Schlimmer als die Polizei erlaubt!

5  16.01.2011

Pro:
Vernünftiges Fahrverhalten und Fahrsicherheitstrainings ein Mal  jährlich bewirken viel Positives .

Kontra:
Alle Verkehrsraudis, alkoholisierte und übermüdete Fahrer hinterm Steuer  -  die Liste ist lang .

Empfehlenswert: Ja 

FernsteuerungCiao

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Thema:
Verhalten Im Verkehr/Tipps und Tricks


„Schlimmer als die Polizei erlaubt!“
(by Susanna Preininger)

EINLEITUNG.

Seit meinem 21ten Lebensjahr bin ich mit dem Auto durch Europas Straßen und Städte unterwegs. Das Autofahren macht mir Spaß, ich fahre sehr gerne. Egal ob in einer Stadt oder ob ich mir eine Langstrecke gönne.

Dienstlich bin ich seit einigen Monaten Pendlerin, ich lege dann mit meinem PKW täglich mindestens 158km zurück; das sind zwei Strecken: einmal fahre ich von zu Hause in den Dienst und nach Dienstschluß fahre ich wieder nach Hause.

Im Monat komme ich so auf fast 3800 Kilometer, die ich mit meinem PKW zurücklege.

Als Pendlerin oder Vielfahrerin erlebe ich Tag für Tag Situationen im Verkehr, die mich auch heute noch stutzig machen, manchmal nur noch verwundern und oft schon gar nicht mehr „jucken“, wie ich zu sagen pflege.

IMMER DIESELBEN ODER ÄHNLICHE SITUATIONEN:

Es gibt einige Situationen, die ich schildern werde, die sehr oft zu Unfällen und Staus führen. Und dann sind da noch Autofahrer, die mit der Bierflasche trinkend am Steuer unterwegs sind; das noch dazu mit ordentlich überhöhter Geschwindigkeit.

Ich beschreibe hier einige immer wiederkehrende Situationen, die mir laufend unterkommen; es sind teilweise LEBENSBEDROHLICHE SITUATIONEN, die von mir, als verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmerin, ein sehr umsichtiges und vorausschauendes Fahren, sprich teilnehmen am Verkehr fordern.
Auch alle anderen Verkehrsteilnehmer sind gefordert, umsichtig und vorausschauend zu fahren.
Die meisten Autofahrer machen das Gegenteil von dem, was ich als „Frau am Steuer“ sowieso schon erwarte.

Hier nun einige Situationen, die ich sehr oft erlebe; leider war ich schon oft Ersthelfer bei Unfällen mit Todesfolge.

Das ist ein für mich wichtiger Grund, warum ich mir diesen Bericht von der Seele schreibe!!!


SITUATION

„Autofahrer fährt trinkend mit der Bierflasche und überhöhter Geschwindigkeit auf den Strassen.“

Diese biertrinkenden Autofahrer/innen sind alkoholisiert, fahren mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Gegend, drängeln, überholen in Schlangenlinien und fahren bei jeder Witterung wahnsinnig verkehrsgefährdend.

„Schneiden mit dem Stinkefinger zeigend“ sehr knapp in die korrekt fahrende Kolonne ein.

Da andere Verkehrsteilnehmer umsichtig und nachsichtig reagieren, kommt es zu keinem Unfall.

Trinkt ein Autofahrer während er sein Fahrzeug lenkt Alkohol (meist sind es Bier und Alkopops) und ich sehe das:

Da bin ich sehr verantwortungsbewusst und nett, packe beherzt mein Handy im stehenden Fahrzeug aus und informiere unsere Freunde, die Polizei über das Kennzeichen, Automarke und Ort, wo sich der biertrinkende Autofahrer gerade befindet und mache eine Anzeige in Echtzeit – natürlich nenne ich bei der Anzeige meinen Namen und meine Daten. Das mache ich keines falls anonym.

Gegen diese Verkehrsgefährdung kann ich aktiv als verantwortungsbewusste Straßenbenutzerin mitdenken, handeln und sofort eingreifen.
BEVOR noch ein Unfall oder Schlimmeres passiert.


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„Lkw überholt Lkw auf einer zweispurigen Autobahn; kurz bevor es in den einspurigen knapp zehn Kilometer langen Tunnel geht.“

Ein prickelndes Gefühl, wenn ich ungewollt hinter diesem Duell der LKWs fahre.

In dieser Situation verringere ich die Geschwindigkeit; bekomme so mehr Abstand zum Duell der Giganten.
Automatisch schalte ich meine Warnblinkanlage ein, um den nachkommenden Verkehr zu warnen und um Vorsicht zu bitten.

Manche halten sich dran, halten Abstand, verringern auch die Geschwindigkeit und prompt, wie erwartet „schießen“ PKW´s auf der Überholspur mit ordentlicher Geschwindigkeit an den umsichtigen Autofahrern vorbei; realisieren viel zu spät, dass sich Lkws vor dem einspurigen Tunnel mit Gegenverkehr ein Überholduell liefern.

Es kracht in der Tunneleinfahrt, Massenkarambolage, Schwerverletzte, Tote!!! Enormer Schaden, stundenlanger Stau, oft keine Umleitung möglich.

Und gezwungenermaßen sind die vorsichtigen Fahrer die Ersthelfer, die anfangen müssen, Erste Hilfe zu leisten bei einem Unfall, der durch UNANGEPASSTES VERKEHRSVERHALTEN verursacht wurde.

Danke, darauf könnte ich gerne vezichten; solche Unfälle sind grausam, schrecklich und vor allem unnötig.


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„Fahrt in der Nacht im Dunklen auf der Autobahn; Nebelwände, glatte Fahrbahn.
PKW´s fahren mit defekten Lichtern durch die Nacht, wo mit viel Glück eine Rückleuchte und vorne ein schwaches Lichtlein leuchtet.“

Daß einem Autofahrer, der so defekt beleuchtet über die Autobahn im Dunkeln der Nacht fährt, dieser Defekt nicht auffällt, kann ich mir nicht vorstellen.

In so einer Situation gebe ich für den nachfolgenden Verkehr meine Warnblinkanlage an, damit die Nachkommenden über die gefährliche Situation vorgewarnt sind.

Weiters melde ich so einen PKW und dessen Fahrer sofort bei der Polizei, die den sogenannten verkehrsgefährdenden, defekten Pkw von der Straße holen.


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„Schneefahrbahn, Glatteis, Windböen“

Jedes Jahr passiert es wieder, dass viele Autofahrer vom Schnee überrascht werden, mit Sommerreifen und überhöhter Geschwindigkeit auf den Straßen unterwegs sind.

Welch Wunder, dass dann viele Autos in Gräben landen oder rutschen; und alle Jahre wieder wird der Bremsweg bei schneeglatter Fahrbahn unterschätzt und viel Blechsalat auf schneeweißem Untergrund produziert.

Ein Fahrstil, der den Bedingungen angepasst ist, wäre angebracht; das wird von vielen Autofahrern gerne und schnell wieder vergessen, bis zum nächsten Schnee, der dann wie jedes Jahr natürlich völlig überraschend im Winter kommt.


MEIN FAZIT zu diesem Thema lautet:

Ich mache jährlich freiwillig meinen Fahrsicherheitskurs, passe mich dem Verkehr an und fahre so, dass ich mit Sicherheit niemanden gefährde.

Mir und meinem Fahrstil kann ich vertrauen; ich möchte gesund und vor allem lebend meinen Dienst antreten und ebenso wieder nach Hause kommen.

Wie immer bedanke ich mich bei meinen Lesern und Freunden auch für das Bewerten meines Berichtes!

Kommentare und Kommunikation sind wie immer erwünscht.

Danke.

16. Jänner 2011
Susanna Preininger.

16. Jänner 2011
UPDATE

Ich muß sagen, daß ich in der Kommentarspalte auf eine wirkliche Gefahr aufmerksam gemacht wurde:


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"Die sogenannten "Schleicher & Hutfahrer" im Straßenverkehr."

Diese "Sorte" der Personen, die ihr Auto im Straßenverkehr tatsächlich sehr schleichend und äußerst gefährlich in ihrer Fahrweise bewegen, sind der wahre Renner.

Bei Kreuzungen, können sich solche Autofahrer nicht entscheiden, welche Richtung sie nehmen wollen.
Bei Ampeln studieren diese Sorte Autofahrer, was welche Farbe auf der Ampel bedeuten könnte.

Schleicher fahren so unberechenbar, daß man sie weder überholen noch kaum hinter ihnen bleiben kann ... sie sind in jeder Hinsicht eine Verkehrsgefährdung. Am liebsten sind mir die Schleicher, die dann noch während der Autofahrt mit ihrem Handy telefonieren oder sich tatsächlich während der Fahrt noch schminken.

Au weia!!!

Susanna Preininger.

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Verhalten im Verkehr - Tipps & Tricks Mein 14 Jahre alter "Spucknapf" mit 84 Diesel PS.
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reginamanni

reginamanni

23.05.2011 09:28

bh..LG Gina

mozarteum

mozarteum

22.01.2011 14:12

jo, das stimmt wohl ... .-)) aber ich bin noch nie auf die idee gekommen, mich beim autofahren zu schminken ... :-)))) glg detlef

antjeeule

antjeeule

17.01.2011 01:08

Jetzt konnte ich das BH nachreichen. @Jacqui01: Mit den Schleichern gebe ich Dir Recht. Die können auch gut nerven. Ich finde, wer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte zum einen ausgeruht und nicht gestresst und zum anderen auch hochkonzentriert sein. Und man sollte sich immer wieder sagen, dass man nicht alleine auf der Straße unterwegs ist.

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