Verhandlungssache

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Was tun, wenn einem keiner glaubt?

4  28.11.2001

Pro:
klasse Darsteller, gute Musik

Kontra:
nichts besonderes

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

mehr


WaterSerpent

Über sich: Derzeit: "Out Of Order" - Ich hoffe, bald wieder aktiv werden zu können.

Mitglied seit:12.02.2001

Erfahrungsberichte:217

Vertrauende:49

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 105 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heute will ich mal wieder über einen Film schreiben, den ich gern im Kino gesehen hätte, aber dann doch verpasst habe.


Story:

Danny Roman arbeitet bei der New Yorker Polizei als Unterhändler. Also er versucht bei Geiselnahmen mit dem Geiselnehmer zu verhandeln und solch eine heikle Situation so möglichst schnell zu beenden.

Gerade ist es ihm und seinem Partner Nate mal wieder gelungen ein kleines Mädchen das Leben zu retten. Abends auf der „Siegesfeier“ bittet Nate ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Dabei erfährt Danny, dass dieser rausgefunden hat, wer Geld aus dem Invalidenfond veruntreut. Nachdem ihre Unterredung unterbrochen wurde, bekommt Danny zu Hause eine Nachricht von Nate, der darin um ein erneutes Treffen bittet. So macht sich Danny sofort zum vereinbarten Treffpunkt auf. Doch als er dort ankommt, findet er seinen Partner nur noch tot in seinem Auto.

Nach und nach gerät nun Danny immer mehr in den Verdacht seinen Partner erschossen zu haben. Als er der internen Ermittlungsabteilung von seinem Gespräch mit Nate erzählt, hält man dies für eine Lüge, um selbst mit heiler Haut davon zu kommen. Letztendlich geht es so weit, dass gegen Danny Anklage erhoben werden soll.

Nun rastet Danny aus. Als er den Chef der internen Ermittlungseinheit zur Rede stellen will, nimmt er kurzerhand diesen, seine Sekretärin, seinen eigenen Kollegen und eine weitere Person als Geisel. Ziel dieser Aktion ist es, seine Unschuld zu beweisen und den Mörder seines Freund und Kollegen zu fassen.

Da er seinen Revierkollegen nicht mehr traut, fordert er als Verhandlungspartner Chris Sabian aus einem anderen Revier an.

Die weitere Story will ich hier nicht verraten.


Meine Meinung:

Zwei Spitzendarsteller, Samuel L. Jackson und Kevin Spacey, liefern sich ein interessantes Gefecht. Im Gegensatz zu vielen anderen Duellen, wird dieses allerdings mit Worten geführt (überwiegend zumindest).

Samuel L. Jackson ist ein recht vielseitiger Schauspieler, was er uns in so unterschiedlichen Filmen wie Pulp Fiction und Star Wars – Episode I: Die dunkle Bedrohung sehr schön bewies. Auch hier leistet er wieder hervorragende Arbeit als ehrlicher Cop, der mit dem Korruption konfrontiert wird.

Kevin Spacey ist spätestens seit deinem Oscar für Die üblichen Verdächtigen bekannt. Mir ist er allerdings zum ersten Mal in Sieben als „biblischer Killer“ aufgefallen. Obwohl er dort nur in wenigen Szenen zu sehen ist, ist er immer präsent. Seinen zweiten großen Erfolg hatte er übrigens mit American Beauty. Für seine dortige Rolle bekam er noch ein kleines Goldmännchen.

Schon allein wegen dieser beiden Hauptakteure wollte ich den Film schon immer mal sehen. Aber nicht nur wegen diesen lohnt sich das Anschauen. Als weiteren Grund kann man die hervorragenden Nebendarsteller nennen. Leider weiß ich nicht von allen die Namen. Ich sehe immer wieder gern Filme mit J.T. Walsh, der leider vor ein paar Jahren verstarb. Die miesen Charaktere lagen ihm immer. Auch David Morse sehe ich immer wieder gern.


Fazit:

Es handelt sich bei Verhandlungssache zwar nicht unbedingt um einen Film, den ich mir immer wieder anschauen würde. Aber um sich einen Abend gut zu unterhalten, lohnt sich das Anschauen schon. Wer will kann natürlich auch warten, bis er im Fernsehen kommt, das kann eigentlich nicht mehr allzu lange dauern.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ChaziChaz

ChaziChaz

02.02.2008 23:08

Der ist auch nicht schlecht! ;-)

HansGruber

HansGruber

20.03.2002 12:46

ein film, bei dem ich schweißhände bekam, ohne dass ein serienkiller und literweise kunstblut drin vorkamen...feiner bericht, gruß ingo

MarsellusWallace14

MarsellusWallace14

29.11.2001 17:00

Warum "nur" ein hilfreich? Die Inhaltsangabe ist okay, wogegen die Filmbesprechung arg oberflächlich die Schauspieler und ihre relativ populärsten Filme erwähnt. Warum sie nun so außergewöhnlich gut in dem Film sind erörterst du nicht (wie etwa Jacksons überaus dominantes, passioniertes Spiel und Spaceys Fähigkeit den Denkprozeß seiner Figur transparent zu machen). Die übrigen Aspekte, wie Skript, Regie, Optik usw. läßt du außen vor. Für einen Cineasten wie mich reicht das leider nicht. MfG

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