... Der Grund für meinen Bericht ist, dass ich es nach 5 Jahren geschafft habe, meine gammelige alte Vespa PK 50 XL II nach Hamburg transportieren zu lassen.
Über diese Vespa, Bj. 1992, die ich im Jahre 1997 aus erster Hand, mit schon über 30.000 Km (!!!) auf dem Tacho, gekauft habe, handelt ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von a_camus über Vespa PK 50 XL 2 24. August 2005
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
ausgezeichnet
Bremsleistung, Trockenheit:
gut
Fahrwerk:
gut
Komfort:
gut
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Pro:
Design - Zuverlässigkeit - Kult
Kontra:
Keine Getrenntschmierung - Beschleunigung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Prolog °°°°°°°°°°°°°°° Jetzt habe ich schon eine ganze Weile keinen Bericht mehr geschrieben. Da wird es nun Zeit, dass ich mal wieder über ein altes Teil berichte. Das kennt Ihr ja schon von mir. Der Grund für meinen Bericht ist, dass ich es nach 5 Jahren geschafft habe, meine gammelige alte Vespa PK 50 XL II nach Hamburg transportieren zu lassen. Über diese Vespa, Bj. 1992, die ich im Jahre 1997 aus erster Hand, mit schon über 30.000 Km (!!!) auf dem Tacho, gekauft habe, handelt dieser Bericht. Und da es hier weniger um die Technik als viel mehr um die Erfahrung geht, kann ich hier so einiges berichten. In Memorandum an topfmops kann ich hier noch anmerken, dass andere Meinungen toleriert und ignoriert werden. Die neuen Plastik-Joghurtbecher interessieren mich wenig, denn diese haben kaum Stil. And you know: Money can't buy style!
Warum ist Vespa für mich ein kleiner Kult? (Achtung! Schweift vom Thema ab!) °°°°°°°°°°°°°°° Und um den Kultstatus zu beschreiben, den dieser Motorroller erreicht hat, müsste ich ein ganzes Buch schreiben. Vor meiner Zeit war es sogar mal so, dass man mit seiner Vespa von Deutschland nach Italien fuhr. Das war aber in den 50ern/60ern. Ich begründe den Kult einfach mal mit meinen Erfahrungen. Stellt Euch nun ein Großväterchen vor, dass mit einem Buch vor dem Kamin sitzt, um seinen Enkeln eine Geschichte zu erzählen. Ich bin Jahrgang 1971, also ein alter Sack. Meine erste Selbstfindungsphase, auch Pubertät genannt, hatte ich also in den 80ern. Damals gab es eigentlich nur 2 Arten von Vespa-Fahrern: Popper und Mods bzw. Rockabillies. Erstere fielen durch Vespas auf, die mit allem (besonders mit weißem) Zubehör ausgestattet waren, was der Piaggio-Katalog hergab. Dazu gab es dann den Hugo-Boss-Helm. Die anderen fielen besonders durch knatternde, gar nicht mehr serienmäßig aussehende Vespas auf. Diese waren mehr als oft geschmückt mit dem Union Jack. Gerne erinnere ich mich an die Zeit zurück, als ich als Sozius auf den hochfrisierten Teilen der Nürnberger Mods mitfahren durfte. Die Abgase aus dem nicht mehr serienmäßigen Auspuff hatten dabei immer die Angewohnheit, die hinten sitzende Person so einzunebeln, dass man seine Klamotten eigentlich nur noch verbrennen konnte. Noch lieber erinnere ich mich aber an die Fahrten zurück, als ich der Sozius eines hübschen Mädchens war. Da machte das festhalten richtig Spaß! Da war es mir auch egal, dass sie eine typische Popper-Vespa fuhr. Es gibt halt Momente, da muss ein Teenager Prioritäten setzen. Ich konnte mir leider keine Vespa leisten. Ich bewunderte nur die Popper ob ihres vermeintlichen Reichtums (einer aus meiner Schule hat sich die Vespa in Flieder lackieren lassen, bevor er sie fuhr! Das kostete, aus meiner damaligen Sicht, ein Vermögen! [Dear Robert! R.i.p.]), und die anderen wegen ihres Wagemutes. Mit 120 Sachen durch die Weltstadt Nürnberg? Alter Schwede! Wahre Helden für braven Jungen wie mich. Ich übersprang dann die Vespa und fuhr mit einem Käfer durch die Gegend. Aber der Traum von einer Vespa blieb. Darum hat Vespa für mich Kultstatus. Und diese ist inzwischen meine dritte.
Der Hersteller °°°°°°°°°°°°°°° Vespa ist eigentlich nur eine Typenbezeichnung. Der eigentliche Hersteller heißt Piaggio. Die Ursprünge der Vespa liegen im Jahre 1946. Mit Hilfe des Luftfahrtkonstrukteurs Corradino D'Ascanio entwickelt Enrico Piaggio die erste Vespa. Grundidee war, wie nach dem Krieg nicht anders zu erwarten, ein preiswertes Fahrzeug für Jedermann zu machen. Das Besondere an der Konstruktion der Vespa ist die selbsttragende Karosserie. Eine Bauweise, die sich bis heute bewährt hat. Über die weitere Geschichte der Firma erfährt man viel auf deren Webseite. Also da lesen, denn das wäre ein eigener Bericht. Hier noch die Adresse für Deutschland: Piaggio Deutschland GmbH Marie-Curie-Straße 8 50170 Kerpen Tel: 02273-60460 www.piaggio.de Ich hatte schon Kontakt mit der Zentrale und kann nur sagen, dass es eine sehr nette Erfahrung war.
Die Vespa PK 50 XL II - Daten °°°°°°°°°°°°°°° Technisches +++ Modell: PK 50 XL II Schaltung: 4-Gang Starter: Kickstarter Choke für Kaltstart Hubraum: 50 ccm Höchstgeschw.: 50 km/h Leistung: 2 kW bei 5500 U/Min Leergewicht: 86 kg Zul. Gesamtgewicht: 290 kg Betankung: 5 ltr. Gemisch 1:50 (Normalbenzin mit 2% 2-Takt-Öl)
Ausstattung +++ Sitzbank für 2 Personen, Blinker mit Anzeige im Tacho, Benzinuhr, Handschuhfach, Hupe (sehr wichtig in Hamburg), Vorder- und Hinterrad, Rückspiegel, Lenkradschloss, Vorderbremse mit Handhebelzug und Hinterbremse mit Pedalbetätigung. Brems- und Fernlicht. Das war's so ziemlich.
Besonders an der alten Vespa ist wohl die Tatsache, dass sie über keine Batterie verfügt. Daher auch kein Elektrostarter. Das spart zum einen Gewicht und zum anderen jede Menge Teile, die kaputt gehen können. (o: Dazu aber später mehr.
Erfahrung °°°°°°°°°°°°°°° Jetzt grübel ich ein wenig, wie ich das Ganze aufteilen soll. Vielleicht sollte ich vorher sagen, dass schon ein wenig Liebhaberei dabei ist, wenn man so eine Vespa fährt. Das Schalten mit der Hand ist dabei ebenso gewöhnungsbedürftig, wie der doch etwas laute Motor. Es gibt die PK 50 auch als Automatik mit Elestart, aber dieses Modell wurde wohl eher dafür bekannt, dass es ständig kaputt war. Ich denke, ich schreibe einfach mal drauf los und fange mit etwas typisch männlichem an, nämlich der
Beschleunigung +++ Hier in Hamburg gehört schon jede Menge Mut dazu, sich auf so ein Zweirad zu schwingen, wo doch hier die Durchschnittsgeschwindigkeit in der "Zone 30" eher bei 70 km/h liegt. Meine Vespa schafft auf gerader Strecke 50 und etwas mehr. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich frühzeitig, besonders beim Anfahren an Ampeln, in die Mitte der Spur begibt. Es dauert schon ein wenig, bis man die 50 erreicht hat. Autofahrer neigen dazu, einen sehr knapp zu überholen. Das vermeidet man, indem man sie gleich auf eine 2. bzw. die Gegenspur zwingt. Wenn die Vespa erst einmal die Geschwindigkeit erreicht hat, kann man froh sein, wenn kein Berg kommt. Da muss man dann doch runterschalten, denn die 2 kW sind nicht sooo viel, als dass da jetzt noch Reserven wären. Bergab sollte man dann wieder aufpassen, dass man den Motor nicht überdreht. Es ist zwar ein duftes Gefühl, die Vespa bei über 60 km/h zu haben, aber wenn einem (entschuldigt die bildliche Beschreibung) der Kolben durch den Arsch schießt (man sitzt ja auf dem Motor), ist das auch nicht das höchste der Gefühle.
Bremsen +++ Wer Beschleunigt muss auch wieder anhalten. Wer die Reifen einer Vespa gesehen hat, wird sich vorstellen können, dass da nicht viel Reibungsfläche auf der Straße ist. In der Regel funktionieren die Bremsen sehr gut. Bei den Vespas, die ich bisher gefahren habe, funktioniert die Vorderbremse oft zu gut. Gewicht nach hinten verlagern und vorsichtig den Hebel am rechten Griff ziehen! Sonst gibt's Applaus von den Umstehenden und eine glatte 9,9 für den Salto. Ich verwende lieber die Pedalbremse, denn nur diese aktiviert auch das Bremslicht. Trotzdem muss man mit einem längeren Bremsweg rechnen, denn man bewegt ja, wenn man 70 kg, wiegt, schon über 150 Kilogramm. Diese von 50 km/h auf 0 km/h zu bringen, dauert. Es sei denn, man nimmt zur Bremswegverkürzung eine Mauer oder ein vor sich fahrendes Auto. Letzteres ist nicht zu empfehlen, denn Autofahrer haben, dass kann ich aus eigener Erfahrung berichten, nicht so das Verständnis für diese Geschwindigkeitsreduktionsmethode. Mauern ist das relativ egal, kann aber mit einem letalem Zustand enden.
Handhabung (Neudeutsch: Häändling) +++ Die Vespa lässt sich, auch Dank der tollen, aufrechten Haltung, die die Geometrie des Fahrzeuges einem aufzwingt, sehr sicher handhaben. Die Lenkung ist sehr präzise und man kann Schlaglöchern gut ausweichen. Die Schaltung ist ein wenig hakelig. Die Nullstellung ist zwischen dem 1. und 2. Gang. Da kann man sich schon mal verschalten. Zu den Bremsen habe ich ja schon was geschrieben, aber die Kombination aus Fuß- und Handbremse finde ich prima, denn im Ernstfall hat man zwei Körperteile, mit denen man reagieren kann (und ein drittes, um der Welt ein "Lebe wohl!" zu winken). Kurven würde ich mit der Vespa immer langsam angehen. Da die Räder sehr klein sind, haben diese nicht so eine stabilisierende Wirkung wie große Räder (z.B. beim Motorrad). Ich stehe im Moment ein wenig auf dem Schlauch, aber es ist wohl die Fliehkraft, die da wirkt (Physiker bitte melden! Diese Stabilisierungstechnik wird/wurde auch bei Schiffen verwendet.) Ich habe einmal zu meiner großen Freude in einer Kurve eine Ölspur vorgefunden. Bei ca. 40 km/h kommt man da richtig schön ins Schleudern. Ich habe die Vespa wieder unter Kontrolle gebracht, was, glaube ich, nicht mit jedem Roller möglich ist, weil einfach die Entfernung Fuß <=> Boden zu groß ist, besonders bei den sportlichen, auf Motocross getrimmten Teilen. Das ist bei der Vespa ein Vorteil. Man sitzt realitv hoch und gerade, das Fußblech ist aber relativ nahe am Boden, sodass im Notfall der Fuß schnell Kontakt zur Straße hat.
Besonderes zu meiner Vespa oder: Zuverlässigkeit +++ Als ich sie kaufte, hatte sie schon erstaunlich viel auf dem Tacho. Da ich damals noch etwas unvernünftiger war, wollte ich natürlich mehr Bumms haben. Ich musste auch jeden Tag 25 km zur Uni fahren. Also wurde aufgebrezelt. Primärübersetzung, Sportkupplung und 75 ccm. So ging es dann mit locker 90 km/h auf der Landstraße. Schneller ging es auch noch, aber es fällt dann doch sehr auf, wenn ein Auto fast nicht mehr mitkommt. *höhöhö* So ging das drei Jahre, bis ich 2000 nach Hamburg ging. Seit diesem Augenblick stand sie entweder draußen oder in der Garage meiner Eltern. 2003 wollte ich sie dann zurückrüsten lassen, um sie nach Hamburg zu holen (Ich bin aus dem Alter raus, wo ich mein und anderer Leben, meinen Führerschein usw. riskiere, nur um ein paar Autos zu versägen). Dass die Vespa dann über ein Jahr bei einer Fachwerkstatt stand, weil ein 08/15-Teil angeblich nicht lieferbar war (daher mein direkter Kontakt mit der Firma Piaggio), ist ein riesen Ärgernis, gehört hier aber nicht hin. 2004 war meine Vespa wieder eine 50er und stand wieder in der Garage. Einmal habe ich sie im Keller angelassen und ein wenig stinken und plödddern lassen. Das war's. Bis zum August 2005. Vor dem Transport nach Hamburg bekam ich aus Nürnberg die Meldung, dass sie nicht mehr anspringt. Nach quasi 5 Jahren Rumstehen wohl nicht verwunderlich, oder? Ich machte mich schon auf einen Transport zum Vespa-Händler gefasst, als sie geliefert wurde. Aber nach 5 Minuten Kickstarter-Gymnastik knatterte sie los mit einer (WWF- und BUND-Mitglieder für zwei Worte weggucken) riesen Rauchwolke. Die erste Fahrt an der Alster verlief noch etwas ruckelig, was wohl auch daran lag, dass ich ein wenig aus der Übung und der Sprit im Tank schon 2 Jahre alt war. Inzwischen brauche ich einen Kickstarter-Tritt, und dat Ding läuft! Und wie! Ach ja! Die Karosserie ist fast vollständig aus Stahlblech. Wenn die Vespa mal umkippt, hat sie zwar Schrammen und vielleicht eine Beule, aber beides lässt sich mit Gummihammer und Lackstift beseitigen. Plastikteile splittern nicht ab! Noch ein Vorteil gegenüber den neuen Dingern. Ok. Bei der Vespa ist der Vorderrad-"Kotflügel" aus Plastik. *brummel* Ich muss sagen, dass mich meine Vespa, bis auf einmal richtig abgesoffen, nie im Stich gelassen hat. Defekte waren: 1 x Blinkerbirnchen 1 x Hinterreifen (Silvester 1998/99 durch die City, wo ja kein Glas auf der Straße liegt. So blöd kann auch nur ich sein!) 1 x Kolbenklemmer (Fahrzeug heftig anschieben und hoffen, dass er entklemmt. Bei mir hat's geklappt) 1 x Kupplungsseil gerissen (mit etwas Übung kann man auch ohne Kupplung schalten) Wer bietet weniger Defekte? Ich nenne das wirklich zuverlässig.
Nachteile +++ Ein Nachteil ist sicherlich, dass man Benzin und Öl manuell mischen muss. Ich schätze immer grob an der Skala der Ölflasche und tanke dann das Benzin. Umweltschützer werden meckern, dass das Ding keinen Kat hat, laut ist und stinkt. Ej Leute! Was glaubt ihr, wer mehr Umweltschäden verursacht: ein moderner Joghurt-Becher mit Kat und einer Halbwertszeit von 2 Jahren oder meine Plödder-Kiste aus Stahl. Bitte die Umweltbelastung durch die Produktion mit einberechnen! Die wird sehr gerne vergessen. Der zweite Nachteil ist die mangelnde Beschleunigung. Gerade hier in Hamburg ist das schon ein wenig Kamikaze, mit so einem Ding zu fahren. Hupen und freundliche Worte von autofahrenden Zeitgenossen kann ich ja noch ab, aber bei den Gesten, die ich so sehe, werde ich manchmal pissig. *grrrrrrrr* Man trifft sich immer zweimal!
Kosten +++ Versicherungschild (Haftpflicht) kostet ca. 69 bis 79.- € im Jahr. Verbrauch liegt bei 3-5 Litern auf 100 km zzgl. Öl. Gebraucht kostet eine PK 50 XL II in gutem Zustand zwischen 400 und 800.- €. Vielleicht auch etwas mehr. Reparaturkosten sind, wenn man nicht gerade den Motor oder das Getriebe zerlegt, überschaubar. Beispiele kann ich aber nicht geben. Und wer ein wenig handwerkliches Geschick hat, kann auch sehr viel selber machen.
Fazit °°°°°°°°°°°°°°° Als Fazit und als Bewertung kann ich Folgendes zusammenfassen. Für die Stadt ist die Vespa hervorragend geeignet. Sicherlich gibt es Gegenden, wo die Autofahrer entspannter sind, als in Hamburg. Ein Sternchen werde ich abziehen wegen der oben beschriebenen Nachteile. Aber vier Sternchen sind wohl verdient. Wer nicht das Geld hat, sich die aktuelle Vespa 50 LX für 2350.- € (Listenpreis) zu kaufen, der sollte sich mal auf dem leider kleiner werdenden Gebrauchtrollermarkt umtun. Für Individualisten oder Leute, die einfach nur einen fahrbaren Untersatz suchen, ist eine PK 50 mit Handschaltung empfehlenswert. Es kann nicht viel kaputt gehen und sie schafft noch echte 50 km/h!
Epilog °°°°°°°°°°°°°°° Auch wenn ich im Moment nicht mehr so viel bei Ciao sein kann, freue ich mich, wieder einen Bericht geschrieben zu haben. Besonders freue ich mich darüber, dass es wieder über eines meiner alten Teile geht, über die ich auch etwas berichten kann. Ich bin froh, dass ich nach 5 Jahren Abstinenz wieder plöddern darf. Und mit einer alten Vespa durch Pöseldorf zu plöddern, macht richtig Spaß! *höhöhö* Meine Nachbarn werden mich inzwischen lieben, denn ich gehöre zu den wenigen, die (noch) zur Arbeit gehen. Irgendwann wird mich wohl ein Blumentopf am Kopf treffen, wenn ich unter reichlicher Betätigung des Gashebels am frühen Morgen losfahre. Bei Euch möchte ich mich für die mit der Lesung verbrauchte Zeit bedanken. Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Schrieb etwas behilflich sein.
...vor sechs Wochen einen gebrauchten Vespa Roller gekauft und kann allen, die sich auch gut vorstellen könnten, mit so einem Teilchen durch die Gegend zu flitzen, nur empfehlen, jetzt danach Ausschau zu halten. Sobald es nämlich warm wird, werden die 50er Flitzer wieder teurer...während man im Moment noch nette Schnäppchen machen kann. Ich hatte mich darauf versteift, einen Roller mit Automatikschaltung haben zu wollen, weil das so schön bequem ist ... ...gar keine mehr. Mein Vespa Rolle fährt mit einem Benzin-Öl Gemisch, für das es an vielen Tankstellen eine extra Säule gibt. Dieses Gemisch stinkt beim Austritt aus dem Roller ganz schön, aber nur der hinterherfahrende Radfahrer rümpft die Nase. Dafür ist Rollerfahren schrecklich billig; mit 10 DM für 100 km komme ich locker hin. Rollerfahren will allerdings geübt sein! Bitte erst einige Kilometer in einer ruhigen Gegend testfahren, testblinken, testbremsen, ...
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Pro: große Zuladung möglich (relativ) Kontra: langsamer als ander der gleichen klasse
...einiger Zeit habe ich eine Vespa bekommen.
Dieses Model von Piaggio gibt es zwar schon sehr lange, aber die PK 50 XL2
ist aus der 4ten Generation der Vespa.
Sie hat eine Handschaltung 4-Gang, und ist zwar nicht so schnell (60 km/h max solo), aber dafür einfach ideal um mal den kurzen Weg schnell, und ohne viel Benzinverschwendung zurückzulegen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist vieleicht die Hinterradbremse, denn die ist im rechten Fußraum, durch ... ...einem "normalen" Roller.
Die Anzeigeinstrummente sind schön anzusehen und sehr übersichtlich gemacht worden.
Auch find ich es gut, das man ein Fernlicht mit drin hat, den bei vielen Rollern ist dies ja nicht selbstverständlich.
Wenn dann doch mal was kaputt sein sollte, ist es nicht sehr schwer alles zu reparieren. Man kann die zwei hinteren Seitenklappen sehr relaxt über zwei Seilzüge öffnen, welche neben dem Tankdeckel angebracht sind.
Durch ...
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Pro: billig, man kann alles selbst machen, zeitlos schön Kontra: im Originalzustand etwas kraftlos
Mein erster Roller war eine Pk 50 xl 1, Bj.88. Ich habe sie damals für 600 DM gekauft, sie lief nicht richtig, musste aber nur eingestellt werden. Ich habe sogar einen Ersatzmotor dazubekommen, den ich am nächsten Tag für 300 DM verkauft habe, war also ein echtes Schnäppchen. Ich fand sie sehr langsam und kraftlos, sie lief auch bergab nie mehr als 55 km/h, und bergauf teilweise weniger als 30. Deshalb habe ich mir einen DR 102ccm Satz mit entsprechendem ... ...kann ich mich nicht beschweren. Viel besserer Anzug, auf der Geraden bis zu 80 km/h und am Berg 55. Plus super sound!
Und sie hält und hält und hält.. Hatte nie Probleme mit Ihr, das einzig verbesserungsfähige ist meiner Meinung nach das Fahrwerk, könnte entschieden straffer sein. Ansonsten kann ich diesen Roller nur wärmstens empfehlen, geht nie kaputt, und wenn doch mal was ist kann man wirklich alles selbst machen, Teile kriegt man gebraucht ...
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Pro: Design, Verbrauch, Wartung, eigentlich alles Kontra: nichts nennenswertes
Vespa PK 50 XL - was will man mehr?
Hi alle zusammen! Ich möchte Euch in diesem Bericht meine Vespa PK 50 XL (2?), Baujahr 93 mal näher vorstellen. Seit dem 8. April ’02 fahre ich dieses (unfriesierte) Modell und kann nun meine Erfahrungen mit diesem Klassiker mitteilen.
Allgemein
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Die Vespa PK 50 XL 2 ist ein Roller nach alter Tradition: Die Selbsttragende Karrosserie besteht praktisch nur aus stabilem Stachlblech. Das verschafft ... ...der schönen Form ist die Vespa (fast) überall ein Hingucker. Platz ist auf der Sitzbank genug. Lediglich für einen Mitfahrer ist es unpraktisch mitzufahren, weil er mit den Füßen keinen guten Halt bekommt. Platzt reicht aber schon für 2 aus. Die Vespa ist gut erweiterbar (Topcase, Windschutzscheibe, optisches Tuning wie Riffelblech statt Rußmatten usw.)
Motorisierung
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Der Motor der Vespa PK 50 XL hat 50 ccm Hubraum und leistet bei ...
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Pro: Das Beste,was Ich je hatte Kontra: Es fällt mir nichts dazu ein
Sie ist jetzt 10 Jahre alt und ich habe bereits über 150000 Kilometer damit zurückgelegt.Grössere Probleme,bis auf gelegentliche Reifenwechsel,neue Kupplungsbeläge,Tachowellenerneuerungen,Glühbirnen und sowas gabs nie.Ich hatte gleich den Zylinder & das Polrad der PK 50 HP-4 montiert,was eine wesentlich bessere Beschleunigung bringt.Den Motor musst ich allerdings bei ca.130000 mal zerlegen,die Gehäusedichtungen waren mit der Zeit stark Pergamentiert ... ...Führerschein Kl.5 besitze,bin ich auf ein Fahrzeug angewiesen,auf das ich mich absolut verlassen kann.Sie geht in der Ebene gut 65 Km-H.der Verbrauch liegt so im Schnitt bei 2,5 Liter Super.(muss ich tanken,wegen der hohen Verdichtung des HP-4 Zylinders von 1:11) Sie hat ein Reserverad,das mir bereits gute Dienste geleistet hatte (welcher Roller hat sowas schon) Wenn man nicht zuviel an so ner "Fuffi" verändert,so denk ich mal,sind solche Kilometerleistungen ...
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...einfach Angst hatte, sich wieder draufzusetzen.
Die Inbetriebnahme nach einer solangen Zeit war relativ einfach: Vergaser und Tank raus, putzen und wieder einbauen. Dann noch etwas 2-Taktöl in den Zylinder einfüllen und nach kurzem Antreten meldete sich die Vespa mit einer gigantischen Rauchwolke (hab´ nichts mehr gesehen) aus ihrem Dornröschenschlaf zurück.
- Während der Bauzeit zwischen 1982 und 1997 gab es von der PK zahlreiche Motor- und Ausstattungsvarianten. Das Standardmodell war die PK, dann gab es noch die PK S mit Blinkern und Handschuhfach und schließlich noch die PKXL, deren seitliche Backen etwas breiter waren. Der Namenszusatz "Elestart" verweist auf den verbauten Anlasser. Um eine Vespa mit Stil anzuwerfen, benutzt man selbstverständlich den Kickstarter. Beliebteste Motorvariante war natürlich die mit 50ccm Hubraum, da...
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...VespaPK50XL - was will man mehr?
Hi alle zusammen! Ich möchte Euch in diesem Bericht meine VespaPK50XL, Baujahr 93 mal näher vorstellen. Seit dem 8. April ?02 fahre ich dieses (unfriesierte) Modell und kann nun meine Erfahrungen mit diesem Klassiker mitteilen.
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Die VespaPK50XL2 ist ein Roller nach alter Tradition: Die Selbsttragende Karrosserie besteht praktisch nur aus stabilem Stachlblech. Das verschafft eine gute Stabilität. Lediglich Handschuhfach, Kotflügel und ein paar Abdeckungen sind aus Plasik. Das Handschuhfach ist vergleichsweise riesig, locker passen ein Paar Handschuhe, Handy, Autoradio mit Lautsprecher rein. Leider ist kein Helmfach (neue Roller haben zwar eins, aber nicht bei jeden passt ein Helm rein) vorhanden. Dafür ist unter dem Sitz kleines Fach für das nötigste Werkzeug wie...
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Pro: sehr zuverlässig.geringe kosten. Kontra: sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus
...das wahre aber,wer ein zuverlässiges fahrzeug für alle tage sucht,ist da echt nicht enttäucht.übrigens - der beste bei mir ist eine VespaPK50XL2 bj.95 nach kleinem umbau,der sich nur auf beschleunigung und verbrauch bezieht.- nils hanke - zweiradmechaniker geselle...
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==Geschichte der Vespa==
Von 1914 bis ca. Ende des zweiten Weltkrieges 1943,
arbeitet und enwirft die Firma Piaggio, damals noch unter der
Leitung von Rinaldho Piaggio Senior ausschliesslich Dinge
für Flugzeuge, aber auch Panzer und... mehr