Verwendung von Weichspülern - Tipps & Tricks

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Weichspüler ist nicht nur nachteilig

3  21.10.2000

Pro:
s . o .

Kontra:
s . o .

Empfehlenswert: Nein 

Clara12

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Erfahrungsberichte:613

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Weichspüler - war das nicht einmal das Weicheiwort des Tages bei dem Sender Hitradio FFH? *Grins*

Ein Schimpfwort ist es in meinen Augen nicht, denn auch wenn Weichspüler nachweislich umweltschädlich sind (Erklärung folgt), so gibt es doch auch deutliche Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Was genau bewirkt eigentlich ein Weichspüler? Ganz simpel. Ein Bestandteil sind Tenside (= sie setzten die Oberflächenspannung des Wasser herab), die sich um die Wäschefasern legen. Durch die herabgesetzte Oberflächenspannung des Wassers wirkt Weichspülerauch reinigend. Die Waschlauge kann so zwischen die Fasern dringen und den Schmutz herausspülen.

Da sich die Tenside wie ein Schutzmantel um die Fasern legen, werden die Wäschestücke geschmeidiger (weiche Handtücher, Laken, etc.), und das Bügeln geht einfacher.

Weiterhin wirken Tenside antistatisch. Dadurch, dass sie sich um die Kleiderfasern legen, reiben diese bei Bewegung (wenn man einen Pullover trägt und sich bewegt) nicht so heftig aneinander, wie sie es ohne täten. Durch Reibung entsteht Statik - Statik zieht Staub an. Dieser wiederum läßt die Kleidung / Wäsche grau erscheinen.

Auch aus der geringeren Reibung ergibt sich ein Vorteil: Die Wäsche wird nicht so stark strapaziert, die Fasern reißen nicht. ==> Die Kleidung hält länger, da sie geschont wird.

So viele Vorteile. Dennoch bin ich nicht uneingeschränkt für die Verwendung von Weichspülern.

Nachteilig ist, dass sich die Tenside im Klärwasser nicht abbauen lassen, somit also ins Grundwasser gelangen und dort Fische, andere kleine Lebewesen und Pflanzen vergiften. Immerhin gehen 40% der Schadstoffbelastung im Klärwasser auf das Konto von Wasch-, Putzmitteln und Weichspülern. Diese Gifte gelangen so wieder in den Wasserkreislauf und können bei empfindlichen Menschen zu Allergien führen.

FAZIT: So viele Vorteile ein Weichspüler auch haben mag, es ist nachweislich ein Umweltgift. Ich persönlich verwende gar keinen, da ich lieber das Risiko eingehe, dass meine Kleidung den Staub nur so anzieht, knittert und die Fasern brechen, als dass dem Grundwasser noch mehr Chemikalien zugeführt werden. Denn auch die beigefügten Parfumstoffe, die dem jeweiligen Produkt den frischen Duft geben, sind chemisch. (-; Außerdem sind doch harte Frottee-Handtücher gut für die Durchblutung.

TIPPS:

Man kann Weichspüler durch einen Schuss Essig im Waschgang ersetzen. Das habe ich noch nicht probiert, soll aber gut klappen.

Es gibt bei Spinnrad einen Weichspüler, dessen Tenside eine sog. Sollbruchstelle haben und sich dadurch besser biologisch abbauen lassen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
CyberQueeny

CyberQueeny

19.08.2003 12:23

Sorry, erst verklickt, aber ein H gibts doch, da ich der Meinung bin zwei Tipps reichen nicht aus in einer Tipps und Tricks Kategorie. CQ

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