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"Die Hard"-Erfolgsproduzent Lawrence Gordon schwebte zehn Jahre eine irisch-amerikanische Politstory vor, für die er Anfang der Neunziger den Newcomer Brad Pitt als Helden engagierte, doch als Regie-Urgestein Alan J. Pakula Harrison Ford für eine vorerst als Nebenrolle gedachte Figur gewinnen konnte, baute er dessen Rolle aus und Pitt, der inszwischen ein Superstar geworden war, sorgte am Set für Streß, das zwar nicht am Kassenerfolg des Politkrimis, aber an der Qualität deutlich wird... Der berüchtigte IRA-Kämpfer Pitt, dessen Motivation aus Rache besteht, wurde doch sein Vater von der gegenerischen Seite vor seinen kindlichen Augen ermordet, flieht vor der Polizei nach Amerika, wo er Unterschlupf als Untermieter bei dem unwissenden, irischen Cop Ford findet und zum Freund der Familie avanciert. Doch als der Waffendeal zwischen Pitt und Gauner Williams platzt, wird Ford und Familie in den ganzen Schlamassel geritten... Harrison Fords und Brad Pitts Leinwandpräsenz sorgt vorerst für solides Star-Kino, das aber aufgrund des schwachen Plots, den eindimensionalen Charakteren, einem völlig uninsperiertem Skript mit haufenweise Klischees, einer mäßigen Besetzung, die vergeblich versucht die Plotlöcher und die Stimmungsschwankungen zu überspielen, und Pakulas überambitionierter Inszenierung, die aus alter Gewohnheit immer noch handwerkliche Eleganz besitzt, zu einem von der Grundidee her interessanten, völlig mißlungenen, peinlichen Star-Duell mit vielen Macken, wenig Handlung und fehlplatzierten Subplots, die zu nichts beitragen, verkommt.