnsinnigen und Genies. Es wird in diesem Buch noch deutlicher, daß Somtow Timmys Leben benutzt, um einen ganz anderen Blick auf die Menschheitsgeschichte zu werfen.
Schließlich begegnet er auch ihm - Vlad Tepes. Doch bei Somtow ist es nicht der gewohnte Bela-Lugois-Count, sondern zuerst ist Tepes, genannt Dracula - kleiner Drache -, ein Junge, der als Geisel bei den Türken im Kerker sitzt. Erst am Ende seines Lebens, das ihm den Beinamen 'Pfähler' einbrachte, wird er von dem Vampirjungen ebenfalls zum Vampir gemacht.
Während in der Gegenwart alles auf das Ende zusteuert, kehrt die Magie zumindest zu PJ in gewisser Weise zurück, Chit wird von Angel gebissen, aber sie verändert sich noch nicht. Eine völlig ausgeflippte Möchtegern-Vampirin vollbringt ein paar scheußliche Verbrechen und gerät schließlich in Angels Bann.
Man kann kaum versuchen, die Einzelheiten dieses Buches wiederzugeben. Worauf soll man sich konzentrieren? Die Handlung? Die tiefgreifenden philosophischen Implikationen? Die Symbole? Vor allem an letzteren ist das Buch reich. Gleichzeitig ist Somtows Sprache präzise und brillant, ebenso wie brutal und abstoßend, wenn es zur Situation paßt. Sexualität spielt eine große Rolle - obwohl das auf den ersten Blick erstaunen mag, sind doch die beiden Vampire, Timmy und Angel, nur kleine Jungen, Timmy noch dazu kastriert. Aber es gab ja genügend Perverse in der Geschichte und Gegenwart, die gerade solche zu Lustobjekten machten. Somtow scheut sich nicht, geradezu unaussprechliche Dinge zu schildern. Er kennt keine Tabus.
Die Trilogie war meine erste Begegnung mit Somtow Sucharitkul. Zu wünschen wäre, daß ein Verlag wie Goldmann den Mut dazu hat, auch noch den Rest zu veröffentlichen. Zu hoffen wäre, daß die Übersetzung dabei besser ist, als bei den meisten anderen Büchern des Verlages. Alles andere wäre schade.
Das ist für mich einfach Literatur auf genialem Niveau. Der Autor stößt sämtliche Vampir-Klischees über den Haufen, um seine eigene, fesselnde Version dieses Mythos zu schreiben.


   


Vampire Junction / S. P. Somtow

Haupteigenschaften

EAN: 9780812525960

ISBN: 0812525965

Autor: S. P. Somtow

Autor Nachname: Somtow

Autor Vorname: S. P.

Autor Name invertiert: Somtow, S. P.

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(1995)
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