Unterhaltung; Deutscher Film - 2002 - Sebastian Blomberg, Maria Schrader, Ezra-Valentin Lenz, Christiane Paul, Ulrich Noethen, Rolf Zacher, Marion Kracht, Rosel Zech - DD 5.1: Deutsch - Warner Home Video Germany mehr
Marco und Melanie führen eine junge Ehe mit Leidenschaft und Chaos. Alltagsfrust und großer Liebe. Doch zwischen Karrieredruck und Selbstverwirklichung bleibt die Zärtlichkeit... mehr
Väter (DVD)
Väter, Dani Levys Chronik des Zerfalls einer modernen Kleinfamilie, ist ein Akt des ... mehr
Widerstands: gegen die Gremien der deutschen Filmförderung, die dem Projekt seine Relevanz abgesprochen haben, gegen die Kritiker, die Levy nach seinem letzten Film Meschugge vor allem seine Obsessionen vorgeworfen haben, und nicht zuletzt gegen die neue Oberflächlichkeit, die innerhalb kürzester Zeit zum Markenzeichen der Berliner Republik geworden ist. Ausgerüstet mit nicht viel mehr als einer ganz bewusst alltäglich gehaltenen, auf einer Reportage Matthias Matusseks basierenden Geschichte und einer zu filmischer Nähe geradezu einladenden DV-Kamera sind Levy und sein Team angetreten, das Kino, aber auch unsere grundsätzliche Wahrnehmung der Wirklichkeit wieder für das Elementare zu öffnen. Auf den ersten Blick erscheint Väter in seiner Direktheit und in seinem Streben nach einer ungeschminkten Spontaneität fast wie ein Bruch mit Stille Nacht und Meschugge, Levys letzten Filmen. Doch letztlich sind das nur Äußerlichkeiten, die es zu durchschauen gilt. Alle drei Filme verbindet die künstlerische und moralische Radikalität, mit der Levy seine Visionen verfolgt. In Väter offenbart sich seine Kompromisslosigkeit nun vor allem in der Zeichnung der Figuren. Niemand hier ist einem von Anfang an sympathisch. Alle definieren sich in erster Linie über ihre Fehler, die zu akzeptieren man Schritt für Schritt lernen muss. Der Architekt Marco (Sebastian Blomberg) war immer unzuverlässig. Dass er nie richtig erwachsen geworden ist, machte dabei einen nicht gerade geringen Teil seines Charmes aus. Doch nach mehreren Jahren Ehe hat sich dieser Charme aufgebraucht, und so kommt es, als er wieder einmal seine Karriere über die Familie stellt, zum Unvermeidlichen: seine Frau Melanie (Maria Schrader) nimmt ihre Sachen und den gemeinsamen Sohn Benny (Ezra Valentin Lenz) und verlässt Marco. Erst der daraufhin entbrennende Streit um das Sorgerecht, bei dem Melanie und Marco zielsicher immer genau falsch reagieren, öffnet beiden langsam die Augen für ihre eigenen Fehler. Dani Levy nutzt hier die Möglichkeiten der DV-Kamera, um noch näher an seine Figuren heranzugehen als in seinen früheren Filmen. So wird es einem als Zuschauer unmöglich, sich von ihnen und ihren Handlungen zu distanzieren. Selbst wenn man längst den Blick frustriert und manchmal sogar wütend von ihnen abwenden möchte, bleibt Levy noch bei Marco und Melanie. So sind einige höchst schmerzliche Szenen entstanden, die an die Grenzen des Kinos führen und einen immer wieder gegen Väter aufbringen. Doch diese heftigen (abweisenden) Reaktionen hat Dani Levy von Anfang an einkalkuliert. Zusammen mit seinen Darstellern, die seiner Radikalität in nichts nachstehen und ihre Seele rückhaltlos bloßlegen, hält er der heutigen Gesellschaft insgesamt, aber auch jedem einzelnen den Spiegel vor. --Sascha Westphal
Ein Vater zuviel (DVD)
Billy Crystal spielt den Stichwortgeber für einen neurotischen Robin Williams, als sich ... mehr
diese zwei sehr unterschiedlichen Männer zusammentun, um einen jugendlichen Ausreißer zu finden. Jedem wurde nämlich von Nastassja Kinski, mit der beide früher einmal ein Verhältnis hatten, gesagt, er sei der Vater des Jungen. Diese Disney-Produktion basiert auf der viel komischeren französischen Farce Les Compères (Zwei irre Spaßvögel, 1983) von Francis Veber (der auch Koautor dieser Adaption ist). Als fröhliche Unterhaltung hat der Film gewiss seine starken Momente, aber die Handlung ist so schluderig, dass er eher als Slapstick denn als anspruchsvolle Komödie daherkommt. Die Gags wirken gestellt, und der Handlung gelingt es nicht, sich mit Glaubwürdigkeit oder Charme zu entwickeln. Interessanter als das Drehbuch sind dagegen die schauspielerischen Leistungen, Crystal gibt seinem zynischen Anwalt erstaunliche Tiefe und Williams ist als depressiver, törichter Schriftsteller mit einem sehr weichen Herz außerordentlich gut eingestellt. --Rochelle O'Gorman
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Unterhaltung; Komödie - 1994 - Robert Jr. Downey, Bonnie Hunt, Marisa Tomei, John Benjamin Hickey - DD 5.0: Deutsch, Englisch, Spanisch; Stereo: Französisch, Italienisch - Sony Pictures Home Entertainment
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
Zusatzinfo: Interaktive Menüs;Szenenanwahl;Trailer;Interviews;Outtakes;Kommentar von Dani Levy und Schauspielern;Nicht verwendete Szenen;Hinter den Kulissen;
Tonformat: DD 5.1: Deutsch
Studio: Warner Home Video Germany
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Ciao
auf Ciao gelistet seit : 18/05/2007
Produktbeschreibung des Herstellers
Marco und Melanie führen eine junge Ehe mit Leidenschaft und Chaos. Alltagsfrust und großer Liebe. Doch zwischen Karrieredruck und Selbstverwirklichung bleibt die Zärtlichkeit immer mehr auf der Strecke und dabei nie genug Zeit für ihren 6-jährigen Sohn Benny. Alles droht aus den Fugen zu geraten. Als Melanie die Koffer packt, Benny einfach mitnimmt und noch dazu die Scheidung einreicht, entdeckt Marco das Vatersein für sich...
...- aber sie sah nicht das es doch wohl mal mehr wie angemessen wäre für 3 Stunden täglich eine Pflegekraft zu stellen damit Anja hätte auch mal Zeit für sich und ihre Familie haben können.
Ein Film ganz sicher nicht für jedermann - und wenn man weiß wie Götz George seine Rollen spielt (nämlich ganz oder garnicht), der weiß schon was ein beim anschauen dieses Filmes erwarten wird.
Schauspieler
Götz George ----> Richard Esser
Klaus J. Behrendt ----> Jochen Esser
Ulrike Krumbiegel ----> Anja Esser
Sergej Moya ----> Oliver Esser
Christine Schorn ----> Karin
(eingesetzte Bericht Filmfotos von www.trailerfan.com)
DVD Daten
Titel: Mein Vater
Laufzeit: 95 Minuten
Freigegeben ab: 12 Jahre
Genre: Drama
Regie: Andreas Kleinert
Sprachen: Deutsch
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Preis: 9...
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...Hallo ihr Lieben!
Heute möchte ich euch mal etwas zu dem Thema Väter schreiben. Allerdings nicht zu meinem Vater, sondern zu den *Vätern* meiner Kinder. Es ist bei mir irgendwie eine lustige Einrichtung. Die Einwohnerzahl in Mülheim bleibt immer gleich. Jedesmal wenn ich schwanger bin oder ein Baby geboren habe, sind die *Väter* futsch. Meine Kinder haben alle adelige Väter, alle *auf und davon*
Ihr könnt jetzt denken, was ihr wollt, dass ich fünf Kinder von fünf Vätern habe. Ich kenne die ganze Palette der Vorurteile. Aber ich schreibe diesen Bericht trotzdem.....
5 von 5 Vätern sind nicht mehr hier
3 von 5 Vätern haben noch nie einen Cent Unterhalt für ihr Kind bezahlt
2 von 5 Vätern sehen ihre Kinder unregelmässig
3 von 5 Vätern haben ihre Kinder noch nie gesehen und haben auch keinerlei Interesse daran
5 von 5...
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Pro: Eine Trennung kann manchmal auch besser sein für die Kinder Kontra: Die Wunden die entstehen, das verlorene Vertrauen
...kann man das wirklich?
So möchte ich nun hier enden. Leider gehe ich heute wieder einmal mit dem unguten Gefühl schlafen, versagt zu haben, denn es hat wieder einmal Probleme gegeben, wo ich dachte wir hätten sie überwunden.
Danke fürs Lesen ich musste einfach mal darüber schreiben, vielleicht erreiche ich da ja auch ein paar Väter denen es nicht bewusst ist wie sehr Kinder unter einer Trennung leiden.
Damit möchte ich sagen oft scheint es so als haben sie es gut verkraftet, aber in ihren Seelen sieht es dann ganz anders aus.
Viele Grüße vom Violinchen
P.s.: Meine Bewertung dieses Produktes bezieht sich auf die Erfahrung die wir erlebt haben....
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hilfreich 04.09.2003
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