Und ewig schleichen die Erben
01.01.2002
Pro:
N gewisser Lernfaktor über Kunst, teilweise spannend, hat n gutes Konzept, mal was anderes, als die meisten anderen Wirtschaftssimulationen
Kontra:
Nach heutigen Maßstäben Grafik und Sound
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 Twyll
Über sich:
Mitglied seit:13.12.2000
Erfahrungsberichte:151
Vertrauende:27
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 65 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Zwischen Weihnachten und Neujahr, also heute *g*, hatte ich das Haus für mich alleine, also war´s ein wenig langweilig. Im Zuge dessen kramte ich mal wieder in meiner "Spielkiste", in der ich sämtliche PC Spiele aufbewahre, die sich im Laufe der Jahre so angesammelt haben. Unter anderem stieß ich da auf "Vermeer - die Kunst zu erben"; und damit auf ein ziemlich altes Schätzchen, das ich dann aber doch mal wieder spielen musste. Also rein mit der CD in´s Laufwerk, installiert und los geht´s. In 'Vermeer' befindet man sich im Jahre 1918; Deutschland ist mitten in der Inflation und die einzig stabile Währung ist der Dollar. In eben dieser Zeit erfährt man von einem reichen Erb-Onkel, dem seine Kunstsammlung gestohlen wurde. Unter den Bildern befinden sich unter anderem Werke von Dürer, Rembrandt, Rubens und Jan Vermeer. (Daher der Name des Spiels) Man bekommt also von seinem Onkel 100.000 Dollar und macht sich auf die Suche nach den Bildern, die über den ganzen Globus verstreut sind, und die man ersteigern muss.
Soviel zur Story, ich versuche dann mal, das Spiel etwas genauer zu beschreiben. Zunächst mal kann man das Spiel mit bis zu 4 Leuten spielen; bekommt man diese nicht zusammen, werden die restlichen Spieler vom Computer gestellt, so dass sich grundsätzlich 4 Leute auf die Suche nach den Bildern machen. Zu Beginn des Spiels kann man seinen Spielernamen, inclusive Nachnamen eingeben, seinen Geburtstag, man bestimmt, wie die Computergegner heißen sollen und wie stark diese sein sollen. Ausserdem kann man festlegen, in welchem Zustand sich Walter von Grünschild befinden soll; man kann also wählen zwischen einem kurzen, einem mittleren und einem langen Spiel.
Dann kann man auch schon loslegen; man beginnt, wie gesagt, mit 100.000 $ Startkapital und 130 Aktien, die man zu Geld machen kann. Am Anfang befindet man sich in Berlin, wo der Erb-Onkelt Walter von Grünschild lebt; nun hat man die Aufgabe, in einer der Zahlreichen Plantagenstädte eine Plantage aufzubauen (denn der Rubel muss ja rollen, auf ewig reichen die 100.000 $ auch nicht), um so zu Geld zu kommen und schließlich die Bilder für den Onkel zu ersteigern. Die Weltkarte:
Hier hat man alle Städte auf einen Blick. Die Städte, die man vom momentanen Aufenthaltsort aus erreichen kann, sind durch einen grünen Punkt dargestellt, der Rest durch einen roten. Natürlich dauert es immer eine gewisse Zeit lang, bis man die Städte erreicht, da man diese Reisen mit Schiffen oder per Zug unternehmen muss. Ausserdem kann man sich aussuchen, ob man erster, oder zweiter Klasse reisen möchte; wobei ersteres natürlich schonender für die Gesundheit ist. Für jede Reise werden ein paar Prozentpunkte von der Gesundheit abgezogen, man sollte also darauf achten, dass man immer mal wieder Pausen einlegt, denn sinkt die Gesundheit unter 35% wird einem eine Zwangspause verpasst. Zur Weltkarte gelangt man über den ganz normalen Stadtbildschirm, wo diese Option durch einen kleinen Globus dargestellt ist, auf den man clicken kann.
Die Plantagenstädte:
Plantagenstädte sind u.a. Ankara, Bombay, Abidjan, Duala, Richmond und St. Louis. Hier gliedert sich das Spiel in zwei verschiedene Bildschirme; zunächst mal den ganz normalen Stadtbildschirm, der in jeder der Plantagenstädte gleich aussieht, und in den Plantagenbildschirm. Im Stadtbildschirm hat man nur wenige Optionen offen; man kann entweder bis zu 100 Tage in einem Hotel bleiben, eine Stadtresidenz erwerben, wobei diese sich nicht von einem Hotel unterscheidet, ausser in einer etwas komfotableren Einrichtung und die Kosten pro Übernachtung reduzieren sich um die Hälfte. Und man kann zur lokalen Bank gehen, um dort sein Konto aufzustocken, von dem die Arbeiterlöhne dann bezahlt werden. Im Plantagenbildschirm kann man nun seine eigene Plantage aufbauen, pro Feld Land, dass man erwirbt, wird automatisch Saatgut eingekauft und ein Arbeiter eingestellt. Man kann entweder Tee, Kakao, Kaffee, oder Tabak anbauen. Welche Pflanzen sich wo anzubauen lohnen, entnimmt man der Spielanleitung, so genau hab ich´s auch nicht im Kopf. Hat man sich nun eine Plantage aufgebaut, dauert es etwa 2 Monate, bis die Arbeiter das erste mal einen Ernteertrag vorweisen können. Das Geerntete wird bis zu 2000 cwt (der Gewichtseinheit, mit der im Spiel gerechnet wird) auf der Plantage gelagert, alles darüber kann nicht gelagert werden. Hat man nun etwas geerntet, kann man das Ganze entweder nach New York oder nach London verschiffen. In diesen beiden Städten befindet sich je ein Warenmarkt, an dem man seine Güter dann verkaufen kann. Der Nachteil hierbei ist, dass man selbst nach London oder New York reisen muss, um die Waren zu verkaufen.
Auktionsstädte: In diesen Städten finden, wie der Name schon sagt, die Auktionen der Bilder statt, die dem Onkel abhanden gekommen sind. Unter anderem sind das die Städte Berlin, Lissabon, Paris, London, Rom, New York, Chicago und Amsterdam. Hier finden also in unregelmäßigen Abständen Auktionen statt, die in einem Fenster, dass man am unteren, rechten Bildschirmrand angezeigt bekommt angekündigt werden. Diese Städte haben zwar immer ein für das Land typisches Aussehen, dennoch unterscheiden sie sich in den Optionen kaum voneinander. Man hat auch hier die Möglichkeit, für eine Weile von bis zu 100 Tagen im Hotel zu bleiben, oder eine Stadtresidenz zu erwerben. Ausserdem hat man in jeder Auktionsstadt die Möglichkeit, zur Hauptbank zu gehen, und dort das Geld, dass man mit den Plantagen scheffelt abzuheben; Kredite gibt es bis zu 100.000 $. Ausserdem gibt es in jeder dieser Städte eine Kunstakademie und ein Auktionshaus; diese Optionen möchte ich nochmal näher erklären.
Die Kunstakademie: Hier kann man sein Wissen über Kunst in Kursen erheblich steigern. Es gibt die Kurse Anfänger, Fortgeschrittene, Experte und Adlerauge. Man sollte die Kurse sobald man Geld hat so schnell wie möglich belegen, denn von jedem Original Bild, dass wieder einen Saal in Walter von Grünschilds Haus zieren soll, gibt es Kopien. Und um diese zu erkennen, braucht man eben die Kurse. Es ist zwar nicht 100%ig sicher, dass man eine Fälschung erkennt, aber immerhin besser, als jedes Bild erstmal zu ersteigern und dann weiter zu sehen. Die beste Kunstakademie befindet sich in Rom; hier sind die Kurse zwar doppelt so teuer, wie in allen anderen Städten, aber die Ausbildung ist auch doppelt so gut. Ausserdem kann man hier feststellen lassen, ob man ein Original, oder eine Fälschung ersteigert hat.
Das Auktionshaus: Hier kann man, wenn man selbst nicht die Zeit hat, Bilder anonym ersteigern lassen. Gegen eine kleine Gebühr wird jemand zur anstehenden Auktion reisen und das Bild, dass dort versteigert wird für einen ersteigern; wenn man denn genug Geld hat, um dies zu tun. Ausserdem kann man hier Bilder versteigern lassen. Sollte man eine Fälschung ersteigert haben, ist die Option äußerst praktisch, denn man bekommt meistens etwas mehr Geld wieder, als man eigentlich ausgegeben hat. Trotzdem ist das ein Risiko, denn es kann auch erkannt werden, ob das Bild eine Fälschung ist - in diesem Fall wird es beschlagnahmt und das Geld ist natürlich futsch.
New York & London: In diesen beiden Städten gibt es, wie schon gesagt, den Warenmarkt. Hier kann man dass, was das ganze Jahr über auf der Plantage geerntet wird verkauft werden. In der Plantagenstadt muss man dazu lediglich die Waren nach New York oder London verschiffen; die Dauer, die die Waren brauchen, um in diesen Städten anzukommen, entsprechen der ganz normalen Reisezeit, die man ansonsten auch braucht, um von einer Stadt in die andere zu kommen. Die Preise fallen und steigen ständig, und sind von der Jahreszeit und von der Menge, die man in die jeweilige Stadt verschifft abhängig.
Berlin: Zwar ist diese Stadt auch nicht besonderer, als alle anderen, aber hier hat man zusätzlich zu den ganz normalen Optionen noch die Möglichkeit, seinen Onkel zu besuchen. Bei diesem kann man sich jeweils bis zu 30 Tage am Stück einnisten; und da "Onkel Walter" Besuche über alles liebt, wird der Spieler, der am meisten Zeit bei ihm verbringt, mit 3 Bonuspunkten honorriert. Ausserdem hat man hier die Option, die ersteigerten Bilder dem Onkel zurückzugeben; wofürman einfach auf den Butler clickt, der im "Flur" des Hauses postiert ist, und dann auf "Bilder zurückgeben". Sollte das Bild echt sein, kann man es von nun an wieder an seinem Platz im jeweiligen Saal bewundern.
Chicago:
Hier befindet sich zum einen das Gangsternest, zum anderen der Privatdetektiv. Im Gangsternest kann man sich professionelle Hilfe holen, wenn es darum geht, andere Spieler zu sabbotieren. Man kann einen Spieler für 14 Tage entführen lassen, einen Anschlag auf eine Plantage eines Mitspielers ausführen lassen, oder ein Bild von einem Mitspieler stehlen lassen. Natürlich gegen das nötge Kleingeld.
Beim Privatdetektiv kann man Schatzkarten identifizieren lassen, seine Mitspieler, oder den Onkel überwachen lassen, und sich einen Leibwächter zulegen. Das ist natürlich nicht ganz billig, und das Geld hierfür wird monatlich vom Konto bei der Zentralbank abgebucht. Paris:
Hier gibt es nur eine kleine, aber bei Geldnot doch recht hilfreiche Option zusätzlich; den Kunstfälscher. Dieser braucht 14 Tage, um ein gefälschtes Bild anzufertigen, und das Ganze kostet einen dann 20.000 $. Die Chance, dass das Bild als Fälschung erkannt wird, steht 50:50, da der Fälscher nicht besonders professionell ist. Trotzdem kann man Glück haben, und aus einer billigen Kopie manchmal richtig Geld herrausschlagen, wenn man diese versteigern kann.
Versteigerungen & Bilder:
Es gibt insgesamt 8 Sääle, die es zu füllen gilt, pro Saal 5 Bilder, macht 40 Bilder insgesamt, die man ersteigern kann, plus 3 Bonusbilder. Die Sääle sind aufgeteilt, wie folgt: -Vermeer -Rembrandt -Dürer -Rubens -Spanien -Italien -Venedig -Flamen
Reist man nun also zu einer Vertseigerung, beginnt diese natürlich mit einem Mindestgebot. Auch hier sind mindestens 4 Leute zugegen, die mitsteigern; wenn nicht alle Spieler gleichzeitig auf einer Auktion sind, werden die restlichen durch sog. "Kunstliebhaber" ersetzt. Das Startgebot kann man um 1.000 oder um 10.000 $ überbieten; und das so lange, bis einem entweder das Bild gehört, oder bis man kein Geld mehr hat. Zum Steigern steht einem nur der momentan verfügbare Bargeld Betrag zur Verfügung, also nicht das Geld, dass noch auf der Bank ist; deshalb wird man vor der Auktion gefragt, ob man nochmal zur Bank will. Ausserdem wird einem vor jeder Auktion, bei der man selbst zugegen ist angezeigt, ob das Bild echt, oder eine Fälschung ist. Wird einem angezeigt, dass das Bild eine Fälschung ist, kann man ganz sicher sein, dass es eine ist; man braucht also nicht mit zu steigern. Wird einem jedoch angezeigt, dass das Bild echt sein könnte, kann es sich tatsächlich um ein Original Bild handeln, oder eine Fälschung sein. Gewissheit hierüber bekommt man nur, wenn man bei der Kunstakademie ein Gutachten anfertigen lässt. Natürlich bringt nun jedes Bild Punkte. Die Bonusbilder bringen jeweils 2 Punkte, bei den anderen ist es etwas komplizierter. Ersteigert man z.B. das erste Bild von Rembrandt, bekommt man hierfür einen Punkt. Das zweite Bild, dass man von Rembrandt ersteigert und zum Onkel zurückbringt, bringt dann schon 2 Punkte, das dritte 3, das vierte 4, und das fünfte 5 Punkte. Bringt man also alle Bilder von einem Saal zurück, bekommt man dafür insgesamt 15 Punkte, womit man schon das halbe Spiel gewonnen hat.
Andere Optionen: Um das Spiel aufzulockern hat Ascaron sich auch was einfallen lassen, und so gibt es zu den eigentlichen, und nach einiger Zeit recht langweiligen, Aktionsmöglichkeiten, noch ein paar weitere.
-Neujahrstombola In Rom findet jedes Jahr in der Nacht vom 31.12. auf den 1.1. eine Tombola statt. Jeder Spieler, der zu dieser Zeit in der Stadt ist, ein originales Bild bei sich trägt und über 1000$ Barvermögen verfügt, nimmt automatisch an der Tombola teil. Mit etwas Glück kann man hier noch ein Bild gewinnen; wobei die hier verlosten Bilder auf jeden Fall Originale sind.
-Geburtstag Nicht umsonst wird am Anfang nach dem Spielergeburtstag gefragt, und so hat man denn auch jedes Jahr Geburtstag. 2 Wochen vor diesem Ereignis wird man gefragt, wieviel man in eine Party investieren möchte, wobei auch hier wieder das Barvermögen zählt; maximal kann man aber nur 10.000 $ für seinen Geburtstag ausgeben. Am Tag des Geburtstages öffnet sich dann ein Bildschirm, auf dem man 3 Päckchen sieht, von dem man 2 öffnen darf. Wenn man Glück hat, kann man auch hier ein Bild erhalten, oder einen Scheck. Clickt man 2 mal auf das falsche Päckchen, geht man eben leer aus.
-Pferderennen Jedes Jahr finden 4 Pferderennen statt; in Berlin, Paris, Chicago und London. Dieses Ereigniss findet immer zum selben Zeitpunkt statt, und wer Lust hat, kann in die jeweilige Stadt reisen, um auf ein Pferd zu setzen. Hier kann man aber nicht ganz viel gewinnen, so dass es sich eigentlich nicht lohnt, extra wegen einem Rennen in eine Stadt zu reisen.
-Aktien und Risikoanlagen Man startet ja mit 130 Aktien; diese verteilen sich im Verhältnis 100:30 auf zwei von insgesamt vier Aktiengesellschaften. Die Werte dieser Aktien steigen oder fallen je nachdem, wie stark die Reiselinien der AG´s befahren werden. Es empfiehlt sich, die Aktien noch nicht am Anfang des Spiel zu verkaufen, denn diese gewinnen erstmal tierisch an Wert, da zu Beginn natürlich jeder Spieler erstmal in einer der Plantagenstädte reist. Am Anfang stellen die Aktien also ein gutes Kapital dar, später jedoch lohnt es sich kaum noch, darin zu investieren.
Risikoanlagen sind eine Sache, durch die ich selbst nicht so ganz durchsteige. Man kann 100 bis 10.000 Dollar hierein investieren; ob die Anlagen dann jedoch steigen oder fallen ist gänzlicher Zufall. Meistens verliert man hier jedoch mehr, als man gewinnt. -Schatzkarten
Von Zeit zu Zeit werden einem Schatzkarten angeboten, von "Zwielichtigen Gestalten aus der Unterwelt", oder von "befreundeten Komissaren". Mit diesen kann man dann nach Chicago fahren, um sie von einem Detektiv identifizieren zu lassen. Dieser gibt einem dann 3 Städte an, in der sich der Schatz befinden könnte und man kann sich auf den Weg machen, den Schatz zu heben, wenn man die markierte Stelle denn in der Stadt wiederfindet. Ich weiß nicht, ob ich einfach nur zu dumm dazu bin, aber damit hab ich auch noch nie einen Blumentopf gewonnen. Im Spiel gibt es noch eine Reihe weiterer Zufälle; so kann man zum Beispiel heiraten, oder man wird von einem Bettler gefragt, ob man ihm eine warme Suppe spendieren würde. Diese Ereignisse haben aber keinen weiteren Einfluss auf den Spielverlauf, sie dienen lediglich dazu, dass es nicht immer dieselbe Leier ist. ____________________________
Das Spiel ist, wie gesagt, absolut nicht das neueste. Deshalb kann man hier auch nichts an neuesten oder tollsten Grafiken erwarten. Es bewegt sich über die ganze Zeit recht wenig; das Ganze ist gut gemachter "Zeichentrick", mit feststehenden Bildschirmen, die sich immer wiederholen. Die Bildschirme der Plantagenstädte sehen wie gesagt sowieso immer gleich aus, lediglich die der Auktionsstädte sehen eben Landestypisch aus. Das ganze ist untermalt von für die Stadt typischer Musik; also auch Soundmäßig nichts, was einen vom Hocker reißt. Was hingegen gut gemacht ist, sind die Gemälde, die man sich bei Walter von Grünschild dann nochmal in voller Pracht ansehen kann. Dennoch ist das Spiel nicht nur was für Kunstliebhaber, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht den Anschein hat. Vielmehr ist 'Vermeer' ein Gesellschaftsspiel am Computer, denn vor allem mit mehreren Spielern, oder als Netzwerk Spiel macht es tierisch Spaß; denn man sieht natürlich nicht genau, was der andere jetzt vorhat. Richtige "Spannung" kommt bei dem Spiel aber auch eigentlich nur bei einer Auktion auf, kann ich den anderen noch überbieten oder nicht ? Das verflüchtigt sich jedoch auch schnell, wenn man irgendwann genug Kohle gescheffelt hat. Da dies aber zumeist nur bei einem langen Spiel passiert, gibt es schon noch einen gewissen Spannungsfaktor. Was ich als kleinen Negativ Punkt sehe ist, dass das Spiel in der Version, wie ich sie habe (1.2) ziemlich leicht zu cheaten ist; was dann wiederrum natürlich den Spielspaß erheblich senkt. Bei den neueren Versionen ist dieses Manko behoben und man muss wirklich ganz unten anfangen. Ich weiß gar nicht mehr, wieviel ich damals, als das Spiel rauskam dafür bezahlt habe; es waren um die 60 DM, glaube ich; mittlerweile ist es wohl schon für weniger als die Hälfte zu haben. Alles in allem kein Spiel, für das man wer-weiß-wieviel Kohle ausgeben würde, aber für zwischendurch allemal immer wieder gut; nicht schwer zu verstehen und idiotensicher noch dazu.
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15.01.2002 14:27
Auf dem C64 war das mein absolutes Lieblingsspiel, mit der richtigen Truppe haben wir nächtelang gespietl. Gruß Janet
01.01.2002 23:42
naja unter meinem xp wird das wohl leider nimmer laufen. dunedain
01.01.2002 19:26
Ich habe es auch mal bei einem Freund gespielt, aber Spiele sind allgemein nicht mein Ding. Grüsse Mike :-)