Pflanzlich.
15.04.2012
Pro:
Tolle Rezepte, viele Tipps und Anregungen
Kontra:
Falsche Info bzgl . Vitamin B12 - Quellen
Empfehlenswert:
Ja
 Alexis21
Über sich:
Mein Blog: miaseverydaystories.blogspot.c om // Die Bettelei nach Besonders Hilfreich-Bewertungen f...
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Ich bin kein Veganer. Ich bin ehrlich gesagt nicht einmal Vegetarier. Grundsätzlich esse ich schon Fleisch und auch tierische Produkte, aber ich koche und backe gerne bewusst. Damit meine ich nicht nur den gesundheitlichen Aspekt – denn gerade vegane Kost ist, gerade in Maßen, nun einmal wirklich gesund – sondern auch die Kenntnis der Lebensmittel, die ich verwende. Ich finde es total spannend, wie man Kuchen ohne Ei und ohne Butter backen kann, ohne einen reellen Unterschied zu schmecken. Mich interessiert, wie ich gegebenenfalls Zutaten ganz leicht ersetzen kann, sei es, weil mir etwas im Vorratschrank fehlt, ich für einen Allergiker kochen möchte oder was auch immer. Der ethische Aspekt steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund, ist aber auch ein Grund dafür, dass ich nicht soviel Fleisch esse und durch das verwenden vegetarischer oder gar veganer Rezepte den Konsum weiter ganz bewusst einschränken möchte. Wahrscheinlich werde ich mein Leben lang nie konsequent vegetarisch oder gar vegan essen. Aber ich gehe zumindest einige Schritte in diese Richtung und bin damit zufrieden. Das Buch „Vegan kochen“ aus dem GU-Verlag ist bislang mein einziges veganes Kochbuch. Da ich es aber sehr gelungen finde, möchte ich es hier heute gerne vorstellen. :) Fakten: „Vegan kochen“ erschien im Februar 2012 im Gräfer und Unzer-Verlag. Es umfasst 64 Seiten, was über 50 Rezepten entspricht. Das Buch kostet 7,99 Euro und die ISBN-Nr. ist die 978-3833825187 .Klappentext: „Quinoa, Tempeh und Tahin... Sprechen Sie vegan? Versuchen Sie es doch einmal. Lassen Sie sich von der neuen Pflanzenküche inspirieren und von deren Vielfalt beeindrucken. Würzige, kräuterreiche und raffinierte Argumente werden Sie überzeugen! Knusprig gebratener Tofu oder selbst gemachte Seitan-Würstchen, dazu ein Rote-Beete-Salat und Mousse au chocolat: Diese Rezepte schmecken köstlich und gelingen ganz leicht. Veganisch wird Sie begeistern!“ Umschlaggestaltung: Das Buch hat die Maße 19,8 x 16,2 x 0,8 cm. Es ist somit wirklich nicht besonders dick und nimmt beim Kochen nicht viel Platz weg. Ich erwähne die Maße nur, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese typischen, großen, dicken Kochbücher in der Küche eher unpraktisch sind. Das Cover ist hauptsächlich in Grüntönen gehalten. Ein wenig Orange findet man oben am Rand und im GU-Logo ebenfalls vor. Man sieht einen Teller mit einer Art Tofu-Gemüselasagne darauf – das Rezept dazu gibt es im Buch irgendwie nicht, schade eigentlich. Vielleicht bin ich auch einfach zu blind gewesen. Das Gericht bzw. das Foto bietet sich für das Coverfoto an, weil es nicht nur sehr farbenfroh ist, sondern ganz schrecklich lecker ausschaut. :) Mir gefällt die Gestaltung sehr gut, sowohl außen als auch innen – zum inneren Teil sage ich dann gleich noch etwas.Meine Meinung: Zunächst einmal gefällt mir an diesem Buch, dass es nicht nur Rezepte bietet, sondern auch ein paar wichtige Informationen zur veganen Ernährung. Wer sich komplett vegan ernähren möchte, sollte sich einiger Fakten bewusst sein, denn sonst kann man dabei sehr schnell sehr viele Fehler machen, die zu schlimmen Mangelerscheinungen führen. Für mich ist das jetzt nicht so relevant, da ich nur ab und zu vegan esse, aber jeder, der seine Ernährung konsequent umstellen möchte, sollte sich hier kurz einlesen (aber natürlich nicht nur hier). Interessant finde ich diese Infos trotzdem. Hier wird zum Beispiel auch erklärt, was beispielsweise Tempeh ist und wie man ganz grundsätzlich tierische Produkt vegan ersetzen kann. Ein schlimmer Fehler wird hierbei jedoch gemacht, den ich selbst jedoch nicht bemerkt hätte. Ich wurde erst durch eine Amazon-Rezension darauf aufmerksam gemacht, dass der Tipp, Vitamin B12 könne man über Sauerkraut und Tempeh aufnehmen, völlig falsch sei. Das ist natürlich eine gefährliche Falschaussage und wird von mir auch direkt mit einem Punktabzug bestraft. Rezepte findet man ganz unterschiedliche. Es gibt ein paar ganz grundsätzliche Tipps, zum Beispiel, wie man Seitan-Würstchen macht, aber auch „richtige“ Rezepte, also für konkrete Mahlzeiten. Diese teilen sich hierbei auf in die Kategorien „Salate, Snacks und Suppen“, „Zum Sattessen“ und „Süßes und Gebäck“. In diesen Kategorien findet man dann zum Beispiel Rezepte für Zwiebelkuchen mit Kräuterseitlingen, Spargel-Kartoffelsalat, Fenchel mit Möhrenpüree, Asia-Lasagne, Cocomisu mit Himbeeren, Spinat-Blätterteigtarte, Gnocchi mit Salbeitomaten oder Bananen-Kirschmuffins. Hinten auf der Umschlagseite findet man außerdem noch vegane Frühstücksideen, also Aufstriche und Müsli. Ich finde, man merkt, dass bei der Rezeptauswahl darauf geachtet wurde, für jeden Geschmack etwas zu finden und möglichst unterschiedliche Rezeptarten mit aufzunehmen. Man kann einiges auch gut kombinieren oder noch abändern und insgesamt sind die Rezepte auch nicht besonders schwer umzusetzen. Sogar die Zutaten wurden sehr gut ausgesucht. Man bekommt eigentlich so gut wie alles in jedem vernünftigen Supermarkt und das ist gerade bei veganem Essen wirklich nicht selbstverständlich. Ich habe schon einige vegane Rezepte gesehen, die ganz spezielle Zutaten erforderten, die man dann extra hätte bestellen müssen – es sei denn, man hat ein Fachgeschäft oder wenigstens ein großes Reformhaus in der Nähe. Hier werden eigentlich nur sehr alltägliche Sachen verwertet, so weit ich das bisher gesehen habe. Auch die innere Gestaltung des Buchs gefällt mir sehr gut. Das Raster ist sehr abwechslungsreich; man findet manchmal nur ein Rezept über zwei Seiten und manchmal 3, große und kleine Bilder, farblich hinterlegte und weiße Seiten. Die Bilder sind allesamt sehr ansprechend und hochwertig und die Rezepte selbst übersichtlich gegliedert und nicht zu lang. Fazit: Bis auf den groben Fehler bezüglich der Vitamin B12-Geschichte finde ich das Buch wirklich toll. Es bietet sehr viele unterschiedliche und absolut nachkochenswerte Rezepte für jeden Geschmack und vor allem auch für jedermann: Die Zutaten bekommt man nahezu überall und man muss kein ausgebildeter Koch sein. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen. :)
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Vegan kochen - Kintrup, Martin
Buch, gebundene Ausgabe, 64 S., Erschienen: 2012
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18.09.2012 12:46
Für zwischendurch mal ist das sicher interessant :-)
27.07.2012 09:14
BH & LG
20.06.2012 19:41
Vegan - for the animals :) Toller Bericht - go vegan =)