Nachdem ich fast 11 Jahre mit einer alten Vespa P 80 X Baujahr 1982 rumgefahren bin, habe ich mich 2001 zum Kauf einer neuen PX 200 FLDT entschlossen.
Es gibt nur wenige Fahrzeuge auf der Welt, die solange fast unverändert gebaut wurden, wie der Vespa-Roller PX. Seine (technischen) Wurzeln ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Tomatol über Vespa PX 200 14. Oktober 2004
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
gut
Bremsleistung, Trockenheit:
ausgezeichnet
Fahrwerk:
gut
Komfort:
gut
Verarbeitung:
sehr gut
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Pro:
Optik, Zuverlässigkeit, Fahrspass, Motor, Kosten Versicherung und Steuer
Kontra:
Verbrauch, Abgasgerüche
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nachdem ich fast 11 Jahre mit einer alten Vespa P 80 X Baujahr 1982 rumgefahren bin, habe ich mich 2001 zum Kauf einer neuen PX 200 FLDT entschlossen.
Es gibt nur wenige Fahrzeuge auf der Welt, die solange fast unverändert gebaut wurden, wie der Vespa-Roller PX. Seine (technischen) Wurzeln stammen aus den 1950er-Jahren. Das Motorprinzip wurde seit dem nur geringfügig verändert bzw. verbessert. Dies bedeutet, dass die Ingenieure bei Piaggio über 50 Jahre Zeit hatten, ihre Erfahrungen in die Produktion dieses Kult-Fahrzeugs einfliessen zu lassen. Moderne Fahrzeuge wie z. B. ein Golf werden heutzutage alle 2-3 Jahre komplett neu entworfen. Fehler alter Modelle können so kaum noch korrigiert werden, da man meist schon am Bau eines neuen Modells arbeitet. Man kann die Vespa PX daher gut mit dem VW Käfer vergleichen, der einen ähnlich langen (heutzutage ungewöhnlich) Produktlebenszyklus aufweist.
Wie beim Käfer, der ja zuletzt nur noch in Mexico für den dortigen Markt produziert wurde, gilt auch für die PX, dass die Technik zwar äusserst robust und ausgereift, aber leider nicht mehr zeitgemäss ist. Dies spiegelt sich in den technischen Daten wieder:
Motor: 2-Takt Hubraum: 198 cm³ Leistung: 9 kW bei 5.700 min-1 Kühlung: Luft Getriebe: 4-Gang Schaltgetriebe Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Bremse vorne: Scheibe Bremse hinten: Trommel Bereifung vorne: 3,50 x 10 REINF. Bereifung hinten: 3,50 x 10 REINF. Maße: (L/B/H) mm 1760 / 695 / 1110 Leergewicht: 114 kg Zulässiges Gesamtgewicht: 310 kg Tankinhalt: ca. 8,0 Liter Öltankinhalt: ca. 1,6 Liter Schmierung: Getrenntschmierung Benzinart: Super Bleifrei Starter: Elektrisch Kaltstarter: manuell
Jeder "neue" Roller dieser Klasse schlägt diese Werte mit links. So hat eine Gilera Runner 180 (auch von Piaggio) mit 180 Kubikmotor nicht 9 sondern rund 14,5 KW Leistung und verbraucht gut 2 Liter Benzin/100 km weniger.
Wer also nur auf die technischen Daten schielt, sollte von der PX 200 FLDT Abstand nehmen. Legt man aber auf die Optik, den Kultstatus, die Zuverlässig- und Langlebigkeit, einem Sympathiebonus im Verkehr (und den hat man, ähnlich wie Enten- oder Käferfahrer) und echten Fahrspass wert, ist die PX 200 FLDT ein echter Traum!
Im Vergleich zu den alten Modellen gibts bei der PX 200 FLDT ab Bj. 2001 serienmäßig einen Elektrostarter, eine Scheibenbremse vorne und ein tolles Design (grau-marmorierte Sitzbank, weisse Blinkergläser, Klarglasscheinwerfer mit H4-Leuchte, viel Chrom und einen sehr hübschen Tacho).
Der Roller springt seit mehr als 3 Jahren jeden Morgen nach 3 Sekunden an. Er ist noch nie liegen geblieben. Der Klang ist satt und prägnant; der Motor dank 198 Kubik besonders am Berg oder bei Fahrten zu zweit kräftig und durchzugsstark. Anzug und Beschleunigung sind für einen Roller kräftig und in der Stadt absolut ausreichend. Auf der Autobahn sind ohne Gegenwind lt. Tacho 125 km/h drin, bei denen man sich immernoch sicher fühlt.
Die Schaltung ist präzise und die Kupplung leicht zu dosieren. Und wer wie ich die Vespa PX als einziges Fahrzeug nutzt, also kein Auto besitzt, wird von den Zuladungsmöglichkeiten begeistert sein: sogar ein normaler Sprudelwasserkasten lässt sich transportieren. Bei Regen reicht eine lange Jacke. Die Beine und Füsse bleiben (im Gegensatz zu Motorrädern und modernen Rollern) immer trocken.
Was kaum einer weiss: die Vespa PX hat eine Reserverad-Vorrichtung. Wie beim Auto kann man ein Reserverad unter der linken Seitenverkleidung montieren. Da die Felgen der PX nur einseitig montiert werden, lässt sich ein Plattfuss innerhalb von 10 Minuten von jedem Laien beheben!
Und wer ein bisschen schrauben kann, repariert wie ich seine PX immer selber. Dank teilbarer Felgen lässt sich z. B. ein Reifen in 30 Minuten austauschen. Da die Vespa PX sehr beliebt ist, findet man im Internet unzählige preiswerte Angebote für Ersatzteile und Zubehör.
Ein echtes Highlight ist die Scheibenbremse vorne. Da ich vorher eine P 80 X mit Trommelbremsen gefahren habe, kenne ich den Unterschied. War man als Fahrer alter PX-Modelle immer auf die Hinterradbremse fixiert, bietet einem die Scheibenbremse der neuen PX 200 ein ganz neues Fahrgefühl!
Ärgerlich ist der Verbrauch von gut 5 Litern Super auf 100 km. Damit kann man auch ganze Autos bewegen. Der typische Zweitakt-Mief aus dem Auspuff ist auch nur was für echte Fans und schafft nicht immer Freunde.
Fazit: die neue PX ist was für Nostalgiker, die einen echten Klassiker fahren möchten. Auch Rollerfahrer, die Wert auf Langlebigkeit und Zuverlässigkeit legen, sei dieser Roller wärmstens empfohlen.
Ich liebe meine "neue" Vespa PX 200 FLDT! Den Neu-Preis von rund EUR 2.700,- habe ich nie bereut. Wenn mich ein moderner Roller mit deutlich mehr Leistung überholt, denke ich mir: "Du hast zwar mehr Leistung, aber ich habe mehr Stil".
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Meine damalige erste Vespa hatte ich schon vor einigen Jahren gekauft. Eine Vespa 50N, in der Version mit 4Gängen. Sie war in original (1977) Himmelblau lackiert und mit Blinkern an den Lenkerenden verziert. Schlimm für mich waren die eckigen Lampentöpfe der 70er, auch Motor und Bremsen waren eher schlapp... Gemocht hab ich sie trotzdem und der Motor blieb dann auch nicht ewig so kraftlos :-)
Vespafahren hatte mich stark ... ...lief mir doch noch eine Vespa PX 200 "Lusso" über den Weg. Von Luxus war nicht mehr viel zu spüren, war sie doch von einem Zivi gefahren worden der wenig Geld hatte - entsprechend war der Zustand. Damals hatte sie etwa 26 tkm gelaufen hatte und war knapp 10 Jahre alt. Die Farbe war ein recht schönes grau-metallic und so habe ich sie dann für 1500 Mark mitgenommen. So richtig günstig war das nicht, aber der Motor hatte eine gute Kompression und knatterte ...
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Pro: Kult, Fahrspaß, Aussehen Kontra: alte Technik, Umweltschutz,
...Straße.
Die Technik der Vespa ist , na ja, sie ist halt da, so wie sie schon vor fast vierzig Jahren da war. Viel hat sich wahrlich nicht verändert. Aber ist das nicht das, was so toll dran ist? Ist das nicht der Kult, der einen dazu bewegt, all diese Mühen mit diesem Ding auf sich zu nehmen? Kultig ist es, wenn man damit durch die Gegend düst. Spaß machts, sich in die Kurven zu legen, die Reifen schwimmen weg, die Karrosserie verzieht sich, man ... ...immer wieder wie ein Schneekönig drauf. Gut laufen tut sie schon, man darf eben keine Höchstgeschwindigkeiten verlangen. Gebt dem kleinen Motor doch auch mal eine Chance. Spitze ist sie, trotz all diesen Macken. Kauft man sich eine Vespa, so braucht man im Traum nicht dran zu denken, daß es das jetzt war. Ständig wird dran geschraubt. Anderes Licht rein, Kerzenhalter vorne weg. Dort die Ritze vom Handschuhfach zugeschmiert. Motor, der sich ständig ...
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...halten. Nicht so bei der Vespa PX200: Sie ist kein Retro-Roller – sie ist das Original. Mit selbsttragender Stahlblech-Karosserie, einseitig aufgehängten Rädern und einen rechts vor dem Hinterrad montierten Zweitaktmotor, dessen handgeschaltetes Getriebe die Kraft direkt ans Hinterrad überträgt und so weder Kette noch Zahnriemen braucht, wird die Vespa seit 55Jahren kontinuierlich produziert – 16Millionen Stück waren es bisher.
„Piccole Serie“ ... ...schlecht sein. Kar ist die Vespa wegen des außermittig montieren Antriebes rechtslastig und versucht gleich beim Abbocken dorthin zu kippen. Natürlich will die Kupplung beim Anfahren gefühlvoll dosiert werden, wie der mit reichlich Schwungmasse ausgestattete Zweitakter sonst für einen unfreiwilligen Wheelie sorgt. Nur teilweise vermag der schmächtige Zehn-Zoll-Reifen auf dem wenig belastetenVorderrad
Die möglichen Bremskräfte der Scheibenbremse ...
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Pro: Kult, Kult, Kult. Ach ja: und ein bisschen Wetterschutz Kontra: Verbrauch, Geräuschentwicklung, Fahreigenschaften
...steht sie rum. Meine Quietsch-orangene Vespa P200E von 1981. Ein Unfall im Sommer sorgte zunächst für eine krumme 'Gabel' (ist eigentlich gar keine bei der Vespa: eher ein 'Federbein', das zwischenzeitlich erworbene Motorrad macht soviel Spaß, dass trotz Wiederherstellung der Vespa diese jetzt ein trauriges Schattendasein fristet. Ich will erklären warum:
Die Vespa ist mit einem klöternden Einzylinder-Zweitakt-Motor ausgerüstet, der mit einer Mischung ... ...doch sehr optimistisch geraten. Meine Vespa lief nie über 90. Ansonsten sind Motor und Getriebe sehr zuverlässig und für Zweiradverhältnisse wenig wartungsintensiv. Und wenn mal was dran ist, kommt man trotz der Karosserie ziemlich gut an alles dran.
Wer eine Vespa der P-Serie oder älter (egal welche) erwerben will sollte aber auf eines achten: Rutschen die per hakeliger Handschaltung eingelegten Gänge unvermittelt heraus ist das Schaltkreuz verschlissen. ...
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...statt 100 km/h läuft die Vespa dann ca. 105 km/h. Als positiv werten läßt sich zuersteinmal das Design, daß schon in den 60'er Jahren als "chic" galt, aber immer noch als absolut zeitlos schön gesehen werden kann. Im Durchschnittsbetrieb begnügt sich der Roller mit ca. 5 L Benzin. Läßt man den Motor original, hält dieser ziemlich lange. Ab und zu mal die Züge fetten, ein paar Schrauben nachziehen, dann läuft die Kiste einwandfrei. Auf diesen Roller ... ...mit 2 Personen zieht die Vespa auch noch am Berg durch das gute Drehmoment schön hoch. Die Federung zeigt sich allerdings bei größerer Zuladung schnell überlastet. Abhilfe schafft hier Ersatz von der Fa. Bitubo. ALs nahezu funktionsuntüchtig bezeichnen die meisten Fahrer die Vorderradbremse. Seit ca. 1,5 Jahren ist diese alte Trommelbremskonstruktion aber durch eine moderne Scheibenbremse ersetzt worden. Auch die 4-Gang Handschaltung bemängeln viele ...
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Pro: Geringer Unterhalt, Klassiker für den kleinen Geldbeutel Kontra: Veralterte Technik
...Erstmal eine kurze Typbeschreibung der VespaPX200E:
200ccm Hubraum, 12PS Leistung, 4 Gang Handschaltung,Höchstgeschwindigkeit ca 110 Km/h, Vorne und Hinten Trommelbremsen, Tankinhalt ca. 7 Liter, Reichweite ca. 200 KM
Ich besitze meine Vespa jetzt seit 2 Jahren davor hatte ich ein V50N. Sie ist zwar mit ihrer teils altertümlichen Technik schon längst überholt aber für mich liegt der Reiz mehr daran einen Klassiker zu besitzen. Sie strahlt mit ihrer runden Form und dem Knatterndem 2-Takt Motor einfach italienisches Flair aus.
Am wohlsten fühlt sich die Vespa in der Stadt, wo man sehr schnell voran kommt und wendig ist. Auch auf der Landstraße kommt man mit 110 Km/h Höchstgeschwindigkeit gut voran und der Verbrauch von 4,5 - 5 Liter läßt sich auch sehen.
Natürlich bedarf solch ein Klassiker ausreichend Pflege, man sollte schon...
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Pro: Fahrspass pur Kontra: Bremsen und Licht schwach
...1991 kaufte ich mir eine Vespa PK50 (siehe Bericht). Ein paar Jahre später machte ich den Motorradführerschein und ich wollte etwas größeres fahren. Da ich von der PK50 sehr begeistert war, stand es fest, dass ich mir wieder eine Vespa zulegen würde. In Frage kam eine VespaPX200 E, Baujahr 1983. Sie war in gutem Zustand, also bekam die PK50 eine grosse Schwester. Im Gegensatz zur PK50 kann die Motorabdeckung komplett entfernt werden, was Wartungsarbeiten sehr erleichter. Ein Handschuhfach gibt es nach wie vor, es ist halt alles eine Nummer größer als an der PK50. Und natürlich auch schneller. Die alte Dame schafft zwischen 80 und 90 km/h, je nachdem wie sie gelaunt ist und wird per Viergang Handschaltung bedient. Die bequeme Sitzbank läßt eine bequeme Haltung beim Fahren zu. Das Licht und die Bremsen sind von Hause aus etwas...
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Pro: Unverwüstlich,robust,günstig im Unterhalt,wendig,4l/100km,Flair, Knieschützer, Kontra: Vorderradbremsen,kleine Reifen
...Wer hätte das gedacht, als ich mir vor 15 Jahren diese "gebrauchte" Vespa für DM 1800.- gekauft hatte, dass diese Liebe so lange anhält?
Ich muss vielleicht vorausschicken, dass ich mir damals als Student das Autofahren nur leisten konnte, weil ich Billig-Autos (weinige hundert DM), meist ohne Tüv aufgekauft, repariert, geschweißt, durch den Tüv gebracht, 1/4 Jahr gefahren und letzlich wieder mit etwas Gewinn verkauft habe.
Also Trennungen diesbezüglich lagen mir im Blut, ebenso mit Motorrädern!
Gleichzeitig ein Auto und ein Motorrad zu fahren, war finanziell nicht möglich. Da bot sich aber die Alternative einer VespaPX200 E, denn die war mit 10 PS sehr günstig im Unterhalt, zudem relativ flott.
Ich erstand 1986 eine feuerrote mit wenigen km (5000km) für DM 1800.-sie war von Bj.82.
Da Steuer und Versicherung recht günstig ist...
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