Veuve Clicquot (Champagner)

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Veuve Clicquot (Champagner)

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Perlen die die Welt bedeuten

5  27.05.2007

Pro:
Sehr fruchtig, edler Geschmack

Kontra:
Preis

Empfehlenswert: Ja 

knopfi.de

Über sich: Mein Hund jagte immer Leute auf dem Fahrrad, bis ich ihm das Fahrrad wegnahm! In diesem Sinne...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 180 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hi Ihr Lieben,

Plopp! Da is es auf, das gute Stück! Ein feiner Champagner aus dem Hause "Veuve Clicquot"! Zur Feier des Tages, ein Schluck des feuchten Nass´. Ich glaube, ich bin heute etwas angeheitert…lalll…Na gut, es geht noch, aber ich hege so das Gefühl, dass sich die Sachlage bald ändern wird, weil der Champus zu warm wird, da mein Bericht wieder mal zu ausschmückend geworden ist!

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))) Champagner "Veuve Clicquot" - Vorgeplänkel (((
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Hoppla! Was feiere ich eigentlich? Gute Frage! Na ja, zugegeben, für die Öffnung einer Dreißig - Euro - Flasche Edelsekt, sollte ich wirklich einen guten Grund haben! Okay, was könnte ein guter Anlass zum Feiern sein?
Den ersten Sonnenstrahl der endlich meine zarte Haut erfasst hat und mich zur Einweihung meiner neuen Gartengarnitur "gezwungen" hat? Mein IKEA - Bord, das seit nun mehr drei Tagen mal nicht wieder zusammengeklappt ist? Oder den fünfzigsten Bericht bei hier Ciao.de, der sich glattweg fast wie von selbst schreiben ließ? Vielleicht hatte ich aber auch nur einen richtig genialen Tag?
Ach, warum auch immer, die Buttel is jetzt offen und bereit für eine reife innerer Begutachtung!

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))) Champagner "Veuve Clicquot" - Was ist Champagner überhaupt? (((
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Was ich hier vernasche ist für die einen ein leckerer Aperitif, für die anderen die edelste
Sprudelbrause der Welt. Zu welcher Sorte gehöre ich? Schwer zu sagen. Eigentlich bin ich nicht so der Typ, der den Schaumwein aus französischen Landen einem deutschen Sekt bevorzugt, allerdings muss es einfach mal sein! So als Gönnung für´s eigene Ich!
Aber was ist Champagner überhaupt? Und wer gibt den Franzosen das Recht, den Kram so teuer zu machen?
Champagner ist im Grunde genommen genau so ein Schaumwein wie unser Sekt. Wer hat´s erfunden? Die Franzosen! Korrekt! Bereits im siebzehnten Jahrhundert füllte man in Frankreich den Wein in Flaschen ab, um diesen besser abtransportieren zu können. So auch in der Region "Champagne". Doch die langen Wege bekamen dem Wein nicht so wirklich und er begann zu gären, der Wein bekam Kohlensäure und galt als verdorben! Hohe Verluste bahnten sich an! Doch dann trat ein Mönch ins Geschehen ein: Dom Pérignon. Er selbst war in seinem Orden als Kellermeister zu Gange und diesem pfiffigen Ordensbruder gelang es glatt, aus der damals störenden Kohlensäure ein Getränk zu zaubern, was wir heute als Champagner kennen. Er erfand sozusagen die "Flaschengärung".

Aber was macht den Champagner so teuer?
Klar, zum ersten sein Name. Champagner ist mittlerweile ein Markenname geworden, wo man als Winzer gern schon mal einen kleinen Obolus aufschlägt. Zweitens ist die Herstellung verdammt streng geregelt. Ein Winzer darf seinen Schaumwein erst "Champagner" nennen, wenn die Weine ausschließlich aus dem französischen Anbaugebiet "Champagne" (liegt beim Reims) kommen und dort zum gewünschten Champagner verarbeitet werden. Diese Regelung verbietet schon einmal den vielen anderen, weltweiten Winzern, ihren (auch guten) Sekt, Prosecco, Cava als Champagner auszugeben (und etwas vom Obolus abzubekommen). Aber was macht der Rest der französischen Schaumweinhersteller, die nicht in der Champagne wohnen? Die dürfen selbstverständlich auch leckeren Sprudelwein herstellen, aber statt "Champagner" nennen die ihren Schampus einfach "Crémant".

Die "Flaschengärung" ist die dritte Pflicht der Champagner - Herstellung. Man nennt das auch das "Traditionelle - Verfahren" oder für die Französisch - Fans unter uns: "Méthode champenoise". Dieses Herstellungsverfahren kostet Zeit, mächtig viel Zeit! Und Zeit ist heutzutage Geld, oder? Im diesem traditionellen Verfahren wird der Wein zwei Gärungen unterzogen. Nach der ersten Gärung wird er in Flaschen gefüllt, eine Mixtur aus Zucker und Hefe dazugegeben ("Liqueur de tirage"), Kronkorken drauf und ab in eine abgedunkelte Kellerhalle. Die Hefe gibt dem Champagner ein gewisses Aroma und gilt als Kohlensäurelöser. Das sieht man später, wenn das Getränk im Glas perlt!
Doch der werdende Champagner ist immer noch trüb! Und die abgestorbene Hefe und Trübstoffe in der Flasche sind auch nicht unbedingt Verschönerungen. Okay, das Zeug muß raus! Nur gibt es ein Problem: Das Champagnergesetz besagt, ist das Zeug einmal in der Flasche, darf es nicht mehr hinaus. Okay, doch wie kriegt man die Hefe, die sich am Boden befindet nun raus? Lösung: Man "Rüttelt". Der Champagner wird Regale gepackt ("Rüttelpulte"), in denen sie anfangs gradlinig liegen, doch nach und nach gedreht und immer mehr in Richtung Kopfende liegen. Die Hefe lagert sich am Flaschenhals ab. Der Flaschenhals wird "eingefroren", der Kronkorken abgemacht und durch den Druck springt die Hefe aus der Flasche. So, nun noch die Geschmacksrichtung festlegen (trocken, süß usw.), etikettieren, noch etwas lagern, fertig! Tja, und wer mit soooo viel Liebe seinen Schaumwein herstellt, der muß auch etwas mehr dafür nehmen. Na ja, man schmeckt es auch!

Und das können wir Deutschen nicht? Sicher können wir das und wir vollziehen das auch tagtäglich, doch dürfen wir unseren Sekt nicht Champagner nennen, weil die gewisse Region fehlt.

Es gibt noch zig weitere Auflagen, die ein Champagner erfüllen muß (Korken, Haltbarkeit, Flasche usw.), doch das würde hier etwas zu weit gehen. Schließlich möchte ich meinen "Veuve" hier noch genießen können, bevor er warm ist...na ja, ich glaube, ich stelle ihn noch mal kalt…

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))) Champagner "Veuve Clicquot" - Wer oder was ist "Veuve Clicquot"? (((
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Nun, im Laufe der Erfinderzeit des Champagners, entstanden zig Winzereien, die sich auf das Edelgetränk spezialisierten. Unter anderem "Taittinger", "Krug", "Bollinger", "Deutz", "Roederer", "Pieper - Heidsieck", "Moet et Chandon, "Pommery"…hey, Moment mal! Da sind ja richtige deutsche Namen bei? Stimmt! Viele deutsche Winzer hatten vor dem zweiten Weltkrieg ihren Sitz im Elsaß, damals noch deutsches Gebiet. Und sie steuerten von dort aus ihre Champagner - Herstellung. Nach dem Krieg trat das strickte Champagner - Gesetz in Kraft und man verlagerte seinen Hauptstandort entweder zurück nach Deutschland oder in die Champagne. Tja, haben wir Deutschen sogar den Champagner erfunden? Nö, nicht wirklich!
Das war dann doch ein französisches Original: Monseur Pérignon (siehe oben).
Und dann wäre ja da noch eine Dame zu erwähnen, die den Champagner vollends in die Gesellschaft integriert hat: Die Witwe Clicquot.

1772 gründete Philippe Clicquot einen Weinhandel unter der Marke "Clicquot". Als dessen Sohn Francois 1805 stirbt (der den Laden bereits übernommen hat) übernimmt seine Witwe Barbara - Nicole Clicquot - Ponsardin das Geschäft. Und das mächtig erfolgreich. Sie schafft es sogar, aus dem bisher noch trüben Champagner (die Hefe ist noch drin), ein klares Getränk zu gestalten. Madame Clicquot erfindet das "Rüttelverfahren" und klärt die Champagnerwelt regelrecht auf. Sie schafft es, aus ihrem Schützling einen teuren Mythos zu machen.

Die Witwe ("Veuve") beschließt, ihren eigenen Champagner herzustellen und erwirbt eigene Parzellen in der Champagne kreiert ihren eigenen Mythos. Und mit gigantischem Erfolg. Ihre Erstmarke "Veuve Clicquot" ist bis heute die bekannteste Champagner - Marke der Welt.
1841 zog sich die Witwe Clicqot aus dem Unternehmen zurück und ihr damaliger Kellermeister Edouard Werlé übernahm die Geschäfte.
Heute gehört das Haus "Veuve Clicquot" einem riesigen Unternehmen (LVMH), zu dem zig einverleibte Champagnermarken gehören, mit dem damaligen Unternehmen gar nicht mehr zu vergleichen.

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))) Champagner "Veuve Clicquot" - "Wie sieht die Flasche denn aus?" (((
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Hauptmerkmal eines Champagners ist der "vergoldete" Flaschenhals, die Flasche ist mit güldenem Alupapier umwickelt worden. Gold steht im Allgemeinen für edel und wertvoll, was ein Champagner ja nun mal auch ist. Und im gewissen Maße zieht Gold ja auch das Auge an… Einige Informationen sind darauf hinterlassen, es würde allerdings zu weit gehen, hier jegliche Details zu vermerken.

Jede Champagner - Marke hat natürlich ihr Logo und ihr bestimmtes Aussehen. So hat sich wahrscheinlich auch Madame Clicquot - Ponsardin ihre Gedanken darüber gemacht, na ja, oder vielleicht waren es auch modernere Schlauköpfe, die sich für dieses Label entschieden haben. Wie auch immer: Man erkennt es schon von weitem.
Zwei Etiketten zieren die Champagnerflasche. Eines umwickelt das Goldpapier am Flaschenhals, das andere (das Hauptetikett) ist am Flaschenbauch zu finden. Beide sind in einem weichen Gelbton gehalten. Meinem Wissen nach, gibt es noch Flaschen, wo die Labels in einem rötlich - Orange- Ton aufgeklebt sind. Allerdings muß ich gestehen, habe ich keine Ahnung, worin der Unterschied besteht - Asche auf mein Haupt!
Das Flaschenhalslabel ist schwarz - grau eingerahmt und von dem klassischen Veuve - Clicquot - Siegel zur Frontseite hin unterbrochen. Rund herum um den Flaschenhals steht "Veuve Clicquot".
Dies finden wir natürlich auch auf dem unteren Etikett wieder, allerdings mit der Erweiterung "Ponsardin". Über dem Markennamen folgt noch ein wichtiger Begriff, nämlich "Champagner". Wiederum im unteren Bereich des Markennamens steht der Anbauort (in dem Fall "Reims") sowie das Herstellerland ("France") geschrieben. Da auch ein wenig Kunst nicht fehlen sollte, hat man im Hintergrund des Geschriebenen ein paar nette Kreise und Linien kreiert, die von der Unterschrift der Witwe Clicquot verziert werden. An den vier Ecken des Etiketts steht die Geschmacksrichtung des Champagners: "Brut".

Die Rückseite der Flasche hat natürlich auch ihr Label abbekommen. Nicht weil's so schön ist, sondern weil die üblichen Angaben, die der Gesetzgeber vorschreibt und den Kunden interessieren auf dem Frontetikett fehlen. Nun, da wären die Angabe der Größenordnung (0,75l), der Abfüller (siehe oben) und der Alkoholgehalt (12% Volumen).
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))) Champagner "Veuve Clicquot" - "Geschmacksrichtungen" (((
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Habe ich da eben ein "Hmm…?" vernommen, als es um die Geschmacksrichtung ging? Gut, zur Feier des Tages und jeden mutigen Lesern, denen in dieser Hinsicht ein Fragezeichen auf die Stirn gemeißelt wurde, hier eine kleine Zwischenkategorie. Aber dann, dann endlich…hechel…geht's zur Probe…ich kann´s kaum noch erwarten!!!

In der Regel gibt es beim Champagner drei reguläre Geschmacksrichtungen: "Brut nature" (oder auch "Zero"), "Extra brut" und "Brut". Eher seltener findet ihr Champagner, die mit "Sec" (trocken), "Demi Sec" (halbtrocken) oder gar "Doux" (süß) gekennzeichnet werden. Selbstverständlich sind auch die zuletzt genannten Geschmäcker lecker, davon bin ich überzeugt, doch die Mehrheit der Welt - Champagner - Schlürfenden ist mehr für den trockenen Gaumen zu haben.
Wie auch immer. Diese Geschmacksrichtungen sind Angaben über die Restsüße des Champagners. Während ein "Demi sec"- Champagner satte 50g Restzucker pro Liter aufweisen kann, liegt die "Brut" - Geschichte unter 15 Gramm pro Liter. "Extra brut" wagt sich unter die Sechs - Gramm - Grenze und legere 0 bis maximal drei Gramm vom süßen Most findet man in der höchsten Stufe, der "Brut nature". Das ist dann der Härtefall des Genusses, denn bei "Brut nature" fühlt man vom teuren Nass nicht mehr wirklich etwas. Man hat etwas im Mund, nur was? Etwas für die ganz großen Liebhaber und Philosophen des Champagners!

Alles geklärt? Jippieh! Eeeennndliiich! Mjam! Die Probe naht!

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))) Champagner "Veuve Clicquot" - Die Kostprobe (((
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So, das gute Fläschchen hat den Weg zurück auf meinen Schreibtisch zurück gefunden, da wartet bereits auch schon mein Sektglas auf die Füllung des guten Nass´.
Wer schon mal einen guten Sekt geöffnet hat, der weiß, dass so ein Korken in mehrere Hüllen gepackt ist. Boh, bis man da ran kommt…Okay, Goldpapier ab, Draht aufgedreht (dabei unbedingt den Korken mit dem Daumen leicht vorm versehentlichen "Absprung" sichern, damit auch Muttis Kronleuchter die nächsten zehn Monate erlebt), und ran an den Stöpsel! Also, ich möchte jetzt mal behaupten, dass ein Champagner wesentlich schwerer aufgeht, wie sonst ein Schaumwein. Gut, wenn man´s mehrmals getan hat (mein Job) kriegt man's etwas leichter hin, aber so ohne Übung…oh, oh! Und wie toll ich doch bin, schaffe ich es sogar, den Pfropfen ohne den berühmten lauten Knall, sondern mit einem "Pffff!" aus der Flasche zu ziehen und kein durchgerüttelter Schampus kommt mir entgegen. Ein Traum!

So!

Den ersten Schluck mal ab ins Glas! Und ich rede hier wirklich nur von einem Schluck! Denn der ist für die Korkprobe gedacht! Ja, auch ein Champagner kann "Kork" haben, was allerdings sehr, sehr selten vorkommt!
Schnüff, schnüff - riecht gut! Nix von "Kork" zu riechen - der Feiertag ist gerettet!

Nachdem nun die wichtigsten Zeremonien abgehandelt wurden, geht's ans Eingemachte: Ab ins Glas!

Wie es ein kohlensäurehaltiges Getränk nun einmal an sich hat, schäumt es. Doch Dank der Schräglage des Sektglases kein Thema, nix läuft über! Toll!
Nachdem sich die Kohlensäure nun endgültig abgesetzt hat, kann ich auch versuchen, den Champagner so zu beschreiben, dass ihr euch vielleicht ein klares Bild davon machen könnt, wie gut so was ausschauen kann.
Der Champagner "Veuve Clicquot" hat eine ganz leichte goldgelbe Farbe. Das kommt von den Rebsorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir, die hier verarbeitet wurden. Ein leichter Schaum ist immer noch vorhanden und die Kohlensäure bildet ihr elegantes Blasenkettchen vom Boden und arbeitet sich in Richtung Glasöffnung vor.
Ein angenehm fruchtiger Duft dringt mir in die Nase, als ich diese über den Glasrand halte. Hmm…weiße, frühreife Früchte oder vielleicht eine Art Backobst.

So und nun aber der Geschmackstest!!!

Das kühle Nass ergießt sich in meinen Mund und das typische "Veuve - Prickeln" macht sich breit. Temperamentvoll ist er ja, der Gute. Sein moussierendes "Ich" weitet sich angenehm im Mund aus und verbreitet angenehme Frische. Aromen von grünem Obst, etwas Vanille, ein winziger Anklang von Restsüße gibt den gewissen Kick. Der Champagner hat eine unverwechselbare Eleganz und Vitalität, die ich hier nicht so ganz beschreiben könnte. Man merkt schon die typische Finesse der Chardonnay - Traube, die den "Veuve Clicquot" angenehm weich und rund werden läßt. Tolles Getränk, muß man sagen.

Auch Schluck zwei bis zehn sind angenehme Gesellen, merkt man aber dann doch, wie sich der Alkohol im Kopf breit macht. Ein richtiger Trinkspaß ist es allerdings nicht mehr, zum "einfach so wegtrinken" ist mir der "Veuve" zu teuer. Also verschließe ich die Buddle wieder, ab in den Kühlschrank: Bis morgen, mein Schätzchen!

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))) Champagner "Veuve Clicquot" - Fazit (((
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Jetzt habe ich einen Blubberbauch…lach!

Nein im Ernst. Der "Veuve Clicquot brut"- Champagner ist sein Geld wert, keine Frage. Man merkt schon, dass in ihm viel Arbeit steckt, sowie das Kunststück des Kellermeisters, ihn genauso schmecken zu lassen wie jedes Vorjahr. Die edlen Nuancen, die Frische, die Fruchtigkeit sind typische Anzeichen und Komplimente an den "Veuve Clicquot". Es ist etwas schade, ihn einfach so wegzunuckeln. Als Aperitif ist er wirklich eine Granate und eine Begleitung zu leichten Fischgerichten allemal. Es ist und bleibt ein Genussmittel.

Allerdings würde ich "um einfach mal einen Schaumwein trinken zu wollen" nicht wieder über € 30,00 ausgeben. Es gibt in deutschen Landen genug tolle Sekte, die locker mit dem Champagner mithalten können und wesentlich preiswerter sind. Für die Frankreich - Fans gibt es ja ebenso die "Crémant"- Alternative.

Champagner ist und bleibt ein Genussmittel, welchen man allein schon wegen der Preislage genüsslich wegschlürfen sollte. Am besten zu zweit und dabei etwas über die erschmeckten Aromastoffe philosophieren, den Abend bei Kerzenschein oder den Sonnenuntergang am Horizont beobachten, dann lohnt es auch, Dank der gewonnenen Erinnerungen soviel Geld auszugeben.
Für den "Veuve Clicquot" vergebe ich trotz der hohen Preislage und den doch begrenzten Genusstagen fünf Sterne. Er ist es einfach wert. Probiert es aus! Es lohnt sich!

© knopfi.de´07


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Joe69

Joe69

05.02.2010 21:43

Obwohl ich keinerlei Alkohol verkonsumiere kann ich erkennen, dass es sich hier um einen bh-Bericht handelt...GLG von Joachim:-)

hubbie

hubbie

31.07.2009 09:38

ergo bibamus!

aquarius2

aquarius2

18.06.2009 20:07

Diese Edelbrause gönne ich mir nur selten, zuletzt Silvester 2007.

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